Der Film-Rezensions-Thread

Hey kann mir vllt jemand gute Thriller im Stile von Motel oder The Witcher(der vorhin im TV lief) emfehlen? Keine Thriller bitte die sich ausschließlich ums massakrieren drehen, sondern bitte welche die auch zum Nachdenken anregen.
 
Heute abend kommt um 22.15 Uhr in der ARD endlich mal wieder ein richtig "schöner" Kriegsfilm aus den 70er: "Agenten sterben einsam" mit Clint Eastwood und Richard Burton. Wer "Die Brücke von Arnheim" mag, wird auch den heutigen Film mögen.
 
So muss man sich eben sein eigenes Ende denken. Die Therapie war nicht erfolgreich und nun wird sein Kopf geöffnet und sie experementieren da weiter herum.

Du hast das offene Ende scheinbar nicht einmal verstanden, es sei denn der zweite Satz ist deine Interpretation. Im Grunde sind nämlich drei Dinge möglich:

a) Therapie nicht erfolgreich, er verfällt ins alte Muster und denkt er sei ein US Marshall.

b) Therapie eigentlich erfolgreich (wie im Leuchtturm zu sehen), aber mit der Gewissheit, seine Frau getötet zu haben will er nicht leben. Also täuscht er einen Rückfall vor, um geistig getötet zu werden.

c) Er ist tatsächlich Polizist und wird von den Vorsitzenden psychisch fertiggemacht - was auch gelingt. Aufgrund der Aussichtslosigkeit ergibt er sich seinem Schicksal.
 
Zitat von [Sportfreund];1156528:
Du hast das offene Ende scheinbar nicht einmal verstanden, es sei denn der zweite Satz ist deine Interpretation. Im Grunde sind nämlich drei Dinge möglich:

Schade :( (ist aber deine Interpretation) und warum wurde dann der Leuchtturm zum Schluss gezeigt?

a) Therapie nicht erfolgreich, er verfällt ins alte Muster und denkt er sei ein US Marshall.

Das aber dazu führt, dass er nun an den härteren Expirementen getestet wird, da die Therapie ja seine letzte Chance war.
b) Therapie eigentlich erfolgreich (wie im Leuchtturm zu sehen), aber mit der Gewissheit, seine Frau getötet zu haben will er nicht leben. Also täuscht er einen Rückfall vor, um geistig getötet zu werden.

c) Er ist tatsächlich Polizist und wird von den Vorsitzenden psychisch fertiggemacht - was auch gelingt. Aufgrund der Aussichtslosigkeit ergibt er sich seinem Schicksal.

Um so trauriger ist es, dass das Ende einfach nicht direkt aufgeklärt wurde.
 
Vielleicht spekulierten die Produzenten ja auch auf eine Fortsetzung.

Außerdem enden viele gute Filme und Bücher ziemlich offen mit einigem Interpretationsspielraum und ich persönlich finde dies gut. Wenn alles bis ins kleinste Detail aufgelöst wird gibt es doch keinen Interpretationsspielraum mehr und somit auch keinen Grund, weiter darüber nachzudenken oder zu reden.
 
Gerade das Ende von Shutter Island regt doch gerade dazu an, sich den Film ein 2. Mal anzuschauen. Wenn das ein Film bei mir schafft, dann hat das schon etwas zu bedeuten.

Ich habe mir letztens Für immer Shrek (in 2D) im Kino angesehen, hier meine Bewertung:

Stärken:
+ Die Animationen sind einfach spitze. Man sitzt im Kino und merkt eigentlich nicht, dass es sich um einen Animationsfilm handelt. Außerdem kommen selbst der 2D-Variante die Entwicklung des 3D-Films sichtbar zu Gute, was man an einer erstaunlichen räumlichen Tiefe erkennen kann.
+ Es kommen alle bekannten Figuren der letzten Filme vor, leider greifen nur sehr wenige davon effektiv in die Handlung ein.
Das war es leider schon mit den Stärken.

Schwächen:
- Als erstes ist hier die Story zu nennen. So eine platt daher erzählte Geschichte, die eigentlich von Anfang an total überflüssig ist, habe ich von den Shrek-Machern nicht erwartet. Mich hat sie nicht ein Mal gefesselt oder bewegt. Im Gegenteil: Ich saß teilweise im Kino und dachte, was soll das?
- Aber auch zu der anderen großen Stärke der bisherigen Filme gibt es nicht viel besseres zu sagen. Versuchte man in der Vergangenheit noch, den Humor der Leute durch Satire auf bekannte (Disney)Filme zu erreichen, setzt man im 4. Shrek fast ausschließlich auf Slapstick. Aber selbst das geht stellenweise total in die Hose, da man sich u.a. alter Witze bedient. Bezeichnend dafür ist, dass ich im ganzen Film nur 3 Mal gelacht habe.

