Der Finanzthread - und braucht Werder Bremen Investoren?

Das ist nicht ganz korrekt. Die Pläne für eine Aufstockung auf ca. 50.000 Plätze liegen fertig in der Schublade und waren auch schon genemigt. Sie wurden damals nicht mehr umgesetzt, um die Kostenexplosion beim Stadionumbau zu kompensieren. Meiner Meinung nach der größte Fehler der jüngeren Geschichte. Wir haben 70 Millionen in einen Stadionumbau investiert und den einzigen Bauabschnitt, der uns dauerhaft Mehreinnahmen generiert hätte, gestrichen.

Hmm, mir liegen nur Informationen vor, dass damals 50.000 Plätze geplant waren, aber aufgrund der Stahlpreise dies (2009) nicht realisiert wurde. Aktuelle Pläne wurden von Filbry im WK am 07.08.2026 eindeutig dementiert.

Es kann nur noch in homöopathischen Dosen am Stadion gearbeitet werden“, sagt der 58-Jährige – und betont: „Wir werden nicht irgendwann darüber diskutieren, dass das Stadion 50.000, 55.000 oder 60.000 Zuschauer fassen wird, weil das sowohl bautechnisch als auch wirtschaftlich nicht geht.“
 
Aber wie löst man das generell ohne sportliche Erfolge? Sportliche Erfolge sind mit einem solchen Spar- und Verkaufskurs kaum denkbar [...]
Die Lösung hast du bereits im ersten Absatz deines Beitrags genannt:

Denn so wie in anderen Branchen muss auch ein Profifußball-Verein – sofern er nicht z. B. zu einem Konzern oder Emirat gehört – sein Tagesgeschäft autark finanzieren können. D.h. so wie ein inhabergeführter Laden seine Waren gewinnbringend verkaufen muss, um neue Waren anzuschaffen und Rücklagen bzw. Eigenkapital für schlechte Zeiten oder außergewöhnliche Investitionen zu bilden, muss auch ein Verein wie Werder sein Eigenkapital aus dem im Tagesgeschäft autark generieren. Dauerhaft von außen Geld nachzuschießen, kann kein Geschäftsmodell sein.

Und wie du korrekt konstatiert hast, sind 14,9 Mio. € Eigenkapital nichts. Schon gar nicht vor dem Hintergrund, dass Werder nach dem Umtausch alter Anleihen und den Emissionskosten durch die neue Anleihe 17,8 Mio. € eingenommen hat. Gleichzeitig fallen dafür ca. 1,44 Mio. € Zinsen p. a. an. Bei fünf Jahren Laufzeit sind das rund 7,2 Mio. €, die ebenfalls erst einmal erwirtschaftet werden müssen. Mit ca. 2,5 Mio. € TV-Prämien mehr pro besserem Tabellenplatz kommt man da nicht weit.

Somit reicht sportlicher Erfolg allein eben nicht aus, damit Werder aus der Schuldenfalle kommt. Werder muss es vielmehr schaffen, eine gewisse Kontinuität auf die Beine zu stellen: Spieler günstig verpflichten, diese so fördern, dass sie gewinnbringend verkauft werden können, und zumindest Teile dieser Einnahmen klug in neue Talente reinvestieren. Nur so lassen sich weitere nachhaltige Wertschöpfung und gleichzeitig sportlicher Erfolg generieren.

Das ist selbstverständlich kein Selbstläufer. Aber das hier im Forum schon oft erwähnte Beispiel SC Freiburg zeigt seit zehn Jahren, dass das kein Ding der Unmöglichkeit ist. Im Gegenteil: Es zeigt, dass ein Verein auch ohne einen Konzern, ein Emirat oder einen Investor im Hintergrund nachhaltig wirtschaften und sich sportlich in der Bundesliga behaupten kann.

Dieser Modus Operandi ist für Werder Bremen die einzige realistische Chance, sich im ersten Schritt finanziell zu konsolidieren und sich im zweiten Schritt so aufzustellen, dass man auch zukünftig wirtschaftlich wie sportlich ein fester Bestandteil der 1. Bundesliga bleibt. Passiert das nicht, steigt zwangsläufig die Wahrscheinlichkeit, dass zukünftig im Weserstadion weniger, gegebenenfalls sogar für längere Zeit gar kein Erstligafußball mehr zu sehen sein wird. Denn in den letzten 15 Jahren wurden am Osterdeich sowohl auf, aber ganz besonders neben dem grünen Rasen, wesentlich mehr schlechte als richtige Entscheidungen getroffen. Deswegen steht Werder Bremen heute dort, wo es steht.

