Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Ich habe nun am 5.5. meinen Termin bei meiner Friseurin (zuletzt 24.2. :D). Die im Link aufgeführten Regeln sind einfach überzogen. Ist der Mundschutz für beide noch richtig, weiß ich nicht, was z.B. der Umhang bewirken soll. Die Friseurin steht hinter mir, wäscht mir die Haare von hinten, steht mit Abstand neben mir und schnippelt. Überbordende Bürokratie!
Jetzt macht der Eisladen wieder auf. Auch da gibt es eine Verordnung, das nicht in der Nähe der Verkaufsstelle gegessen werden darf (50 Meter Abstand), nur schnell lecken darf man, damit es nicht runtertropft :facepalm2:.
Gibt es auch schon eine Verordnung für den anderen Laden, wo man schnell lecken muss, damit es tropft?
 
Zusätzlich hat die Frisörin noch einen face shield zu tragen, die Hände müssen alle 30 Sekunden desinfiziert werden. Zwischen Frisörin und dem Kunden wird außerdem eine Plexiglasscheibe mit zwei kleinen Öffnungen für die Hände der Frisierenden installiert. Das Schneiden erfolgt mittels Einweghandschuhen und/oder Heckenscheren.
 
Auf die Vernunft der Menschen setzen, hat vor dem Shutdown die Reproduktionszahl bereits sinken lassen. Menschen der Risikogruppen bezahlt von der Arbeit freistellen und es ihnen selbst überlassen, wie weit sie sich schützen wollen.

Die Mitarbeiter und alle anderen Kontaktpersonen in Altenheimen täglich, am besten abends testen und FFP3 Masken, wenn Verfügbar sofort dahin.

Und natürlich überall, wo möglich, die Abstandsregel einhalten.

Die Vernunft der Menschen bringt Schweden ja bspw. leider nicht weiter. Schade, da es natürlich schön wäre, wenn der "schwedische Weg" funktionieren würde. Ich bezweifle stark, dass es hier in Deutschland besser wäre.

Neben den Altenheimen darf man die HKP (häusliche Krankenpflege) nicht vergessen. Leider sind die Anzahl der täglichen Test bei weitem nicht möglich, da keine Kapazitäten. Denn die Anzahl der dann zu testenden Personen übersteigt die Zahl von 1kk (https://de.statista.com/statistik/d...al-in-der-stationaeren-und-ambulanten-pflege/).


Was mich wundert ist, dass ich irgendwie keine Proteste gegen die Öffnung der Kirchen mitbekomme. Mal abgesehen davon, dass ich nicht religiös bin: braucht man unbedingt eine Kirche um seine Religion ausleben zu können? Und ist es nicht erst einmal viel wichtiger, dass die Leute ihren Beruf wieder ausüben dürfen, anstatt dass sich Leute haufenweise in der Kirche/Moschee aufhalten?

Und warum darf bspw. ein Tätowierer immer noch keinen Laden öffnen? Ich meine, ein Tätowierer. Der sitzt mit genau einer Person in einem Raum, er trägt normalerweise eh nen Mundschutz (lt. Anordnung muss dieser dann auch von der Person getragen werde, die sich tätowieren lässt), seine Geräte sind alle steril ... das verstehe ich dann bspw. ebenfalls nicht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Schade, da es natürlich schön wäre, wenn der "schwedische Weg" funktionieren würde.

Dieser Tegnell setzt in seiner Verzweiflung jetzt auf das Prinzip Hoffnung. Seine Zahlen passt er ja schon "kreativ" an und musste ganz kleinlaut eingestehen das seine Rechenart mit 16mio Infizierten bei 10mio Einwohnern irgendwo einen Fehler haben muss..........Mal gucken ob er nach dem Wochenende als Schwedischer Alleinherrscher noch regieren darf, oder ob Löfven reagiert.
 
Klar muss man auf die Entwicklung in Schweden schauen, dies aber als Indikator zu nehmen und dabei Italien, Spanien, Frankreich vergisst, die einen anderen, viel repressiveren Weg nehmen und dann die Zahlen ins Verhältnis setzt wird sehr überrascht sein. Zudem darf auch die Beispiele in Asien nicht vergessen, wo ebenfalls keine so strikten Massnahmen umgesetzt wurden und die Zahlen der Toten gering sind.
 
