Der Tennis-Thread

Immerhin ist es Djokovic zuzutrauen dem aktuellen Über-Nadal eine Niederlage zuzuführen. Hat ja in den letzten drei Jahren eine überragende Bilanz gegen Nadal...

In beiden Halbfinals halte ich zu den Außenseitern, aber im Gegensatz zu Murray gegen Djokovic würde ich mir Djokovic gegen Nadal ansehen.
 
Das heutige Damen-Finale ... Pest gegen Cholera! :roll: ...und wie es derzeit aussieht, wohl mit dem besseren Ende für Williams. :roll: So ein Kleidchen ist ja ganz schön unpraktisch bei Wind! :lol:
 
Spontan noch Urlaub eingereicht. Hoffentlich dankt man es mir mit einem epischen 12h-Match :D

Nadal hat zwar schon die Favoritenrolle inne, aber unschlagbar ist der, insbesondere auf Hardcourt, nicht. Soooo überzeugend fand ich den Auftritt gg Gasquet dann doch nicht (mehr konnte ich von ihm nicht sehen).
 
Stach ist nach Buschi der Beste. :daumen:

Bei Stach fand ich früher ein wenig nervig, dass er in jede Geste so unheimlich viel hineininterpretieren kann, z.B. ist jeder - eigentlich obligatorische - Handshake nach dem Spiel ein Zeichen dafür, wie sportlich die zwei Gegner doch sind. Aber heute ist das irgendwie auch zu seinem Markenzeichen geworden. Hat was!

Allerdings ist immer noch nervig, dass ein Spieler wie Nadal nach seinem 13. GS immer noch wie einstudiert auf den Boden fällt... auch wenn ich Federer und Nadal ansonsten für einwandfreie Sportsmänner halte, finde ich das irgendwie "unehrlich". Das kann mir keiner erzählen, dass die heute noch so überwältigt sind wie bei ihrem ersten Titel. Die Jubelpose von Djokovic nach dem Wawrinka-Spiel, die habe ich ihm abgenommen. Der jubelt/schreit/gestikuliert ständig in Richtung seiner Box. Da ist es folgerichtig, dass er nach dem Sieg dann... äh... explodiert.

Aber dieses demütige sich Fallenlassen à la "sieh her Publikum, ich Gladiator habe meine letzten Energiereserven für dich geopfert" finde ich ganz fürchterlich.
 
Allerdings ist immer noch nervig, dass ein Spieler wie Nadal nach seinem 13. GS immer noch wie einstudiert auf den Boden fällt... auch wenn ich Federer und Nadal ansonsten für einwandfreie Sportsmänner halte, finde ich das irgendwie "unehrlich". Das kann mir keiner erzählen, dass die heute noch so überwältigt sind wie bei ihrem ersten Titel. Die Jubelpose von Djokovic nach dem Wawrinka-Spiel, die habe ich ihm abgenommen. Der jubelt/schreit/gestikuliert ständig in Richtung seiner Box. Da ist es folgerichtig, dass er nach dem Sieg dann... äh... explodiert.

:confused:
Nadal hat 13. GS- Titel, richtig, aber es war erst sein zweiter Sieg bei den US Open.Wenn man dann noch bedenkt, was er für eine schwere Zeit hinter sich hat, dann wäre es doch verrückt, wenn er nicht "überwältigt" wäre.Außerdem fällt nach so einen Turnier doch immer ein enormer Druck ab und da finde ich es nur naheliegend, dass man sich im ersten Moment einfach auf den Boden fallen lässt.Auf jeden Fall eine sympathischere Jublpose als wenn man sich affig das Hemd zerreißt, wie
es Djokovic mal getan hat.
 
Klar hat er eine schwere Zeit hinter sich. Und ich freue mich auch für ihn und über ihn, denn das Tennis, das er die letzten zwei Wochen gespielt hat, finde ich deutlich attraktiver als sein Sandplatztennis, das er früher immer auf allen Belägen gespielt hat.

Aber irgendwie... ich weiß nicht so recht, aber das passt meiner Meinung einfach nicht. Was das Gewinnen angeht, sind Nadal und Federer halt Profis. Wenn ein del Potro einen ersten Titel gegen einen damals übermächtigen Federer gewinnt, dann verstehe ich, dass er nicht genau weiß, wie er reagieren soll. Ich dokumentiere jetzt auch nicht seit Jahren, wer wann wie jubelt. ;) Aber ein Nadal lässt sich ja nicht nach jedem gewonnenen Match auf den Boden fallen.

Früher da haben Sampras oder Becker gejubelt und bei großen Erfolgen einfach 'mehr' gejubelt. Heute sieht das für mich einfach einstudiert aus, dass man eben ganz 'besonders' jubeln muss.
 
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