FC St. Pauli

Es geht nicht um die Solidarität mit St. Pauli, sondern um soviel Rückgrat, einem populistischen, sich für die eigenen Zwecke nach dem Wind drehenden Blatt die Stirn zu bieten.

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Es geht nicht um die Solidarität mit St. Pauli, sondern um soviel Rückgrat, einem populistischen, sich für die eigenen Zwecke nach dem Wind drehenden Blatt die Stirn zu bieten.

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Da genau das der FC St. Pauli allen anderen Vereinen eindrucksvoll vorgemacht hat und dafür absurde Verleumdungen geerntet hat, geht es auch um Solidarität mit dem Kiez-klub. ;)

Der VfL Bochum hats in seiner Presseerklärung vorbildlich formuliert.
 
Nein. Die Solidarität gilt den Flüchtlingen, der lobenswerten Aktion des FC St. Pauli bedarf es keiner Solidarität, sondern möglichst vieler Nachahmer im deutschen Profifußball.

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Selbstverständlich doch. ;)

Solidarität für Flüchtlinge und Solidarität für die Haltung St. Paulis in aktueller Angelegenheit widersprechen sich nicht, weil es dem Kiez-klub genau darum geht, das zu demonstrieren, ohne sich dafür einer Kampagne der Bild zu verschreiben.
 
Naja, Solidarität zu bekunden ist zwar wichtig, jedoch nur ein kleiner Schritt. Aber selber ein gleiches oder zumindest ähnliches Zeichen zu setzen, dazu gehört schon mehr Courage.
 
Naja, Solidarität zu bekunden ist zwar wichtig, jedoch nur ein kleiner Schritt. Aber selber ein gleiches oder zumindest ähnliches Zeichen zu setzen, dazu gehört schon mehr Courage.

Solidaritätsbekundung muss kein Lippenbekenntnis sein.

Die Vereine, die sich zur Haltung St. Paulis solidarisch erklärt haben, haben nahezu alle auf eigene Aktionen für Flüchtlinge aufmerksam gemacht. Und nicht nur die. Auch Werder, das trotzdem an der Bild-Kampagne teilnimmt.
 
Antrag das FC St.Pauli: Vereine, die sich per Ausnahmegenehmigung nicht an die 50+1-Regel halten müssen, sollen von der Verteilung der Einnahmen aus der Vermarktung ausgeschlossen werden. klick

Wenn das rechtlich auf sicheren Beinen steht, sollten sich andere Clubs, auch Werder Bremen, sich dieser Forderung anschließen.
 
Das ist so im Leben nicht durchzusetzen.
Die beste und fairste Lösung wäre, die TV Gelder nach Einschaltquoten und Zuschauerschnitt statt nach Tabellenplatz zu verteilen. Ergebnis wäre im Endeffekt ähnlich.
 
Das ist so im Leben nicht durchzusetzen.
Die beste und fairste Lösung wäre, die TV Gelder nach Einschaltquoten und Zuschauerschnitt statt nach Tabellenplatz zu verteilen. Ergebnis wäre im Endeffekt ähnlich.

Jein.
Zum einen wäre das Problem, dass das System der Quotenmessung alles andere als genau ist (dass sich die Programmplaner auch des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks dennoch so sklavisch daran halten ist eh der schiere Wahnsinn, aber das ist jetzt sicher Off Topic).

Zum anderen: ganz subjektiv geht es mir vor allem darum, dass die Plastikvereine weniger Geld bekommen, sie haben eh mehr genug davon. Dass Vereine wie Sandhausen und Paderborn auch weniger bekommen halte ich nicht für notwendig, das würde aber passieren, wenn es nur nach Quoten geht.
 
Ich halte eine reine Verteilung nach Einschaltquoten auch für nicht geeignet. Da würden Vereine wie Mainz oder Augsburg, bei denen seit einigen Jahren gute Arbeit geleistet wird, bestraft. Werder würde zwar davon profitieren, doch der größte Profiteur wäre (wieder einmal) Bayern München. Und die brauchen nun nicht wirklich noch mehr Geld.
 
Ich fände es nur fair, angemessen und der Attraktivität der Liga förderlich, wenn auch Vereine wie Sandhausen oder Augsburg, die eben nur wenig Interesse wecken, weniger kassieren und die Vereine, die für die Einnahmen sorgen, stärker profitieren würden.
 
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