
Ich möchte weder den Besserwisser spielen noch hier eine Bilanzierungsvorlesung halten, aber mit "Anspruch" oder "Motivation" hat das nun mal
gar nichts zu tun. Das Vorsichtprinzip zur Begründung heranzuziehen würde ich ebenso in Frage stellen, da sich dieses in erster Linie auf Ansatz- und Bewertungsfragen bezieht. Es geht ja hier nicht etwa um drohende Verluste aus bestimmten Transaktionen, sondern in erster Linie um Personalaufwendungen.
Der Prognosebericht ist - wie der Name schon sagt - ein Ausblick des Managements auf die künftige wirtschaftliche Lage. Und wenn man den gesamten Abschluss etwas reflektiert (und die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Berichtselementen auch interpretieren kann), ist die Aussage wohl unstrittig korrekt. Nicht mehr und nicht weniger.