Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Übersterblichkeit gibt es nach den Zahlen - keine Frage.
Hat aber (nicht) nur mit dem neuen Virus zu tun, der so rumgeht.
Für den September hieß es z.B. das läge am Altersdurchschnitt, der immer ja immer steigt. Und weil die Menschen älter werden, sterben eben auch manchmal mehr.
Für den August wars die Hitzewelle. Ebenfalls für die ältere Generation.
Teilweise gabs in der Zeit sogar eine Untersterblichkeit in manchen Gegenden.


Quarks.de

Aber:
Die bestätigten Covid-Toten erklären in vielen Ländern den starken Anstieg nicht
Bei der Analyse der Übersterblichkeit ergibt sich folgendes Problem: Der allgemeine Anstieg der Todesfälle ist nicht allein mit den laborbestätigten Corona-Fällen zu erklären. In vielen Ländern steigen auch die Sterbefälle, die nicht in Verbindung mit SARS-CoV-2 stehen und andere Ursachen haben. In Peru können laut einer Analyse im Fachmagazin Nature beispielsweise 74 Prozent der überschüssigen Todesfälle nicht durch gemeldete Covid-19-Todesfälle erklärt werden, in den USA sind es 25 Prozent, in Spanien 35 Prozent – eine große Lücke, für die es eine Erklärung braucht. Folgende Thesen gibt es:


  • Angst:
    Die Maßnahmen haben dazu geführt, dass immer weniger gesundheitlich angeschlagene Personen zur Ärztin oder zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen. Sie sterben zu Hause etwa an Herzinfarkten, weil sie medizinisch nicht mehr ausreichend versorgt werden.
  • Isolation:
    Die Maßnahmen führen dazu, dass sich der gesundheitliche Zustand der Menschen derart verschlechtert, dass sie früher sterben.
Aber auch andere Faktoren, wie die schwankenden Wetterbedingungen, könnten die Übersterblichkeit erhöhen. Im Sommer 2019 sind die Todeszahlen beispielsweise aufgrund der Hitzewelle gestiegen. Auch in diesem August gingen die Todeszahlen vor allem in der KW 33 hoch, begleitet von gleißender Hitze. “Wir haben im August eine Hitzewarnung herausgegeben, weil verschiedene Kriterien erfüllt waren, die in der Vergangenheit zu einer erhöhten Mortalität geführt haben”, sagt Prof. Andreas Matzarakis, Experte für Hitzebelastungen beim Deutschen Wetterdienst. Er hält es für möglich, dass es Mitte August einige Hitzetote gab. Auch das Statistische Bundesamt vermutet, dass die Todesfälle auf die Hitzebelastung zurückzuführen sind. Ob die heißen Temperaturen den Anstieg der Todeszahlen im August vollständig erklären, bleibt jedoch fraglich.

Kann nicht sein. Corona muss Todesursache Nr 1 bleiben.
 
Da gibt es keinen echten Zusammenhang. Man sucht quasi eine Hilfsgröße, einen Indikator. Wie lange dauert es, bis sich in einem Raum ein Aerosolnebel verteilt hat (ob mit oder ohne Corona)? Und wie kann ich das messen? Ich kann den Nebel (außerhalb eines Labors) nicht messen, aber ich kann CO2 messen. Wenn ich nun also 20 Personen in ein Labor setze und die Aerosolverteilung und CO2 messe und feststelle, dass immer dann wenn das Aerosol gleichmäßig verteilt ist der CO2 Anteil einen bestimmten Schwellwert erreicht hat, dann habe ich einen Kanarienvogel, vereinfacht gesagt.
Ach ja, der berühmte Kanarienvogel :D. Eine Aussage über die Luftverteilung mittels CO2 ist ja auch in Ordnung, aber das gleichsetzen mit Aerosolen? Mir ist der betriebene Aufwand im Verhältnis zum erwartenden Nutzen zu groß. Aber es geht um Corona, da will keiner einen Fehler machen und nimmt zum Gürtel lieber noch den Hosenträger.
 
Ach ja, der berühmte Kanarienvogel :D. Eine Aussage über die Luftverteilung mittels CO2 ist ja auch in Ordnung, aber das gleichsetzen mit Aerosolen? Mir ist der betriebene Aufwand im Verhältnis zum erwartenden Nutzen zu groß. Aber es geht um Corona, da will keiner einen Fehler machen und nimmt zum Gürtel lieber noch den Hosenträger.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso ausgerechnet dieser Punkt für dich problematisch ist. Klar, im Moment wird eben auch viel herumprobiert, es gibt keine Patentrezepte. Wenn es hilft, gut, wenn es nicht hilft hat man nichts verloren. Wenn man Lehrern sagt, macht alle 20 Minuten das Fenster auf, sagen die: Ihr habt ja wohl nen nassen Helm auf, warum soll ich? Berechtigte Frage, also versucht man das ganze irgendwie messbar zu machen.


