FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Das wir so einen Kommentar jemals über afrikanische Flüchtlinge oder gar osteuropäische Einwanderer in diesem Drecksblatt lesen dürften, ist dagegen unwahrscheinlich.
 
Sollte er bei der Revision nicht mit Bewährung davonkommen, wird bestimmt irgendeine Erkrankung hervorgezaubert, die ihm einen Haftantritt unmöglich machen wird.
 
Verstehe nicht, warum man mit dem Mitleid haben sollte. Der Typ hat mehr Geld an Steuern hinterzogrn, als die meisten in Ihrem Leben jemals aufsummiert verdienen werden. Das war keine Zocker-Krankheit. Das war einfach nur kriminell. Bewusst kriminell und 3.5 Jahre sind da noch relativ gut. Mitleid ist bei dem Typen voellig fehl am Platz. Wenn es einen anderen Manager in der Liga getroffen haette, dann waere Uli wieder der erste gewesen, der ueber seine eigene Sauberkeitnund die Doofheit des anderen geredet haette.
 
Mal abgesehen von aller persönlicher Schadenfreude, die ich bestimmt habe, finde ich das Urteil deutlich zu hart. Ich finde es auch ein Legitimitätsproblem, einem Menschen für mehr als drei Jahre die Freiheit zu entziehen, der keiner Einzelperson unmittelbar geschadet hat. Wenn 28 Millionen Euro Steuern dazu führen können, dass jemand jahrelang in den Knast wandert, wird in Zukunft noch weitaus kritischer beäugt werden müssen, wie die Steuereinnahmen verwendet werden. Millionengräber wie die Elbphilharmonie oder der Berliner Flughafen werden noch weniger als ohnehin schon verantwortbar sein.

Die Rechtslage ist nun einmal wie sie ist. Richter wenden nur geltendes Recht an. Hier wäre die Politik gefragt.
Ich halte das Urteil gemessen an der Rechtslage für deutlich zu mild. Wie vor zwei Tagen bereits gesagt wären in meinen Augen zwischen 5 - 7 Jahre angemessen, wobei ich eben eher zu 5 tendierte. Also es ähnlich wie die StA bewertet habe.

Letztendlich sehe ich es aber auch wie du. Zum einen ist unser Steuerrecht mit Fallen nur so gespickt, in die man auch ganz unbewusst reintappen kann. Gibt ja auch nicht wenige Steuerexperten, die behaupten, dass es für Hoeneß als Privatmann bei diesen Geschäften nahezu unmöglich gewesen wäre eine hunderprotzentig Korrekte Steuererklärung abzugeben. Andere sagen, dass wenn er das ganze als Unternehmen aufgezogen hätte sogar noch Kohle vom Staat bekommen würde. Zeigt irgendwie die ganze Absurdität des deutschen Steuerrechts. Ändert aber nichts daran, dass sie UH strafbar gemacht hat.

Auch teile ich deine Auffassung, dass Entscheidungsträger in der Politik und Verwaltung viel schneller für die Verschwendung von Steuermitteln haftbar gemacht werden müssten. Vor allem von der Verwaltung wird da nämlich auch den politischen Entscheidungsträgern viel Mist auf den Tisch gelegt, den letztere nicht zwingend verstehen.
 
Sollte er bei der Revision nicht mit Bewährung davonkommen, wird bestimmt irgendeine Erkrankung hervorgezaubert, die ihm einen Haftantritt unmöglich machen wird.

Ja doch, gut möglich!

Die Jungs sind ja mit allen Wassern gewaschen, leider:roll:

Einige Zeitungen haben es ja geschrieben und z.B. einige Experten auf "Phönix" gesagt.

Dass der Herr Hoeneß, sich doch, nochmals mit seinem Verteidigern beraten sollte ob er nicht doch das Urteil akzeptiert!
Würde sich für seinen Person gut machen!

Mehr als die 6 Monate wirklichen Knast wäre es ja nicht, danach kommt er für gut einen Jahr in den offenen Vollzug und nach guter Führung wird die Reststrafe auf Bewährung erlassen!

