Der Finanzthread - und braucht Werder Bremen Investoren?

:tnx:

Verlust bleibt Verlust, auch wenn er zum Vorjahr halbiert wurde.

Darauf wollte ich zwar nicht hinaus, weil meine Aussage natürlich ironisch war, aber die GF hat nur das getan, was sie tun muss. Das Gehaltsniveau den Einnahmen anzupassen.

Ein Lob diesbezüglich gibt es von mir, wenn da wieder ne Mannschaft mit Potenzial auf dem Platz steht, die sich ohne Zusatzeinnahmen finanzieren lässt.
 
Hier mal die Vergleichszahlen aus dem Vorjahr:

Minus von 13,9 Mio, jetzt 7,9
Umsatz von 95,6 Mio, jetzt 87,9
Eigenkapital von 24,4 Mio, jetzt 16,5

Der Umsatz ist stark rückläufig, das Eigenkapital schmilzt dahin. Wir werden weitere Einsparungen vornehmen müssen.
 
Wieso soll man da der GF ein Kompliment machen? Die ernten doch nur die Früchte, die der Dicke auf dem bestellten Feld hinterlassen hat.

Auch wenn es derzeit paradox klingen mag:

Insgesamt muss man dem gesamten Verein (seinen verschiedenen Gremien) ein Kompliment machen, dass er hanseatisch weitsichtig handelt. Andernfalls hätten wir in guten Zeiten möglicherweise, wie es hier oft gefordert wurde, wesentlich mehr Geld in Spieler investiert, ohne eine Garantie für sportlichen Erfolg zu haben. Die Folge wären geringere Rücklagen gewesen, von denen man in absehbaren Krisenzeiten nicht, wie jetzt, hätte zehren können.

Man muss dem Verein (auch einem Aufsichtsrat um Willi Lemke) ein Kompliment machen, dass man reagiert hat, z. B. als es um weitere Millionentransfers ging. (Beispiel Sokratis).

Sicher kann man über (möglicherweise verpasste) Zeitpunkte streiten. Dass Werder aber in aller Regel vorausschauend plant, gibt mir ein gutes Gefühl, auch für die kommenden Monate und Jahre! ;) :daumen:
 
Also gibt es folgende Zahlen:

7,9mio Verlust
16,5mio Eigenkapital

Also kann man nur sagen, dass es höchste Zeit wird, dass wir den Gürtel noch etwas enger schnallen, sonst sind in 3,4 Jahren alle Rücklagen verballert worden, die man sich mühsam aufgebaut hat. Schon krass, wie sehr uns der CL-Kader noch reingerissen hat.

PS: sobald der Lutscher das liest, sagt er mir, dass der Verlust keinerlei Rolle spielt und es uns finanziell super geht und dann bin ich wieder beruhigt :applaus:

Das habe ich nie behauptet. Aber ist in diesem Forum nicht wirklich wichtig.

Wie ist der Schuldenstand, wie die Eigenkapitalquote? Wie setzen sich die Aufwändungen zusammen?

7,9 Mio Verlust ist erstmal nur eine Zahl. Eine Zahl, die sich nicht vermeiden lies, als die sportlichen Erfolge und damit die Kohle ausblieb.

Aber da Du es ja so gut alles verstehst. Welche Kennzahlen machen Dir denn Sorgen?

Du kannst dann bitte Filbry korrigieren:"Dazu Klaus Filbry: „Dies entspricht einer sehr guten Eigenkapitalquote von 35,6 Prozent der Bilanzsumme. Das Unternehmen ist gesund und verfügt nach wie vor über eine hohe Liquidität, die es unter anderem gestattet, Transfers aus Eigenmitteln zu finanzieren."

Oder geht die Welt mal wieder unter?
 
2 Jahre sind für einen ausgeglichenen Haushalt zu lang. Nächstes Jahr wird man wieder ein Minus von 4-5 Mio € präsentieren.
In der WP sollte (!!!) man sich von Spielern wie Ekici, Trybull, Pavlovic und evtl. Iggy trennen, um die Konsolidierung voranzutreiben.
Den meisten Usern sollte klar sein, dass teure Neuverpflichtungen für Werder nicht mehr machbar sind.
 