Und genau deshalb bleiben nicht mehr viele Chancen. Wenn es nicht sogar schon die letzte ist, muss Werder jetzt endlich aus dem Quark kommen. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Denn sonst könnte es bereits zu spät sein.
 
Hmm, mir liegen nur Informationen vor, dass damals 50.000 Plätze geplant waren. Aber aufgrund der Stahlpreise dies (2009) nicht realisiert wurde.
So habe ich das aus der damaligen Planung auch in Erinnerung. Ich bin mir auch ziemlich sicher das mir die Erinnerung da keinen Streich spielt.
Das Video habe ich die Tage allerdings auch gesehen. Aber nun, so ein Video ist ja auch geduldig.
 
Das Stadion ist nach den letzten Bau nicht mehr Erweiterungsfähig.
Sitzplätze in Stehplätze umwandeln ( Ostkurve) oder vereinzelt paar Hundert Plätze wäre noch möglich sonst nichts.
 
So habe ich das aus der damaligen Planung auch in Erinnerung. Ich bin mir auch ziemlich sicher das mir die Erinnerung da keinen Streich spielt.
Das Video habe ich die Tage allerdings auch gesehen. Aber nun, so ein Video ist ja auch geduldig.

Ich habe das Thema niemals so richtig verfolgt, war nur sehr überrascht zu lesen, dass die Restschuld noch so hoch ist und erst 2051 (voraussichtlich) getilgt sein wird.

Ich habe mir die Bilanzen bis 2019 durchgelesen und es bestätigt, dass die Transfererlöse bei 20% p.a. des Gesamtumsatzes liegen müssen, um überhaupt noch einen Spielraum haben zu können.
 
Ich habe das Thema niemals so richtig verfolgt, war nur sehr überrascht zu lesen, dass die Restschuld noch so hoch ist und erst 2051 (voraussichtlich) getilgt sein wird.
Das ist insofern keine Überraschung, weil der Finanzierungplan des Stadionumbaus naiverweise auf 20 Heimspiele je Saison kalkuliert ist.

Ich habe mir die Bilanzen bis 2019 durchgelesen und es bestätigt, dass die Transfererlöse bei 20% p.a. des Gesamtumsatzes liegen müssen, um überhaupt noch einen Spielraum haben zu können.
Sind mit den genannten 20 % des Gesamtumsatzes tatsächlich Transfererlöse gemeint oder Transferüberschüsse?

Denn bilanziell bzw. wirtschaftlich ist das ein wesentlicher Unterschied. Bei Transfererlösen handelt es sich zunächst um die Einnahmen aus Spielerverkäufen. Für die tatsächliche Ergebnis- und Liquiditätswirkung ist jedoch entscheidend, welcher Netto-Transferüberschuss nach Abzug von Restbuchwerten, Weiterverkaufsbeteiligungen, Beraterhonoraren und sonstigen transferbezogenen Aufwendungen verbleibt.

Daher lässt sich aus den Bilanzen bis 2019 nicht ohne Weiteres ableiten, dass zwingend 20 % des Gesamtumsatzes an Transfererlösen erforderlich sind, um „überhaupt noch Spielraum“ zu haben. Dafür müsste man vielmehr die operative Ertragslage, Abschreibungen, Personalaufwand, Finanzierungskosten sowie insbesondere die tatsächlichen Nettoergebnisse aus Transfers gemeinsam betrachten.


Die entscheidende Frage wäre also: Bezieht sich die 20-%-Aussage auf den Brutto-Transferumsatz oder auf den Netto-Transferüberschuss? Erst danach lässt sich die Aussage belastbar beurteilen.
 
Mehr Gesellschaften, von links nach rechts schieben, keine Ahnung, wie das Alles funktioniert....
In meiner Auffassung müssten Schalke, Madrid und Barcelona tot sein aber die haben unfassbare Vermögenswerte als Sicherheit.
Vielleicht sollte mal jemand aus unserem Vorstand nach Barcelona fahren und ein Praktikum machen..

