Richtig das Stadion ist voll aus Landesmittel und mit Eu-Geldern finanziert. Hannover 96 brauchte kein Geld dafür ausgeben. Im Umkehrschluss müssen die 96 jetzt aber dafür Miete bzw. Nutzungsgeld bezahlen. Wie in Bremen wurde dort auch eine GmbH gegründet die für die Vermarktung zuständig ist aber auch für die Pflege und Hege (wie z. B. Rasen). Das Stadion wird nur besser bzw. (außerhalb Fußball) genutzt: wie Konzerte aber auch durch Firmen Kongresse und auch Privat Großfeiern sind dort üblich. Man hat dort bei der Planung gleich auch über eine Nutzung außerhalb des Fußball nachgedacht und einfließen lassen.
Das verstehe ich unter Controlling: beim Stadion Neubau wurde eben nur bis zur Nasenspitze gedacht bzw. geschaut. Als Unternehmer investiere ich nur dann wenn die Investition durch Mehreinnahme sich selber trägt und verzinst!
Und wenn ich jetzt von Bode lese, dass das Stadion finanziell dem Verein nun belastet dann wurde bei der Planung etwas Blauäugig bzw. Planungsfehler begangen.
Um diese Fehler nicht aufkommen zu lassen, sind jetzt auch (für mich) gewisse Risiko Transfer aus der Vergangenheit besser zu verstehen. Und auch warum es früher zwischen GF und AR zu Unstimmigkeiten bei eben solchen Transfers gekommen ist.
Hat die frühere GF überhaupt eine andere sportliche strategische Alternative zu der finanziellen Belastung Stadionbau gehabt? Muss der Verein mittelfristig immer International spielen? Sind deshalb die Überschüsse (Transfer-Gewinne) nicht zu 100 % wieder investiert worden bzw. durften deshalb nicht investiert werden? Wie auch jetzt und heute!!
Bode seine Antworten werfen für mich einige Fragen aus der Vergangenheit auf, geben aber auch einige Antworten für die Zukunft. Ich glaube die finanzielle Durststrecke (wie auch die sportliche) wird länger sein als gesagt.