DKMS-Knochenmarksspende

Zitat von Stürmerbraut;1590187:
Und wenn man sich mal eine Sekunde lang in Angehörige reinversetzt, die ein leukämiekrankes Kind, oder Bruder/Schwester, oder Mutter/Vater haben und um das Leben ihrer Lieben bangen müssen, dann würde man sich auch von der ganzen Welt wünschen, dass sie sich registrieren ließe, um das Auffinden dieser berühmten Nadel im Heuhaufen zu ermöglichen.

Das Bitterste, was ich je erleben musste, war die Erkrankung eines Mitschülers unseres Sohnes an einem Hirntumor. Man konnte letztendlich nichts, aber auch gar nichts mehr für den Jungen tun, der dann 2 Wochen vor seinem 13. Geburtstag gestorben war. :(

Man darf nicht fragen, warum :wall: , man wird es nie verstehen.

Sich da hineinversetzen kann glaube ich wirklich nur jemand, der selber schon mal betroffen war. Mein Sohn ist an Leukemie gestorben, 13 Tage vor seinem 9. Geburtstag.

Ich bin registriert und nebenbei auch noch Plasmaspender.
 
Sich da hineinversetzen kann glaube ich wirklich nur jemand, der selber schon mal betroffen war. Mein Sohn ist an Leukemie gestorben, 13 Tage vor seinem 9. Geburtstag.

Ich bin registriert und nebenbei auch noch Plasmaspender.

Ohhh, das ist aber hart! DAS tut mir leid. :(

Nein, das kann man sich wirklich nicht vorstellen, wie das für Eltern sein muss. Deshalb ist es ja auch so schwierig für beide Seiten, wie man mit einer solchen Situation umgehen soll. Als Außenstehender hat man immer irgendwie das Gefühl, alles falsch zu machen. Und macht dann lieber gar nichts.

Was aber in der Situation bestimmt nicht richtig ist. :)
 
irgendwann , wenn meine Psychotherapie durch ist und ich zeit habe werde ich garantiert auch noch eins schreiben ! leider gibt es viel zu viel erlebtes was mal raus muss ! allerdings weiß ich da echt nicht wo ich anfangen soll ! ... aber hat ja eh alles noch zeit !

Das ist ein gutes Vorhaben! Und wenn es mal soweit ist, kannst du dir ja vielleicht Hilfe holen, die dich beim Schreiben ein wenig anleitet. :)

Das kann ich mir vorstellen, dass da einiges raus muss. Ich kann mir auch vorstellen, dass man sich da auch nicht immer den Eltern anvertrauen konnte (wollte)?
Is ja eh ne schwierige Zeit - die Pubertät.
 
Zitat von Stürmerbraut;1739796:
Ohhh, das ist aber hart! DAS tut mir leid. :(

Nein, das kann man sich wirklich nicht vorstellen, wie das für Eltern sein muss. Deshalb ist es ja auch so schwierig für beide Seiten, wie man mit einer solchen Situation umgehen soll. Als Außenstehender hat man immer irgendwie das Gefühl, alles falsch zu machen. Und macht dann lieber gar nichts.

Was aber in der Situation bestimmt nicht richtig ist. :)

Ich fand es damals wirklich erschreckend, daß Nachbarn, Bekannte etc. lieber die Straßenseite gewechselt haben, anstatt auf mich zuzukommen. Allerdings wußte ich auch, daß dieses aus der Hilflosigkeit und dem nicht damit umgehen können resultierte.
 
Zitat von Stürmerbraut;1739812:
Das ist ein gutes Vorhaben! Und wenn es mal soweit ist, kannst du dir ja vielleicht Hilfe holen, die dich beim Schreiben ein wenig anleitet. :)

Das kann ich mir vorstellen, dass da einiges raus muss. Ich kann mir auch vorstellen, dass man sich da auch nicht immer den Eltern anvertrauen konnte (wollte)?
Is ja eh ne schwierige Zeit - die Pubertät.

Absolut ! zumindest gegen ende war ich doch seeehr in mich gekehrt ! selbstvertrauen und alles war im keller , des war alles echt übel !

schlimmer war aber noch dieses nahe am tod gewesen sein ! während der krankheit realisiert man das nicht ! aber wenn man dann mal guckt wer is noch über von deine zimmergenossen ..... dann ists teils echt heftig !

ich hatte ja noch glück ! ein ehemaliger zimmerkumpel hatte bis zu seinem tod 10 chemotherapien hinter sich ! das ist bei jedem anders ! gott sei dankw aren es bei mir nur 2 ! und auch da war es eigentlich eine zuviel ! denn wie ich weiß hätte meine 2. krankheit verhindert werden können ! wenn man mich nach der anderen Studie behandelt hätte! im klartext wäre ich in der ersten therapie bestrahlt worden , hätte ich wohl keinen rückfall bekommen ! man darf den ärzten aber auch keinen vorwurf machen ! im gegenteil ich wurde vor 2 jahren auch befragt obs bei mir was gibt was nicht so gut gelaufen ist , und da haben wir das mit reingeschrieben ! somit helfe ichd er WIssenschaft die wohl mitlerweile reagiert hat und gesagt hat bestrahlung muss standard werden egal welche studie man zur behandlung nimmt ! somit blibt dies anderen erspart :) auch wenns für mich natürlich bitter war !