Fazit: Nur wirklich echte Hardcore-Shrek-Fans sollten zu diesem Film ins Kino gehen, dürfen aber nicht erwarten, dass sie dieser Film auch nur irgendwie weiterbringt. Eventuell wäre der Film noch Familien mit kleinen Kindern zu empfehlen, denn die Figuren und der Slapstick-Humor kommen bei den Kleinen wahrscheinlich sehr gut an.
Alle anderen können bedenkenlos warten, bis es Für immer Shrek in der Videothek gibt und dann einen Blick riskieren.

Punkte: Die tollen Animationen retten den Film vor dem Fall in den Abgrund, ich gebe ihm 3/10 Punkten.

JM
 
Little Man oder White Chicks wenn du die noch nicht kennst :D
Aber auch wenn du sie schon kennst sind sie nachm 5 Mal immer noch zum schießen :D
 
Also von den Trailern her sind die beide GENIAL! Selten, dass ich mich bei nem Trailer schon totlach.

Welcher ist besser? Also nach deinem Geschmack?
 
über geschmak lässt sich ja bekanntlich nicht streiten.
Ich fand den Film super, was Konzept & Umsetzung angeht, halt mal ein etwas anderer Action-Streifen.
Das dort so oft "fuck" etc. gesagt wird und man keine tiefgründigen Dialoge hat fand ich gerade gut, weil das dem Film noch mehr authentizität verleiht (Wer von uns würde in so einer Situation schon 'sachlich' reden). Ich war jedenfalls bestens unterhalten.
Ich fand auch District 9 Klasse, der ja in eine ähnliche Richtung geht...

Es geht mir nicht darum, dass die Protagonisten mir zu 'unsachlich' reden, sondern schlicht um die Häufigkeit der Wörter Fuck und Shit.
Dass das Authentizitätsargument irgendwann kommt, habe ich mir schon gedacht, allerdings zeigt doch z.B. gerade District 9 - den ich auch sehr gut fand' -, dass es auch anders geht. Ich habe Van de Merwe seine Verzweiflung jedenfalls mindestens genauso gut- wenn nicht sogar noch besser abgekauft, als den Akteuren in Cloverfield. Und das ohne mich mit solch einem einseitigen Wortschatz zu nerven.


Um mal wieder was zum Thema beizutragen:

Dead Snow
Story: Teenager fahren in die Berge, um mal richtig zu feiern -> Alter, gruseliger Mann kommt irgendwann vorbei und erzählt fiese Nazi-Geschichten, die sich in dieser Gegend abgespielt haben sollen und beschwert sich über miesen Kaffee -> Alter Mann verschwindet wieder und wird kurze Zeit später von einem Nazi-Zombie brutalst gekillt, gleichzeitig finden die Teenager in dem Haus, in dem sie wohnen seltsamen Schmuck -> Nächster Tag: Einer der Teenager geht seine Freundin suchen, die anstatt mit den anderen mit dem Auto zu kommen, eine "kleine" Bergwanderung vorzog -> Typ sieht die Leiche des alten Mannes und muss sich von nun an, genau wie seine Teenager-Freunde, vor aggressiven Nazi-Zombies unter Anführung des "Herzogs" retten...
Ja, so war das glaub' ich.

Kritik: Für Freunde von gepflegten Splatterfilmen ist Dead Snow durchaus zu empfehlen. Zombies sind sowieso schon lustig, wenn's dann auch noch Nazi-Zombies sind - umso besser:D
Mein Tipp: Dead Snow unbedingt mit einer Kiste Bier und ein paar Freunden genießen, erst dann kann der Film sein ganzes Potenzial ausschöpfen.:grinsen:

Ich geb mal 6,5/10
 
Die Kettensägenszene (Stichwort "Arm ab") ist genial! Die Musik in der Endkampfszene sowieso.

Gebe Dead Snow eine 8/10, auf einem Niveau mit Doghouse. Nur geschlagen vom Klassenbesten Shaun of the Dead, welcher eine 9/10 bekommt.
 
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