Diego (Laufbahn beendet)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Detendo
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Man sollte Diego und Özil einfach nicht vergleichen.
Beide Spieler sind sehr besonders und beide Spieler bereichern meiner Meinung nach den Fußball und sind absolute Ausnahmespieler. Allerdings müssen die Rahmenbedingen um diese Spieler passen, damit sie ihre Besonderheiten ins Spiel einbringen können. Dass Diego bei einem Verein wie Wolfsburg nicht aufblühen kann, ist für mich nicht überraschend, denn der Verein ist trotz Millioneninvestitionen ein lebloser Kunstverein. In meinen Erinnerung wiegen die tollen und einzigartigen Aktionen schwerer als seine Defizite.
 
Man sollte Diego und Özil einfach nicht vergleichen.
Beide Spieler sind sehr besonders und beide Spieler bereichern meiner Meinung nach den Fußball und sind absolute Ausnahmespieler. Allerdings müssen die Rahmenbedingen um diese Spieler passen, damit sie ihre Besonderheiten ins Spiel einbringen können. Dass Diego bei einem Verein wie Wolfsburg nicht aufblühen kann, ist für mich nicht überraschend, denn der Verein ist trotz Millioneninvestitionen ein lebloser Kunstverein. In meinen Erinnerung wiegen die tollen und einzigartigen Aktionen schwerer als seine Defizite.

:tnx:
 
Ich kann aber sagen das die Zeit für mich persönlich verdammt viel Spass gemacht hat, und das lag nicht nur an Diego. Ebenso haben wir in der Zeit Fusball gespielt wo uns sehr viele "neutrale" Fusballinteressiert beneidet haben, da unser Spiel gnadenlos offensiv ausgerichtet war.

Jupp. Der Mann war schon eine Klasse für sich. Und- wir waren erfolgreich. Sollte man auch mal erwähnen.
 
Diego war damals genauso überbewertet wie der IT-Markt vor dem Platzen der New Economy Blase. Klausi hat damals das Optimale rausgeholt, das haben sowohl der damalige und sein späterer Wechsel nach WOB bestätigt!
 
Wenn man sich den Werdegang von Diego so anschaut, dann fällt es doch auf, dass er auf all seinen Stationen - Ausnahme natürlich Werder - Probleme bekommen hat und alles andere als unumstritten war/ist.

Da drängen sich doch folgende Fragen auf:

- Sind die Trainer zu dumm oder nicht willens, Diego richtig einzusetzen?

- Sind seine Mitspieler zu unintelligent oder zu schlecht, um vernünftig mit Diego zusammenzuspielen?

- Werden überall die falschen Spielsysteme für Diego gespielt?

Oder besteht nicht doch die leise Möglichkeit, dass die Probleme mit Diego selbst zusammenhängen? Anderenfalls müsste er seiner Selbsteinschätzung nach doch schon längst bei einem Top-Club der absolute Star sein?!
 
Ich definiere Kreativität eben so, das ein Spieler X, nennen wir ihn Diego, jederzeit in der Lage ist aus jeder Spielsituation das optimale rauszuholen.
Da es zu Deinem vorherigen Beitrag auf meinen passt, der die Argumentation schon einmal aussen vor ließ: Die Definition ist richtig, der Verweis im Zusammenhang auf Diego völlig falsch. Darin lag ja das Kernproblem, dass er eben alles andere als das "Optimale" aus Spielsituationen herausholte. Sondern vor allem das, was ihn "glänzen" ließ. Das wiederrum hat mit Kreativität nichts zu tuin.
Um Kreativität entfalten zu können bedarf es jedoch nicht nur einen Spieler, sondern ich bin auch auf Mannschaftsteile angewiesen die mir "Kreativität" ermöglichen. Wer sich mal das Wolfsburgspiel gegen Hannover anschaut, und sich dabei nicht auf Diego fixiert, sondern bsp auf Dejagah kommt schnell, wenn er den die Funktion eines Spielgestalters versteht, von selbst drauf warum Diego in Wolfsburg nicht funktioniert bzw funktionieren kann.
Ich weiss nicht, durchs Wiederholen wird`s nicht wahrer. Aber dieser Teil zeigt erneut Deine seltsame Sicht der Dinge auf, wenn es ums "Kreieren" geht. Ein Spieler mit der Präsenz wie Diego, der sich obendrein als "Gestalter" versteht, hat wesentlich mehr Einfluss auf das Tun der Nebenleute, als diese das beeinflussen können. Und nicht umgekehrt, wie Du es ständig zu skizzieren versuchst. Andernfalls ist er als "Gestalter" deplatziert. Genau da liegt aber der Widerspruch, den Du offensichtlich nicht verstehst.

