Der Weihnachts-Thread

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@Topic: Klar doch freu ich mich auf Weihnachten. Wenig Arbeit, viel Freizeit, Weihnachtsmarkt/bude und dann noch Festessen mit Freunden und Familie. Wer das nicht genießen kann, macht was falsch.

Der ganze Konsumklüngel geht einem zwar ziemlich auf die Nerven, aber ich versuche das seit Jahre erfolgreich auszublenden. Weihnachten ohne Geschenke (außer den Kids) ist was Feines.

Da stimme ich teilweise zu. Aber eben nur teilweise.

Wer Familienfeiern mag, mag wohl auch Weihnachten. Ist allerdings nichts für mich.

Was mich wirklich an Weihnachten stört? Diese aufgelegte gute Laune, von wegen "jetzt ist Weihnachten, jetzt muss ich fröhlich sein". Die Frage ist nur, warum muss man das unbedingt zu Weihnachten und nicht auch den Rest des Jahres? Sicherlich ist das nicht bei allen so, aber für mich kommt es trotzdem bei vielen scheinheilig rüber.

Und dann noch die Geschenke. Wozu eigentlich? Denn wenn ich was verschenken will, dann brauch ich dafür kein Weihnachtsfest.

Und dann die Punkte wo wir einer Meinung sind: Feiertage (frei) und mit Abstrichen Weihnachtsmarkt (trinken)! ;)

Ausnahmen von meiner Sichtweise: Leute die Weihnachten aus religiösen Gründen feiern, denn das ist schließlich ihr Fest und Eltern von kleinen Kindern.
 
@Waechter: Diese Fröhlichkeit auf Knopfdruck erlebst du doch bei jeder Gelegenheit: Weihnachten, Ostern, Karneval oder Urlaub. Nicht jedesmal ist diese Fröhlichkeit auch aufgesetzt, nur weil sie per Termin erfolgt.

Das man zu Weihnachten sich sagt und zeigt, dass man sich mag, schließt ja nicht aus, dass man dies nicht auch über den Rest des Jahres tun kann. Allerdings kann einem natürlich auch zuviel Friede, Freude, Eierkuchen natürlich auch mal ankotzen - ebenso, wie zuviel Zuckerguss auf dem Weihnachtskuchen

Zitat von [SVW]Andi;175507:
Es gibt keine schlechten Weihnachtslieder :p Außer vielleicht so ein Unsinn von Britney Spears oder so...

Den gibt´s das ganze Jahr frei Haus.
 
@Waechter: Diese Fröhlichkeit auf Knopfdruck erlebst du doch bei jeder Gelegenheit: Weihnachten, Ostern, Karneval oder Urlaub. Nicht jedesmal ist diese Fröhlichkeit auch aufgesetzt, nur weil sie per Termin erfolgt.

Das man zu Weihnachten sich sagt und zeigt, dass man sich mag, schließt ja nicht aus, dass man dies nicht auch über den Rest des Jahres tun kann. Allerdings kann einem natürlich auch zuviel Friede, Freude, Eierkuchen natürlich auch mal ankotzen - ebenso, wie zuviel Zuckerguss auf dem Weihnachtskuchen

Sowas erlebst du auch zum Feierabend oder an nem Freitag in der Woche. Das stimmt natürlich. Aber bei nicht wenigen Leuten ist es traurig, dass sie zu Weihnachten zu allem und jedem scheißfreundlich sind und das den Rest des Jahres eben nicht sind. Und bei denen wirkt es eben total aufgesetzt.

Was mich aber mehr an Weihnachten stört ist dieser Schenkwahn: Jetzt ist Weihnachten, jetzt muss ich was schenken. Und ein Freund von dem ganzen Leuchtkram bin ich auch nicht.
 
Eigentlich freue ich mich auch nur wegen der Verwandschaft, die man nur einmal im Jahr sieht, auf Weihnachten. Da mein Patenonkel aus Berlin in diesem Jahr nicht kommen kann, ist die Vorfreude auch nicht wirklich groß.

