FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Hoffe Bayern spielt im Pokal nur auf Sparflamme und gewinnt erst knapp nach Verlängerung, damit die aus Hamburg wieder daran glauben, dass das Team + sportliche Führung eigentlich CL-tauglich ist :daumen:
 
Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass der HSV gegen die Bayern eine gute Partie abliefern wird. Denn geht man davon aus, dass die aktuellen Leistungen zum großen Teil auf mangelndes Selbstbewusstsein und andere mentale Probleme zurückzuführen sind, dann kommt das Spiel gerade recht. Denn verloren haben sie es im Prinzip schon jetzt. Keiner rechnet auch nur ansatzweise mit einem weiterkommen. Sie können somit eigentlich frei aufspielen und haben aber auch gar nichts zu verlieren. Selbst bei einem 5, 6 oder 7:0 würden vermutlich nichtmal die Fans pfeiffen.
 
Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass der HSV gegen die Bayern eine gute Partie abliefern wird. Denn geht man davon aus, dass die aktuellen Leistungen zum großen Teil auf mangelndes Selbstbewusstsein und andere mentale Probleme zurückzuführen sind, dann kommt das Spiel gerade recht. Denn verloren haben sie es im Prinzip schon jetzt. Keiner rechnet auch nur ansatzweise mit einem weiterkommen. Sie können somit eigentlich frei aufspielen und haben aber auch gar nichts zu verlieren. Selbst bei einem 5, 6 oder 7:0 würden vermutlich nichtmal die Fans pfeiffen.


Doch :ugly: Lies mal die Kommentare auf deren FB-Seite :lol:
 
Nach Mega-Deal mit der Allianz AG (110 Mio Euro!) ist der FC Bayern ab sofort schuldenfrei und das Stadion abbezahlt: http://www.bild.de/sport/fussball/b...io-euro-durch-allianz-deal-34634996.bild.html

"Der größte Deal der Bundesliga-Geschichte ist perfekt. Die Allianz AG steigt mit 110 Millionen Euro beim FC Bayern ein."

:applaus::applaus::applaus::applaus:
Damit ist die Meisterschaft für die nächsten 10 Jahren gesichert.

Gott sei Dank haben wir hier keine spanischen Verhältnisse, wo sich drei Teams um den Titel streiten :applaus::applaus:
 
Ich halte diese zunehmende "Verwirtschaftlichung" für gefährlich. Es wird die Bundesliga zu einseitig machen - langeweile vorprogrammiert. Gleichzeitig rücken durch diese "Deals" die sportlichen Gedanken immer weiter in den Hintergrund - denn man kauft in diesem Sinne den Erfolg einfach nur ein. Der Fußball wird dadurch bei ohnehin erfolgreichen Mannschaften immer mehr zum Instrument großer Unternehmen.

Gleichzeitig werden meiner Vermutung nach Mannschaften wie Dortmund, Wolfsburg, Bayer Leverkusen und eben Bayern auf dauer auch die internationalen Geldtöpfe leer schöpfen. Der Rest streitet sich um die goldene Ananas. Dadurch schrumpft natürlich die Konkurrenzfähigkeit der kleineren Vereine, die keine Unterstützung aus der freien Wirtschaft haben. Das, was den Fußball einst ausgemacht und spannend gemacht hat, verliert dadurch deutlich an Wert.
 
Man wird schon sehen wie lange das gut geht. Wenn sich das Modell durchsetzt, dass Mannschaften das Bayern-Spiel herschenken wie Frankfurt, dann kann das auch nciht im Interesse der Bayern sein - kurzfristig vielleicht, aber mittel- bis langfristig ist das schlecht.

Nun kann man ihnen natürlich nicht vorwerfen, dass sie sich selbst verbessern wollen. Ein strategisches Ziel für Sammer und Co. wird es aber sein, in den nächsten Jahren eine belebende Konkurrenzsituation aufrecht zu erhalten.
 
Man wird schon sehen wie lange das gut geht. Wenn sich das Modell durchsetzt, dass Mannschaften das Bayern-Spiel herschenken wie Frankfurt, dann kann das auch nciht im Interesse der Bayern sein - kurzfristig vielleicht, aber mittel- bis langfristig ist das schlecht.