Das macht ja niemand. Das Vorhandensein des einen könnte auf das andere schließen. Beweis durch Induktion, wenn man so will (und jetzt holen alle schnell ihre verstaubten Mathebücher heraus :D )
 
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso ausgerechnet dieser Punkt für dich problematisch ist. Klar, im Moment wird eben auch viel herumprobiert, es gibt keine Patentrezepte. Wenn es hilft, gut, wenn es nicht hilft hat man nichts verloren. Wenn man Lehrern sagt, macht alle 20 Minuten das Fenster auf, sagen die: Ihr habt ja wohl nen nassen Helm auf, warum soll ich? Berechtigte Frage, also versucht man das ganze irgendwie messbar zu machen.
Das macht ja niemand. Das Vorhandensein des einen könnte auf das andere schließen. Beweis durch Induktion, wenn man so will (und jetzt holen alle schnell ihre verstaubten Mathebücher heraus :D )
Was mich stört, ist nicht die Messung und den Versuch, einen Zusammenhang dadurch herstellen, sondern mir tun die Kinder leid, die unter solchen Bedingungen ihre Basis für das spätere Lernen und Leben legen sollen/müssen. Wenn vor diesem Hintergrund eine solche löchrige Maßnahme ergriffen wird, um dem Virus zu begegnen, stelle ich dieses in Frage.
Und kann ich bitte die Induktion auf die E-Technik begrenzen? ;)
 
Dann kommen die 150 m³ für einen Klassenraum aber wohl nicht hin....
Ich weiß nicht, wie groß ein Klassenraum ist, da kann ich nur aus meinen Betrachtungen schöpfen.Mein Beispiel basiert auf 10x6x2,5m, das durchschnittliche Raumvolumen gemäß einer Untersuchung aus NRW liegt bei 200 m3, d.h., die CO2-Konzentartion verringert sich entsprechend.
https://www.unfallkasse-nrw.de/fileadmin/server/download/Praeventionsmaterialien/CO2_in_Schulen.pdf
 
Was mich stört, ist nicht die Messung und den Versuch, einen Zusammenhang dadurch herstellen, sondern mir tun die Kinder leid, die unter solchen Bedingungen ihre Basis für das spätere Lernen und Leben legen sollen/müssen. Wenn vor diesem Hintergrund eine solche löchrige Maßnahme ergriffen wird, um dem Virus zu begegnen, stelle ich dieses in Frage.
Und kann ich bitte die Induktion auf die E-Technik begrenzen? ;)

Ich verstehe es immer noch nicht. Wieso ist es eine löchrige Maßnahme und was stört es die Kinder? Und nein, niemand versucht einen Zusammenhang herzustellen, nur du machst das. Vielleicht denke ich hier zu wissenschaftlich-technisch aber wenn ich für ein bestimmtes Problem oder Fragestellung ein technisches Hilfsmittel anwenden könnte, soll ich es dann nur deswegen sein lassen, weil es nicht perfekt ist?

Gänzlich anderes Thema: Dunkle Materie! Man kann sie nicht beobachten, deswegen heißt sie ja dunkel. Aber ein paar schlaue Köpfe haben mal gesagt, es muss sie geben sonst funktionieren unsere etablierten Modelle vom Weltall nicht (heutzutage würde es im Internet dazu einen Shitstorm hageln und quer denkende theoretische Physiker in den sozialen Netzwerken würden Jan Hendrik Oort und Fritz Zwicky von morgens bis abends beleidigen). Und dann irgendwann hat man diese irren wirren genialen Gedanken von Einstein in Messungen verwandelt und siehe, scheinbar ohne Grund wird Licht von entfernten Galaxien in einer Art abgelenkt, also ob es mit Gravitation ( = gekrümmte Raumzeit) wechselwirken würde. Nur war da nichts, außer eine verzerrte Linse. Der Gravitationslinsen-Effekt ward geboren. Und so wissen wir zwar bis heute nicht, was genau dunkle Materie ist oder wie man einen direkten Beweis erbringen könnte, aber wir können indirekt folgern das und wo es sie (in großer Zahl) gibt. Sollen wir damit aufhören, nur weil das Verfahren nicht perfekt ist und offene Fragen lässt?
 
