Der allgemeine Wechsel-Thread

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas ssjali
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Welch ein beknackter Absatz im Kicker-Artikel:
Wahrscheinlich hat Graham Potter nichts dagegen, dass Roman Abramovich beim FC Chelsea nichts mehr zu sagen hat. Sonst wäre er mutmaßlich schon wieder arbeitslos. Stattdessen erhält der Nachfolger von Thomas Tuchel gerade alle paar Tage einen neuen Spieler.
Mag sein, dass der Status Quo derzeit so ist. Aber gerade wegen dieser hohen Investitionen wird Potter asap liefern müssen - denn sonst ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sein Gastspiel an der Stamford Bridge ein kurzes bleiben wird.
 
Welch ein beknackter Absatz im Kicker-Artikel:

Mag sein, dass der Status Quo derzeit so ist. Aber gerade wegen dieser hohen Investitionen wird Potter asap liefern müssen - denn sonst ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sein Gastspiel an der Stamford Bridge ein kurzes bleiben wird.
Auch der Absatz zu Joao Felix, der war doch nie glücklich bei Atletico, passte auch nie in das System von Simeone mMn...Dafür 125 Mio Ablöse (wo haben die die überhaupt her?) fand ich auch schon ne Hausnummer.

Abramovitch war bestimmt nicht gnädiger als der Typ da jetzt...D´accord.
 
Georginio Rutter wechselt von Hoffenheim zu Leeds United - kicker

Es reicht eben nicht, sich eines hochentwickelten Scoutingsystem zu bedienen sondern man muss vielmehr diese Erkenntnisse auch anpassen
und umsetzen können. Entwicklungsfähige, bezahlbare Spieler (Rohdiamanten) unterhalb des Radars von FCB, BVB, RBL gibt es noch.
Entscheidend jedoch ist die Fähigkeiten dieser Spieler zu erkennen, zu gewinnen und zu entwickeln. Da spielt das Gehalt in dieser Phase der
Entwicklung eines Spielers zwar eine Rolle, hat aber nicht den übergeordneten Wert.
Wir hatten andernorts (Füllkrug-Thread) diese Diskussion, dass es angeblich am Gehalt läge und sich Spieler wie z. B. Rutter bei der Wahl
zwischen Werder und Hoffenheim immer für den letztgenannten Verein des Gehaltes wegen entscheiden würden.
Beim Scouting von Spielern, sogenannten Rohdiamanten, geht es um Entwicklung und auf dem Niveau von Werder und auch Hoffenheim
um Cashflow, wenn dann der sportliche Entwicklungswert des Spielers eine positive gesamtsportliche Entwicklung nehmen sollte, dann sicherlich
gerne mehr, aber wie man sieht, wenn Angebot und Nachfrage stimmen, wird immer ein Wechsel stehen.
Bei Bayern, Dortmund, Leverkusen sind diese Ansätze auch vorhanden, allerdings nicht mit dem Ziel als Geschäftsmodell sondern sie
wollen diese Talente schnellstmöglich entwickeln und ins eigene System "verhaften". S. h. ein Wiederverkauf ist hier nicht vorrangig vorgesehen.
Sie entwickeln diese Talente auch auf einem anderen Niveau und anderen Ablösesummen.
 
Georginio Rutter wechselt von Hoffenheim zu Leeds United - kicker

Es reicht eben nicht, sich eines hochentwickelten Scoutingsystem zu bedienen sondern man muss vielmehr diese Erkenntnisse auch anpassen
und umsetzen können. Entwicklungsfähige, bezahlbare Spieler (Rohdiamanten) unterhalb des Radars von FCB, BVB, RBL gibt es noch.
Entscheidend jedoch ist die Fähigkeiten dieser Spieler zu erkennen, zu gewinnen und zu entwickeln. Da spielt das Gehalt in dieser Phase der
Entwicklung eines Spielers zwar eine Rolle, hat aber nicht den übergeordneten Wert.
Wir hatten andernorts (Füllkrug-Thread) diese Diskussion, dass es angeblich am Gehalt läge und sich Spieler wie z. B. Rutter bei der Wahl
zwischen Werder und Hoffenheim immer für den letztgenannten Verein des Gehaltes wegen entscheiden würden.
Beim Scouting von Spielern, sogenannten Rohdiamanten, geht es um Entwicklung und auf dem Niveau von Werder und auch Hoffenheim
um Cashflow, wenn dann der sportliche Entwicklungswert des Spielers eine positive gesamtsportliche Entwicklung nehmen sollte, dann sicherlich
gerne mehr, aber wie man sieht, wenn Angebot und Nachfrage stimmen, wird immer ein Wechsel stehen.
Bei Bayern, Dortmund, Leverkusen sind diese Ansätze auch vorhanden, allerdings nicht mit dem Ziel als Geschäftsmodell sondern sie
wollen diese Talente schnellstmöglich entwickeln und ins eigene System "verhaften". S. h. ein Wiederverkauf ist hier nicht vorrangig vorgesehen.
Sie entwickeln diese Talente auch auf einem anderen Niveau und anderen Ablösesummen.
Dennoch sind Vereine wie Frankfurt oder Hoffenheim gegenüber uns doch klar im Vorteil, alleine sportlich, vermutlich haben die auch per se das bessere Scouting als wir, wenn man sich mal die Spieler anschaut, die dorthin wechseln und oft teuer weiterverkauft werden.
Bei uns hat man immer den Eindruck, dass da jemand "vom Laster" fällt, siehe Klaassen, Füllkrug,Ducksch oder Weiser.
Sicher Hilfen aber so ne richtige junge Rakete, die für Unsummen verkauft wurde gab es hier doch ewig nicht.
 