Der grösste Trugschluss liegt hierin...
Absolut richtig.
.................
In der damaligen Form würde er uns auch heute absolut weiterhelfen und wir würden sicher nicht da stehen, wo wir derzeit stehen.
Absolut falsch. Denn die damalige Form Diego`s hatte mit seiner Sonderrolle zu tun, die ihm zu Unrecht zugesprochen wurde. Aber um ihn einzubinden, eine relativ sinnige Lösung war. Zunächst! Denn lediglich seine individuelle Klasse hat uns sportlich weitergeholfen, weitergebracht, vor allem im Sinne des Mannschaftssports und des kreativen Schaaf-Fussballs (@Karlotto :tnx:), hat es uns keinen Meter. Im Gegenteil. Nur wäre heute nicht mal mehr die Mannschaft da, die für Diego mitspielen und besonders mitdenken würde. Diego spielte in Turin und spielt in WOB nicht anders als bei Werder. Genau das ist ja sein Problem.
 
Lassen wir einfach ein paar Zahlen aus der grün-weißen Zeit sprechen...
Ligaspiele:84
Tore:38
Assists:31

Man beachte die egomanen "Assists"!
Noch Fragen? Ich denke nicht...
Lassen wir einfach ein paar Zahlen aus der grün-weißen Zeit sprechen...

Hugo Almeida
Ligaspiele:117
Tore:41
Assists:13
Einsatzminuten allerdings ähnlich viele wie Diego.

Markus Rosenberg
Ligaspiele:90
Tore:30
Assists:12
Weniger Einsatzminuten und daher weniger Spielzeit als Diego. Hinzuzufügen wäre noch, dass MR 27 Tore und 11 Assists in nur 1,5 Jahren beisteuerte, damit in den Scorern gleich mit Diego.

Müssten wir diese beiden Deiner Interpretation nach zurückholen, da sie uns als "Kreativspieler" zwingend weiterhelfen würden? Weitere Fragen? Ich denke nicht.

Ich finde den Verweis auf die Assists oder diese eine Video immer wieder witzig, mal abgesehen davon (wie Boxmulla schon andeutet), dass ich keinen sogenannten "Spielmacher" kenne, der mehr Tore als Assists beisteuerte.
 
Wenn man sich den Werdegang von Diego so anschaut, dann fällt es doch auf, dass er auf all seinen Stationen - Ausnahme natürlich Werder - Probleme bekommen hat und alles andere als unumstritten war/ist.
Meiner Ansicht nach kann es kein größeres Kompliment für unseren Trainer Thomas Schaaf geben. Man kann den Namen Diego auch durch Ailton, Micoud, Ismael, usw. austauschen. Diese Spieler hatten ihre beste Zeit auch unter Thomas Schaaf und kamen woanders nicht zurecht.

