Diego

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Nur mal so:


taz 9.6.09 Auszug:

"Um den italienischen Klubfußball scheint es übel bestellt.

Es gibt bislang nur zwei prominente Neuzugänge auf der Spektakelbühne: zum einen den offensichtlich schlecht beratenen Diego. Denn was will der freiraumbrauchende Brasilianer bei einem disziplinfanatischen Malocher-Club wie Juventus Turin, der Del Pieros Geistesblitze nur am Freistoßpunkt zulässt und einen Kreativkönig wie Giovinco aus Angst vor zu viel Unordnung auf der Bank schmachten lässt? "...................

Irgendwie bestärkt das noch mehr meinen Eindruck das es nicht unbedingt bei diesem Wechsel um das Sportliche ging. Könnte mir auch vorstellen das Diego dem Druck seines Vaters (der ist doch so begeistert v. Juve) nachgegeben hat und bei Juve unterzeichnet hat.
Ich hätte ihn auch lieber Richtung Spanien ziehen lassen!!
Aber vielleicht belehrt uns Diego ja eins besseren!!!
 

aber hallo. den einzigen druck in istanbul hat mesut sich wahrscheinlich selbst gemacht. ich habe keinen einzigen türken gesprochen, der ihm seine entscheidung für deutschland übelnahm. das war einfach kein thema, denn die nationalmannschaft spielte überhaupt keine rolle wenn es um vereinsfussball geht.

"ich konnte zwar nich dabei sein, aber der hund vom postboten seiner schwester ihrem mann hat erzählt..."

btt...
 
Diego ist schon ein guter. Werde ihn auch bei bremen vermissen. Mal schaun, ob özil und/oder marin ihn "beerben" können.
ABER, ich finde, dass Diego zu viel gefallen ist. Gut er wurde auch viel gefoult. Trotzdem finde ich, dass er viel zu oft gefallen ist und dadurch das Spiel ins stocken geraten ist.
 
Soll jetzt heissen, dass du deinem eigenen Kriterium nicht mehr vertraust? Sehr untypisch für dich...

Der zitierte Bericht war schließlich geschrieben worden, bevor ich anderes gehört habe von jenen, die live dabei waren - und diese Berichte kamen dann von mehreren unabhängig voneinander. Und ich denke, das dies keine Lügen sind. Irrtümlicherweise habe ich mich zuvor von Fernsehen und Medien leiten lassen und daher geglaubt, dass es nicht so war.

Ich war auch nicht live dabei, aber:
Ist dir mal aufgefallen, dass keiner der Anwesenden, von denen sicher auch viele in Istanbul waren, jemals gegen die anwesenden türkischen Fans gewettert hat bzw. die Schuld für Özils abschneiden in Jener begründet sieht?
Selbst die Bild hätte daraus wieder was Feines gebastelt, hätte wirklich auch nur der geringste Verdacht bestanden, dass Özil ausgepfiffen wurde. Letztlich hat ja jeder, wie du schon sagtest, darauf gewartet, das etwas in dieser Richtung passiert.

Ist mir aufgefallen, allerdings kann ich nicht einschätzen, wie viele von den Usern hier live dabei waren, hoffe aber nun auf diverse folgende posts. Ebenso wenig weiss ich, was Bild geschrieben hat, weil ich fast nie die Bild-Zeitung lese.

Spricht vielleicht eher für eine sehr tief sitzende Aversion gegen Türken.
Ich hoffe wirklich, dass deine Abneigung in irgendeiner Form verständlich ist, auf eigene Erfahrungen basiert und nicht durch billige Propaganda entstanden ist. Aber mal ganz im Ernst: Was muss einem persönlich passiert sein, damit sich die Abneigung gegen ein komplettes Volk richtet? Ich erwarte keine Antwort von dir, geht mich auch nichts an, aber eventuell kann ich dich dazu bewegen, mal ein wenig zu reflektieren, was du hier wiedergegeben hast...