[QUOTE="Cyril Sneer, post: 5545534, member: 36353"]Dennoch sind Vereine wie Frankfurt oder Hoffenheim gegenüber uns doch klar im Vorteil, alleine sportlich, vermutlich haben die auch per se das bessere Scouting als wir, wenn man sich mal die Spieler anschaut, die dorthin wechseln und oft teuer weiterverkauft werden.
Bei uns hat man immer den Eindruck, dass da jemand "vom Laster" fällt, siehe Klaassen, Füllkrug,Ducksch oder Weiser.
Sicher Hilfen aber so ne richtige junge Rakete, die für Unsummen verkauft wurde gab es hier doch ewig nicht.[/QUOTE]

Sind sie jetzt, insbesondere Frankfurt, aber ansonsten sieht man bei Frankfurt seit dem Aufstieg eine dahingehende, ähnliche Entwicklung.
Allerdings bei dem derzeitigen sportlichen Stand , verlässt du zumindest in Teilen diese Entwicklungsebene und investierst auch viel
in den derzeitigen Stand (Europa).
Hoffenheim ist sportlich näher an uns dran. Im Grunde eine Mittelplatzmannschaft, seit Hopp sich rausgezogen und gut entwickelte
Spieler verkauft wurden.
Ein viel besseres Beispiel war Mainz und ist jetzt seit geraumer Zeit SCF, welche dieses Prinzip beherrschen, wobei Freiburg noch mehr
Spieler aus dem eigenen NLZ entwickeln.
 
[QUOTE="Cyril Sneer, post: 5545534, member: 36353"]Dennoch sind Vereine wie Frankfurt oder Hoffenheim gegenüber uns doch klar im Vorteil, alleine sportlich, vermutlich haben die auch per se das bessere Scouting als wir, wenn man sich mal die Spieler anschaut, die dorthin wechseln und oft teuer weiterverkauft werden.
Bei uns hat man immer den Eindruck, dass da jemand "vom Laster" fällt, siehe Klaassen, Füllkrug,Ducksch oder Weiser.
Sicher Hilfen aber so ne richtige junge Rakete, die für Unsummen verkauft wurde gab es hier doch ewig nicht.

Sind sie jetzt, insbesondere Frankfurt, aber ansonsten sieht man bei Frankfurt seit dem Aufstieg eine dahingehende, ähnliche Entwicklung.
Allerdings bei dem derzeitigen sportlichen Stand , verlässt du zumindest in Teilen diese Entwicklungsebene und investierst auch viel
in den derzeitigen Stand (Europa).
Hoffenheim ist sportlich näher an uns dran. Im Grunde eine Mittelplatzmannschaft, seit Hopp sich rausgezogen und gut entwickelte
Spieler verkauft wurden.
Ein viel besseres Beispiel war Mainz und ist jetzt seit geraumer Zeit SCF, welche dieses Prinzip beherrschen, wobei Freiburg noch mehr
Spieler aus dem eigenen NLZ entwickeln.[/QUOTE]
Hoffenheim sehe ich noch anders, ich finde, das ist ein schlafender Riese, ähnlich wie Wolfsburg.
Die haben Kohle, die wir nicht haben, holen Leute aus dem Nichts und zahlen auch Transfersummen von denen wir träumen.
Mainz uns Freiburg sehe ich da ähnlicher wie uns, da ist auch kein Moneycheat.
Bin mal gespannt, wie lange Freiburg das durchhält, vermute nicht sehr lange.
 
