In der BBL liegt der Fall ja nochmal anders, die Investoren, die von der 50+1 Regel abgehalten werden, wollen nicht ihr Image aufpolieren, sondern einen ordentlichen Profit mit den Vereinen machen. Das ist legitim, geht aber mmn nach nur, indem man mit den Vereinen einen ordentlichen Gewinn einfährt und das macht im Moment kaum ein Profiverein. Entweder müssen also die Einnahmen erhöht oder die Ausgaben gesenkt werden oder beides.
Was sich die Traumtänzer dann vorstellen, ist, dass integre Menschen, die nur das beste für den Verein wollen, dann einsteigen, und zumindest am Anfang dann das dicke Scheckbuch auspacken und ein par Stars holen, mit denen man dann international wieder konkurrenzfähig wird - das kann man mmn schonmal gepflegt knicken, weil Vereine wie Real Madrid, ManCity oder Chelsea durch ihre Einkaufspolitik dafür sorgen, dass Investitionen, die auf große Erfolge in der CL spekulieren, kaum interessant sein dürften. Mit Leuten, die liebend gerne Verlustgeschäfte machen wollen, wird kein ansatzweise geistig fitter Investor konkurrieren wollen.
Bleiben also nationale sportliche Erfolge, auf die man sich konzentrieren kann - das dürfte für Vereine wie Hannover 96, Fortuna Düsseldorf, Hertha BSC, Eintracht Frankfurt oder auch Dynamo Dresden interessant sein: Also für all jene, bei denen das Fanpotenzial da wäre, sich aus eigener Kraft oben zu halten, wenn die nötige Anschubfinanzierung einmalig von außen kommt. Für Vereine wie Werder, Stuttgart, HSV etc., die schon oben mitspielen und Vereine wie Bielefeld, Freiburg, Mainz, die vom Potenzial her eher kleine Vereine sind, dürften solche Investoren nicht in Frage kommen, da hier nur eine sportliche Verbesserung möglich wäre, wenn dauerhaft und regelmäßig neues Geld in die Vereine gesteckt werden würde, was aber nicht im Sinne von Investoren ist. In allen Fällen gilt aber: Die zusätzlichen Einnahmen würde sich der Investor in die Tasche stecken, insgesamt wäre also weniger Geld im Fußball und mehr Geld bei den Investoren.
Dann gibt es natürlich noch die Möglichkeit, durch erhöhte Eintrittspreise und exklusivere Pay-TV-Verträge kurzfristig höhere Einnahmen zu generieren und durch einsparungen beim Service die Gewinnspanne zu vergrößern - die aktuelle Fangeneration würde nölen und dann mit der Faust in der Tasche doch bezahlen, aber das nachwachsende Fanpotenzial würde natürlich leiden und der Verein irgendwann die Quittung bekommen, wenn der Investor schon seit Jahren über alle Berge ist. Auch hier macht sich der Investor die Taschen voll mit Einnahmen, die der Verein auch ohne sein Eingreifen hätte erzielen können, aber aus gutem Grund darauf verzichtet hat.
Als letzte Möglichkeit gäbe es noch die rücksichtsloseste Variante, mit der sich ein Investment im Profifußball lohnen könnte: Einsteigen, das Tafelsilber verscheuern und dann nichts wie raus. Stadion verticken und dann für einen Zeitraum zurückmieten, an dem der Verein schon den Besitzer gewechselt hat, den Nachwuchsbereich demontieren, weil man von dem in Amtszeiten ohnehin nur profitieren kann, wenn man irgendein Supertalent fix verscheuern kann und im Prinzip kann jeder Spieler gehen, für den ein annehmbares Angebot auf den Tisch kommt.
Gegen letzteres könnte man sich ein Stück weit wehren, indem man strenge Regeln für eine Übernahme einführt, aber wer sollte dann noch im nennenswerten Beträgen in Deutschland investieren wollen, wenn das in anderen Ligen auch ohne weiteres ohne solche Auflagen ginge?