Spieler wie Diego oder Ailton sind sehr schwierig, zum einen wegen ihrer Undiszipliniertheiten, zum anderen wegen ihrer Spielweise. Es gelingt nur sehr wenigen Trainern, Spieler wie Diego oder Ailton so in die Mannschaft einzubinden, dass sie ihre herausragenden individuellen Qualitäten einbringen und von der Mannschaft mit all ihren Schwächen akzeptiert werden. Schaaf gehört dazu, König Otto ebenfalls und Klopp hat meiner Meinung nach auch diese Fähigkeit.

Bei Diego kommt jetzt noch hinzu, dass es im Wolfsburger Team insgesamt nicht stimmt und darunter auch jeder Einzelne leidet.
 
@karlotto

Wärst du so nett und definierst mir mal bitte den Begriff "Attraktivität"? Wenn ich mir deinen Post nämlich so durchlese könnte man leicht zu der Annahme kommen das "Attraktivität" eine allgemein gültige Regel beinhaltet. Ich für meinen Teil könnte jetzt auf Anhieb nicht mal sagen ob unser Spiel zu Diegos Zeiten attraktiv war. Ich kann aber sagen das die Zeit für mich persönlich verdammt viel Spass gemacht hat, und das lag nicht nur an Diego. Ebenso haben wir in der Zeit Fusball gespielt wo uns sehr viele "neutrale" Fusballinteressiert beneidet haben, da unser Spiel gnadenlos offensiv ausgerichtet war. Ich schau mir, egal ob im Stadion oder vor der Glotze, nunmal lieber ein 4:4 als ein 0:0 an. Den Breitwandfusball den du beschreibst gab es natürlich unter Diego, aber es gab genauso den vertikalen One Touch Stil. Speziell in den Spielen gegen die Bayern gab es das zuhauf.

Attraktivität hat im Fußball auch mit Spielintelligenz zu tun. Es definiert sich nicht nur über nackte Zahlen, sondern a) auf Effizienz, was die eingesetzten Mittel angeht (eine Saison ist lang) auf Flexibilität, was in meinen Augen bedeutet, die Fähigkeit sich auf unterschiedliche Gegner einzustellen und diesen mit den eigene Mitteln zu schlagen - nicht weil ich eine optische Überlegenheit auf dem Spielfeld praktiziere, sondern weil ich ihm taktisch überlegen bin und die Waffen, die dieser Gegner anwendet, gegen ihn selbst richte (Beispiel: Rückrundenauftakt Leverkusen - Dortmund). Dann möchte ich, dass auf dem Spielfeld was "passiert" - etwas passieren nicht in dem Sinne, dass unbedingt 8 Tore notwendig sind, sondern dass nicht 80 Minuten des Spiels, die Kontrahenten sich Paroli bieten, den Ball hin- und herschieben, bis die Lücke da ist - begreifen wir dieses aus der Fußballhistorie, dann ist mir das Oranje-Totaal-Voetball sympathischer und auch "sexier", als der brasilianische Fußball aus den Achtzigern und Neunzigern - das war zwar auch Voetball-totaal, jedoch mit Konzentration auf das Spielgerät und nicht auf das Ziel (Spielgewinn). Exemplarisch hierfür, steht heute für mich noch Diego, als zentraler OM der alten brasilianischen Schule. Nochmal kurze Geschichte: 1998 wurde dieser Mythos im Endspiel der WM von den Franzosen auseinander genommen, die mit einer neuen Art, den Fußball zu zelebrieren, zeigten, wie man eine solche Mannschaft, gespickt, mit großen Individualisten auseinander nimmt.

Wenn man mich fragt, war diese Equipe Tri-Color richtungsweisend für den modernen und attraktiven Fußball.
 
:tnx: :tnx: :tnx: :svw_applaus: :svw_applaus: :svw_applaus:

Und Werder mit Diego als zentralem Mann war dahingehend ein schwerer Rückschritt zu dem, was TS mit seiner Spielphilosophie einst angeschoben hat. Auch wenn er es verstand, Diego auf diese Weise zu Höchstleistungen zu bringen. Aber deshalb waren wir auch so leicht auszurechnen trotz insgesamt individuell gut bestückter Mannschaft.
 
