FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Ein Spiel geht 1-0 aus. Fällt das Tor in der 65. Minute, ist der Sieg verdient. Fällt der Treffer in der 90. Minute, ist es Glück. Das ist nicht dein Ernst, oder?

Junge, lies die Beiträge mal ordentlich. Ich habe nicht geschrieben, dass ein Sieg an sich verdient oder unverdient ist. Ein Sieg durch einen Treffer in der 90. Minute kann genauso verdient sein wie ein Treffer in der 65. Minute. Darum ging es doch gar nicht.

Ein Siegtreffer in der 90. Minute oder Nachspielzeit ist allein deshalb schon glücklich, weil der Gegner keine Chance mehr hat, etwas zu korrigieren. Und erzähl mir jetzt bitte nicht, dass der Gegner auch vorher 90 Minuten Zeit hatte, ein Tor zu erzielen.
 
Vor allem besonders gut ja die Aussage "aufgrund der 2. Halbzeit verdient". Und wieso? Nur wiel man sich daran besser erinnern kann? Aufgrund der ersten Halbzeit hätten die Wolfsburger auch mindestens 1 Punkt verdient gehabt.

Ich war gestern auf Schalke und habe das Spiel der Bauern nur in den Zusammenfassungen gesehen. Dort entstand der Eindruck, dass die Bauern insgesamt eher für den Sieg in Frage gekommen sind. Ich finde es auch immer problematisch, sich aus den Zusammenfassungen ein Bild zu machen, zumal die Sender ja bei der Bewertung auch nicht immer ganz unparteiisch sind.

Du hast das Spiel der Bauern vermutlich komplett gesehen. Wenn du sagst, dass der Sieg insgesamt glücklich war, will ich es dir gerne glauben.
 
Ein Sieg ist also nur verdient, wenn der Gegner auf den Rückstand noch reagieren kann ?!? Diese Logik erschließt sich mir nicht ganz :rolleyes:

Jetzt dreh mir doch nicht das Wort im Mund um. Ich habe geschrieben, dass ein last-minute-Siegtreffer allein schon deshalb glücklich ist (wo habe ich da nur "unverdient" geschrieben?), weil der Gegner nicht mehr reagieren kann. Der Sieg an sich kann ja insgesamt durchaus verdient sein. Nur der Siegtreffer in letzter Minute ist fast immer als glücklich zu bezeichnen.

Oder ist diese "Logik" einem Bauern-Fan unzugänglich?
 
Jetzt dreh mir doch nicht das Wort im Mund um. Ich habe geschrieben, dass ein last-minute-Siegtreffer allein schon deshalb glücklich ist (wo habe ich da nur "unverdient" geschrieben?), weil der Gegner nicht mehr reagieren kann. Der Sieg an sich kann ja insgesamt durchaus verdient sein. Nur der Siegtreffer in letzter Minute ist fast immer als glücklich zu bezeichnen.

Oder ist diese "Logik" einem Bauern-Fan unzugänglich?

Und wo ist für dich genau die Abgrenzung zwischen glücklich und unverdient?
Was ist das denn für eine Logik? :rolleyes:
 
Kein Schiedsrichter der Welt würde für oder gegen einen Verein pfeifen.
Kühne These. Und so romantisch.
Hast Du selbst schon mal gepfiffen?
Wenn so etwas herauskommt, ist er sofort seinen Job los. Außerdem werden die Schiedsrichter genau beobachtet und benotet und demnach zugeteilt. Ein Schiedsrichter, der absichtlich Spiele verpfeift, würde sich also in jedem Fall schaden - unabhängig davon, ob seine Verpfeiferei herauskommt oder nicht.
Ja, werden sie. Wobei die Neutralität dieser Bewertungen mir bis heute seltsam erscheint, vor allem wenn ich mir anschaue, dass Leute wie Stark oder Merk FIFA-Schieri geworden sind.
Hier mal einige Fakten zur letzten Saison: ..........
Fakten sind dann als Fakten wertvoll, wenn sie richtig und mit den "Gegenfakten" dargestellt werden. Würde ich gerne mal die gesamten Spielbewertungen lesen, behaupte mal, Hoeness lächerliche "Zweifelsfall-These" würde schnell als Humbug entlarvt.