50+1, egal ob jetzt europarechtlich legal oder nicht (soo sicher wäre ich mir dabei gar nicht, dass man die Regel nicht irgendwie zumindest anpassen könnte, um legal zu bleiben) sorgt dafür, dass MEHR Geld im Fußball ist, nicht weniger. Mäzenentum und Sponsoring ist ja auch mit 50+1 ohne weiteres möglich.
Was sich die Traumtänzer dann vorstellen, ist, dass integre Menschen, die nur das beste für den Verein wollen, dann einsteigen, und zumindest am Anfang dann das dicke Scheckbuch auspacken und ein par Stars holen, mit denen man dann international wieder konkurrenzfähig wird - das kann man mmn schonmal gepflegt knicken, weil Vereine wie Real Madrid, ManCity oder Chelsea durch ihre Einkaufspolitik dafür sorgen, dass Investitionen, die auf große Erfolge in der CL spekulieren, kaum interessant sein dürften. Mit Leuten, die liebend gerne Verlustgeschäfte machen wollen, wird kein ansatzweise geistig fitter Investor konkurrieren wollen.
Bleiben also nationale sportliche Erfolge, auf die man sich konzentrieren kann - das dürfte für Vereine wie Hannover 96, Fortuna Düsseldorf, Hertha BSC, Eintracht Frankfurt oder auch Dynamo Dresden interessant sein: Also für all jene, bei denen das Fanpotenzial da wäre, sich aus eigener Kraft oben zu halten, wenn die nötige Anschubfinanzierung einmalig von außen kommt. Für Vereine wie Werder, Stuttgart, HSV etc., die schon oben mitspielen und Vereine wie Bielefeld, Freiburg, Mainz, die vom Potenzial her eher kleine Vereine sind, dürften solche Investoren nicht in Frage kommen, da hier nur eine sportliche Verbesserung möglich wäre, wenn dauerhaft und regelmäßig neues Geld in die Vereine gesteckt werden würde, was aber nicht im Sinne von Investoren ist. In allen Fällen gilt aber: Die zusätzlichen Einnahmen würde sich der Investor in die Tasche stecken, insgesamt wäre also weniger Geld im Fußball und mehr Geld bei den Investoren.
Dann gibt es natürlich noch die Möglichkeit, durch erhöhte Eintrittspreise und exklusivere Pay-TV-Verträge kurzfristig höhere Einnahmen zu generieren und durch einsparungen beim Service die Gewinnspanne zu vergrößern - die aktuelle Fangeneration würde nölen und dann mit der Faust in der Tasche doch bezahlen, aber das nachwachsende Fanpotenzial würde natürlich leiden und der Verein irgendwann die Quittung bekommen, wenn der Investor schon seit Jahren über alle Berge ist. Auch hier macht sich der Investor die Taschen voll mit Einnahmen, die der Verein auch ohne sein Eingreifen hätte erzielen können, aber aus gutem Grund darauf verzichtet hat.
Als letzte Möglichkeit gäbe es noch die rücksichtsloseste Variante, mit der sich ein Investment im Profifußball lohnen könnte: Einsteigen, das Tafelsilber verscheuern und dann nichts wie raus. Stadion verticken und dann für einen Zeitraum zurückmieten, an dem der Verein schon den Besitzer gewechselt hat, den Nachwuchsbereich demontieren, weil man von dem in Amtszeiten ohnehin nur profitieren kann, wenn man irgendein Supertalent fix verscheuern kann und im Prinzip kann jeder Spieler gehen, für den ein annehmbares Angebot auf den Tisch kommt.
Gegen letzteres könnte man sich ein Stück weit wehren, indem man strenge Regeln für eine Übernahme einführt, aber wer sollte dann noch im nennenswerten Beträgen in Deutschland investieren wollen, wenn das in anderen Ligen auch ohne weiteres ohne solche Auflagen ginge?
50+1, egal ob jetzt europarechtlich legal oder nicht (soo sicher wäre ich mir dabei gar nicht, dass man die Regel nicht irgendwie zumindest anpassen könnte, um legal zu bleiben) sorgt dafür, dass MEHR Geld im Fußball ist, nicht weniger. Mäzenentum und Sponsoring ist ja auch mit 50+1 ohne weiteres möglich.


