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neuegrünewelle
Guest
Diese Mittelstandsvereinigung wird mir immer unsympathischer, was bilden die sich ein? :face:
Mir auch! Das wäre dann ein weiterer Wettbewerbsvorteil gegenüber den Zweitligisten...
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Diese Mittelstandsvereinigung wird mir immer unsympathischer, was bilden die sich ein? :face:
Und Du lerne erstmal lesen. Ich schrieb, dass diese Vereine sich jahrzehntelanges Missmanagement leisten KÖNNTEN. Capito?
Wer gegen diese "Vereine" keine massive Abneigung hegt, fällt meiner Ansicht nach (!) auch nicht unter die Kategorie "Fußballfan".
Diese Mittelstandsvereinigung wird mir immer unsympathischer, was bilden die sich ein? :face:
Zitat von neuegrünewelle;3240498:Mir auch! Das wäre dann ein weiterer Wettbewerbsvorteil gegenüber den Zweitligisten...

Geht mir ähnlich. Letztendlich scheint es darum zu gehen, die BL immer mehr zu einer geschlossenen Gesellschaft zu machen, in der es - wie im amerikanischen Profisport - möglichst wenige Absteiger gibt (schon jetzt steigen durch die Relegation im Schnitt nur noch 2,4 Mannschaften pro Jahr ab und nicht mehr 3) und in denen die Mannschaften, die es dann trotzdem mal erwischt, mit einem finanziellen Wettbewerbsvorteil ausgestattet werden, um möglichst einfach den "Betriebsunfall" Abstieg wieder reparieren zu können. Sehr unsympathisch und unsolidarisch, muss ich sagen.![]()
sozusagen verkaufen. Weserstadion sollte schon Weserstadion bleiben 

Klare Gegenrede. Wenn wir eine Liga hätten, in der klare Finanzregeln gelten würde, könnte man dem u.U. zustimmen. Die DFL und der DFB machen seit Jahren Ausnahmetatbestände, in dem sie auf der einen Seite den Traditionalisten die 50+1 Regel hochhalten, die sie dann auf der anderen Seite unterlaufen. WOB, Lev, RBL, Hoffenheim und demnächst Hannover stehen außerhalb. Es ist doch bezeichnend, dass die Mannschaften aus dem unteren Drittel (Hertha als Ausnahme) diese Initiative gestartet haben. Niemand hat dem SVW zB untersagt, einen strategischen Partner auf Aktienbasis in ihre GmbH & Co KG aA aufzunehmen. Sie wollten es nicht. Es sind doch alles Vereine, die in der Vergangenheit extrem schlecht gewirtschaftet haben. Jetzt versuchen sie über die kalte Küche Zusatzgelder zu akquirieren.Nö. Ich finde das gut. Truppen wie Wolfsburg und Hoffenheim bspw. profitieren nämlich von TV - Geldern, die aufgrund der Attraktivität / Einschaltquoten generiert werden, tragen durch ihre quasi aber nicht existente Fanbase / Tradition / Attraktivität fast nichts dazu bei. Wolfsburg - Gent dafür das beste Beispiel aus jüngerer Vergangenheit. Die sollten dafür ruhig finanziell im Rahmen ihres Attraktivitätsniveaus entlohnt werden. Etwaig weniger ausgeschüttetes Geld dürfen dann gern deren Konzerne übernehmen. Sonst kannst du aus der Bundesliga gleich ne Firmenliga machen. So kann man dann zumindest etwas gegensteuern. Und Attraktivität ist ja auf Dauer auch kein in Stein gemeißelter Wert.