Du hättest vielleicht noch anführen können, dass Gomez das entscheidende 2:0 gegen Hannover per Handspiel vorbereitet oder beim 3:0 gegen Nürnberg die Franken bei Stand 1:0 einen klaren Handelfmeter hätten bekommen müssen. Oder beim 3:1 in Mainz falsche Abseitsentscheidungen Bayern auf die Siegesstrasse bringen. Überhaupt ist es zu schlicht und pragmatisch, falsche Entscheidungen an den bloßen, fehlenden Toren im Gesamtergebnis festzumachen, da auf diese Weise besonders Spielverläufe beeinflusst werden können.

Ausserdem war es in der Vergangenheit oft so, dass sich als direkte Konkurenz zu Bayern herauskristallisierende Mannschaften während einer Saison immer öfter benachteiligt werden. Werder bspw. hat in der Saison 03/04, auffällig ab dem Zeitpunkt, als wir mit 6 Punkten Erster vor Bayern waren, 11 berechtigte Strafstösse nicht bekommen. Ähnlich schlimm in der Saison 04/05.

Wenn Du schon solche "Fakten" nennst, hier mal zum Vergleich allein die Spiele gegen Werder, inklusive der beiden Partien letzte Spielzeit, die Du dezent unterschlagen hast.
 
Wenn man sieht, daß Bayern zu dem Zeitpunkt mit 6 Leuten im Strafraum war und sogar ein DM wie Gustavo nachrückt, dann kann man zumindest nicht bestreiten, daß sie den Sieg unbedingt wollten.
Von daher ist diese "Dusel-Diskussion" zu billig.
Ich erinner mich gern an unser Spiel am Bökelberg in der Double-Saison 2004, wo wir auch in der Nachspielzeit das Siegtor machten und man danach in etwa lesen konnte, daß man mit diesem "Dusel" Meister wird.
Für mich war das weniger Dusel, als vielmehr die feste Überzeugung ein Spiel auch noch in der letzten Sek. zu gewinnen.
Nebenbei: Hätte WOB nen vernünftigen Keeper, wär das ganze eh nicht passiert.
 
Kühne These. Und so romantisch.
Hast Du selbst schon mal gepfiffen?

Ja, werden sie. Wobei die Neutralität dieser Bewertungen mir bis heute seltsam erscheint, vor allem wenn ich mir anschaue, dass Leute wie Stark oder Merk FIFA-Schieri geworden sind.

Fakten sind dann als Fakten wertvoll, wenn sie richtig und mit den "Gegenfakten" dargestellt werden. Würde ich gerne mal die gesamten Spielbewertungen lesen, behaupte mal, Hoeness lächerliche "Zweifelsfall-These" würde schnell als Humbug entlarvt.

Du hättest vielleicht noch anführen können, dass Gomez das entscheidende 2:0 gegen Hannover per Handspiel vorbereitet oder beim 3:0 gegen Nürnberg die Franken bei Stand 1:0 einen klaren Handelfmeter hätten bekommen müssen. Oder beim 3:1 in Mainz falsche Abseitsentscheidungen Bayern auf die Siegesstrasse bringen.

Überhaupt ist es zu schlicht und pragmatisch, falsche Entscheidungen an den bloßen, fehlenden Toren im Gesamtergebnis festzumachen, da auf diese Weise besonders Spielverläufe beeinflusst werden können.

Ausserdem war es in der Vergangenheit oft so, dass sich als direkte Konkurenz zu Bayern herauskristallisierende Mannschaften während einer Saison immer öfter benachteiligt werden.
Werder bspw. hat in der Saison 03/04, auffällig ab dem Zeitpunkt, als wir mit 6 Punkten Erster vor Bayern waren, 11 berechtigte Strafstösse nicht bekommen. Ähnlich schlimm in der Saison 04/05.


Wenn Du schon solche "Fakten" nennst, hier mal zum Vergleich allein die Spiele gegen Werder, inklusive der beiden Partien letzte Spielzeit, die Du dezent unterschlagen hast.

Ich vermute mal, du spielst darauf an, dass du oder einer deiner Kumpels schonmal Spiele gepfiffen haben, aber: du kannst diese Liga nicht mit der Bundesliga vergleichen. Dass ein Kreisligaschiedsrichter mal "aus Spaß" "anders" verpfeift, weiß ich auch. Ich bin mir aber sicher, dass ein BL-Schiedsrichter seinen Job sehr ernst nimmt.

Ich habe nur Spiel entscheidende Fehlentscheidungen aufgelistet.

Das habe ich oben bereits selber geschrieben.