Attraktivität hat im Fußball auch mit Spielintelligenz zu tun. Es definiert sich nicht nur über nackte Zahlen, sondern a) auf Effizienz, was die eingesetzten Mittel angeht (eine Saison ist lang) auf Flexibilität, was in meinen Augen bedeutet, die Fähigkeit sich auf unterschiedliche Gegner einzustellen und diesen mit den eigene Mitteln zu schlagen - nicht weil ich eine optische Überlegenheit auf dem Spielfeld praktiziere, sondern weil ich ihm taktisch überlegen bin und die Waffen, die dieser Gegner anwendet, gegen ihn selbst richte (Beispiel: Rückrundenauftakt Leverkusen - Dortmund). Dann möchte ich, dass auf dem Spielfeld was "passiert" - etwas passieren nicht in dem Sinne, dass unbedingt 8 Tore notwendig sind, sondern dass nicht 80 Minuten des Spiels, die Kontrahenten sich Paroli bieten, den Ball hin- und herschieben, bis die Lücke da ist - begreifen wir dieses aus der Fußballhistorie, dann ist mir das Oranje-Totaal-Voetball sympathischer und auch "sexier", als der brasilianische Fußball aus den Achtzigern und Neunzigern - das war zwar auch Voetball-totaal, jedoch mit Konzentration auf das Spielgerät und nicht auf das Ziel (Spielgewinn). Exemplarisch hierfür, steht heute für mich noch Diego, als zentraler OM der alten brasilianischen Schule. Nochmal kurze Geschichte: 1998 wurde dieser Mythos im Endspiel der WM von den Franzosen auseinander genommen, die mit einer neuen Art, den Fußball zu zelebrieren, zeigten, wie man eine solche Mannschaft, gespickt, mit großen Individualisten auseinander nimmt.

Wenn man mich fragt, war diese Equipe Tri-Color richtungsweisend für den modernen und attraktiven Fußball.

Ein für mich relativ schlüssiger Post wenn mann eben den Begriff "Attraktivität" einem Muster zuordnet, so wie du es tust. Dies ist jedoch nicht der Fall, da "Attraktivität" nunmal im Auge des Betrachters liegt. Ich kann deine Gedanken absolut nachvollziehen und würde dem auch nicht wiedersprechen, verzeih mir jedoch das ich persönlich andere Vorstellungen von Attraktivität besitze.
Eine Gesammtentwicklung auf Grund eines einzigen Spiels festzumachen finde ich allerdings fragwürdig. Ebenfalls zu behaupten das die damalige franz. Nationalmannschaft richtungsweisend für "modernen" Fusball stand. Ebenso deine Vermutung das die franzosen die brasilianer auf Grund der Tatsache die Brasis auseinander genommen haben. In meiner Errinerung gab es diese Herausragenden Individualisten ebenso in der franz. Nationalmannschaft
 
Lies den Zusammenhang und wenn Du`s nicht verstehst, lass das billige Rumgetrolle. Kleb Dir ein Diego - Poster über Dein Bett. Meine Güte, hier gehts um Werder und um Fussball.

@Boxmulla
Es gibt hier eben Leute, die versuchen zu verstehen, wie Fussball funktioniert. ;)
 
