Das ist Werder Bremen

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ach Quatsch, der Kader gibt doch mindestens Europapokal her, wenn der Trainer nicht so schlecht wäre. :D
 
Schei.ss HSV. Wenn die nun schon seit Jahren in der 2, Liga rumdümpeln, um dem Nordderby aus dem Weg zu gehen, macht unsere zweite Mannschaft immerhin klar, wer die Nummer 1 im Norden ist :)

 
Werder hat als erster Club der Bundesliga die 3.000 Gegentor-Marke geknackt. Dafür waren 2.025 Spieler nötig.
Herzlichen Glückwunsch.
:ugly:
Zweiter ist Eintracht Frankfurt mit 2.917 Toren (in 1.889 Spiele) gefolgt von Stuttgart mit 2.872 Toren (1.957 Spiele).
Frankfurt hat einen höheren GT-Schnitt als Werder. Werder liegt bei 1,48 Gegentore/Spiel, Frankfurt bei 1,54 Gegentore/Spiel.
:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ehrlich gesagt bleiben mittlerweile nicht mehr viele Jungs übrig, die ich nächstes Jahr noch im Werdertrikot sehen möchte, da mir jegliche Phantasie fehlt, inwiefern uns diese weiterbringen sollen.

Lediglich bei Backhaus, Friedl, Stark, Malatini, Agu, Kabore, Weiser, Stage, Schmid, Grüll und Topp könnte ich mir vorstellen, dass diese ein sinnvolles Gerüst aus Erfahrung und Hoffnung bilden könnten. Alle Anderen würden meiner Meinung nach den Umbruch nur bremsen.

Außerdem dürfte bei den Genannten klar sein, dass der Eine oder Andere noch aus finanziellen Gründen verkauft werden muss und Kabore vielleicht auch gar nicht in Bremen bleiben möchte.

Somit verblieben noch ca. 8 - 9 Spieler aus unserem aktuellen Kader von 27 Jungs. Dies wäre eine wahnsinnige Herausforderung, um einen echten und zwingend erforderlichen Umbruch zu erreichen.

Ich war aus diesem Grund noch nie so gespannt, was im Sommer alles im Kader und anderen Bereichen passieren wird, wie gerade.

Und sollten es mal wieder nur Ankündigungen sein und keine Taten folgen, wird bei immer mehr Fans aus Enttäuschung Wut und irgendwann Gleichgültigkeit. Und das Letzte ist eigentlich das Schlimmste, was einem Verein passieren kann: Fans, denen es irgendwann sch...egal ist.

Wenn nicht jetzt so ein extremer Umbruch stattfinden muss, wann dann?

Stellt sich eben die Frage, ob die handelnden Personen für solch einen Umbruch geeignet sind?

Auch die Trainerfrage wird spannend. Kann Ole mit neuem Personal mehr aus der Mannschaft rausholen als unter den aktuellen Gegebenheiten oder muss auch hier im Sommer gehandelt werden?

NOCH freue ich mich riesig auf den Sommer :tnx:
Ich werde dir jetzt mal ganz klar und unmissverständlich darauf antworten mit einer klaren Definition die ich bereits ausgeführt habe und die ich nun nochmal ergänzen werde.



Es stellt sich ja nur die Frage, wer oder was will Werder eigentlich sportlich in Zukunft sein?

Diese einfache, wie aber zwingend zu beantwortende Frage ist der entscheidende Punkt.

Genau diese Frage ist hier überhaupt nicht beantwortet und wird dementsprechend unzureichend umgesetzt.

Von oben nach unten im sportlichen Bereich, schwache Führungskräfte hinterlassen schwache Teams, der Umbruch, sei er gedanklich oder personell muss ganz oben anfangen, nur dann kann eine gezielte sportliche Neuausrichtung überhaupt vollzogen werden, die am Ende auf dem Rasen dauerhaft sichtbar wird und zwar im Fussball, den all unsere Teams (Jugend-Frauen-Profibereich) im Verein spielen werden.
Das ist eine reine Struktur Neuausrichtung in den Steuerungsprozessen, die dort zwingend vollzogen werden muss.

Wir haben nun Länderspielpause, der Verein muss theoretisch genau diese Frage zeitnah klären, stattdessen wirft Clemens Fritz nur Medial den großen Umbruch in den Raum mit dem Hinweis, Veljkovic und Jung auslaufende Verträge im Sommer.

Diese Taktik hatten wir bereits unter Baumann, "Jeder Stein wird umgedreht!", ich nenne das jetzt mal aus gegebenem Anlass "Merztaktik" ja, große Wahlversprechen vor der Sommerpause und dann die große vorhersehbare Enttäuschung.

Die Einnahmen im DFB Pokal wurden verschenkt, gestern Nachmittag dieser erneute Auftritt, um Boden in den TV Plätzen gut zu machen, die überhaupt eine Grundvoraussetzung sind, im Sommer halbwegs agieren zu können. Alles verpufft gerade, ich kann mich da gerade nur wiederholen "schwache Führungskräfte hinterlassen schwache Teams".

Ein echter "Umbruch", wenn er denn von Vereinsseite wirklich gewollt wäre, müsste "von oben nach unten" erfolgen.

Darum habe ich die Konstellation nicht unüberlegt

Steidten (Geschäftsführer Sport)
Jahns (Sportdirektor)
Roger Schmidt (Trainer)

hier in die Überlegungen mit einfliessen lassen.