Aber mittlerweile haben die ja schon die Zukunft verpfändet. Plätze verkauft die es noch gar nicht gibt , super VIP Ticktes eingeführt..

Gibts im Wrestling auch bei PPV Events.
Chauffeur Service zur Halle ,super Plätze,essen,Getränke und ein kurzes Meet and Greet mit deinen Stars, gemeinsames Foto - zack 10.000 Schleifen verdient.
 
Das ist insofern keine Überraschung, weil der Finanzierungplan des Stadionumbaus naiverweise auf 20 Heimspiele je Saison kalkuliert ist.


Sind mit den genannten 20 % des Gesamtumsatzes tatsächlich Transfererlöse gemeint oder Transferüberschüsse?

Es werden explizit Transfererlöse angesprochen, aus dem Konzernabschluss 2025 Seite 20.

Einen relevanten Beitrag dazu haben die Transfererlöse geleistet, die über für die Clubs der Bundesliga für mittlerweile 21 % der Gesamterlöse verantwortlich sind.

Ich hatte 20% geschrieben, weil es den Median über alle Bundesligavereine darstellt.

Denn bilanziell bzw. wirtschaftlich ist das ein wesentlicher Unterschied. Bei Transfererlösen handelt es sich zunächst um die Einnahmen aus Spielerverkäufen. Für die tatsächliche Ergebnis- und Liquiditätswirkung ist jedoch entscheidend, welcher Netto-Transferüberschuss nach Abzug von Restbuchwerten, Weiterverkaufsbeteiligungen, Beraterhonoraren und sonstigen transferbezogenen Aufwendungen verbleibt.
Schon klar, aber dieser Wert ist eine offizielle DFL Kennzahl die herangezogen wird, basierend auf den Erfahrungswerten mehrerer Saisons und Vereine.

Daher lässt sich aus den Bilanzen bis 2019 nicht ohne Weiteres ableiten, dass zwingend 20 % des Gesamtumsatzes an Transfererlösen erforderlich sind, um „überhaupt noch Spielraum“ zu haben. Dafür müsste man vielmehr die operative Ertragslage, Abschreibungen, Personalaufwand, Finanzierungskosten sowie insbesondere die tatsächlichen Nettoergebnisse aus Transfers gemeinsam betrachten.

Diese Kennzahl stammt aus der Konzernbilanz 2025 und wurde so von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aufgeführt, die sich wiederum auf den Wirtschaftsbericht 23/24 der DFL bezog. Hier wird von 20,93 % (Einnahme-Mix) gesprochen.

Die entscheidende Frage wäre also: Bezieht sich die 20-%-Aussage auf den Brutto-Transferumsatz oder auf den Netto-Transferüberschuss? Erst danach lässt sich die Aussage belastbar beurteilen.

s.o.
 
Einen relevanten Beitrag dazu haben die Transfererlöse geleistet, die über für die Clubs der Bundesliga für mittlerweile 21 % der Gesamterlöse verantwortlich sind.
Das Bedeutet aber nicht Werder muss 21% der Gesamterlöse erreichen, sondern einen relevanten Beitrag.

Werder brauch keine Investoren, einfach jedes Jahr eine gute Bilanz.
Mal sehen wie hoch das Eigenkapital aktuell ist.
 
Das Bedeutet aber nicht Werder muss 21% der Gesamterlöse erreichen, sondern einen relevanten Beitrag.

Das ist ein Richtwert, den die Wirtschaftsprüfer von Werder Bremen aufgeführt haben und in der Konzernbilanz so enthalten ist. Wenn also der Median bei 20 % liegt, dann würde ich das als "relevant" ansehen.

Werder brauch keine Investoren, einfach jedes Jahr eine gute Bilanz.
Mal sehen wie hoch das Eigenkapital aktuell ist.

Aber eine gute Bilanz bedingt doch gutes Wirtschaften. In der Konzernbilanz von 2019 hat Werder einen Verlustvortag von ca. 900.000,-- ausgewiesen, der letzte Abschluss 2025 wies 24 Millionen aus. Natürlich haben Corona und vor allem der Abstieg ein dickes Loch gerissen, aber wenn ich mir die Mannschaft so ansehe, ist ein Abstieg jederzeit wieder möglich.

