Der Tennis-Thread

Das sehe ich nicht unbedingt so - Murray hat sich extrem weiter entwickelt und gerade seit Wimbledon 2012 einen Riesensprung gemacht. Wenn Djokovic in Topform gewesen wäre, dann wäre es ein Match von epischen Ausmaßen à la Australian Open 2012, Nadal gg Djokovic, geworden.

Nach bastis Beschreibung, insbesondere was Djokovic' Aufschlag angeht, meinen Einschätzungen aus den Halb- und Viertelfinals der beiden und meinen grundsätzlichen Einschätzungen zu den Beiden auf Rasen, sehe ich das ganz genauso wie basti.

Murray hatte schon dicke Probleme mit den aufschlagstarken Verdasco und Janowicz. Djokovic' Aufschläge waren zwar nicht so schnell wie die von Janowicz, aber aufgrund von Präzision und Konstanz mindestens genauso gut. Und im Gegensatz zum Polen kann Djokovic auch sehr viel mehr als nur Aufschlag und Grundschläge.
 
Murray hatte schon dicke Probleme mit den aufschlagstarken Verdasco und Janowicz. Djokovic' Aufschläge waren zwar nicht so schnell wie die von Janowicz, aber aufgrund von Präzision und Konstanz mindestens genauso gut. Und im Gegensatz zum Polen kann Djokovic auch sehr viel mehr als nur Aufschlag und Grundschläge.

Nachdem Murray sich an die Aufschläge des Polen 'gewöhnt' hatte, hat er ihn niedergespielt - ich bleibe dabei, dass ein Spiel mit Djokovic in besserer Form als am Sonntag ein Klassiker geworden wäre.

Aber jedem seine/ihre Meinung :beer:
 
Zunächst einmal ist meine Meinung, dass heute viel zu voreilig ein Tennis-Spiel zu einem Klassiker gemacht wird. In den letzten 6 Jahren gab es vermutlich 15 sogenannte Klassiker.

Was das "gewöhnt" angeht: Noch im dritten Satz war Janowicz mit Break vor, bereit den Satz zu gewinnen. Dann hat er mit eher leichten Fehlern zwei Aufschlagspiele abgegeben. Murray hat konstant seine Leistung abgerufen und immer weniger vermeidbare Fehler gemacht. Am Ende hatte sich die größere Klasse durchgesetzt. An Janowicz' Aufschlag lag das eher nicht, bzw. nicht an Murray Einstellung zu diesem.
 
Zunächst einmal ist meine Meinung, dass heute viel zu voreilig ein Tennis-Spiel zu einem Klassiker gemacht wird. In den letzten 6 Jahren gab es vermutlich 15 sogenannte Klassiker.

Ich habe, in meiner bescheidenen Meinung, nur ein Spiel gesehen, das wirklich ein Klassiker war, und das war das bereits erwähnte Spiel zwischen Nadal und Djokovic.

Aber das ist dasselbe wie die Tatsache, dass Spieler selbst in jungen Jahren auf einmal schon Weltklasse sind und immer mehr hochgejubelt werden, selbst wenn sie nur eine Handvoll gute Spiele hinter sich haben (bestes Beispiel: Barca's Thiago).

Anyways: bei BBC haben sie irgendwann eine Statistik gebracht, die zeigte, dass Murray ab dem 2. Satz viel besser mit Janowicz' Aufschlägen zurechtkam und sie zu seinem Vorteil verwandeln konnte als noch in Satz 1.
 
Ok, dann haben wir eine andere Auffassung von Klassikern. Der Titel von Ivanisevic - das war für mich ein Klassiker. Die Verletzung von Guillermo Coria und dass er trotzdem fast den Titel geholt hatte, würde ich dazuzählen. Auch das Marathon-Finale zwischen Federer und Roddick. Es ist geht nicht immer nur um Spitzentennis, sondern wie beim Fußball auch um Emotionen. Das bessere Tennis wird mMn häufiger im Halbfinale gespielt als im Finale (z.B. Djokovic gegen del Potro jetzt, Djokovic - Nadal bei den French Open, Federer - Djokovic US Open 2011...).
 
Da hast du ein besseres Gedächntnis als ich, da kann ich nicht mit halten :beer:

edit: es hat nicht immer mit Klasse oder Dauer zu tun, sondern mit den Emotionen, ja. Aber das ist bei einigen Sportarten so :)
 
Ich erinnere mich auch an Regenunterbrechungen auf RTL mit Ulli Potofski. :D Heute wird ja immer mindestens auf einem Court gespielt. Daran kann ich mich z.B. nicht mehr erinnern. Sowas wird's auch nie wieder geben.
 
Sir Cliffie Pooh :D

Ich erinnere mich noch vage an ein Spiel von entweder Agassi oder Becker, das war der Hammer - selten habe ich bei einem Spiel so mitgefiebert :D Es ging bis in den Abend hinein, das war eines der wenigen Male, dass wir beim Abendessen fern gesehen haben.
 
Letztes Jahr war er im Finale, also hat er noch paar Pünktchen zu verteidigen. ;)

Im Kampf um die Top 10 könnte er beim Rogers Cup (übrigens ohne Federer ;)) ziemlich früh auf Wawrinka treffen. Interessanter ist aber vielleicht Gasquet. Der war in Canada letztes Jahr im Finale (600 Punkte).
 
Back
Top