Diego bei Olympia

Sollte Werder Diego die Freigabe für Olympia erteilen?

  • Ja

    Votes: 291 40,9%
  • Nein

    Votes: 421 59,1%

  • Total voters
    712
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Also ich würde ihn nur ziehen lassen, wenn er
a) für diese Zeit auf sein Gehalt verzichtet und eine gewisse Summe X für die entgangenen 3 Pflichtspiele als Entschädigung zahlt.
b) im Falle einer Verletzung die er während des Turniers erleidet auf das volle Gehalt verzichtet für die Dauer seiner Verletzung inkl. Aufbautraining und eine gewisse Summe X als Entschädigung für den Ausfall an den zu erwartenden Pflichtspielen.

Was man an Summe X einsetzten kann bleibt denen überlassen, die den Ausfall eher in Zahlen berechnen können (Wenn man das überhaupt pauschal beziffern kann?)
 
Also ich würde ihn nur ziehen lassen, wenn er
a) für diese Zeit auf sein Gehalt verzichtet und eine gewisse Summe X für die entgangenen 3 Pflichtspiele als Entschädigung zahlt.
b) im Falle einer Verletzung die er während des Turniers erleidet auf das volle Gehalt verzichtet für die Dauer seiner Verletzung inkl. Aufbautraining und eine gewisse Summe X als Entschädigung für den Ausfall an den zu erwartenden Pflichtspielen.

Was man an Summe X einsetzten kann bleibt denen überlassen, die den Ausfall eher in Zahlen berechnen können (Wenn man das überhaupt pauschal beziffern kann?)

Ich kann mir nicht vorstellen, daß derartige finanzielle Absprachen eine realistische Option für Werder sind.
Zum einen geht es Werder sicher vorallem um den sportlichen Verlust, den eine Teilnahme und evtl. resultierende Verletzungen Diegos ausmachen würde und nicht um Gehaltsfortzahlungen oder andere finanzielle Ansprüche. Zum anderen bin ich mir sicher, daß Werder und KATS eine andere Kommunikationsphilosophie ihren Spielern gegenüber pflegen als die Holzhammermnethode, wie z.B. mit Geldstrafen zu arbeiten. Schon gar nicht einem Musterprofi, wie Diego gegenüber, der bisher immer alles für den Verein getan hat.

Entweder man lässt ihn ohne große Auflagen zum Turnier oder man einigt sich mit ihm auf einen Verbleib in Bremen. Zweiteres wäre mir wesentlich lieber, da es nicht nur um zwei verpasste Pflichtspiele geht, sondern auch um die Saisonvorbereitung und vorallem Diegos Gesundheit.

Warten wir doch erstmal bis Montag ab, wenn Diego aus dem Urlaub zurückkommt. Dann wird man schon sehen, wie er sich zu diesem Thema gebährt.
 
Ob die Holzhammermethode richtig oder Falsch ist steht nicht zur Debatte. Ich halte es für Richtig, dass man sich darauf beruft ein Arbeitsverhältnis zu haben, welchen eben nicht die Abstellung zu diesem Turnier beinhaltet. Daran muss sich auch der Profi Diego halten genau wie jeder andere Arbeitnehmer auf der Welt mit gültigem Vertrag. Fertig. Und wenn er "private" Dinge erledigen möchte außerhalb seiner "Arbeitszeiten" dann eben mit entsprechenden finanziellen Einbußen. Gehen lassen würde ich ihn. Schon auf Grund des guten Verhältnisses beider Seiten und seiner vorbildlichen Einstellung die er bis jetzt an den Tag gelegt hat. Aber nicht zu jeden Preis.

Oder würde Dich dein Chef ohne weiteres etwa bei einem anderen Arbeitgeber arbeiten lassen für etwa vier Wochen mit voller Lohnfortzahlung? Sicher nicht. Ich sehe diesen Fall in keinster Weise anders!

Auf der anderen Seite, welche weiteren Möglichkeiten gibt es denn noch? Vertragsverlängerung als Entschädigung? Würde ich sofort Unterschreiben.
 
Diese ganzen Vergleiche zwischen Fußballprofi und normalsterblichem Arbeitnehmer hinken doch immer gewaltig. Vom arbeitsrechtlichen Standpunkt aus magst Du ja Recht haben, aber in der Praxis ist die Situation eben nicht so einfach zu vergleichen. Wie Du auch immer wieder den Nachrichten entnehmen kannst, gibt es offensichtlich auch Unterschiede in der Behandlung von Topmanager und z.B. Zugführern.

Aber das steht nicht zur Debatte, um mal Deinen Wortlaut zu übernehmen. Ich halte es vorallem für richtig, eine Lösung zu finden, mit der sowohl der Verein, als auch Diego leben können. Und Letzteres führt ja auch irgendwie zu Ersterem, denn von einer unmotivierten, brasilianischen Zaubermaus hat Werder auch nicht sonderlich viel. Ich schätze Diego zwar nicht so ein, daß er seinen Frust absichtlich in ausbleibende Leistung umsetzen würde, sondern sehe ihn im Gegenteil als Musterprofi vor dem Herrn. Aber es wäre doch schade, die harmonische Verbindung Werder-Diego unnötig aufs Spiel zu setzen.

Zur Debatte sollte also stehen, was die beste Lösung für beide Seiten ist und nicht darum wer Recht hat oder zu zeigen wer hier am längeren Hebel sitzt. Und da Werders Interesse am Verbleib Diegos in Bremen während der olympischen Spiele sicher nicht finanzieller, sondern rein sportlicher Natur ist, sehe ich eben absolut keinen Sinn in solchen finanziellen Regelungen.