P.S.: Meine Eltern haben die Geschenke früher immer in ihrem Kleiderschrank versteckt. Als ich 6 oder 7 war habe ich dann mal ein Stück vom Geschenkpapier abgerissen (ungefähr eine ganze Seite). Fiel irgendwie auf. Ich kann mir das bis heute nicht erklären. :D
 
Also ich steh total auf die Beleuchtung… Allerdings nur solange sie dezent eingesetzt wird und nicht bunt blinkt!

Überhaupt mag ich die Weihnachtszeit, was ich wohl in der Form meinen Eltern zu verdanken habe.

Die Stimmung innerhalb der Familie ist zu dieser Zeit eine ganz Besondere, man trifft sich, sieht sich, verbringt eine schöne Zeit miteinander, jedem ist der Sinn dieses Festes bewusst. Werte wie Respekt, Toleranz und Bewusstsein, die zwar das ganze Jahr über vorhanden sind, werden zu Weihnachten förmlich zelebriert und aufgesogen. Stimmungsvolle Dekoration (in dosierten Maßen) gehört für mich ebenso dazu wie leckeres Essen und interessante Diskussionen. Geschenke haben natürlich nicht mehr die gleiche Wertigkeit wie im Kindesalter (obwohl ich zugeben muss, dass ich mich immer noch wie ein kleines Kind darüber freuen kann), gehören aber dennoch dazu. Wichtig ist dabei für mich dass man sich Gedanken macht und etwas verschenkt was vom Herzen kommt.

Vom Konsumwahnsinn und deren Blüten halte ich mich so fern wie möglich.
Trotzdem bin ich jedes Jahr aufs Neuste entsetzt wenn im Spätsommer bereits Lebkuchen und Zimtsterne in den Supermarktregalen stehen. Das wird von mir konsequent bis zum 1. Advent ignoriert.
Wichtig ist vor allem die großen Einkaufszentren wenn‘s nur irgendwie geht zu meiden.

Wobei ich es schon lustig finde zu beobachten, wie in den Kaufhäusern die besinnliche Musik mit den Gesichtern der gehetzten Besucher "harmoniert", die sich genervt an Einkaufs- oder Kinderwagen vorbei den Weg zu ihrem Ziel(?) bahnen. *Stihiiille Naaacht, Heiliiiige Naaacht...* :lol:

Noch was zur Musik: Da geht nix über Weihnachtsmusik aus den 50'er Jahren von z.B. Frank Sinatra oder Doris Day. Die versprühen so einen herrlich nostalgischen, romantischen Charme.
Ansonsten auch: Band Aid - Do they know it's Christmas

So… und mit dem Verfassen dieses Textes in Kombination mit dem heftigen Schneefall den ich aus dem Fenster heraus beobachten kann, wurde soeben ein kleines Stück Vorfreude erweckt. :grinsen:

:beer:
 
Noch was zur Musik: Da geht nix über Weihnachtsmusik aus den 50'er Jahren von z.B. Frank Sinatra oder Doris Day. Die versprühen so einen herrlich nostalgischen, romantischen Charme.
Ansonsten auch: Band Aid - Do they know it's Christmas

Das höre ich auch sehr gerne. Was aus meiner Kindheit mitgekommen ist: Rolf Zuckowski :D Ja, dazu stehe ich. "Auf der Suche nach Weihnachten" ist neben Roy Black- "Weihnachten bin ich zu Haus" mein absolutes Weihnachtslieblingslied :applaus:
 
Wobei ich es schon lustig finde zu beobachten, wie in den Kaufhäusern die besinnliche Musik mit den Gesichtern der gehetzten Besucher "harmoniert", die sich genervt an Einkaufs- oder Kinderwagen vorbei den Weg zu ihrem Ziel(?) bahnen. *Stihiiille Naaacht, Heiliiiige Naaacht...* :lol:
Und diese leute nach eigenen aussagen weihnachtsshopping betreiben,sich aber über die vielen leute beschweren die es ihnen gleich tun ...was bin ich froh,dass ich,zum geschenke suchen, mal den dringend benötigten neuen pullover ( oder auch 2,3 dringend benötigte:D ) kaufen auch mal vormittags unter der woche losziehen kann.Diese drängelnden, gestressten, niemals auf andere achtenden menschen an zb samstag nachmittagen in der innenstadt sind ja kaum zu ertragen..(und das ganze dann noch in einer stadt wie frankfurt/main,einfach grausam:wild:)
 
