Ich war gestern in Berlin und es war einfach nur geil:applaus:
In der O2-World (war zum ersten mal da, eine wirklich schöne Arena), herrschte eine unglaubliche Atmosphäre. Ich hatte das Gefühl, die Leute waren einfach nur begeistert, dass die NHL erstmals in Deutschland war. Das Spiel hätte wohl auch 1:0 in der 20.Runde des Shootouts ausgehen können, und es wäre trotzdem das ganze Spiel über gefeiert worden.
Ich war allerdings überrascht, wie klar die Sympathien in Richtung Buffalo verteilt waren. Natürlich sind die Sabres das Team mit 2 deutschen Spielern plus dem Österreicher Vanek der von sehr vielen (laut Medien 2000) Landsleuten unterstützt wurde. Aber ein derartiges "Heimspiel für Buffalo hätte ich nicht erwartet. Die Laola mit der ganzen Halle nach dem Spiel war sicher auch für die Sabres-Spieler ein einmaliger Moment.
Zum Spiel: Verdienter Sieg für Buffalo, von den Kings kam insgesamt zu wenig. Vermutlich war es nur ein "durchschnittliches" NHL-Spiel, aber selbst das war natürlich ein gutes Stück über dem, was man in Deutschland meistens geboten bekommt.
Den doch sehr hohen Eintrittspreis war dieser Eishockey-Festtag auf jeden Fall wert. Ich hoffe, die NHL kommt bald wieder nach Deutschland. Bei der Begeisterung der Fans in Berlin bin ich da sehr optimistisch.
Dass meine Devils in der Nacht dann ihren Saisonauftakt gegen Philly in den Sand gesetzt haben, war nach diesen Eindrücken dann auch zu verschmerzen. Sind ja noch 81 Spiele
Kaum zu Hause, gehts gleich weiter zu den Indians am Pferdeturm. Man muss ja schließlich eishockeytechnisch wieder auf dem Boden der Tatsachen ankommen
