Der größte Bremer Transferfehler der Geschichte

Was das Preis/Leistungsverhältnis angeht, natürlich C.Alberto.

Wer weiß, vielleicht auch die nicht Verpflichtung von Udo Lattek, der unter anderem damals den jungen Ulli Hoeneß mitgebracht hätte.
 
Marco Reich - galt als noch größeres Talent als Michael Ballack, hatte dieses aber schon Jahre bevor er zu Werder kam, gänzlich verspielt, weil er wohl glaubte, daß talentierte Fußballspieler nicht kämpfen brauchen.
 
Ich wollte mit diesem Topic eine interessante Diskussion eröffnen. Ich weiß, daß ich nur über die letzten 25 Jahre bescheid weiß, jedoch ist mir ein entscheidender Fehler im Gedächtnis geblieben, der den Verein möglicherweise um Jahre zurückwarf.

Nein, es handelt sich nicht um Carlos Alberto!

Meiner Meinung nach war der größte Fehler die Nichtverpflichtung von Steffan Effenberg (1994), wo es angeblich nur wegen Lappalien nicht geklappt hat. Wie wir wissen kamen danach die 'dunklen' Jahre des Vereins.
Mit einem Stefan Effenberg hätten wir 1995 nochmal den Meistertitel geholt und nicht Dortmund und wären ganz sicher nicht so weit nach unten gerutscht in den Folgejahren.

Mit Effenberg hätte Werder vermutlich den Titel, aber auch viel Ärger geholt, aber genau so ist zu vermuten, daß er nicht lange geblieben wäre, denn über Mönchengladbach ging er wieder zum FC Bayern. Gescheitert soll dieser Transfer an nachträglichen Gehaltsforderungen (seine Frau führte die Verhandlungen für ihn) sein. Die dunklen Jahre darf man aber nicht mit seiner Nicht-Verpflichtung in Verbindung bringen, sondern an dem Wegang von Otto Rehhagel 1995, auch wenn ich damals den Eindruck hatte, daß die Knauserigkeit von Willi Lemke und dem damit nicht zustande gekommeen Transfer von Effenberg den Abschied von Rehhagel forciert hat.
 
:tnx:


Bin dem Kerl immernoch stark abgeneigt, obwohl er mittlerweile große Erfolge vorweisen kann und wohl sogar uns im Moment gut tun würde.

Aber ich finde von den Fachkenntnissen ist er einer der schlechtesten Trainer der Liga.... aber er schafft es Disziplin in jede Truppe zu bringen und zieht sein Ding durch. Wenn die "Stars" nicht mitziehen, werden sie geopfert und hungrige Spieler sorgen wieder für Erfolg.

Den Magath von damals kann man nur bedingt mit dem von heute vergleichen. Er ist zwar immer noch ein harter Hund (der zu seinen Zeiten als Manage von Bayer Uerdingen dem Spieler Andreas Sassen in der Kabine gegen das Schienbein getreten hat), aber er ist im Vergleich zu seiner Zeit bei Werder wesentlich souveräner geworden.
 
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