Ich verstehe es immer noch nicht. Wieso ist es eine löchrige Maßnahme und was stört es die Kinder? Und nein, niemand versucht einen Zusammenhang herzustellen, nur du machst das. Vielleicht denke ich hier zu wissenschaftlich-technisch aber wenn ich für ein bestimmtes Problem oder Fragestellung ein technisches Hilfsmittel anwenden könnte, soll ich es dann nur deswegen sein lassen, weil es nicht perfekt ist?
Ich weiß, dass die Kinder in der Grundschule nicht glücklich darüber sind, in Winterklamotten an geöffneten Fenster zu sitzen, nur weil eine gelbe Leuchte an einem Messgerät leuchtet mit der Anzeige 400 ppm.
Was sagt die Meldung denn aus? Ich messe CO2 in der Raumluft an einer bestimmten Stelle in einer bestimmten Höhe. Das Gerät steht i.d.R. bei der Lehrkraft auf dem Tisch, der Sensor unterliegt also primär dem Sprechbereich der Lehrkraft: So gesehen ist die Messmethode nicht falsch, soll sie doch CO2 in der Luft messen, nur sammelt sich das CO2 primär am Boden. Dasselbe passiert auch mit den Aerosolen, auch die sammeln sich letztendlich am Boden. Das Messgerät misst also nur den Peak einer Konzentration mit bekannter Folge, s.oben.
Klar kann und sollte man technische Hilfsmittel anwenden, um Menschen zu schützen, wird ja auch zuhauf gemacht in Gewerbe und Industrie, nur werden dort die Verhältnismässigkeiten zwischen Aufwand und Nutzen gewahrt. Hier ist der Aufwand klein, der Nutzen klein, der Nachteil aber groß (kalt, gestörter Unterricht, unbequeme Kleidung).
Nimm z.B. ein Parkhaus. Dort sind in den Untergeschossen Messstellen für CO raumverteilt in Brusthöhe untergebracht. Nun stelle dir vor, es gäbe Sensoren in Fusshöhe. Die Garage müsste permanent geräumt werden aufgrund überhöhter Konzentrationen, hervorgerufen durch direkte Auspuffgase.
Raumüberwachung muss an mehreren Punkten an die Messaufgabe ausgerichteten Montageorten durchgeführt werden.
 
Ich weiß, dass die Kinder in der Grundschule nicht glücklich darüber sind, in Winterklamotten an geöffneten Fenster zu sitzen, nur weil eine gelbe Leuchte an einem Messgerät leuchtet mit der Anzeige 400 ppm.

Du bist heute echt anstrengend und zwingst mich zu solchen Fragen: Die Kinder in der Grundschule wären also glücklich, in Winterklamotten an geöffneten Fenstern zu sitzen, OHNE eine gelbe Leuchte sondern weil der Lehrer es sagt?


Die. Meldung. Sag. Gar. Nichts. Aus!!

Argh!

nur sammelt sich das CO2 primär am Boden

Nein, tut es nicht*. Und zwar aus dem selben Grund aus dem sich Aerosole in Räumen verteilen. Klingelt es?

Hier ist der Aufwand klein, der Nutzen klein, der Nachteil aber groß (kalt, gestörter Unterricht, unbequeme Kleidung).

Die. Fenster. Werden. So. Oder. So. Auf. Gemacht!!

Argh!

Nun stelle dir vor, es gäbe Sensoren in Fusshöhe.

Siehe oben.

Diese Geräte dienen der IDEE(!), das man Fenster ggf. nicht willkürlich öffnet sondern planmäßig. Du verdrehst es in das genaue Gegenteil, erklärst eine Messung zur Ursache. Aber das ist sie nicht. Zum wie vielten mal sage ich das? Ich glaube zum Vierten ;) Na gut, weg mit den Geräten und alle 30 Minuten die Fenster aufmachen. So wie bisher.

*es KANN. Aber die Todesfalle Kindergeburtstag wo die Freunde der kleinen über Nacht bleiben ist mir bisher noch nicht unter gekommen^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bist heute echt anstrengend und zwingst mich zu solchen Fragen: Die Kinder in der Grundschule wären also glücklich, in Winterklamotten an geöffneten Fenstern zu sitzen, OHNE eine gelbe Leuchte sondern weil der Lehrer es sagt?
Die Kinde wären glücklicher, wenn sie mit normalen Klamotten eine normale Unterrichtsstunde normal geniessen dürfen und der Lehrer sagt dann etwas, wenn die gelbe Lampe leuchtet.
Die. Meldung. Sag. Gar. Nichts. Aus!!

Argh!
Wenn die Meldung keine Bedeutung hat, bräuchten die Kinder den Zirkus nicht mitmachen, sondern ganz normal Pause nach der Unterrichtsstunde, von mir aus auch mit Querlüften des Raumes.
Nein, tut es nicht*. Und zwar aus dem selben Grund aus dem sich Aerosole in Räumen verteilen. Klingelt es?
In Räumen mit wenig Bewegung passiert was? Nicht umsonst gibt es Sensoren in Bier- und Sektkellern, in Sohle in Bergwerken, überall da, wo sich tiefe Räume befinden, aber ich gebe dir recht, in Klassenräumen steht die Luft eher nicht. Des Weiteren ist die Konzentration CO2 eher als niedrig zu bezeichnen.
Die. Fenster. Werden. So. Oder. So. Auf. Gemacht!!