Der Gang vor dem BGH ist Riskant, da dieser zu der Erkenntnis kommen kann, dass das Urteil viel zu milde gesprochen wurde!

Die Experten waren sich in der Phönix-Runde einig, dass der BGH das Urteil niemals positiv für Herrn Hoeneß sprechen werden!

Also, warum ein Risiko eingehen wollen?

Macht für mich Sinn, da sitze ich lieber die 6 Monate ab.
Klar, der finanzielle Aspekt spielt auch ein außerordentliche Rolle, da ca. 50 Mio € Rückzahlung nicht ohne wären!

Aber, nun wirklich, dass zahlt der Uli aus der Portokasse!!!
 
Ich teile die Auffassung nicht, dass eine Entscheidung des BGH zwingend negativ für Honeß ausfallen muss.

Es geht ja auch da durchaus nochmal um die Frage, ob die Selbstanzeige wirksam war oder nicht. Auch kann es dann eben um die Frage gehen wie das genau zu verstehen ist.
Habe gestern, habe es im Beitrag eben ja schon anklingen lassen, irgendwo einen Artikel gelesen, dass es für Hoeneß und selbst dessen Steuerberater unmögliche gewesen wäre eine saubere Selbstanzeige zu erstellen. Dies zeige sich wohl auch daran, dass selbst die Finanzbehörden wohl immernoch nicht ganz sicher seien wie hoch seine Steuerschuld nun wirklich ist.

Also so ganz chancenlos ist ein gang nach Karlsruhe da nicht.
 
Ja doch, gut möglich!

Die Jungs sind ja mit allen Wassern gewaschen, leider:roll:

Einige Zeitungen haben es ja geschrieben und z.B. einige Experten auf "Phönix" gesagt.

Dass der Herr Hoeneß, sich doch, nochmals mit seinem Verteidigern beraten sollte ob er nicht doch das Urteil akzeptiert!
Würde sich für seinen Person gut machen!

Mehr als die 6 Monate wirklichen Knast wäre es ja nicht, danach kommt er für gut einen Jahr in den offenen Vollzug und nach guter Führung wird die Reststrafe auf Bewährung erlassen!

Der Gang vor dem BGH ist Riskant, da dieser zu der Erkenntnis kommen kann, dass das Urteil viel zu milde gesprochen wurde!

Die Experten waren sich in der Phönix-Runde einig, dass der BGH das Urteil niemals positiv für Herrn Hoeneß sprechen werden!

Also, warum ein Risiko eingehen wollen?

Macht für mich Sinn, da sitze ich lieber die 6 Monate ab.
Klar, der finanzielle Aspekt spielt auch ein außerordentliche Rolle, da ca. 50 Mio € Rückzahlung nicht ohne wären!

Aber, nun wirklich, dass zahlt der Uli aus der Portokasse!!!

Das werden für ihn schon die Telekom, Adidas, usw übernehmen.
 
Ich teile die Auffassung nicht, dass eine Entscheidung des BGH zwingend negativ für Honeß ausfallen muss.

Es geht ja auch da durchaus nochmal um die Frage, ob die Selbstanzeige wirksam war oder nicht. Auch kann es dann eben um die Frage gehen wie das genau zu verstehen ist.
Habe gestern, habe es im Beitrag eben ja schon anklingen lassen, irgendwo einen Artikel gelesen, dass es für Hoeneß und selbst dessen Steuerberater unmögliche gewesen wäre eine saubere Selbstanzeige zu erstellen. Dies zeige sich wohl auch daran, dass selbst die Finanzbehörden wohl immernoch nicht ganz sicher seien wie hoch seine Steuerschuld nun wirklich ist.

Also so ganz chancenlos ist ein gang nach Karlsruhe da nicht.


Wenn es Hoeness & Co. nicht möglich war eine saubere SA zu machen, weil noch wichtige Unterlagen fehlten, warum machten die dann überhaupt eine. Dann muss man doch abwarten, bis man die Papiere beisammen hat.