Alle nen rostigen Nagel im Kopp, ich mach 99,9% der Weihnachtseinkäufe online. Mir reicht das schon, wenn ich in der Jahreszeit mit dem Auto in und durch Städte muß. Das ist nur noch krank. Und wenn die Feiertage um sind, rennt ein Großteil wieder zeitgleich los Sachen umtauschen oder Nachweihnachtsschnäppchen ergattern wollen. Schon klasse diese "besinnliche" Zeit.

Im Fernsehen kommen dann wieder reihenweise Sendungen mit leidenen Kindergesichtern und alle Welt wird einmal im Jahr gaaaanz dolle hilfbereit in Form einer Überweisung. Das reicht dann das eigene Gewissen 11 Monate aufzupolieren ebenso wie der Krichengang Heiligabend. Danach wird erfolgreich beiden meisten alles Leiden gegen das man sich engagieren könnte erfolgreich verdrängt bis zum Dez kommenden Jahres wo man dann wieder total andächtig wird.

Einzelhandelhappening mehr nicht.


Ich werde Dienste übernehmen für Kollegen an den Feiertagen. Ansonsten wie sonst auch Menschen lachen, heulen und sterben sehen.
 
Ja also ich freue mich schon.
Ich finde das einfach immer schön gemütlich mit der Familie zu feiern und vielleicht auch Verwandte wieder zusehen.
Für mich geht es nicht um die Geschenke und so, sondern einfach um die tolle Atmosphäre. Dieses feierliche mag ich jedes Jahr immer wieder gerne, einfach was besonderes an diesen Tagen. Und wenn es dann noch schneit...
 
Weihnachten ist vor allem das, was man daraus macht - ob Geschenke-Wettrüsten, Zeit für die Familie oder einfach nur ein paar zusätzliche freie Tage. Ich genieße die Zeit zwischen dem ersten Advent und Neujahr, weil ich das Backen von Keksen, Stollen und Weihnachtstorten, das Feiern mit der Familie, das gemeinsame Spielen, den Duft von Tannengrün und vieles mehr toll finde und damit schöne Erinnerungen verbinde.

Ganz wichtig ist aber auch die Musik: Entweder so http://de.youtube.com/watch?v=tjsGYHn3I-U&feature=related oder so http://de.youtube.com/watch?v=De47fjH6RKY

GWG Niedersachse
 
Die Stimmung innerhalb der Familie ist zu dieser Zeit eine ganz Besondere, man trifft sich, sieht sich, verbringt eine schöne Zeit miteinander, jedem ist der Sinn dieses Festes bewusst. Werte wie Respekt, Toleranz und Bewusstsein, die zwar das ganze Jahr über vorhanden sind, werden zu Weihnachten förmlich zelebriert und aufgesogen.

Das meine ich. Warum ist es zur Weihnachtszeit etwas ganz Besonderes, den Rest des Jahres aber eher was Normales?
 
Das meine ich. Warum ist es zur Weihnachtszeit etwas ganz Besonderes, den Rest des Jahres aber eher was Normales?

Ich denke, weil man an Weihnachten mehr Zeit füreinander hat aufgrund der Feiertage, und weil man von der Grundstimmung her auch mehr bereit ist, sich aufeinander einzulassen. Weil man dem anderen (vielleicht) mit viel Ideenreichtum ein Geschenk ausgesucht/gemacht hat und sich dann bei der Übergabe freut wie ein Schneekönig. Die eigene Freude macht den Unterschied ....
Die Normalität in der restlichen Zeit des Jahres ist dann aufgehoben, wenn man frisch verliebt ist ....
 
Ich muss nicht verliebt sein und brauch auch kein Weihnachtsfest um so zu sein wie sonst auch. ;)
 
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