Hatte ich bereits im Özil-Thread einmal dargelegt und Du dich sogar dazu geäußert.
Auf billiger Propaganda baue ich niemals eine eigene Meinung auf, sondern auf eigenen Erfahrungen und die sammelte ich hauptsächlich beruflich, aber auch ausserdienstlich in mehreren deutschen Bundesländern, wo diese Eindrücke unabhängig voneinander leider stets bestätigt wurden. Darüber hinaus kann ich Dir sagen, dass es absolut keine tiefe Abneigung gegen alle ist, weil das unfair wäre, über einen Kamm zu scheren und weil die, mit denen ich zu tun bekam, überwiegend ein niedriges Bildungsniveau hatten.

Ich konnte mich bisher nur nicht mit der Mentalität speziell jüngerer männlicher Türken (zwischen 18-35) anfreunden, ausserordentliches Selbstbewußsein vorzuleben, ohne dass dieses - wie sich rausstellte - weder auf Fachwissen, noch auf entsprechendem Willen und Ehrgeiz basiert. Dazu kamen gelebtes Nationalitätsbewußtsein, obwohl diese Wurzeln im Gegensatz zu ihren Vätern gar nicht mehr wirklich begründet sind, Integrationsunwillen pur, nicht endende Arroganz gegenüber Land und Leuten, wo sie aufgewachsen sind in der Form völliger Ignoranz und keinerlei Akzeptanz hinsichtlich dessen. Sondern nur das eigene durchdrücken zu wollen, dabei Toleranz zu verlangen, aber selber totale Intoleranz zu zeigen. Aber, wie schon einmal gesagt, ist das nur mein Eindruck und muss nicht für die Mehrheit stehen. Ich hoffe und glaube immer noch, dass es insgesamt anders ist. Möchte jetzt auch niemanden verletzen, aber Du wolltest wissen, warum. Wenn alle Türkischstämmigen so denken wie Cem und Du, würde ich meine Ansichten womöglich komplett revidieren, aber dazu reicht mir ein Forum mit Unbekannten nicht. Hast Du einen Vorschlag?
 
mir wird flau im magen, wenn ich überlege, was man eventuell jetzt und in kürze hätte rausholen können, wo der transfermarkt so abgeht... auch milan hätte ein diego als kakaersatz gut zu gesicht gestanden. naja, hätt der hund nicht geschissen.

@özil/diego-vergleich: :stirn::stirn::stirn:
 

Zum einen, wie @zickzack schreibt, sollte man wirklich differenzieren zwischen türkischstämmigen Deutschen und Türken im Allgemeinen.
Dazu hast du leider einer fantastische Möglichkeit versäumt: Nach Istanbul fliegen und dich selbst überzeugen.

Meine Frau ist Spanierin (in Spanien lebend), hat also eine etwas objektivere Sichtweise, da sie die Problematik Deutsche/Türken nicht miterlebt hat. Sie war ehrlich gesagt überrascht, wie unterschiedlich beide Lebensweisen sind (T. in Deutschland/T. in der Türkei). Das lag nicht zuletzt an der Anzahl der Kopftücher oder konservativen Ansichten in Deutschland entgegen der meist liberalen Haltung in türkischen (westlichen) Grossstädten.
Diese 2 völlig verschiedenen Kulturen decken sich im Übrigen mit meiner Sichtweise der in Spanien lebenden Deutschen, bei denen der Unwille zur Anpassung überwiegt. Gleiches gilt auch bei den Engländern.
Es ist also kein türkisches Emigrationsproblem, sondern scheint fast allgemeingültig anwendbar zu sein.

Du kannst dir übrigens nicht vorstellen, wie oft ich das Bild der Deutschen in meinem spanischen Umfeld wieder geraderücken musste. ;)

Ich bin mir sogar sehr sicher, dass du keine Bildzeitung liest, aber ich weiss auch, dass entsprechende Artikel mindestens 5 Mal im Özil-Thread durchgekaut worden wären.