Ein attrakives Spiel zeichnet sich durch schnelles, zielgerichtetes Kombinationsspiel aus und durch das Erspielen einer Vielzahl von Torchancen. Wenn ein Spiel auf einen Mittelfeldspieler wie Diego zugeschnitten ist, heißt das doch im Umkehrschluss nicht, dass die anderen Teamkollegen auf dem Feld nicht mehr für das Spiel verantwortlich sind. Ich kann mich gut erinnern, dass Diego teilweise mit Gesten versucht hat, die Außenspieler oder auch Außenverteidiger nach vorn in die freien Räume zu manövrieren. Ich meine, dass er auch mal in einem Interview bemängelte, dass sich mehr Spieler am Spiel beteiligen sollten. Auch ein außergewöhnlicher Spieler benötigt andere Spieler, die nicht nur passiv zuschauen, sondern aktiv ohne Ball am Spiel nach vorn beteiligt sind. Diego konnte 2 manchmal auch 3 Gegenspieler auf sich ziehen, was optimal ist, da sich freie Räume auftun und ein Überzahlspiel möglich wird. Bleiben entsprechende Spieler stehen, sieht man Diego natürlich als dribbelnden, nicht mannschaftsdienlichen Einzelspieler.
 
Da es zu Deinem vorherigen Beitrag auf meinen passt, der die Argumentation schon einmal aussen vor ließ: Die Definition ist richtig, der Verweis im Zusammenhang auf Diego völlig falsch. Darin lag ja das Kernproblem, dass er eben alles andere als das "Optimale" aus Spielsituationen herausholte. Sondern vor allem das, was ihn "glänzen" ließ. Das wiederrum hat mit Kreativität nichts zu tuin.
Ich weiss nicht, durchs Wiederholen wird`s nicht wahrer. Aber dieser Teil zeigt erneut Deine seltsame Sicht der Dinge auf, wenn es ums "Kreieren" geht. Ein Spieler mit der Präsenz wie Diego, der sich obendrein als "Gestalter" versteht, hat wesentlich mehr Einfluss auf das Tun der Nebenleute, als diese das beeinflussen können. Und nicht umgekehrt, wie Du es ständig zu skizzieren versuchst. Andernfalls ist er als "Gestalter" deplatziert. Genau da liegt aber der Widerspruch, den Du offensichtlich nicht verstehst.

Der grösste Trugschluss liegt hierin... Absolut falsch. Denn die damalige Form Diego`s hatte mit seiner Sonderrolle zu tun, die ihm zu Unrecht zugesprochen wurde. Aber um ihn einzubinden, eine relativ sinnige Lösung war. Zunächst! Denn lediglich seine individuelle Klasse hat uns sportlich weitergeholfen, weitergebracht, vor allem im Sinne des Mannschaftssports und des kreativen Schaaf-Fussballs (@Karlotto :tnx:), hat es uns keinen Meter. Im Gegenteil. Nur wäre heute nicht mal mehr die Mannschaft da, die für Diego mitspielen und besonders mitdenken würde. Diego spielte in Turin und spielt in WOB nicht anders als bei Werder. Genau das ist ja sein Problem.