Nun kann man ihnen natürlich nicht vorwerfen, dass sie sich selbst verbessern wollen. Ein strategisches Ziel für Sammer und Co. wird es aber sein, in den nächsten Jahren eine belebende Konkurrenzsituation aufrecht zu erhalten.

Das ganze ist sowieso ein internationales "Problem"... Die nationalen Top-Clubs schaukeln sich dabei im Investitions-Wahn und Wettbieten mit anderen nationalen Clubs gegenseitig hoch. Ich hoffe einfach, dass die Fifa irgendwann einen Riegel vorschiebt und dass Investitionen durch außenstehende Personen/Unternehmen verboten werden. Aber das wird wohl ein Wunschdenken bleiben, wenn ich daran denke, was für Leute da an der Macht sind.

Wie schon gesagt kann man den Bayern aktuell keinen Vorwurf machen. Das heutige "System Fußball" verpflichtet sie quasi dazu solche Partner ins Boot zu holen.
 
Das ganze ist sowieso ein internationales "Problem"... Die nationalen Top-Clubs schaukeln sich dabei im Investitions-Wahn und Wettbieten mit anderen nationalen Clubs gegenseitig hoch. Ich hoffe einfach, dass die Fifa irgendwann einen Riegel vorschiebt und dass Investitionen durch Außenstehende Personen/Unternehmen verboten werden. Aber das bleibt wohl ein Wunschdenken bleiben, wenn ich daran denke, was für Leute da an der Macht sind.

Wie schon gesagt kann man den Bayern aktuell keinen Vorwurf machen. Das heutige "System Fußball" verpflichtet sie quasi dazu solche Partner ins Boot zu holen.

Bin gespannt inwieweit sich das Financial Fair Play als wirksames Instrument erweisen wird, um dies (in Ansätzen) zu erreichen und die derzeit bestehenden Investitionsmöglichkeiten zu begrenzen.

Es kann langfristig nicht das Ziel sein, dass die nationalen Ligen von einem Team oder sehr wenigen Mannschaften total beherrscht werden. Der aktuelle Zustand, dass Bayern mit über 90 Punkten und 20 Punkten Vorsprung Meister wird, um sich ab Ende März / Anfang April auch rechnerisch auf die Champions League konzentrieren zu können, geht so einfach nicht. Das ist vllt letztes Jahr und dieses Jahr noch irgendwie neu und lustig (gewesen; z.B. das Mannschaften wie Frankfurt anfangen ihre Leistungsträger gegen Bayern zu schonen), aber spätestens nach der nächsten Saison muss damit Schluss sein!

Zudem läuft meiner Meinung nach so auch die Champions League Gefahr an Attraktivität zu verlieren, wenn man eigentlich erst ab dem Viertelfinale spannende Spiele zwischen einigermaßen gleichwertigen Teams sehen kann. Und falls mal eine von den wenigen auf den Gruppensieg abonnierten Mannschaften aus Versehen Vorrundendritter wird, wie im letzten Jahr Chelsea, ist aktuell dann Weihnachten eigentlich so gut wie klar, wer die Europa League gewinnen wird.

Das soll kein grundsätzliches Bayern-Bashing sein. Ich habe nichts dagegen, wenn Bayern ein Favorit auf die Meisterschaft UND auf den Gewinn der CL ist, aber mehr Ausgeglichenheit muss sein!
 
Zudem läuft meiner Meinung nach so auch die Champions League Gefahr an Attraktivität zu verlieren, wenn man eigentlich erst ab dem Viertelfinale spannende Spiele zwischen einigermaßen gleichwertigen Teams sehen kann. Und falls mal eine von den wenigen auf den Gruppensieg abonnierten Mannschaften aus Versehen Vorrundendritter wird, wie im letzten Jahr Chelsea, ist aktuell dann Weihnachten eigentlich so gut wie klar, wer die Europa League gewinnen wird.

Wieso die Gefahr? Es ist doch schon lange so das es nur 3-4 Mannschaften gibt die wirklich jedes Jahr um den Titel mitspielen.
 
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