Ich fand es damals wirklich erschreckend, daß Nachbarn, Bekannte etc. lieber die Straßenseite gewechselt haben, anstatt auf mich zuzukommen. Allerdings wußte ich auch, daß dieses aus der Hilflosigkeit und dem nicht damit umgehen können resultierte.

oh ja was du beschreibst leider bei vielen vorhanden !

ich wurde damals auch gemieden ! von meinem recht großen freundeskreis blieben am ende nur 2 ! auch wurde man eben dumm angeguckt ! aber daran muss man sich (leider) gewöhnen ! als betroffener baut man allein schon dadurch dass man gemieden wird so einen hass auf das ist unglaublich ! ich habe quasi alles gehasst sowohl mich selbst und meinen körper , als auch die meidenden ! dazu kam ein schamgefühl ! ich habe selbst bei orkan ne kappe aufgehabt! und ich konnte und wollte sie nicht absetzen weil ich eben auch angst hatte vor den blicken ! man fällt ja doch schon irgendwie auf !

aber gott sei dank gab es auch positives ! meine grundschulklasse in der ich trotz krankheit angemeldet war , wurde schnell verstanden dass es da jemanden gibt , der zwar nie zum unterricht kommt , und dem es schlecht geht , der aber trotzdem ein teil der klasse ist ! so gab es briefkontakt und am ende der 4. Klasse habe ich dort beim ersten treffen überhaupt eis verteilt ! noch heute werde ich daran erinnert ! leider war diese klasse auch mehr eine Ausnahme ! die nachfolgenden Klassen hatten es nicht so ! und so wurde ich aufgrund der krankheit auch mal schnell zum Mobbing opfer ! somit geht das Selbstbewusstsein (wenns denn noch eins gibt ) nochmal mehr innen keller und man findet sich in nem teufelskreis wieder !

und allein an den 2 Romanen sehe ich persönlich schon , dass ich dringend mal anfangen sollte zu schreiben !

wenn ich gefragt oder an dinge erinnert werde , ist es soo einfach ! aber einfach so mal eben was zu schreiben ist ein ding der Unmöglichkeit !


komisch , diese Welt ! :rolleyes:
 
Ich habe am Samstag ein Schreiben von der DKMS erhalten, dass meine HLA-Werte mit einem Patienten übereinstimmen und dass nun eine genaue Typisierung (DR-Typisierung?) stattfindet. In ca. 6 Wochen soll ich eine Info bekommen, ob ich tatsächlich als Spender infrage komme.

Hat jemand Erfahrung, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist?
 
kann man glaub ich so nicht sagen ... bei den einen passt es sofort bei den anderen wird erst im letzten test festgestellt das nicht alles passt !

aber sei erst einmal froh dass du es in eine engere Auswahl geschafft hast ! denn auch das kommt (leider) viel zu selten vor !

nun daumen drücken, dass es wirklich passt :)

meine daumen hast du :)
 
Hallo Werder-Fans,

sicherlich haben einige von euch den Beitrag bei RTL gesehen, aber natürlich nicht alle!

Es geht um Werder-Fan Stefanie Mauer (23), die an Blutkrebs erkrankt ist und ohne Spender den Kampf ums Überleben verlieren wird! Sie kämpft nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre einjährige Tochter.

Die Chance auf einen geeigneten Spender liegt bei 1 zu 20.000, d.h. bei jedem Werder-Heimspiel müssten sich laut Statistik zwei potentielle Spender befinden.

Hier der Beitrag ( http://www.rtl.de/cms/news/explosiv...-auf-werder-bremen-3a041-a93b-12-1868487.html ) und die Homepage um zu helfen ( http://www.dkms.de/ ).
Die Werder-Familie hält zusammen? Dann helft mit!
Die Typisierung geht bequem von zuhause aus!:daumen:
 
Ich hoffe, dass viele Menschen den Aufrufen folgen!

Es kann einem nicht einfacher gemacht werden Leben zu retten!

Bitte lasst Euch typisieren! Jeden kann die fiese Krankheit treffen, aber auch jeder kann helfen!

Vor ein paar Jahren war es noch ein schmerzhafter Pieks, heute ist es nur noch ein Abstrich im Mund! Macht mit - es kostet nichts, es tut nicht weh, es ist sooooooo einfach!!!
 
Ich würde sehr gerne auch spenden, war auch typisiert, aber wegen eines Mini-Tumors (gutartig) darf ich nicht mehr.
Wenn ich mir das so vorstelle - ich denke, die meisten Patienten würden eher das Risiko eingehen, mein Knochenmark zu kriegen, als zu krepieren.
 
Ich bin bei der WSZE statt bei der DKMS registriert. Aber das dürfte ja keinen Unterschied machen.

Moin, kenne ich auch. Die arbeiten aber auch wie andere organisationen mit der DKMS zusammen. ich hab mich 2010 registrieren lassen,hatte aber keinen ausschlaggebenden fall warum.mir geht es darum zu helfen...so habe ich auch meinen organspendeausweis direkt vor dem führerschein in der geldbörse so das es gut sichtbar ist
 
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