Entweder hast du Post 6134 nicht gelesen oder absichtlich nicht erwähnt, denn dann wüsstest du das ich versucht habe zu verdeutlichen das jeder Kreativspieler auch abhängig von Individuellen Entscheidungen der Mitspieler abhängig ist.
Deinen Kernfehler in deiner Sicht scheinst du auch nicht zu erkennen, nämlich den das du einen vermeintlichen Kreativspieler in ein vorher festgelegtes Muster presst. (Übersicht, One touch, Vertikale Spielweise, in erster Linie Vorbereiter und nicht selbst abschließen) Alles Eigenschaften die einen 10er sicherlich ausmachen. Damit diese Elemente jedoch greifen können bedarf es Räder die auch ineinander greifen. Dies kann mehr oder weniger nur bedingt funktionieren, denn sonst wären alle 10er in ihrer Spielweise gleich, und dem ist nunmal nicht so.
Wenn du schreibst das Diego eben alles andere als das optimale rausholte ist es sehr einfach ihm dafür die Schuld in die Schuhe zu schieben. Ist dir vielleicht schonmal der Gedanke gekommen das es genauso oft der Fall gewesen sein könnte das Diego in vielen Situationen gar nicht anders handeln konnte?? Daher habe ich ja auch das Wolfsburg-Hannover Spiel gebracht, wo eindeutig zu sehen ist das die Laufwege der Halbfeldpositionen und die der Stürmer in keinsterweise mit Diegos Spielweise abgestimmt sind, und Diego eben nicht funktionieren kann!!!
Nachwievor erschliest es mir nicht warum die Menge der geschossenen Tore, ihn als Negativpunkt angekreidet wird???? Mann könnte glatt meinen es wäre angebrachter die Tore nicht selbst zu machen sondern sie lieber Vorzubereiten, wenn du dieser Meinung sein solltest, würde das nur meine These stüzen die oben schon erwähnt habe. Mal davon abgesehen, wenn man die ganzen Elfer und Freistosstore abzieht, die Statistik wieder eine ganz andere wäre.
Du schreibst das ein Diego in seinem Tun mehr Einfluss auf seine Nebenleute hat, wie es umgekehrt der Fall ist, wurde von mir in Post 6134 schon dargestellt, ändert jedoch nichts an der Tatsache das die anderen auf Grund ihrer Individuellen Entscheidungen maßgeblich daran beteiligt sind wie Diegos Alternativen aussehen könnten.
Diego als Deplaziert in der Kreativposition zu bezeichen ist und bleibt nunmal deine Sicht der Dinge, und ich würde dem beipflichten wenn den der 10er so interpretiert wird wie du es tust, eben die Position in einem vordefinierten Muster zu stecken die auch noch für jeden vermeintlichen 10er allgemein gültig ist. Ich sehe das eben nicht so!
 
Ein attrakives Spiel zeichnet sich durch schnelles, zielgerichtetes Kombinationsspiel aus und durch das Erspielen einer Vielzahl von Torchancen. Wenn ein Spiel auf einen Mittelfeldspieler wie Diego zugeschnitten ist, heißt das doch im Umkehrschluss nicht, dass die anderen Teamkollegen auf dem Feld nicht mehr für das Spiel verantwortlich sind. Ich kann mich gut erinnern, dass Diego teilweise mit Gesten versucht hat, die Außenspieler oder auch Außenverteidiger nach vorn in die freien Räume zu manövrieren. Ich meine, dass er auch mal in einem Interview bemängelte, dass sich mehr Spieler am Spiel beteiligen sollten. Auch ein außergewöhnlicher Spieler benötigt andere Spieler, die nicht nur passiv zuschauen, sondern aktiv ohne Ball am Spiel nach vorn beteiligt sind. Diego konnte 2 manchmal auch 3 Gegenspieler auf sich ziehen, was optimal ist, da sich freie Räume auftun und ein Überzahlspiel möglich wird. Bleiben entsprechende Spieler stehen, sieht man Diego natürlich als dribbelnden, nicht mannschaftsdienlichen Einzelspieler.

:tnx::tnx:

Das ist sehr gut beschrieben und deckt sich mit dem was ich eben auch versuche die ganze Zeit zu verdeutlichen
 
:tnx::tnx:

Das ist sehr gut beschrieben und deckt sich mit dem was ich eben auch versuche die ganze Zeit zu verdeutlichen

Ebenso wollte Diego, dass sich die anderen Spieler im Offensivspiel mit einschalten, damit sich eben nicht alle Gegenspieler auf ihn konzentriert haben, damit er seine Stärken besser auspielen konnte. Und seine Stärken sind nun mal Situationen, wo er sich nicht vom Ball trennen muss.
 
Ebenso wollte Diego, dass sich die anderen Spieler im Offensivspiel mit einschalten, damit sich eben nicht alle Gegenspieler auf ihn konzentriert haben, damit er seine Stärken besser auspielen konnte. Und seine Stärken sind nun mal Situationen, wo er sich nicht vom Ball trennen muss.

Hmm das scheint aber zumindest bei uns nicht gut funktioniert zu haben, da ich es eher in Errinerung habe das meistens 2 Gegenspieler um ihn herum standen:grinsen:
 
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