Ich mache den Anfang, denn folgendes hat mich aufgeregt:
http://www.kreiszeitung.de/sport/fus...t-1492670.html
und
http://www.kreiszeitung.de/sport/fus...n-1493198.html
Ich habe auf 2 Artikel per kommentar reagiert und habe auch den Redaktionellen den Kommentar zukommen lassen.
Ich bin sauer, denn der Artikel wurde von der Bild nahezu kopiert...
und Arnautovics Verhalten meines Erachtens völlig falsch dargestellt.
Um der Hetztjagt einmal etwas entgegen zu setzen, wurde ich aktiv, da ich denke das die Medien zu sehr über das Ziel hinausschiessen und die Qualität dabei auf der Strecke bleibt. Ein schon lange anhaltenes Problem in vielerlei Hinsicht, im Bezug auf vielerlei Themen, weshalb ich längst gängige redaktionelle Methoden anmerke, die witzigerweise auf Arnautovic und auch auf die Bengalo-Diskussion passen. Nur mit dem Zweck, zu erklären warum ich glaube, dass die Medien einen Konsens erschweren bis unmöglich machen...nur weil sie es tun, wie sie es tun. Jedenfalls nicht wie redaktionelle Arbeit vielleicht wieder sein sollte...nicht ausschließlich am Profit und Geltungssucht orientiert, sondern auf ehrliche Arbeit gefußt.
Mein Kommentar, den ich auch an die Redaktion schrieb (Nennt mich Don Quichotte, aber ich glaube man muss sich auch mal wehren!) :
Es wird Zeit das es knallt!
An einem witziger Weise ganz, ganz winzigem Beispiel!
Die Kreiszeitung kopiert hier nahezu einen Bildartikel zu Arnautovic gegen Ukraine. Ich habe die Szene gesehen und muss sagen, das Arnautovic relativ passiv bleibt...der Schiedsrichter hat meiner Meinung nach alles richtig bewertet. Dass man sich gegen einen kräftigen Schubser wehrt (und das auf leichteste Weise) ist sehr wohl menschlich...das würde jeder von uns tun. So oder ähnlich könnte man diese Szene und ihre eigentliche Belanglosigkeit kurz schildern. Oder man kann als Journalist aber auch gerne wieder auf einen bekannten Zug aufspringen. Arnautovic der Rüpel und Unzähmbare - ein Muster oder eine Schablone in den Medien, der man sich allzu gerne bedient und damit mal wieder beweist, dass Journalismus heute keine Qualität mehr für sich selbst beansprucht, was nicht einmal mehr schade, sondern einfach nur lästig und schäbig ist. Ich sage so langsam werde ich echt wütend. Nein, das leidige Konzept nervt, dass man nur noch schreibt, um mit den einfachsten Mitteln Aufmerksamkeit zu erhalten.
Das Viele sogar nur noch eine Hauptquelle benutzen, oft Texte anderer Redaktionen umschreiben , ohne selbst auf die Grundlage wertzulegen, zeugt von wenig Qualität.
Es gilt nur noch eines: Möglichst reißerisch muss es sein!
Und Unsereins fragt sich...womit hab ich jetzt schon wieder Zeit verplempert? Werde ich als Leser ernst genommen? Billig abgespeist, obwohl ich Interesse an eine ordentliche Aufbereitung habe?
Ich kann es nicht mehr lesen und ich werde so müde davon.
Das die Redaktionen ja ach so dankbar sind, auf solche Kandidaten wie Arnautovic zurückgreifen zu können ist klar..., er ist ist unangepasst (was nicht schlecht sein muss), bringt Aggressionspotential mit , welches man reizen kann ...da kann man so richtig schön Hetzkultur betreiben.
Im Übrigen, was wärt ihr nur ohne diese polarisierenden Menschen?
Gibt es etwas wie eine journalistische Moral, so wenigstens in der Theorie?
Können Leser spüren, dass ihr eurer Verantwortung wirklich bewusst seid?
Habt ihr den Sprung auf die Onlinemedien, vor allem was die Qualität anbetrifft noch nicht geschafft oder verpennt? Sicher, Einige wenige, die "Seriös" wirken, die letzten Mohikaner, gibt es noch. Sehr selten!
Die Kreiszeitung gehört nicht dazu!
Dabei bin ich nicht mal vollends der Meinung die Printmedien seien tot.
Ihre Qualität ist es! Und Arnautovic ist nun wirklich nur eine sehr sehr kleine Nummer. Eine, die aber als winziges Beispiel dienen kann, für eine viel größere, ganz andere Problematik.
Wieso hinterfragt sich eigentlich keine Redaktion in Bezug auf die Krawalle-Bengalo - Diskussion, auch öffentlich? Das sind auch Menschen, die wie Arnautovic unangepasst sind und einige darunter, die eventuell zur Aggression neigen und ja, die vereinzelt auch richtig Mist bauen. Mist für den sie dann zu Recht zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
Aber ...Warum ist das so?
Wie sieht die Außendarstellung aus?
Sind das alles Krawallbrüder?
Mal angenommen, dem ist nicht so...was ist deren Motivation?
Wieso kommen diese nicht wirklich zu Wort?
Interessiert man sich wirklich für sie?
Meinungsfreiheit?
Gibt es eine vernünftig aufbereitete Diskussion?
Sind die redaktionellen Medien wirklich völlig unbeteiligt?
Leisten sie nicht einen Beitrag zu Eskalation?
Wie hoch ist dieser?
Müssen sich redaktionelle Arbeiten vielleicht den Vorwurf gefallen lassen "Schein-Moralisch" zu sein?
Ist sich eine Redaktion darüber vielleicht sogar bewusst zur Eskalation beizutragen und damit einen Krisenherd mit zu entwickeln, der für sie ein sicherer Lieferant für weitere reißerische Nachrichten mit Zündstoff wird?
Die Rechnung würde aufgehen und dieses additive Konzept ist mittlerweile bei vielen "gang und gebe".
Es ist Zeit, dass sich die redaktionellen Medien einmal mehr hinterfragen, höchste Zeit für eine Revolution bei denen, die es nicht tun...denn eure Zeit ist abgelaufen.
Sie sind meiner Meinung nach rückständig und nicht sonderlich demokratisch.
Es soll der BILD vorbehalten sein, dies nicht tun zu müssen oder zu wollen, denn es ist ihr dreckiges Konzept und jeder weiß es...eine Zeitschrift mit solchen Methoden reicht im Übrigen auch völlig aus!
Soll es das Konzept der Kreiszeitung sein...gut ...dann seid ihr mich los.
Die Kreiszeitung wird so an Boden verlieren, denn mit der BILD könnt ihr euch nun wirklich nicht messen. Sucht euch eine andere Nische...wie wär es mal mit Qualitäts-Journalismus! Eine Chance...