Argh!
Ja, das sollten sie, aber nur zu den Pausenzeiten, weil das Zwischendurch für mich keinen Sinn ergibt.

Diese Geräte dienen der IDEE(!), das man Fenster ggf. nicht willkürlich öffnet sondern planmäßig. Du verdrehst es in das genaue Gegenteil, erklärst eine Messung zur Ursache. Aber das ist sie nicht.

Das Messgerät ist der Master in der Folge Fenster öffnen, das ist willkürlich! Von willkürlich öffnen habe ich auch nichts geschrieben sondern ich bin, wie wiederholt geschrieben, dafür, die Fenster geregelt in den Pausen zu öffnen, das wäre planmäßig. Da ist nichts verdreht.
 
Die Kinde wären glücklicher, wenn sie mit normalen Klamotten eine normale Unterrichtsstunde normal geniessen dürfen und der Lehrer sagt dann etwas, wenn die gelbe Lampe leuchtet.

Hä? Das ist ja nun ein völlig anderes Thema. Aber ja, so sollte es sein.Widersprichst du dir nicht gerade?


Sie hat nicht die Bedeutung, auf die du die ganze Zeit anspielst. Das ist aber ja nicht das Problem der Meldung ;) Es soll doch nur darum gehen, das Ganze evtl. kontrollierbarer zu machen. Das muss ja nicht gleich der Weisheit letzter Schluss sein. Wenn es sich als nicht zielführend erweist, dann ist das eben so.

Ja, das sollten sie, aber nur zu den Pausenzeiten, weil das Zwischendurch für mich keinen Sinn ergibt.

Das mag für dich keinen Sinn ergeben, will ich auch gar nicht werten. Aber wenn ich vor die Wahl gestellt werde pauschal alle 25 Minuten durchzulüften oder es mit einer "Uhr" zu versuchen, dann wähle ich die Uhr. Die berücksichtigt nämlich, wie viele Personen im Raum sind. Die pauschale Keule (ob 10, 25 oder 45 Minuten)...nicht.

Das Messgerät ist der Master in der Folge Fenster öffnen, das ist willkürlich!

Wa?? Ich kann mich ja noch darauf einlassen, dass die Grenze ab wann "Gelb" oder "Rot" angezeigt wird, vielleicht willkürlich ist. Wissen tue ich es nicht, aber meinetwegen. Nur dann würde sich diese Willkür immernoch auf irgendwas messbares beziehen. Einfach pauschal zu sagen "Alle 45 Minuten lüften wird schon reichen" ist mir etwas zu dünn. Und wie eingangs erwähnt: Du widersprichst dir irgendwie, glaube ich.

Was ich mich aber eigentlich frage: Wieso widerstrebt dir die Vorstellung so sehr, dass der zeitliche Verlauf von Anreicherung mit CO2 in einem Raum ein Indikator sein könnte für die zeitliche Ausbreitung von Aerosolen im selben Raum? Der Kanarienvogel halt.
 
Was ich mich aber eigentlich frage: Wieso widerstrebt dir die Vorstellung so sehr, dass der zeitliche Verlauf von Anreicherung mit CO2 in einem Raum ein Indikator sein könnte für die zeitliche Ausbreitung von Aerosolen im selben Raum? Der Kanarienvogel halt.
Weil die Menge CO2 aus der Ausatemluft (5000 ppm), gemessen am Gesamtvolumen, mir zu gering erscheint. Wenn man bedenkt dass diese Menge von 25 Kindern "produziert" wird und ggf. nur 1 Kind infiziert ist, mag man ermessen, wie gering die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung ist, zumal die Kinder auch ohne Maske dort sitzen.
Aber wir drehen uns im Kreis. Lassen wir es gut sein ;)
 
Auch hier dann die Nachfrage, woher das "jetzt" bei dir kommt? Es wurde von Anfang an darüber geredet das die Lockerungen nicht das beste sind und man es nur wegen der besonderen Feiertage macht.
Dann soll man es doch auch gefälligst machen wegen der besonderen Feiertage. Das "jetzt"kommt natürlich daher, dass man zuerst Ausnahmen (aus sehr guten Gründen!) beschließt und sie dann offensichtlich wieder zurückdrehen möchte. Mit welcher Begründung? Die Zahlen haben sich nicht verschlechtert, zumindest nur in wenigen Regionen.
 
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