Wieso gibt der Kader kein 4-2-3-1 her? Er zwängt diesen Kader nicht in ein System.
Doch er zwingt den Kader in ein 4-2-3-1:
Torhüter: Check. Da haben wir dann Backhaus als neue Nummer 1.
RV: Agu; der einzige Außenverteidiger, der das spielen kann und gut macht. Dennoch war er letzte Saison über die linke Schiene stärker
IV: Friedl(c), Stark, Pieper (verletzt), Wöber (verletzt), Malatini, Coulibaly
Wöber ist eigentlich LIV und muss den LV geben. Friedl und Stark sind gesetzt, haben aber, wie auch Wöber, ihre Stärken in einer 3er-Kette und Friedl absolut in der Mitte
LV: Wöber (verletzt), muss es ausfüllen leider. Deman ist immer noch nicht angekommen und bundesligatauglich, der ist auch kein LV. Man hofft auf einen Schmidt, der dann RV spielt und Agu wieder links. Danach kommt nichts mehr
ZDM/ZM: Lynen, Stage (verletzt), Bittencourt, Alvero (krank), Adeh
Wenn fit, dann ist Lynen-Stage sehr gut
linker Flügel: Mbangula, einer der wenigen, der wirklich ins 4-2-3-1 passt. Ansonsten helfen positionsfremd Covic, Gürll oder Njinmah noch aus.
rechter Flügel: Haben wir in dieser Form nicht, Grüll und Njinmah sowie Covic wechseln sich ab notgedrungen.
10er/ZOM: Schmid -> zu abschlussschwach und kein echter 10er. Im Werner-System war er deutlich besser.
MS: Topp und Musah. "Zu grün hinter den Ohren und ohne Selbstvertrauen."
Es braucht auch Flanken von Außen für einen Mittelstürmer und in diesem System, das geschieht nicht wirklich. Mit Topp hätte man einen Abnehmer, der es größentechnisch machen könnte.
Ein Weiser (verletzt) passt gar nicht ins System. Man beraubt ihn durch das System seiner Stärken und diese hat er auf der rechten Schiene.
Nimmt man alles zusammen + noch die "kleine Bank", dann hat man maximal fünf Spieler, die absolut ins System passen. Darunter befindet sich aber schon die Torhüterposition.