Klare Gegenrede. Wenn wir eine Liga hätten, in der klare Finanzregeln gelten würde, könnte man dem u.U. zustimmen. Die DFL und der DFB machen seit Jahren Ausnahmetatbestände, in dem sie auf der einen Seite den Traditionalisten die 50+1 Regel hochhalten, die sie dann auf der anderen Seite unterlaufen. WOB, Lev, RBL, Hoffenheim und demnächst Hannover stehen außerhalb. Es ist doch bezeichnend, dass die Mannschaften aus dem unteren Drittel (Hertha als Ausnahme) diese Initiative gestartet haben. Niemand hat dem SVW zB untersagt, einen strategischen Partner auf Aktienbasis in ihre GmbH & Co KG aA aufzunehmen. Sie wollten es nicht. Es sind doch alles Vereine, die in der Vergangenheit extrem schlecht gewirtschaftet haben. Jetzt versuchen sie über die kalte Küche Zusatzgelder zu akquirieren.
Wo soll das denn anfangen und aufhören? Die 2.Liga ist voll von Traditionsvereinen mit hohem Fanpotential. Und wer weiß? Vielleicht um einen hanseatischen Club aus Bremen kommende Saison reicher???
Es geht hierbei darum, von ihrer eigenen mangelnden finanziellen Inkompetenz abzulenken.
Legitimer Versuch, ein klares Ja. Aber die 50+1 Regel ist eigentlich schon seit 1979 mit Lev und 2007 mit WOB de facto ausgehebelt. Weitere o.g. Vereine sind dem Beispiel gefolgt. Die DFL propagiert eine reine Kommerzialisierung um jeden Preis. Unlängst konnte man das beobachten am Beispiel RBL, bei dem großmütig über Statuten hinwegsah und alles dem höheren Ziel (= Stärkung des Ostfußballs und seiner Reserven) untergeordnet hat.Die Initiative der Klubs ist ein völlig legitimer Versuch, ihre Einnahmesituation und damit ihre Wetttbewerbssituation innerhalb der Liga zu verbessern. Genauso legitim wie die Versuche der Plastikvereine, die 50/1 Regel zu umgehen. Warum sollten die von der sukzessiven Umgehung betroffenen Vereine nicht darauf reagieren?
Es ist nun an DFB und DFL zu entscheiden, wie man den deutschen Fußball zukunfftsfähig aufstellen will. Möchte man finanziell gesunde, eigenverantwortlich entscheidende Vereine und einen gesunden Wettbewerb innerhalb der Liga, oder baut man auf durch fremde Kapitalgeber "gepimpte" Konstrukte, die gegenseitige Abhängigkeiten ausbilden, den sportlichen Wettbewerb beeinträchtigen (Beispiel Bundesligaspiel Wolfsburg - Ingolstadt) und ggf. bei Aussteigen der Kapitalgeber, wie Seifenblasen in sich zusammenfallen könnten.
Letzteres in eine ganz konkrete Gefahr bei systematischer und bewusster Aushebelung der 50+1 Regel. Durch die Initiative "Team Marktwert" wird dem DFB im übertragenen Sinn "die Pistole an die Brust" gesetzt. Es muss eine eindeutige Entscheidung her. Für oder gegen 50+1, für oder gegen den Fußball alter Prägung.
Schnell.....!
Die Initiative der Klubs ist ein völlig legitimer Versuch, ihre Einnahmesituation und damit ihre Wetttbewerbssituation innerhalb der Liga zu verbessern. Genauso legitim wie die Versuche der Plastikvereine, die 50/1 Regel zu umgehen. Warum sollten die von der sukzessiven Umgehung betroffenen Vereine nicht darauf reagieren?
Es ist nun an DFB und DFL zu entscheiden, wie man den deutschen Fußball zukunfftsfähig aufstellen will. Möchte man finanziell gesunde, eigenverantwortlich entscheidende Vereine und einen gesunden Wettbewerb innerhalb der Liga, oder baut man auf durch fremde Kapitalgeber "gepimpte" Konstrukte, die gegenseitige Abhängigkeiten ausbilden, den sportlichen Wettbewerb beeinträchtigen (Beispiel Bundesligaspiel Wolfsburg - Ingolstadt) und ggf. bei Aussteigen der Kapitalgeber, wie Seifenblasen in sich zusammenfallen könnten.