Ich konnte mich bisher nur nicht mit der Mentalität speziell jüngerer männlicher Türken (zwischen 18-35) anfreunden, ausserordentliches Selbstbewußsein vorzuleben, ohne dass dieses - wie sich rausstellte - weder auf Fachwissen, noch auf entsprechendem Willen und Ehrgeiz basiert. Dazu kamen gelebtes Nationalitätsbewußtsein, obwohl diese Wurzeln im Gegensatz zu ihren Vätern gar nicht mehr wirklich begründet sind, Integrationsunwillen pur, nicht endende Arroganz gegenüber Land und Leuten, wo sie aufgewachsen sind in der Form völliger Ignoranz und keinerlei Akzeptanz hinsichtlich dessen. Sondern nur das eigene durchdrücken zu wollen, dabei Toleranz zu verlangen, aber selber totale Intoleranz zu zeigen. Aber, wie schon einmal gesagt, ist das nur mein Eindruck und muss nicht für die Mehrheit stehen. Ich hoffe und glaube immer noch, dass es insgesamt anders ist. Möchte jetzt auch niemanden verletzen, aber Du wolltest wissen, warum.

Ich teile diese Auffassung uneingeschränkt und wenn du meinst das der junge Türke seinen deutschen Landsmännern argwöhnisch gegenübersteht, dann willst du sicher nicht wissen, wie es ausschaut, wenn ein Deutsch-Türke mit deutschem Freundeskreis vor denen steht. ;)
Letztlich hat es mich aber gelehrt toleranter zu sein, da solche Vorurteile leider sehr schnell, wie ein Boomerang auf dich zurückfallen können.

Deine Beiträge gefallen mir immer sehr, da sie, auch wenn wir nicht immer eine Meinung teilen, sehr kritisch und fundiert formuliert werden, deswegen ist es natürlich überraschend, dass die Meinung deiner Verwandten für dich mehr Gewicht hat, als das, was du mit eigenen Augen (Ohren) mitverfolgt hast.
Ich bin natürlich auch gespannt, ob sich jemand meldet, der das Urteil deiner Verwandten bestätigen kann, aber mein gesunder Menschenverstand zweifelt es bis dahin noch an. Immerhin gehe ich davon aus, dass 50% der Zuschauer Türken waren, was bei entsprechender Stimmungslage sicher sehr gut am Fernseher hörbar gewesen wäre, meinst du nicht?

P.S.: Sorry Diego, dass ich deinen Thread dafür missbraucht habe. Kommt nicht wieder vor. :)
 
Zum einen, wie @zickzack schreibt, sollte man wirklich differenzieren zwischen türkischstämmigen Deutschen und Türken im Allgemeinen.
Dazu hast du leider einer fantastische Möglichkeit versäumt: Nach Istanbul fliegen und dich selbst überzeugen.

Meine Frau ist Spanierin (in Spanien lebend), hat also eine etwas objektivere Sichtweise, da sie die Problematik Deutsche/Türken nicht miterlebt hat. Sie war ehrlich gesagt überrascht, wie unterschiedlich beide Lebensweisen sind (T. in Deutschland/T. in der Türkei). Das lag nicht zuletzt an der Anzahl der Kopftücher oder konservativen Ansichten in Deutschland entgegen der meist liberalen Haltung in türkischen (westlichen) Grossstädten.
Diese 2 völlig verschiedenen Kulturen decken sich im Übrigen mit meiner Sichtweise der in Spanien lebenden Deutschen, bei denen der Unwille zur Anpassung überwiegt. Gleiches gilt auch bei den Engländern.
Es ist also kein türkisches Emigrationsproblem, sondern scheint fast allgemeingültig anwendbar zu sein.