Dass die Finanzbehörden es immer noch nicht wissen, erklärt sich wohl mit dem Aufwand, den die sorgfältige Auswertung von 50-70.000 Seiten mit sich bringen und die Tatsache, dass diese Papiere erst kurz vor knapp eingereicht wurden...

Meiner persönlichen Meinung nach müsste eine Selbstanzeige ungültig sein, wenn die Unterlagen mit ein Jahr Verspätung eingereicht werden (persönliche Meinung!). Das aber nur als Laie ;)
 
Noch wird er nicht weggesperrt. Und weil seine Anwälte eine Revision angekündigt haben, kann es bis zu einem Jahr dauern, bis der Prozeß beim Bundesgerichtshof behandelt wird. Im "worst case" findet der BGH dann Formefehler und somit verlangen, daß der Prozeß neu aufgerollt und, so daß noch weitere Monate, wenn nicht sogar Jahre ins Land ziehen - so lange, bis Uli H. aus Altersgründen nicht mehr haftfähig ist...

genau so wird es sein. jahre werden vergehen.

ich erinnere mich, dass egon krenz seinerzeit 6 jahre bekam. davon saß er genau eine woche im geschlossenen vollzug. danach freigang und der rest auf bewährung.

mit "staatstragenden" persönlichkeiten ist so etwas möglich.

wer wirklich glaubt dass der ulli lange zeit einfährt, kennt das deutsche rechtssystem nicht. und schon gar nicht wie es tickt.
 
@Dieter Bode

Mag alles sein. Bin kein Steuerrechtler. Wollte auch nur sagen, dass die ganze Thematik nicht ganz so einfach ist, wie sie hier und auch in vielen Medien gemacht wird. Das wichtigste für Verurteilung/Freispruch war/ist die Frage der Selbstanzeige. Daher habe ich ja immer bei den Spekulationen nach einem möglichen Strafmaß gesagt, dass das immer unter dem Vorbehalt wäre, dass es tatsächlich zur Verurteilung kommt.

Ich kann mir auch nur ein Bild von Außen machen. Mir liegen die Akten nicht vor und ich würde sie höchstwahrscheinlich auch nicht verstehen. Könnte sie weder steuer- noch strafrechtlich ausreichend würdigen.

Nur liest man eben, abseits der Medien, die jetzt in Jubel ausbrechen und der Statements von Politkern wie Stegner, auch durchaus mal Worte von Leuten, die versuchen das ganze auch mal von einer ganz anderen Seite beleuchten. Hier ist mal ein Artikel aus der Zeit, der das Thema eben mal von steuerrechtlicher Seit aufgreift.

Nur mal paar Zitate aus dem Artikel, die so ein bisschen Zeigen, wo in Deutschland in meinen Augen der Hase im Pfeffer liegt und jetzt ja nicht nur Hoeneß betreffen:

(...)Aber intime Kenner der Materie sagen, Privatpersonen hätten bei Anlage-Konstruktionen wie im Fall Hoeneß "keinerlei Chance" eine korrekte Steuererklärung abzugeben. "Das lässt sich auch gar nicht mehr in die amtlichen Vordrucke eintragen", ist etwa Michael Weber-Blank überzeugt, der bei Brandi Rechtsanwälte die Abteilung Steuerstrafrecht leitet.

(...)

Hinzu kommt: Verluste im einen Bereich können nicht mit Gewinnen im anderen verrechnet werden. Verliert also ein Spekulant beispielsweise acht Millionen Euro mit Aktien (Spekulationssteuer), hat aber Zinseinkünfte in Höhe von fünf Millionen (Kapitalertragssteuer), hat er einen wirtschaftlichen Verlust von drei Millionen. Bei der Steuererklärung darf er so aber nicht rechnen. Das heißt: Er muss, obwohl er insgesamt Verlust gemacht hat, Steuern auf die Kapitalerträge bezahlen. "Das ist eine Absurdität des deutschen Steuerstrafrechts: Man kann durchaus eine strafrechtliche relevante Steuerschuld in Millionenhöhe auftürmen, ohne im Ergebnis einen einzigen Euro verdient zu haben", sagt Experte Weber-Blank.

(...)