Bei Bayern, Dortmund, Leverkusen sind diese Ansätze auch vorhanden, allerdings nicht mit dem Ziel als Geschäftsmodell sondern sie
wollen diese Talente schnellstmöglich entwickeln und ins eigene System "verhaften". S. h. ein Wiederverkauf ist hier nicht vorrangig vorgesehen.
Zwischen Bayern & Dortmund gibt es jedoch nochmal einen Riesenunterschied.
Bei Haaland war es von Anfang an utopisch ihn überhaupt über 3 Jahre halten zu können. Ähnlich sieht es bei Bellingham aus.
Bei Bayern fallen mir da nur Einzelfälle auf. Da hast du mit Kroos, Alaba, Lewandowski vielleicht 3 Spieler in 10 Jahren, die gegen den Wunsch des Vereins wechseln. Die waren dann aber auch bereits allesamt über 5 Jahre bei Bayern.
 
Zwischen Bayern & Dortmund gibt es jedoch nochmal einen Riesenunterschied.
Bei Haaland war es von Anfang an utopisch ihn überhaupt über 3 Jahre halten zu können. Ähnlich sieht es bei Bellingham aus.
Bei Bayern fallen mir da nur Einzelfälle auf. Da hast du mit Kroos, Alaba, Lewandowski vielleicht 3 Spieler in 10 Jahren, die gegen den Wunsch des Vereins wechseln. Die waren dann aber auch bereits allesamt über 5 Jahre bei Bayern.
Dortmund wird nicht an Bayern vorbeikommen, niemand wird das.
 
Hoffenheim wird die Rolle spielen wie Gladbach, Köln, Frankfurt und auch Freiburg. Sie werden immer auf eine Balance
von sportlichen Wert und Möglichkeiten von Spielerentwicklungen setzen. Warum? Sie haben nicht die Möglichkeiten wie
eben FCB, BVB, RBL, LEV. Hopp hat sich seit Jahren konkret aus der Rolle der geldgebenden Hand verabschiedet.
Für die Entwicklung und Festigung stand er bereit. Allerdings immer mit der Ansage, dass der Verein irgendwann autark
agieren müsste und dies tut er seit geraumer Zeit, eben durch das Geschäftsmodell "Entwicklung und profitieren".
Die Kohle die wir nicht haben, haben die sich erwirtschaftet, natürlich auf der Basis finanzieller Gesundheit, aber
finanziell waren wir auch mal gesund. Es ist immer die Frage was man daraus macht.
Ja, M05 und SCF stehen da näher bei uns, M05 allerdings derzeit eher stagniert und Freiburg viel, sehr viel aus ihren
Möglichkeiten geschöpft haben. Sollte es Freiburg gelingen eine Balance zwischen Entwicklung von Spielern und dem Verkauf
eben dieser Spieler sowie den Ankauf von Spielern um einen reizvollen sportlichen Wert zu erhalten, dann traue ich denen
ein langes Überleben zu. Vielleicht nicht mit ständigen europäischen Niveau, aber so, um stabil Ligamittelmaß zu halten.
Dieses ist wichtig um für Talente interessant zu sein. Schlägst du nach oben aus (EL/CL) musst du dich den Marktgesetzen
unterwerfen. Kein Raum für Talente und teure Zukäufe ........
Stuttgart ist ebenfalls ein Beispiel für diese Herangehensweise, wobei man schauen muss wo für die nach Mislintat die
Reise hingeht. Hier sieht man klar, dass ein gestelltes Konzept auch aufgehen muss, sollten einige Faktoren negativ
wirken ist aus sportlicher Sicht das Gesamtmodell in Gefahr.
 
Zwischen Bayern & Dortmund gibt es jedoch nochmal einen Riesenunterschied.
Bei Haaland war es von Anfang an utopisch ihn überhaupt über 3 Jahre halten zu können. Ähnlich sieht es bei Bellingham aus.
Bei Bayern fallen mir da nur Einzelfälle auf. Da hast du mit Kroos, Alaba, Lewandowski vielleicht 3 Spieler in 10 Jahren, die gegen den Wunsch des Vereins wechseln. Die waren dann aber auch bereits allesamt über 5 Jahre bei Bayern.

Ja, diesen Unterschied sehe ich auch. Grundsätzlich lag aber meine Aussage auf das Geschäftsmodell bezogen. Sie haben allesamt eine
andere Möglichkeit Talente auf anderem Niveau zu scouten und zu verpflichten. Ja und da sind unter Bayer alle "Entwickler" in erster
Linie "Zulieferer".
 
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