Anfang nächster Woche wird sich sicher schnell zeigen, wie ernst es Diego tatsächlich mit der Olympiateilnahme meint. Vielleicht ist der ganze Rummel ja auch umsonst. Das wäre doch schön oder? :)
 
Diese ganzen Vergleiche zwischen Fußballprofi und normalsterblichem Arbeitnehmer hinken doch immer gewaltig. Vom arbeitsrechtlichen Standpunkt aus magst Du ja Recht haben, aber in der Praxis ist die Situation eben nicht so einfach zu vergleichen. Wie Du auch immer wieder den Nachrichten entnehmen kannst, gibt es offensichtlich auch Unterschiede in der Behandlung von Topmanager und z.B. Zugführern.

Aber das steht nicht zur Debatte, um mal Deinen Wortlaut zu übernehmen. Ich halte es vorallem für richtig, eine Lösung zu finden, mit der sowohl der Verein, als auch Diego leben können. Und Letzteres führt ja auch irgendwie zu Ersterem, denn von einer unmotivierten, brasilianischen Zaubermaus hat Werder auch nicht sonderlich viel. Ich schätze Diego zwar nicht so ein, daß er seinen Frust absichtlich in ausbleibende Leistung umsetzen würde, sondern sehe ihn im Gegenteil als Musterprofi vor dem Herrn. Aber es wäre doch schade, die harmonische Verbindung Werder-Diego unnötig aufs Spiel zu setzen.

Zur Debatte sollte also stehen, was die beste Lösung für beide Seiten ist und nicht darum wer Recht hat oder zu zeigen wer hier am längeren Hebel sitzt. Und da Werders Interesse am Verbleib Diegos in Bremen während der olympischen Spiele sicher nicht finanzieller, sondern rein sportlicher Natur ist, sehe ich eben absolut keinen Sinn in solchen finanziellen Regelungen.

Anfang nächster Woche wird sich sicher schnell zeigen, wie ernst es Diego tatsächlich mit der Olympiateilnahme meint. Vielleicht ist der ganze Rummel ja auch umsonst. Das wäre doch schön oder? :)


Ich hoffe noch auf deinen letzten Absatz. Vielleicht wird nächste Woche ja wirklich alles gut.

Aber um nochmal zum Thema zu kommen. Unterschiede werden immer überall gemacht. Da hast du sicherlich Recht. Aber das Grundrecht bleibt dennoch bestehen. Vielleicht kann es ja auch eine Lösung durch die FIFA geben, sollte diese sich mal eindeutig Positionieren. Ich hoffe da als Beispiel gesehen auf die Möglichkeit, dass der Brasilianische Verband zur Abstellung der Profis den Vereinen einen Betrag X bezahlen sollte. Das wäre zumindest ein Anfang.....
 
@Pokerbär: Das er einfach so dahin fährt geht denke ich nicht. Denn es muss für Dunga oder TS feststehen ob sie mit ihm planen können oder nicht. Da kann er nicht einfach kommen zum Dunga und sagen: BIn den anderen mal abgehauen:D
 
Also mir wäre es ehrlich gesagt lieber Diego fehlt uns 2 Spiele und kommt dann gut gelaunt zurück, als wenn er sauer auf Werder ist. Zwar würde man das seiner Leistung nicht ansehen, der Typ ist er nicht, aber.....ein komisches Gefühl würde das bei mir trotzdem verursachen.
 
Ich glaube nicht, daß die ganzen Zeitungsberichte erfunden sind.

Diego möchte mMn bei Olympia spielen.

Vielleicht findet man noch einen vernünftigen Kompromiß.

Die 3 Spiele gehen auch ohne Diego. Der Großteil der Vorbereitung wäre viel wichtiger und , noch wichtiger, ein zufriedener Diego.
 
http://globoesporte.globo.com/Espor...O+DE+LIBERAR+JOGADORES+COM+MENOS+DE+ANOS.html

Laut dem Artikel wurde Globo von der Fifa gestern offiziell mitgeteilt, dass Vereine verpflichtet sind, Spieler unter 23 für die Oylmpischen Spiele freizugeben. Diego fällt unter dieses Kriterium, somit wird er, wenn er nicht nach einem Gespräch mit KA freiwillig verzichtet, nicht vom Vereni gesperrt werden können.

WENN es denn stimmt, würde es aber nicht bei Diego so sein, da er 23 ist und nicht unter 23!
 
Da zählt meines Wissens nach der Jahrgang und Diego ist erst dieses Jahr 23 geworden, fällt also noch in die Kategorie U23. Verbessert mich wenn es nicht stimmt aber ich meine das es so ist.

:tnx:


Allerdings teilte die FIFA am Donnerstag in einer Stellungnahme mit, dass die Klubs Spieler, die nach dem 31.12.1984 geboren sind, ziehen lassen sollen. "Die Freigabe von Spielern, die jünger als 23 Jahre alt sind, war schon immer Pflicht. Diese Prinzipien sollen auch für Peking gelten." Diego ist am 28. Februar 1985 geboren.
 
:tnx:


Allerdings teilte die FIFA am Donnerstag in einer Stellungnahme mit, dass die Klubs Spieler, die nach dem 31.12.1984 geboren sind, ziehen lassen sollen. "Die Freigabe von Spielern, die jünger als 23 Jahre alt sind, war schon immer Pflicht. Diese Prinzipien sollen auch für Peking gelten." Diego ist am 28. Februar 1985 geboren.

Was ja auch in dem Globo Artikel steht, den ich oben gepostet hab;)
 
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Im Streit um die verweigerte Olympia-Freigabe des brasilianischen Nationalspielers Diego wird Werder Bremen nun von dessen Vater unter Druck gesetzt.
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Vater und Sohn wollen Sportdirektor Klaus Allofs unbedingt noch umzustimmen.
sport1.de
 
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