Allerdings ist das System – ohne Hoeneß entschuldigen zu wollen – so komplex, dass einige Anwälte dies vor Gericht als Verteidigungsstrategie ausnutzen: "Sie drehen sozusagen den Spieß um und zeigen dem Richter Belege der Bank", erklärt Weber-Blank. "Dann fragen sie ihn: Können Sie erklären, was der Angeklagte hier als Einkünfte hätte angeben müssen?" Die Standardantwort der Richter sei immer: Nein, das kann ich nicht – aber deswegen hätte sich der Angeklagte auch sachkundige Hilfe holen müssen.

(...)

Für Fälle wie Hoeneß gibt es nach Einschätzung des Experten drei Möglichkeiten, einer Anklage wegen Steuerhinterziehung zu entgehen. Erstens: Dem Steuerberater alle Unterlagen zur Verfügung stellen, um eine vollständige Steuererklärung abgeben zu können. Zweitens: Den Finanzbeamten alle Belege einreichen, mit dem Hinweis, man sei selbst nicht in der Lage, die korrekten Summen abzuleiten. Allerdings ist fraglich, ob das eine gültige Steuererklärung darstellt. Die dritte Möglichkeit hingegen ist simpel: Einfach die Finger von solchen Geschäften lassen.

Ganz ehrlich, was ist das für ein Recht, welches nicht einmal mehr Richter verstehen können? Aus meiner Tätigkeit am LG während meiner Referendarszeit weiss ich eben wie viele Regressprozesse es gegen Steuerberater gibt, was nichts anderes bedeuten, dass auch die sich schwer tun das ganze zu durchdringen. Und wie im letzten Absatz steht ist man selbst dann nicht auf der sicheren Seite, wenn man dem Finanzamt alles offen legt.
 
Ganz ehrlich, was ist das für ein Recht, welches nicht einmal mehr Richter verstehen können?
Ich glaube dafür sind Richter auch nicht da. Richter sind nun mal keine Steuerberater.
Ist doch nichts anderes als in den meisten anderen Berufen. Als IT'ler geht auch jeder in meinem Bekanntenkreis davon aus, dass ich quasi jedes Programm in und auswendig kenne. Da kommen dann auch Bekannte und fragen warum bei ihnen Programm X oder Y nicht läuft und wenn ich dann sage "Keine Ahnung, kenne das Programm nicht" kommt oft die Antwort "Aber du arbeitest doch mit Computern". Alles zu kennen ist nicht möglich. Ein Richter muss daher auch nicht genau ausrechnen können, wie viele Steuern da nun hinterzogen wurden, dafür gibt es Spezialisten. Ein Richter muss dann nur entscheiden, unter Berufung auf die Spezialisten, ob die Selbstanzeige vollständig und damit wirksam war. Wenn ein Richter alles wissen müsste, dann bräuchte man ja in keinem Prozess mehr Spezialisten wie z.B. Ärzte etc pp.
 
Zeigt irgendwie die ganze Absurdität des deutschen Steuerrechts.

Wobei ich auch gelesen habe, dass Uli sich den ganzen Ärger auch hätte sparen können, wenn er die Geschäfte von einem deutschen Konto aus gemacht hätte, dann sei die Steuer automatisch von der Bank abgeführt worden.

Das ist ohnehin etwas, das mich bei der Selbstdarstellung als Opfer stört: Der kriegt aus ominösen Gründen Geld von seinem Kumpel und macht erst mal in der Schweiz, einem Land mit einem ausgeprägten Bankgeheimnis, ein Konto auf. Warum, wenn nicht um da was zu verschleiern bzw. um weniger bis keine Steuern zu bezahlen?

Auch teile ich deine Auffassung, dass Entscheidungsträger in der Politik und Verwaltung viel schneller für die Verschwendung von Steuermitteln haftbar gemacht werden müssten.

Wäre wünschenswert. Aber wie ja schon geschrieben wurde: solang diejenigen, die diese Verschwendung begehen, darüber entscheiden dürfen, ob man für genau diese Verschwendungen bestraft werden kann...da werden solche Gesetze wohl nicht kommen.
 