Nicht das ist wüsste. Ich muss meinen Kumpel Nostra nachher mal fragen. Naja, der Rückgang des Einkapitals entspricht ja genau dem Verlust von 7,9 Millionen, wenn ich mal 26,4 - 16,5 hoffentlich richtig rechne :D
Heißt für mich, dass der Verlust nicht nur ne Zahl ist, sondern vom Eigenkapital augefangen werden muss. Also haben wir das Eigenkapital in den letzten zwei Jahren mal um schlappe 21,8 Millionen mehr als halbiert. Das macht mir Sorgen, ja. Wenn man in zwei Jahren mehr als die Hälfte des Eigenkapitals verbrennt.
Uns geht es noch gut. Die Betonung auf noch. Aber jetzt sollte man doch spätestens bei der nächsten Bilanz der schwarzen Null sehr Nahe kommen.
 
Auch wenn es derzeit paradox klingen mag:

Insgesamt muss man dem gesamten Verein (seinen verschiedenen Gremien) ein Kompliment machen, dass er hanseatisch weitsichtig handelt. Andernfalls hätten wir in guten Zeiten möglicherweise, wie es hier oft gefordert wurde, wesentlich mehr Geld in Spieler investiert, ohne eine Garantie für sportlichen Erfolg zu haben. Die Folge wären geringere Rücklagen gewesen, von denen man in absehbaren Krisenzeiten nicht, wie jetzt, hätte zehren können.

Man muss dem Verein (auch einem Aufsichtsrat um Willi Lemke) ein Kompliment machen, dass man reagiert hat, z. B. als es um weitere Millionentransfers ging. (Beispiel Sokratis).

Sicher kann man über (möglicherweise verpasste) Zeitpunkte streiten. Dass Werder aber in aller Regel vorausschauend plant, gibt mir ein gutes Gefühl, auch für die kommenden Monate und Jahre! ;) :daumen:

Du meinst, dass es positiv war, dass man die Verhandlungen um Sokratis um Wochen verzögert hat und diese nur aufgrund der Tatkraft von Allofs &Co überhaupt ermöglicht wurde....auch eine Meinung.
 
Nicht das ist wüsste. Ich muss meinen Kumpel Nostra nachher mal fragen. Naja, der Rückgang des Einkapitals entspricht ja genau dem Verlust von 7,9 Millionen, wenn ich mal 26,4 - 16,5 hoffentlich richtig rechne :D
Heißt für mich, dass der Verlust nicht nur ne Zahl ist, sondern vom Eigenkapital augefangen werden muss. Also haben wir das Eigenkapital in den letzten zwei Jahren mal um schlappe 21,8 Millionen mehr als halbiert. Das macht mir Sorgen, ja. Wenn man in zwei Jahren mehr als die Hälfte des Eigenkapitals verbrennt.
Uns geht es noch gut. Die Betonung auf noch. Aber jetzt sollte man doch spätestens bei der nächsten Bilanz der schwarzen Null sehr Nahe kommen.

Was ist denn Eigenkapital? Bei einem Bundesligisten...
 
Hier mal die Vergleichszahlen aus dem Vorjahr:

Minus von 13,9 Mio, jetzt 7,9
Umsatz von 95,6 Mio, jetzt 87,9
Eigenkapital von 24,4 Mio, jetzt 16,5

Der Umsatz ist stark rückläufig, das Eigenkapital schmilzt dahin. Wir werden weitere Einsparungen vornehmen müssen.

Der Umsatz ist sekundär, um nicht zu sagen wumpe. Ein Gewinn bei einem Umsatz von 80 Mio € ist x-mal besser als ein dreistelliger Mio-Umsatz mit Verlust.

;)
 
War nie anderes angedacht von der GF.....oder hast Du dazu eine gegenteilige Quelle?

Und war dies überhaupt positiv? Oder hat man da Geld verbrannt?

Natürlich kostet dich eine Leihe in der Summe meist mehr, denn das minimierte Risiko gibst ja nicht umsonst. Aber man hat eben dadurch die Möglichkeit eines Fehleinkaufs vermieden, wie man es bei manch anderem gegen Ende der Ära KA besser auch getan hätte.
 
Es hängt in der Regel natürlich nicht ganz unwesentlich miteinander zusammen.

"Nicht ganz unwesentlich" ist vllt. etwas übertrieben.

Ich verkaufe von einem Artikel lieber 10 Einheiten für 10 € mit je 2 € Gewinn (100 € Umsatz, 20 € Gewinn) als wenn ich mit eine Stückmarge von 0,20 € von diesem Artikel 100 Einheiten = 1000 € umsetzten muß, um auf den gleichen Gewinn zu kommen.

;)
 
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