FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Die Entlassung ist eine Sache. Aber dieses öffentliche verbale Nachtreten der Bayern-Bosse eine andere. Muß das denn sein? Man kann doch einfach nüchtern als Grund die Angst um das Nicherreichen der CL-Quali angeben und Punkt.
Nicht gerade der allerbeste Stil meiner Meinung nach.
 
van Gaal hatte ein ziemlich statisches System, das die Bayern sehr von starken Aussenbahnspielern (Robben, Ribery) abhängig machte und wenn die fehlten oder außer Form waren, die Entlastung für die Defensive nicht mehr ausreichte sukzessive jegliche Gefahr vorne abging. Und dann geben sie mit van Bommel ausgerechnet einen der wichtigsten Bausteine in diesem Gebilde in der Winterpause weg. Auch dass die Deckung nicht funktionierte, muss vG sich sicherlich ankreiden lassen. Sportlich ist was dran. Aber was wollen die Bayern denn?

Hitzfeld hatte sich überlebt, weil er eine Saison mal nicht Meister wurde und gegen Werder 1:3 verlor. Magath war zu hart, seine ergebnisorientierte Spielweise falsch (das allein ist schon ein schlechter Witz, wenn ich mir ansehe, was die Bayern regelmäßig einfordern). Hitzfeld war plötzlich wieder der Richtige. Klinsmann brachte alles mögliche mit, sorgte für ein neues Trainingszentrum und neue Mechanismen, war aber taktisch zu dämlich und zu weich. Man brauchte nun einen "Fussballlehrer". van Gaal war wieder zu sehr Diktator, ein CL-Finale und das Double plus der Einbau von jungen Spielern wie Müller und Badstuber, die nach nur einer BL-Saison WM-Dritter wurden sowie die kluge Rückversetzung von Schweinsteiger, dessen Wert so auch für die N11 manifestiert wurde, er liess anders als viele Bayern Trainer vor ihm dennoch offensivorientierten Fussball spielen. Das alles war nichts wert. Die Mannschaft konnte sich nicht entfalten. Und Hoeneß erzählt was von "Spass", der fehlte. Hat Hoeness nicht noch vor zwei Wochen behauptet, sie machen den seriösesten Trainerwechsel der BL? War doch klar, was passiert, wenn er Platz 3 gefährdet sieht. Nun gut, dass Wurst-Uli der grösste Heuchler der BL ist, ist nichts Neues.

Aber was denn nun, Bayern München? Opa Heynckes wird jetzt natürlich alles mitbringen, wird sich die Aufstellung vom Vorstand diktieren lassen, mit weitem Abstand Meister werden, den Spassfaktor einbringen, die Defensive stabilisieren und gleichzeitig den schönsten Fussball spielen lassen. Vermutlich bekommt er Neuzugänge für 80 Mio, wie es zuletzt immer war, wenn die Bayern keinen Titel holten. Dann ist er der gefeierte Mann und der Richtige, aber wehe dem, es werden in der Folgesaison mal keine 40+ Mio investiert. Achja, die CL wird er auch gewinnen, er hat das den Bayern am Rathaus ja schon mal versprochen, dann gegen Belgrad verloren und musste zu Beginn der nächsten Saison gehen.

So gut die Bayern mit Geld umgehen können, so viel sportliche Inkompetenz springt dort rum. Euagoras hat völlig recht. Und auch Karlotto, der unlängst schrieb, dass es bei Bayern München nicht um Konzepte, sondern um kurzfristigen Erfolg geht. Absolut. :tnx: Alles andere, was da behauptet wird, sind Grimms Märchen.

Ich würde ja ablachen, wenn Hannover in Hamburg gewinnt und die Bayern gegen Leverkusen verlieren. 5-Jahres Wertung hin oder her. Wird aber leider nicht passieren.
 
Und auch Karlotto, der unlängst schrieb, dass es bei Bayern München nicht um Konzepte, sondern um kurzfristigen Erfolg geht.
BEi Vereinen dieser Größenordnung gehts es letztlich Immer um recht kurzfristigen Erfolg. Bei anderen europ. Topteams sicher noch weit mehr als bei den Bayern.

Generell bin ich der Meinung, daß man LvG bereits zu dem Zeitpunkt hätte beurlauben müssen, als die Trennung zum Saisonende feststand. Der Versuch, mit ihm die Saison noch erfolgreich beenden zu wollen, erschein mir da bereits recht riskant, denn welcher Spieler legt sich für einen Trainer ins Zeug, der ohnehin in Kürze weg ist und dessen Führungsstil zum Großteil auf machtdemonstrierende, unnahbare Einschüchterung basiert!?
Dieses Druckmittel war nicht mehr vorhanden, da man ihn bereits zu dem Zeitpunkt entmachtete, als die Trennung zum Saisionende feststand.
Das Nachtreten der Führung ist nun allerdings überflüssig und letztlich zu spät.
 