Ich glaube dafür sind Richter auch nicht da. Richter sind nun mal keine Steuerberater.
Ist doch nichts anderes als in den meisten anderen Berufen. Als IT'ler geht auch jeder in meinem Bekanntenkreis davon aus, dass ich quasi jedes Programm in und auswendig kenne. Da kommen dann auch Bekannte und fragen warum bei ihnen Programm X oder Y nicht läuft und wenn ich dann sage "Keine Ahnung, kenne das Programm nicht" kommt oft die Antwort "Aber du arbeitest doch mit Computern". Alles zu kennen ist nicht möglich. Ein Richter muss daher auch nicht genau ausrechnen können, wie viele Steuern da nun hinterzogen wurden, dafür gibt es Spezialisten. Ein Richter muss dann nur entscheiden, unter Berufung auf die Spezialisten, ob die Selbstanzeige vollständig und damit wirksam war. Wenn ein Richter alles wissen müsste, dann bräuchte man ja in keinem Prozess mehr Spezialisten wie z.B. Ärzte etc pp.

Richtig ein Jurist muss nicht alles wissen. Auch kein Richter. Und richtig es gibt dafür dann eben Sachverständige. Beispielsweise bei medizinischen Fragen oder eben Unfallrekonstruktionen.

Nur ist eben die Frage wie viele Steuern jemand zu zahlen hat eine rein juristische, die mit ein wenig Mathe verbunden ist. Es geht um nichts anderes als die Anwendung geltenden Rechts. Ergo müsste eigentlich ein Jurist, zumal man in solchen Fällen sowohl an den Zivil- als auch Strafgerichten spezialisierte Kammern hat, in der Lage dazu sein.

Dir als Computerfachmann dürfte der Red-Tube-Fall ja bekannt sein. Was wird da auf Juristen geschimpft. Die Richter, die mit diesen Auskunftsersuchen bombardiert wurden, verstanden da eben das Rechtliche, was sie dort nicht verstanden haben ist das Tatsächliche. Und das ist eben der Unterschied zu der Steuernummer, die in dem Artikel angesprochen wird.
 
Verzicht auf Revision laut BILD Live-Ticker. :eek:
Damit wäre ja das Urteil rechtskräftig.
Glaube ich aber nicht bevor es nicht anderweitig berichtet und bestätigt wird.
 
Wobei ich auch gelesen habe, dass Uli sich den ganzen Ärger auch hätte sparen können, wenn er die Geschäfte von einem deutschen Konto aus gemacht hätte, dann sei die Steuer automatisch von der Bank abgeführt worden.

Das ist ohnehin etwas, das mich bei der Selbstdarstellung als Opfer stört: Der kriegt aus ominösen Gründen Geld von seinem Kumpel und macht erst mal in der Schweiz, einem Land mit einem ausgeprägten Bankgeheimnis, ein Konto auf. Warum, wenn nicht um da was zu verschleiern bzw. um weniger bis keine Steuern zu bezahlen?

Mir geht es dabei gar nicht mehr so sehr um Hoeneß ansich. Nur man sieht an dem Fall, wenn man sich da so die Nebengeräusche anhört, schön was eigentlich das Problem ist.
Hoeneß ist sicher kein wirkliches Opfer. Aber ich würde ihn da auch nicht als Schwerstkriminellen Brandmarken, auch wenn der Gesetzgeber meint für den besonders schweren Fall der Steuerhinterziehung sei das selbe Strafmaß wie für den sexuellen Mißbrauch von Kindern angemessen. Sicher hätte er das die Bank machen lassen können, weil die dann sicher den schwarzen Peter gehabt hätte, wenn sie einen Fehler macht. Wobei ich denke, dass bei Banken eben gar nicht so genau hingeschaut wird. Und die Steuererklärung muss du da letztendlich doch selbst unterschreiben.
 
Im ZDF Videotext steht es auch. Hat eine persönlicher Erklärung abgegeben: "Das entspricht meinem Verständnis von Anstand, Haltung und persönlicher VErantwortung."
 
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