Du kannst dir übrigens nicht vorstellen, wie oft ich das Bild der Deutschen in meinem spanischen Umfeld wieder geraderücken musste. ;)
.... Letztlich hat es mich aber gelehrt toleranter zu sein, da solche Vorurteile leider sehr schnell, wie ein Boomerang auf dich zurückfallen können.

Punkt für Dich. Glaube ich sogar, muss es aber erst selbst erleben, damit das überzeugen soll.

.... deswegen ist es natürlich überraschend, dass die Meinung deiner Verwandten für dich mehr Gewicht hat, als das, was du mit eigenen Augen (Ohren) mitverfolgt hast.

Weil es Erwartungen bestätigt hat, die auf Erfahrungen basierten.

Ich bin natürlich auch gespannt, ob sich jemand meldet, der das Urteil deiner Verwandten bestätigen kann, aber mein gesunder Menschenverstand zweifelt es bis dahin noch an.
Immerhin gehe ich davon aus, dass 50% der Zuschauer Türken waren, was bei entsprechender Stimmungslage sicher sehr gut am Fernseher hörbar gewesen wäre, meinst du nicht?

Nein, die tonakustischen Möglichkeiten einer ELA-Anlage können so manches kaschieren, daher muss das nicht immer so sein.
 
Diego ist ein Weltklasse-Fußballer. Diego hat für viele außergewöhnliche Momente in Bremen gesorgt, für die in dieser speziellen Art nur wenige Werder-Spieler zuvor gesorgt haben. Er ist aktuell einer der zehn besten Mittelfeldspieler der Welt.


Und nun zu Micoud:
Dieser Moment (Minute 2:23/24) ist für mich der größte Moment, den ich je live als Zuschauer in Bezug auf Werder Bremen erlebt habe. Nach 11 Jahren wurde Werder wieder Meister! Ein gewisser Spieler hat diesen Verein zurück an die Spitze gebracht. Micoud war ein genialer Mittelfeldstratege und es ist kein Zufall, dass Werder mit ihm Meister geworden ist. Micoud hatte eine außergewöhnliche Präsenz auf dem Feld, wie ich es bei Fußballern selten erlebt habe.

http://www.youtube.com/watch?v=t6XW6Ke7xH8



Als Micoud kam, war Werder nichts anderes als eine Durchschnittsmannschaft, als er ging, war Werder ein deutscher Topklub!

http://www.youtube.com/watch?v=1bBjRKOgmk0



Und zu Marko Marin:
Ich heiße Marin herzlich willkommen bei uns in Bremen. Gemeinsam mit Özil vermag er Werder sicher sehr zu helfen und Diego sukzessive zu ersetzen (auch wenn jeder Spieler seinen eigenen Stil hat und sich diesen auch bewahren sollte). Marin wird seinen Weg bei Werder gehen. Man sollte Marin auch nicht mit dem herausragenden Diego vergleichen, Diego ist Diego und Marin ist Marin.
 
Auf den ganzen Video´s und Foto´s v. der Pokalfeier ist mir aufgefallen das C.Fritz u. Diego ziemlich oft zusammen gestanden u. gefeiert haben. Die müssen sich auch wohl gut verstanden haben?!!!
Von diesen Video´s u. Foto´s kann nicht oft u. genug von sehen. Die versüßen mir die Sommerpause. Obwohl ich immer noch nicht so ganz gerafft habe das Diego nach der Sommerpause nicht mehr für Werder spielt.
Heul!! Heul!!!
 
Leute, Leute ist gut mit dem After-Diego-Gejammer. Auf zu neuen Ufern. Neue
Saison mit neuen Spielern, neuen Zielen und bald neuem Stadion. Was wollen wir mehr? Ständig in der Vergangenheit rumwuseln bringt nix. Finde Diego auch genial, aber seine Zeit ist nun mal vorbei. Nehmt es sportlich. Schaut positiv nach vorn.
 
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