@ Mick

kurzfristiger Erfolg????????????????????????????????

Ich gönnen den Bayern nicht das schwarze unter den Fingernägeln, aber da von kurzfristigen Erfolg zu sprechen ist gelinde gesagt lächerlich.

Da du ja immer so gerne auf deine Weise Systeme analysierst, ist es doch sehr verwunderlich, dass du LvG ein staatisches System unterstellst, das die Abwehr nicht genug entlastet wenn Robben oder/und Ribery fehlen.
Er spielt ein System das auf Ballbesitz beruht und wenn das nicht die Abwehr entlastet, was denn???? Die haben in der Regel zwischen 65-75% Ballbesitz in ihren Spielen!!

Der vG hat sich ganz einfach eine Fehleinschätzung im defensiv Bereich geleistet.
Badstuber konnte nicht an die Leistung der Vorsaison anknüpfen, Breno hat auch nicht die Klasse die vG ihm attestiert hatte, und seine beiden Backups vB und D haben in der Vorsaison schon gezeigt das sie nicht stark genug sind.
Einen T und G in der Innenverteidigung spielen zu lassen setzte dann dem ganzen die Krone auf.
 
@ Mick

kurzfristiger Erfolg????????????????????????????????

Ich gönnen den Bayern nicht das schwarze unter den Fingernägeln, aber da von kurzfristigen Erfolg zu sprechen ist gelinde gesagt lächerlich.

Du darfst jetzt aber kurzzeitigen Erfolg nicht mit kurzfristigem Erfolg verwechseln. ;)

Es geht den Bayern selbstverständlich darum kurzfristig Erfolg zu haben. Sonst könnten sie auch mal ein paar Jahre ohne Titel und Trainerentlassung was solides aufbauen. So wie Dortmund es getan hat (ok aus der Not heraus). Das will Bayern aber nicht. Jede Saison muss ein Titel kommen und die CL erreicht werden. Also wollen sie kurzfristige Erfolge.
 
....sehr verwunderlich, dass du LvG ein statisches System unterstellst, das die Abwehr nicht genug entlastet wenn Robben oder/und Ribery fehlen.
Er spielt ein System das auf Ballbesitz beruht und wenn das nicht die Abwehr entlastet, was denn???? Die haben in der Regel zwischen 65-75% Ballbesitz in ihren Spielen!!
Ein 4-2-3-1 mit offensiven Außen und Doppelsechs lebt in der Regel von festen Positionen, es ist von der Sache her sehr systemstatisch. Gerade wenn Du dir den van Gaalschen Systemfußball mal zu Gemüte führst, wirst Du feststellen, dass der Holländer dort immer allerhöchsten Wert auf Positionstreue legte. Das war auch schon 95 bei Ajax so.
Ribery/Robben konnten vor allem deswegen fortlaufend in der Offensive marschieren, weil sie praktisch nur ihre Aussenlinie zu halten hatten und höchstens erst in Tornähe nach innen ziehen mussten. Sie müssen daher - und da liegt auch der Trugschluss beim BVB, die ähnlich spielen - nicht mehr laufen als bspw. in einem flexiblen Rautensystem. Eher weniger und können dennoch ihre Aufgaben erfüllen. Diese relative System- und Positionsstarre funktioniert allerdings nur dann optimal, wenn eine möglichst spielintelligente und laufstarke Doppelsechs zur Verfügung steht, in der die Aufgaben klar verteilt sind zwischen dem Spieleröffner und Umschaltspieler und dem defensiv-strategischen denkenden DM, der den Blick für Räume hat. Die offensiven Aussen sollten zudem stark im Dribbling und torgefährlich sein, um möglichst viele Gegenspieler zu binden, da dieses System, wie von van Gaal durchgesetzt, sonst Schwächen im Umkehrspiel offenbart, da der Kontrahent mit mehr Leuten das Spiel zu seinen Gunsten organisieren kann und mit klugen Positionswechseln Überzahlsituationen erreicht sowie schnell kontern kann. Denke mal an das Spiel in Hannover. Bayern München war immer dann extrem stark, wenn diese vier Positionen - bspw. mit Ribery, Robben, Van Bommel, Schweinsteiger entsprechend stark besetzt und die Spieler in Form waren, die Aufteilung stimmte. Dann ist das eingebleute System ein Riesenvorteil. Der Nachteil bleibt die mangelnde Flexibilität, wenn diese Leute ausfallen bzw. wie van Bommel ohne Not abgegeben werden.