Wenn ich alle Fehlentscheidungen von letzter Saison wie oben berücksichtige, landet der FCB sogar 1 Punkt vor Leverkusen. Die direkte Konkurrenz von Bayern wurde also sogar bevorteilt. Aus diesen "Fakten", dessen Bewertung natürlich schwierig ist, da ich dort z. B. einen gegebenen Elfer mit einem nicht gegebenen Tor gleichsetze, etc.

Ich habe diese Saison zwar nicht genau im Kopf, aber 11 nicht gegebene Elfmeter sind schon arg viel... apropos Elfmeter: In ihrer Meistersaison haben die Wolfsburger ganze 10 Elfmeter bekommen. Einige davon waren mindestens strittig. Da wurde also auch ein Konkurrent gegenüber Bayern bevorteilt - das interessiert aber niemanden. Trotzdem sind wir in dieser Saison vollkommen zurecht nicht Meister geworden.

Meine "Fakten" sind genauso "Fakten" wie deine :knutsch:

Ich glaube, wir beide können uns aber insgesamt darauf einigen, dass eine solche "Analyse" nur schwer "fair" ist, da z. B. ein nicht gegebenes/ zu unrecht gegebenes Tor das Spiel zu stark beeinflusst. :beer:

Das Problem, warum viele Fans sich sicher sind, dass Bayern sowieso immer bevorteilt wird, ist, dass eine Fehlentscheidung pro Bayern wochenlang in der Presse bleibt - eine Fehlentscheidung gegen Bayern wird nur mal kurz am Rand erwähnt. Und da der FC Bayern bei vielen Fans nicht besonders beliebt ist, glaubt man eine gezielte Bevorteiligung gerne. Das ist einfach eine psychologische Sache :)
 
@Kay-Kay

Kannst du das hervorheben nicht mit Hilfe von Fett- oder Kursivschrift machen? Habe deinen Beitrag nicht gelsen, weils echt zu anstrengend für die Augen ist...

Ich kann den Beitrag gerne überarbeiten, aber bist du dir sicher, dass es dann nicht noch anstrengender ist? Vielleicht war einfach meine Farbwahl ungünstig? Was schreiben die anderen dazu?

Edit: Ich habe jetzt mal Leerzeilen eingefügt, ist es jetzt besser lesbar?
 
Ich kann den Beitrag gerne überarbeiten, aber bist du dir sicher, dass es dann nicht noch anstrengender ist? Vielleicht war einfach meine Farbwahl ungünstig? Was schreiben die anderen dazu?

Edit: Ich habe jetzt mal Leerzeilen eingefügt, ist es jetzt besser lesbar?

Danke. Ist besser lesbar. Die Farbwahl ist nicht so unbeding das Problem. Hasse es auch immer wenn Kollegen meinen Texte mit bunten Farben zu korregieren. Irgendwie mögen das meine Augen nicht.
 
Das Problem, warum viele Fans sich sicher sind, dass Bayern sowieso immer bevorteilt wird, ist, dass eine Fehlentscheidung pro Bayern wochenlang in der Presse bleibt - eine Fehlentscheidung gegen Bayern wird nur mal kurz am Rand erwähnt.
Und da der FC Bayern bei vielen Fans nicht besonders beliebt ist, glaubt man eine gezielte Bevorteiligung gerne. Das ist einfach eine psychologische Sache :)
Stimmt aber nur teilweise. Denn Hauptgrund, dass es lange in der Presse bleibt, ist in schöner Regelmäßigkeit das Gegeifere der Herren Wurst-Uli, Rummelfliege und Co. über eben Schieri - Entscheidungen. Dass es dann andersherum in öffentlicher Wahrnehmung ebenso einen Stellenwert bekommt, sollte nachvollziehbar sein.

Bei der Summe an Schieri-Fehlentscheidungen, die Werder bspw. letzte Saison betrafen (wo wir auch statistisch deutlich Letzter der Tabelle waren) und nicht selten spielentscheidend waren, wäre Bayern so auf die Barrikaden gegangen, dass die Hälfte dieser Schiedsrichter heuer nicht mehr BL pfeifen würde und es wahrscheinlich nie zu dieser Anzahl gekommen wäre.
 