Die Mitbewerber im knallharten Bundesliga Geschäfft, laufen uns immer mehr davon, sie haben sich zum Teil komplett neu erfunden und es funktioniert, wo es nicht funktioniert, mit gleichen Problemen, wie sie vor uns schon Schalke und der HSV hatten ist aktuell Borussia Dortmund.

Aber ich möchte zwingend beim Thema bleiben und dem SV Werder Bremen bleiben. Betrachte die sportliche Gesamtsituation, als ganzes, auch aus den Erfahrungen der näheren Vergangenheit, wir sind an einem Punkt, wo es sportlich gerade komplett stagniert und Friedl hat erneut im Deichstube Interview , nach Füllkrug damals, nach Ducksch, nach Weiser und auch nach Werner in das gleiche Horn geblasen:

https://www.deichstube.de/news/werd...a-moenchengladbach-transfers-zr-93628638.html


Wir sind hier in einer sehr kritischen sportlichen Phase, aber die Analysen, sind immer die gleichen und nicht weit genug gedacht (reiner Selbstschutz?)

Warum gibt es keinen sportlichen neuen Input von Aussen seit Jahren, warum wurde es Fritz nach Baumann, warum Niemeier als Fritznachfolger und da sind wir wieder beim Thema "schwache Führungskräfte hinterlassen schwache Teams" "von oben nach unten" so ehrlich muss und darf man sein, denn die Ergebnisse dessen sind für jeden klar ersichtlich auf dem grünen Rasen, so einfach ist das, es steht schwarz auf weiß in der sportlichen Bilanz!!!

Und zum Thema Ole Werner völlig nüchtern betrachtet, er ist ein sehr junger motivierter Trainer, voll auf Augenhöhe, er lernt schnell, setzt Dinge soweit es ihm möglich ist unter schwierigsten Voraussetzungen auch um und er darf auch Fehler machen, wenn er sie auch erkennt und schnell wieder korrigiert, aber reicht das am Ende aus um die Profimannschaft in eine zwingend erforderliche sportliche neue Ausrichtung zu führen, folgt die Mannschaft ihm überhaupt noch im Kern?!? diese Fragen dürfen zumindest gestellt werden oder ist eine Überlegung in einen erfahrenen Trainer Roger Schmidt (oder ein Trainer mit vergleichbarem Profil) , der komplett von Aussen der aktuellen Geschäftführung Paroli bietet in allen Belangen nicht ein anderer Denkansatz, der zwar "unbequem" ist, aber wie ich immer sage, Reibung ist keine Nestwärme und erzeugt zwingend erforderliche Motorenleistung im gesamten Motorraum.

Damit sind wir bei meiner zu Anfang gestellten Frage, wer oder was will Werder eigentlich sportlich in Zukunft sein?

Diese Frage ist nicht im Ansatz genau geklärt und so lange wird sich hier auch nichts verändern im sportlichen Bereich, wie man sich sportlich aufstellt, bleibt alles bei dieser grundlegen Frage hängen, wie gesagt, ein Steidten ist auf dem Markt und ein Roger Schmidt (oder ein Trainer mit gleichen Profil) sind zumindest in die Überlegungen, genauso wie die Überlegung, geht man weiter mit Ole als jungen Trainer diesen zwingend erforderlichen Schritt..

Das sollte und muss in meinen Augen Vereinsintern dringend in die wichtigen Überlegungen nun einfliessen!!!

...und wie sage ich immer so schön...

...es bleibt spannend...

...gehört ja eigentlich auch hier rein...
 
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Ein, wie ich finde, überraschend toller Kommentar nach Diegos Abschiedsspiel, passt ganz gut zum Threadtitel:
https://www.90min.de/ein-abend-der-...chiedsspiel-uber-werder-verriet-ein-kommentar
Sehr schön geschrieben, aber die Zeit der großen Legenden ,wie Micoud,Diego,Ailton,Pizarro,vielleicht noch Naldo ist abgelaufen.Und so schnell werden keine Neuen kommen. Vielleicht werden solche Anlässe deshalb besonders gefeiert weil man nochmal in glorreicher Vergangenheit schwelgen kann und die Gegenwart nur Tristesse ist .
 
Sehr schön geschrieben, aber die Zeit der großen Legenden ,wie Micoud,Diego,Ailton,Pizarro,vielleicht noch Naldo ist abgelaufen.Und so schnell werden keine Neuen kommen. Vielleicht werden solche Anlässe deshalb besonders gefeiert weil man nochmal in glorreicher Vergangenheit schwelgen kann und die Gegenwart nur Tristesse ist .
Ich würde die Videos rund um Diegos Abschied einmal wöchentlich bei der U18, U19 und U23 zeigen - und dann fragen (und die Spieler sollen die Frage zum Nachdenken mit nach Hause nehmen):
"Was bist du bereit zu tun, um vielleicht in 15 bis 20 Jahren ähnlichen Kultstatus in Bremen erreicht zu haben?"
 
Ich würde die Videos rund um Diegos Abschied einmal wöchentlich bei der U18, U19 und U23 zeigen - und dann fragen (und die Spieler sollen die Frage zum Nachdenken mit nach Hause nehmen):
"Was bist du bereit zu tun, um vielleicht in 15 bis 20 Jahren ähnlichen Kultstatus in Bremen erreicht zu haben?"
Nicht nur den U-Mannschaften, sondern vor allem den Entscheidern in KGaA und Verein - und jeder von ihnen sollte dabei den kursiv geschriebenen Satz solange tagtäglich 50x an die Flipcharts schreiben, bis dieser in den Hirnen verinnerlicht ist.
 
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