Viel Ballbesitz entlastet kaum die Abwehr, wenn Organisation, Abstände und Kreativität nicht stimmen, denn auf diese Weise kann der Gegner sogar die Konzentration hochhalten und in den wenigen Momenten des eigenen Ballbesitzes viel anrichten. Gerade auch Werder (ballbesitzbezogen) kann davon ein Lied singen, obwohl Schaaf eine andere Fußballphilosophie vertritt: Kurzpässe, Positionswechsel, vertikales Spiel.
Der vG hat sich ganz einfach eine Fehleinschätzung im defensiv Bereich geleistet.
Das kommt dann noch dazu, richtig. :tnx:
 
Sehr geehrte Redaktion des DFB,

Arjen Robben wurde heute vom DFB-Sportgericht wegen einer Schiedsrichterbeleidigung für zwei Spiele gesperrt. Ciprian Marica ließ sich im Herbst letzten Jahres das gleiche Vergehen zu Schulden kommen und musste dafür drei Spiele aussetzen. Wie erklären Sie diese Diskrepanz?

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fußballfan,

vielen Dank für Ihr Schreiben. Das DFB-Sportgericht und der DFB-Kontrollausschuss sind zwei unabhängige, gewählte Gremien und entscheiden streng nach Satzung und Ordnung des Verbands. Seien Sie versichert, der DFB steht für Neutralität und Transparenz - mit zweierlei Maß wird nicht gemessen.

Mit der Hoffnung auf ein bisschen mehr Verständnis für die Schiedsrichterleistungen und Vertrauen in den Deutschen Fußball-Bund, grüßen wir Sie herzlich.

Ihr DFB-Team

:ugly:


Edit:

Hallo,

es kommt darauf an, was man dem Schiedsrichter sagt. Eine schwere Beleidigung wird härter bestraft als eine mildere. Danach richtet sich das Strafmaß.

MFG

Ihr DFB-Team

Interessant, also ist "Vollpfosten" eine "mildere" Beleidigung als "Árschloch". Kann mir das jemand erklären? :confused:
Naja, immerhin mal eine klare und zufriedenstellende Antwort vom DFB. Ob das der passende Zeitpunkt ist, die auch mal wegen der unterirdischen Schiedsrichterleistungen anzuschreiben? :cool:
 
finde dass vollpfosten wirklich milder ist als a-loch

Finde ich nicht, "*rschloch" rutscht einem doch bei jeder Gelegenheit raus, während Vollpfosten eine viel überlegtere Beleidigung darstellt.
Vielleicht sollte man mal Germanisten und andere Sprachforscher bemühen, aber ich erkenne da keinen großen Unterschied.
Die Argumentation hat auch den Haken, dass Erik Meijer vor einigen Jahren für "W*chser" nur zwei Spiele bekommen hat. Wer hat jetzt die gerechte Sperre, wer zu viel oder zu wenig? Aber ja, der DFB steht für Transparenz und Neutralität. :applaus:
 
Ich bin ganz sicher kein Robben Fan, aber wenn er Recht hat, hat er Recht. In dieser Saison konnte/musste man nämlich einige besonders gut gelungene Exemplare der Vollpfosten-Gilde erleben.
 
Finde ich nicht, "*rschloch" rutscht einem doch bei jeder Gelegenheit raus, während Vollpfosten eine viel überlegtere Beleidigung darstellt.
Vielleicht sollte man mal Germanisten und andere Sprachforscher bemühen, aber ich erkenne da keinen großen Unterschied.

Meine Expertin im Nebenzimmer (Deutschlehrerin) hat, ohne deinen Beitrag zu kennen, das gleiche gesagt wie du im ersten Absatz. Sie ist auch der Meinung, dass "Vollpfosten" direkt auf die angebliche geistige Minderbemitteltheit zielt und somit eine andere Art der Beleidigung, aber kaum eine mildere als das gebräuchlichere "A-Loch", darstellt. :cool:
 
welche gründe gab es denn z. B. Butt aus dem Tor zu nehmen? MvB aus der mannschaft zu nehmen, etc. ?

Wenn man einen Spieler, der seine leistung bringt und zudem noch ein sehr wichtiger teil der mannschaft ist, einfach aus dem team nimmt, ist das für mich eine degradierung

Trotzdem kennst du den Grund nicht,vielleicht gabs da ein GangBang mit seiner Frau das wäre zum Beispiel ein Grund
 
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