So, hab mir mal wieder 3 Filme ausgeliehen, die ich dann jetzt auch bewerten kann.
Ich fang mal mit dem Schlechtesten an.
Disaster Movie: Eine Komödie bzw. Parodie, die versucht, in die Fußstapfen von Scary Movie, Fantastic Movie oder Superhero Movie zu treten. Aber dieses Mal ist es richtig misslungen. Der Film hatte zu keiner Zeit auch nur einen Brüller. Man hat einfach ca. 30 Filme aus dem letzten Jahr genommen, bestimmte Szenen ein bisschen verunstaltet, und dabei völlig vergessen, ein gewissen Grad an Mindesthandlung einzubauen. Ich zähle einfach mal die Filme auf, die parodiert wurden: 10000 BC, Alvin und die Chipmunks, Kung Fu Panda, High School Musical, Batman, Iron Man, Hulk, Hellboy, Hancock, Indiana Jones 4, Speed Racer, Die Legende von Beowulf, Sex and the City, Nachts im Museum, Verwünscht, Superbad, Juno, No Country for Old Men, Die Chroniken von Narnia, Wanted, Der Love Guru, Step Up, dazu noch die Stars Amy Whinehouse, Jessica Simpson, Michael Jackson und Justin Timberlake. Allein an dieser Auflistung wird schon deutlich, dass kein weiterer Platz für andere Elemente übrig ist. Wenn man dann noch dazu rechnet, dass sie einzelne Verarschungsszenen 5 min. ausgereizt haben, sind die 75 min. Spielzeit ausgefüllt. Der Film ist, wie der Name schon sagt, ein reinstes Desaster, bei dem man das Ende entgegensehnt - 1/10. Warum noch ein noch ein Punkt? Ein paar leichte Schmunzler waren dabei.
Spawn: Da ich den Film bisher nur einmal gesehen habe, und ich der Meinung war, den damals gut gefunden zu haben, hab ich mir den einfach mal mitgenommen. Und wie sich heraustellte, finde ich den doch nicht so prickelnd.
Man nehme einen Charakter mit tragischem Hintergrund, alle notwendigen Elemente eines Fantasy-Heldens, ein oder zwei Bösewichte, ein paar Explosionen, und schwups fertig ist der Film. Auch hier habe ich das Gefühl, man hat sich zuerst coole Maskierungen ausgedacht, Schauspieler beauftragt, um dann einen Film mit passender Handlung zu drehen. Es wirkte mir alles zu gezwungen. Der Held wird verraten, will sich rächen, bekommt einen Freund an seine Seite, spürt seine Familie auf, schmückt das ganze mit Actionszenen und der Rest kommt von alleine. Doch das ging mMn in die Hose, auch wenn ich ihn nicht ganz so schlecht finde. Die Hintergründe der Hölle (inkl. der Oberboss in Person des Teufels, dessen Sätze nicht zur Mundbewegung passten - die Mundwinkel, wenn man sie so nennen kann, haben sich überhaupt nicht bewegt) werden nicht wirklich ersichtlich und verleihen dem Film zusätzliche Minuspunkte. Die Maskierung von Spawn ist allerdings sehr cool, kommt aber zu selten im Film vor. Popcorn-Kino auf mittelmäßigen Niveau - 5/10 Punkten
Das Positivste war dann Untraceable:
Diane Lane spielt eine Ermittlerin, die im Internet einem Serienkiller auf die Spur kommt. Der Film trumpft mit Spannung und jeder kommt in den Genuss, seine persönlichen Sherlock-Qualitäten zu überprüfen und zu trainieren. Wer Sieben, Der Knochenjäger, Copykill oder denn zum Küssen sind sie da mag, wird sich auch für diesen Film begeistern können. Mir persönlich hat er sehr gut gefallen, in dem auch Diane Lane eine gute Figur gemacht hat. Die düsteren Szenen geben dem Film die notwendige Authentizität, um sich in die Lage von Diane Lane hineinversetzen zu können. Respektable 8/10 Punkten.
Als Nächstes stehen dann bei mir Hellboy II und Stiefbrüder auf dem Programm, die ich mir heute ausgeliehen habe.