Stimmt aber nur teilweise. Denn Hauptgrund, dass es lange in der Presse bleibt, ist in schöner Regelmäßigkeit das Gegeifere der Herren Wurst-Uli, Rummelfliege und Co. über eben Schieri - Entscheidungen. Dass es dann andersherum in öffentlicher Wahrnehmung ebenso einen Stellenwert bekommt, sollte nachvollziehbar sein.
Dass UH & Co. nicht so ruhig sind wie KATS, ist richtig, aber hast du dir nach Fehlentscheidungen schonmal Felix Magath angehört? Sicher haben UH & Co. schonmal über Fehlentscheidungen gemeckert, aber das letzte mal ist schon ziemlich lange her. Nur, weil ständig behauptet wird, dass UH sich regelmäßig über Fehlentscheidungen aufregt, ist es noch lange nicht wahr. Aber du kannst mir gerne schreiben, wann sich UH & Co. kürzlich über Fehlentscheidungen aufgeregt haben. Vielleicht habe ich es vergessen.
Bei der Summe an Schieri-Fehlentscheidungen, die Werder bspw. letzte Saison betrafen (wo wir auch statistisch deutlich Letzter der Tabelle waren) und nicht selten spielentscheidend waren, wäre Bayern so auf die Barrikaden gegangen, dass die Hälfte dieser Schiedsrichter heuer nicht mehr BL pfeifen würde und es wahrscheinlich nie zu dieser Anzahl gekommen wäre.

Pure Polemik. Ist schonmal irgendein Schiedsrichter wegen UH & Co. gesperrt worden? Ich kann mich nicht erinnern. Du hast aber damit recht, dass Bremen letzte Saison stark benachteiligt wurde. In dieser Hinsicht konnten nur Stuttgart und Nürnberg "mithalten".

Wirklich extrem bevorteilt wurden übrigens die Vereine Hannover, Freiburg und Köln - davon spricht natürlich niemand. Aber wehe, der FC Bayern wird einmal bevorteilt - so wie am Samstag.
 
Stimmt aber nur teilweise. Denn Hauptgrund, dass es lange in der Presse bleibt, ist in schöner Regelmäßigkeit das Gegeifere der Herren Wurst-Uli, Rummelfliege und Co. über eben Schieri - Entscheidungen. Dass es dann andersherum in öffentlicher Wahrnehmung ebenso einen Stellenwert bekommt, sollte nachvollziehbar sein.

Bei der Summe an Schieri-Fehlentscheidungen, die Werder bspw. letzte Saison betrafen (wo wir auch statistisch deutlich Letzter der Tabelle waren) und nicht selten spielentscheidend waren, wäre Bayern so auf die Barrikaden gegangen, dass die Hälfte dieser Schiedsrichter heuer nicht mehr BL pfeifen würde und es wahrscheinlich nie zu dieser Anzahl gekommen wäre.

Kommt Dir das nicht alles ein wenig komisch vor? Das macht man in der Art doch nur, wenn man den Verlauf der Dinge auch vollkommen unter Kontrolle hat, oder? Ansonsten würde man als hochrangiger Manager die Schnautze halten, weil man garnicht oft genug die Schnautze halten kann. Wenn aber gemeinsame Interessen dahinterstehen, wie es bei Bild Bayern Telekom Allianz der Fall ist, so lässt sich das feinsinnig stricken, so dass man die volle mediale Präsenz hat. ;)

@Kay-Kay1337:
Ob Du es wahrhaben willst oder nicht: Ja - das beeinflusst nachhaltig und zwar auf verschiedenen Ebenen und das wird auch genauso gemacht, weil man es auch genauso haben will und UH ist einer der besten äh Politiker äh Schauspieler, den die DFL je gesehen hat.
 
Nur so nebenbei: Wolfsburg wurde gegen Bayern ein reguläres Tor aberkannt. Das wurde jetzt in der Sportschau, im Sportstudio, bei Bundesliga pur und beim Doppelpass ausführlich diskutiert. Und jetzt wird das gefühlt stundenlang in Bundesliga aktuell thematisiert. Diese pro-Bayern-Entscheidung wird wieder in sämtlichen Medien tagelang thematisiert.

Wenns anders herum gewesen wäre, wäre die Szene längst vergessen worden.

Ach, was rege ich mich noch darüber auf ...
 
Pure Polemik. Ist schonmal irgendein Schiedsrichter wegen UH & Co. gesperrt worden? Ich kann mich nicht erinnern.

Beim DFB wird man sich eher die Händeabhaken, bevor man einen Schiri öffentlich sperrt.

Aber ich kann mich noch daran erinnern, wie Franz Beckenbauer in der Saison 92/93 nach der Heimniederlage gegen Werder Bremen wegen einer vermeidlichen Fehlentscheidung gegen den Schiedsrichter Dellwing wetterte, daß so einer nicht im Olympastadion pfeiffen darf - Dellwing, obwohl FIFA-Schiri, pfiff nie wieder ein Bayern-Heimspiel...
 
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