Letztes Saison dürfte das Ergebnis leicht positiv sein und diese Saison sogar deutlich besser. Dafür hat man wichtige Spieler gehen lassen und nur geringfügig reinvestiert. Eine gute Bilanz verzeiht einem auch nicht die Wertverluste von Alvero & Mbangula die man entsprechend buchhalterisch "abschreiben" muss. und somit das Ergebnis verschlechtert.

Wir haben gesehen, dass die Stadioneinnahmen nicht verwendet werden können, da diese über die BSW an die Bank abzutreten sind (sinngemäß). Welche Einnahmen bleiben denn dann noch übrig die die Bilanz positiv beeinflussen könnten.

- DFB Pokal
- Deutlich bessere Platzierung in der Bundesliga
- Internationale Plätze
- Spielerverkäufe

An welcher Stellschraube ließe sich Deiner Meinung nach drehen ?
 
@ThePundit

Transfererlöse müssen in der 1. Fußball-Bundesliga nicht zwingend bei 20 % des Gesamtumsatzes liegen, damit ein Verein über ausreichenden finanziellen Spielraum verfügt. Entscheidend ist nicht eine einzelne Erlösquelle, sondern die wirtschaftliche Gesamtleistung des Clubs.

Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt das deutlich: In der Saison 2024/25 lagen die Transfererlöse bei rund 17 % des Gesamtumsatzes. Trotzdem erzielte die Bundesliga mit 5,12 Mrd. Euro einen neuen Umsatzrekord und erwirtschaftete einen operativen Überschuss von rund 242 Mio. Euro. Im Vorjahr lag der Transferanteil noch bei rund 21 %, der operative Überschuss jedoch deutlich niedriger.

Das zeigt: Ein hoher Transferumsatz ist kein Garant für mehr finanziellen Spielraum. Entscheidend ist vielmehr, wie sich die gesamten Einnahmen im Verhältnis zu den Kosten entwickeln. Einnahmen aus Medienrechten, Sponsoring, Spieltag und Merchandising sind dabei besonders wichtig, weil sie planbarer und nachhaltiger sind als Transfererlöse.

Transfererlöse sollten deshalb als zusätzlicher Hebel und nicht als notwendige Grundlage für die Finanzierung des laufenden Geschäfts verstanden werden. Sie sind von Jahr zu Jahr schwer planbar und hängen stark davon ab, ob passende Spieler verkauft werden können. Außerdem ist ein Transfererlös nicht automatisch gleichbedeutend mit zusätzlicher Liquidität oder zusätzlichem Budget, da ihm beispielsweise neue Transferausgaben gegenüberstehen können.

Für das Management in den Clubs steht daher nicht die Frage im Mittelpunkt, ob die Transfererlöse eine bestimmte Quote – etwa 20 % des Umsatzes – erreichen. Entscheidend ist vielmehr, ob das Geschäftsmodell auch ohne außergewöhnlich hohe Spielerverkäufe einen ausreichenden finanziellen Spielraum schafft.

Eine Transferquote von 20 % kann für einzelne Clubs ein sinnvoller Orientierungswert sein. Sie ist jedoch keine wirtschaftliche Mindestanforderung. Nachhaltige finanzielle Stabilität entsteht vor allem durch wachsende und planbare Erlöse, eine kontrollierte Kostenentwicklung und eine gesunde operative Marge. Transfererlöse können diesen Spielraum erweitern, sie müssen ihn aber nicht erst ermöglichen.
 
@ThePundit

Transfererlöse müssen in der 1. Fußball-Bundesliga nicht zwingend bei 20 % des Gesamtumsatzes liegen, damit ein Verein über ausreichenden finanziellen Spielraum verfügt. Entscheidend ist nicht eine einzelne Erlösquelle, sondern die wirtschaftliche Gesamtleistung des Clubs.

Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt das deutlich: In der Saison 2024/25 lagen die Transfererlöse bei rund 17 % des Gesamtumsatzes. Trotzdem erzielte die Bundesliga mit 5,12 Mrd. Euro einen neuen Umsatzrekord und erwirtschaftete einen operativen Überschuss von rund 242 Mio. Euro. Im Vorjahr lag der Transferanteil noch bei rund 21 %, der operative Überschuss jedoch deutlich niedriger.

