FC Bayern München

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas k33k
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


  • Total voters
    76
  • Poll closed .
Stimmt, es ist auch völlig unauffällig, dass vorzugsweise Spieler einer Nationalität in Spayern Einzug halten, seit Pepsen da ist. :cool:
 
Einen Brocken Spanisch... siehe der von dir gepostete Link.

Ansonsten ist das Lamentieren über die angebliche Hispanisierung des FCB ohnehin völlig lächerlich, von wegen Bayern verkaufe seine Identität und anderer Blödsinn :lol:

Hatten die etwa in den letzten 30 Jahren, nach dem Ausscheiden der Augenthalers, Breitners, Dürnbergers, Niedermayers eine eigene Identität? :eek: :confused:
 
Stimmt, es ist auch völlig unauffällig, dass vorzugsweise Spieler einer Nationalität in Spayern Einzug halten, seit Pepsen da ist. :cool:

Nö, aber es ist völlig irrelevant.

Man hat sich mit den Transfers der Spanier auf den jeweiligen Positionen verstärkt, das ist es was wesentlich wichtiger ist als die Nationalität der Neuzugänge.

Dass sich Guardiola dann eher da umguckt, wo er sich auskennt finde ich auch nicht überaus verwunderlich, hat van Gaal ja auch nicht anders gemacht.
 
Nö, aber es ist völlig irrelevant.

Man hat sich mit den Transfers der Spanier auf den jeweiligen Positionen verstärkt, das ist es was wesentlich wichtiger ist als die Nationalität der Neuzugänge.

Dass sich Guardiola dann eher da umguckt, wo er sich auskennt finde ich auch nicht überaus verwunderlich, hat van Gaal ja auch nicht anders gemacht.

Dann behaupte doch nicht das der Vorwurf "Der FC Bayern verkauft seine Identität" Blödsinn ist. Denn in den letzten Jahren stand der FC Bayern wieder eher dafür, deutsche Nationalspieler zu beschäftigen.
 
Dann behaupte doch nicht das der Vorwurf "Der FC Bayern verkauft seine Identität" Blödsinn ist. Denn in den letzten Jahren stand der FC Bayern wieder eher dafür, deutsche Nationalspieler zu beschäftigen.

Und weil man in dieser Saison einen Nationalspieler weniger hat als zuvor verkauft man seine Identität?

Mal abgesehen davon, dass Kroos, wenn es nach Guardiola gegangen wäre mit Sicherheit noch in München spielen würde.
 
Dann behaupte doch nicht das der Vorwurf "Der FC Bayern verkauft seine Identität" Blödsinn ist. Denn in den letzten Jahren stand der FC Bayern wieder eher dafür, deutsche Nationalspieler zu beschäftigen.

Naja, das Verhalten passt imho schon zur Identität des FC Bayern, zum Selbstverständnis "...forever Nr. 1"! Da hat @Bremen mit seinem Einwand schon Recht.

Bei der Maxime, vornehmlich deutsche Nationalspieler zu verpflichten, ging es aber nie um die eigentliche Nationalität der Spieler, sondern vielmehr um den Anspruch der Bayern, ein gewisses Marktsegment des Profi-Fußballs zu kontrollieren. Sprich: Man hat, solange man nicht unangefochten der Marktführer in Deutschland war, stets versucht, deutsche Nationalspieler zu verpflichten, um sowohl im Inland sportlich Maßstäbe zu setzen, um im Vergleich zu anderen Nationen finanziell scheinbar dem Fairplay-Gedanken gerecht zu werden, um letztendlich den DFB und den gesamten deutschen Fußball für seine Interessen zu vereinnahmen und vor sich herzutreiben.

Spätestens seit dem letzten CL-Gewinn 2013, der mehrfachen CL-Finalteilnahmen in Folge (2010, 2012, 2013) geht es dem FC Bayern nicht mehr um den deutschen FUßball, den er eh (vermeintlich und leider auch oft genug tatsächlich) behherscht. Es geht um Europa. "Forever Nr. 1, in Europa!"

Derzeit zeigt der FC Bayern und sein, um den "Aggressive Leader" "beraubter" Vortand, dass sie mit der diffusen Situation in Europa, mit der Vielzahl der Konkurrenz, mit der, wenn auch zweifelhaften, Zahlungsfähigkeit vieler Vereine und Mäzene, nicht wirklich umgehen können, dass sie kein schlüssiges Konzept dafür haben. Öffentlichkeitswirksame Schreie nach Einhaltung des "Financial Fairplays" international (Wann hat den FC Bayern innerhalb Deutschlands je die Einhaltung irgendeines Fairplay-Gedankens interessiert?), Öffentliche Verlautbarungen über die Finanzsituation anderer europäishcer Großvereine usw. sind imho deutliche Indikatoren für die Unsicherheit der Bayern-Verantwortlichen, im Kampf um die dauerhafte Vorherrschaft in Europa. Anders als in Deutschland kämpfen sie jetzt gegen "Finanziers, gegen Strukturen, gegen Machenschaften, die auch für sie undurchsichtig und oft nicht immer nachvollziehbar sind.

