Wenn wir in einem Land mit freier Geschlechterwahl leben, dann aber auch in einem Land mit Meinungsfreiheit.
Und ich persönlich fand den Gewinnersong eher langweilig. Die Sängerin hat schon eine gut geschulte Stimme und alles, weshalb das Lied per se auch nicht total furchtbar ist, aber es ist eben kein Song der mir im Gedächtnis bleibt, oder bei dem ich Lust habe den rauf und runter zu hören. Ich habe jetzt aber auch außer dem lied keines gehört, kann natürlich sein, dass die anderen Songs noch langweiliger waren.
Im Gedächtnis bleibt das Lied meiner Meinung nach halt eher wegen de, ungewöhnlichen Auftreten. Und da muss ich mich dann doch fragen: Wenn ich in einem Land lebe, in dem ich es gutheißen muss, dass ein Song den EVSC gewinnt, den ich persönlich langweilig finde, nur weil er von jemandem Transsexuellen gesungen wird, heißt das dann nicht vielleicht, dass wir alle doch nicht so aufgeschlossen sind, wie wir es gerne hätten? Sollte es nicht eigentlich völlig egal bzw. normal sein, wie der Sänger oder Sängerin sich stylt und was für ein Geschlecht oder Sexualität er hat
Da die Toleranz sicherlich im Allgemeinen nicht so hoch ist, wie sie sein sollte, ist es natürlich schön, dass so ein Konzept ein Mainstream-Event, wie den EVSC gewinnen kann. Aber trotzdem muss man auch sagen können, dass einem der Song nicht gut gefallen hat. Aber ich muss mich ja fast schämen das zu sagen, weil man dann automatisch denkt ich bin verklemmt oder so. Wer mich kennt weiß, dass nicht der Fall ist.