Aufsteiger FC St. Pauli meldet sich mit einem Transfercoup in der Bundesliga zurück.
Der Kiezklub meldete am Dienstag die Verpflichtung des 43-maligen Nationalspielers Gerald Asamoah vom Vizemeister Schalke 04 als perfekt.
Damit dokumentierte er eindrucksvoll, dass am Millerntor nun neue Transferdimensionen möglich sind - in diesem Fall allerdings nur dank eines Modells, in dem Schalke weiter einen Teil des Gehalts bezahlt.
"Ich war schon des Öfteren auch als Zuschauer hier. Ich mag diesen offensiven Fußball, der hier gespielt wird. Man sieht schnell, mit wie viel Spaß die Mannschaft hier spielt", sagte Asamoah, der einen Zweijahresvertrag unterschrieb.
Trainer Holger Stanislawski bezeichnete den 31-Jährigen, der zehn Jahre für die Königsblauen spielte und die Erfahrung von 279 Bundesligaspielen (44 Tore) mitbringt, als "absoluten Wunschspieler".
Vorab "vertraglich fixiert" ist allerdings, dass Asamoah nach Ablauf seiner Zeit in Hamburg zu den Königsblauen zurückkehren wird (DIASHOW: Bundesliga-Wechselbörse).
Bald wieder in Gelsenkirchen
Darauf wies Schalke 04 ausdrücklich hin. Es stehe jedoch noch nicht fest, welche Position Asamoah, der mit 51 Einsätzen Schalker Rekordspieler im Europapokal ist, dann bekleiden solle.
Asamoah hatte bisher zwei Millionen Euro jährlich verdient, er verzichtet beim FC St. Pauli etwa auf die Hälfte. 50 Prozent des halbierten Gehalts soll Schalke tragen.
Damit würde St. Pauli nur gut 500.000 Euro pro Jahr zahlen, der Champions-League-Teilnehmer jedoch immer noch rund 1,5 Millionen Euro jährlich sparen.