Ich habe nichts gegen einen Investor. Der Begriff ist ja durchaus positiv. Jemand investiert in Werder. Ich sehe da keine Nachteile und auch keine Romantik die da kaputt gemacht wird. Das ist schon ein Unterschied zu einem Scheich, der einen Verein nur aus Shopping-Lust kauft.
Die letzten Jahre sind ja finanziell und sportlich scheiße gelaufen. Die Gründe sind weitgehend bekannt. Nun kann man natürlich nach einem Investor rufen, der einen mit Geld zukackt und alle Probleme löst.
Meines Erachtens wäre der erste Schritt, einmal die Hausaufgaben zu machen und mit Bordmitteln zu versuchen an Mannschaften wie Mainz und Augsburg dranzubleiben. Danach kann man dann nach Geld schreien.
Mir ist bewusst, das man aktuell dran ist den ersten Schritt zu tun. Aber da stehen wir ja noch ganz am Anfang und es muss sich erst noch zeigen ob das funktioniert. Mit kommt dieses Investor-Geheule zu früh, so als hätten alle Mannschaften vor uns Geldgeber. Dem ist eben nicht so.
Bin mal gespant an was Fischer dann so denkt. Eines wüsste ich sicher: Wenn wir Rasenball Bremen heißen würden, würde ich am nächsten Tag meine Trikotsammlung im Garten verbrennen und alles dazu was mein Haus an Fanartikeln so füllt.
wie Kühne, der meint sich wie die Scheichs in Paris oder Manchester, einen Fußballverein als Hobby zu leisten.
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