Das zeigt: Ein hoher Transferumsatz ist kein Garant für mehr finanziellen Spielraum. Entscheidend ist vielmehr, wie sich die gesamten Einnahmen im Verhältnis zu den Kosten entwickeln. Einnahmen aus Medienrechten, Sponsoring, Spieltag und Merchandising sind dabei besonders wichtig, weil sie planbarer und nachhaltiger sind als Transfererlöse.

Transfererlöse sollten deshalb als zusätzlicher Hebel und nicht als notwendige Grundlage für die Finanzierung des laufenden Geschäfts verstanden werden. Sie sind von Jahr zu Jahr schwer planbar und hängen stark davon ab, ob passende Spieler verkauft werden können. Außerdem ist ein Transfererlös nicht automatisch gleichbedeutend mit zusätzlicher Liquidität oder zusätzlichem Budget, da ihm beispielsweise neue Transferausgaben gegenüberstehen können.

Für das Management in den Clubs steht daher nicht die Frage im Mittelpunkt, ob die Transfererlöse eine bestimmte Quote – etwa 20 % des Umsatzes – erreichen. Entscheidend ist vielmehr, ob das Geschäftsmodell auch ohne außergewöhnlich hohe Spielerverkäufe einen ausreichenden finanziellen Spielraum schafft.

Eine Transferquote von 20 % kann für einzelne Clubs ein sinnvoller Orientierungswert sein. Sie ist jedoch keine wirtschaftliche Mindestanforderung. Nachhaltige finanzielle Stabilität entsteht vor allem durch wachsende und planbare Erlöse, eine kontrollierte Kostenentwicklung und eine gesunde operative Marge. Transfererlöse können diesen Spielraum erweitern, sie müssen ihn aber nicht erst ermöglichen.

Hatte ich doch mehrfach erwähnt, dass das eine Kennzahl und Orientierungsgröße ist, auf die sich sogar die Wirtschaftsprüfer von Werder beziehen. Jedes Unternehmen nutzt schlussendlich eine Fülle an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, um die Steuerung des eigenen Unternehmens besser überblicken zu können.

Letztendlich hat Werder wenige Steuerungsmöglichkeiten seine Einkünfte nennenswert steigern zu können, bliebe nur noch die Erzielung von signifikanten Transfererlösen, als einzige Variabel die sich gut beeinflussen lässt.

Werder wird ...

- keine Steigerung bei den Zuschauerzahlen erzielen
- keine deutliche Verbesserung der Tabellenplatzierung erreichen (TV-Gelder)
- im Pokal planbare Einkünfte verzeichnen

... was letztendlich auf eine notwendige Größe der Transfererlöse zur Bedingung macht.

In jedem Unternehmen ist es üblich, auch über Kennzahlen, die entsprechenden Ziele an die jeweiligen Bereiche vorzugeben. Die Korrelation zwischen Gesamtumsatz und Transfererlöse ist somit eine Zielgröße, die jährlich an die Gegebenheiten angepasst werden dürften. Dass jeder Controller naturgemäß sämtliche Kostenstellen prüft und dort Verbesserungspotentiale verordnet muss nicht weiter erläutert werden.
 
Hatte ich doch mehrfach erwähnt, dass das eine Kennzahl und Orientierungsgröße ist,

Dass es ein sinnvoller Orientierungswert sein kann, habe ich doch auch im meinem vorherigen Post geschrieben. Aber eine Orientierungsgröße ist etwas gänzlich anders als zu behaupten
... dass die Transfererlöse bei 20% p.a. des Gesamtumsatzes liegen müssen, um überhaupt noch einen Spielraum haben zu können.
 
Dass es ein sinnvoller Orientierungswert sein kann, habe ich doch auch im meinem vorherigen Post geschrieben. Aber eine Orientierungsgröße ist etwas gänzlich anders als zu behaupten

Es ist mehr als eine Orientierungsgröße wenn man keine anderen Einnahmequellen hat, das ergibt sich doch wohl von selbst und hätte ansonsten wohl kaum eine Erwähnung durch die WP´s erhalten.
 
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