Für die Konkurrenz in Deutschland ist das imho eine große Chance. Der FC Bayern wird nicht gleichzeitig die besten Trainer, Spieler und Talente Europaos kaufen. seinem eigenen Nachwuchs genügend Chancen geben und gleichzeitig den immer stärker wachsenden deutschen Markt für Fußball-Talente beherrschen können. Wenn es Vereine wie Dortmund, Leverkusen, Schalke, Wolfsburg, mittelfristig eben auch wir, Frankfurt, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Köln richtig anstellen, sichern sie sich genau in der Zeitspanne die Zugriffe auf die nächste Generation deutscher Talente, in der sich der FC Bayern auf dem für sie vermeintlich noch lukrativeren spanischen Spielermarkt austobt. Die Verpflichtung Guardiolas als bestem Trainer Europas, gleichzeitig aber auch als Vertreter eines anderen Spielsystems und Freund anderer Spielercharaktere birgt für den FC Bayern München auch Gefahren. Ich würde mich nicht wundern, wenn Dortmund demnächst unter dem deutschen Trainer Klopp, sowie Leverkusen unter Schmitt mehr deutsche Nationalspieler stellen werden als der FC Bayern und wenn damit auch deren Einfluss auf die deutsche Nationalmannschaft und den deutschen Fußball insgesamt steigen würde.

Der FC Bayern mit seiner "Guardiola-lastigen" Strategie bewegt sich imho gerade auf einem ziemlich schmalen Grat, hinsichtlich seiner Vormachtstellung in Deutschland. Vermutlich müssen sie irgendwann, in absehbarer Zeit, wieder mit enormen Aufwand, teuren und aggressiven Spielerverpflichtungen sowie Trainerabwerbungen reagieren. Man darf gespannt sein.
 
Der FC Bayern mit seiner "Guardiola-lastigen" Strategie bewegt sich imho gerade auf einem ziemlich schmalen Grat, hinsichtlich seiner Vormachtstellung in Deutschland. Vermutlich müssen sie irgendwann, in absehbarer Zeit, wieder mit enormen Aufwand, teuren und aggressiven Spielerverpflichtungen sowie Trainerabwerbungen reagieren. Man darf gespannt sein.

Diese Spielertransfers wären ja vermutlich so oder so nötig.

Mit Lahm, Schweinsteiger, Ribery, Robben und Dante hat man 3-4 Stammspieler jenseits der 30 und die wird man nicht durch die eigene Jugend ersetzen können.
 
Naja, das Verhalten passt imho schon zur Identität des FC Bayern, zum Selbstverständnis "...forever Nr. 1"! Da hat @Bremen mit seinem Einwand schon Recht.

Bei der Maxime, vornehmlich deutsche Nationalspieler zu verpflichten, ging es aber nie um die eigentliche Nationalität der Spieler, sondern vielmehr um den Anspruch der Bayern, ein gewisses Marktsegment des Profi-Fußballs zu kontrollieren. Sprich: Man hat, solange man nicht unangefochten der Marktführer in Deutschland war, stets versucht, deutsche Nationalspieler zu verpflichten, um sowohl im Inland sportlich Maßstäbe zu setzen, um im Vergleich zu anderen Nationen finanziell scheinbar dem Fairplay-Gedanken gerecht zu werden, um letztendlich den DFB und den gesamten deutschen Fußball für seine Interessen zu vereinnahmen und vor sich herzutreiben.

1899% Zustimmung :tnx:


Spätestens seit dem letzten CL-Gewinn 2013, der mehrfachen CL-Finalteilnahmen in Folge (2010, 2012, 2013) geht es dem FC Bayern nicht mehr um den deutschen FUßball, den er eh (vermeintlich und leider auch oft genug tatsächlich) behherscht. Es geht um Europa. "Forever Nr. 1, in Europa!"

Nach der Nr. 1 in Europa streben die Bayern nicht erst seit den letzten Jahren, sondern auch schon in den Jahren bzw. Jahrzehnten davor. Der Unterschied ist jedoch, daß der FCB mittlerweile mit den anderen europäischen Top-Clubs finanziell nicht nur mithalten kann, sondern sie teilweise schon überholt hat.
 
Back
Top