Zu 50+1: Sicher wurde die faktisch schon 1979 außer Kraft gesetzt. Damals allerdings betraf es nur einen einzigen Verein. Richtig ist die Maßnahme trotzdem auch im Nachhinein nicht. Konsequenterweise hätte man es damals schon verhindern müssen.
Wenn ich mal raten würde, müsste ich ein JA als Antwort geben. Als Beispiel dient für mich der Feldversuch 1860 München mit seinem Investor Ismaik. Da werden permanent Kapriolen geschlagen und die DFL schaut lediglich interessiert zu.Dass durch diese Initiative gleichzeitig die Gefahr der Einzelvermarktung heraufbeschworen wird, ist klar. Imho ist die Wahrscheinlichkeit dahingehend aber eher gering , weil zu wenige Vereine davon profitieren, zu viele darunter leiden würden.
Es geht nicht um eine "Aufkuendigung" des Solidarpakts, es geht um eine Neujustierung.
Auch wenn die unmittelbaren Erfolgsaussichten fragwürdig sind, begrüße ich diese Initiative. Es ist ein erster, wichtiger Schritt. Nach dem Motto "Steter Tropfen höhlt den Stein" müssen die Verbände sukzessive von der Richtigkeit dieses Ansatzes überzeugt und zur Umsetzung bewegt werden.
Ich persönlich halte gerade einen Rauball eher nicht für den Hemmschuh einer solchen Idee. Gerade weil er im Verein Kontakt zur Basis hat. Viel gefährlicher sind imho solche Figuren wie Seifert und Koch. Gerade ersterer lässt sich gern und ausgiebig für hochdotierte Verträge feiern.
Zu 50+1: Sicher wurde die faktisch schon 1979 außer Kraft gesetzt. Damals allerdings betraf es nur einen einzigen Verein. Richtig ist die Maßnahme trotzdem auch im Nachhinein nicht. Konsequenterweise hätte man es damals schon verhindern müssen. Tut aber nichts zur Sache. Die Entscheidung darüber, welche Verhältnisse die DFL zukünftig in der Bundesliga realisieren möchte, müssen jetzt getroffen werden. Imho zeigt das Beispiel der italienischen Serie A schon jetzt, wo eine Abschaffung der 50+1 Regelung hinführen kann. Parma, AC Milan, u.a. lassen grüßen.
Unterstützt man in der Liga tatsächlich die Ausbildung solcher "Blasen", die jederzeit platzen können?
Das in anderen Ligen die Fanbase ein deutlicher Bestandteil der Fernsehgeldverteilung ist, ist unstrittig. Nur hat man sich in D gegen diese Modelle ausgesprochen. Hier liegt der Fokus mehr auf dem sportlichen Erfolg. Im Sinne einer Leistungsgesellschaft ist dieser Schritt nachvollziehbar.Im Grunde wird mit der unsinnigen möglichen Ansetzung von Werder-Stuttgart am Montag gezeigt, dass das „Team Marktwert“ die richtigen Argumente bringt. Es hätte doch auch, wie von vielen aufgrund der Distanz gefordert, Hoffenheim-Ingolstadt als Platzhalter dienen können. Diese beiden Vereine haben eben keine große Fanbase und sind auch für den neutralen Zuschauer unattraktiv. Werder-Stuttgart bringt einfach viel mehr Einschaltquote.
Hier mal ein lesenswerter Artikel: http://www.11freunde.de/artikel/warum-eine-neuverteilung-der-tv-gelder-sinn-machen-wuerde
Und in anderen Ländern wird die Verteilung schon lange auch nach anderen Faktoren und nicht nur nach dem sportlichen Erfolg geregelt. Ist also keine neue Idee von ein paar "Vereinen, die die letzten Jahre falsch gewirtschaftet haben".