Auf die Vernunft der Menschen setzen, hat vor dem Shutdown die Reproduktionszahl bereits sinken lassen. Menschen der Risikogruppen bezahlt von der Arbeit freistellen und es ihnen selbst überlassen, wie weit sie sich schützen wollen.

Die Mitarbeiter und alle anderen Kontaktpersonen in Altenheimen täglich, am besten abends testen und FFP3 Masken, wenn Verfügbar sofort dahin.

Und natürlich überall, wo möglich, die Abstandsregel einhalten.
Realitätsfremd! Vernunft der Menschen setzten, haben die in Schweden auch gemacht, fliegt ihn um die Ohren. Bezahlt von der Arbeit freistellen, würden bei den vielen Risikogruppen zu unmut In der restlichen Besatzung führen.
 
Klar muss man auf die Entwicklung in Schweden schauen, dies aber als Indikator zu nehmen und dabei Italien, Spanien, Frankreich vergisst, die einen anderen, viel repressiveren Weg nehmen und dann die Zahlen ins Verhältnis setzt wird sehr überrascht sein. Zudem darf auch die Beispiele in Asien nicht vergessen, wo ebenfalls keine so strikten Massnahmen umgesetzt wurden und die Zahlen der Toten gering sind.

Zumal man auch sagen muss, man kann momentan die aktuelle Zahlen auch überhaupt nicht miteinander vergleichen und dann daraus ziehen welcher Weg besser ist. Eine wirkliche Bewertung kann man doch erst am Ende der Pandemie anstellen und dann vergleichen wie viele Menschen insgesamt davon betroffen waren und gestorben sind. Auch finde ich es falsch zu sagen DAS ist der bessere Weg und wir haben alles richtig gemacht und die anderen falsch. So eine Pandemie hat keiner bisher erlebt. Man muss am Ende der ganze Sache eine Bilanz ziehen und Erkenntnisse gewinnen, wie man in Zukunft mit solchen Dingen umgehen kann oder sollte. Sich hier aufzuschwingen und zu sagen wir haben es doch gewusst und die anderen waren zu doof, ist einfach arrogant und ignorant. Am Ende hat vorher keiner gewusst welches der richtige Weg ist.
 
braucht man unbedingt eine Kirche um seine Religion ausleben zu können

Je länger Religion sich in praktischen Fragen als nutzlos erweist, je größer der Schaden für die Kirchen. Ich vermute deswegen wollen sie schnell wieder öffnen. Da hängen ja auch finanzielle Fragen dran. Im Iran, habe ich heute gelesen, führt die Schließung vom Moscheen etc. dazu, daß die Leute glatt sowas wie durchatmen. Keine Einpeitscher mehr beim Freitagsgebet, keine Sittenwächter die prüfen ob eine Frau Kopftuch trägt oder nicht, Männer die sich in die Frauenabteile im ÖPNV setzen und umgekehrt, Mundschutz auf aber kein Kopftuch. Ja, so eine Schließung von Kirchen und Moscheen kann auch etwas sehr befreiendes haben.
 
Klar muss man auf die Entwicklung in Schweden schauen, dies aber als Indikator zu nehmen und dabei Italien, Spanien, Frankreich vergisst, die einen anderen, viel repressiveren Weg nehmen und dann die Zahlen ins Verhältnis setzt wird sehr überrascht sein. Zudem darf auch die Beispiele in Asien nicht vergessen, wo ebenfalls keine so strikten Massnahmen umgesetzt wurden und die Zahlen der Toten gering sind.
Zum Beispiel welche Länder in Asien?
 
In Asien tragen die Leute aber teilweise auch schon seit Jahren freiwillig Masken.

In Taiwan z.B. besteht seit Sars ein viel höheres Bewusstsein für Infektionsschutz und folglich gibt es dort auch mehr Freiwillige. Ich war schon einige Male da im Zuge meines Studiums.

In der Tat läuft dort jetzt das Leben fast normal (ca 500 Fälle), allerdings gab es dort ganz zu Beginn einen kurzen harten Lockdown, durch das die Infektionskette mit nur wenigen Fällen zum erliegen kam. Es wurden Masken an die Einwohner verteilt und seitdem tragen nahezu alle welche in der Öffentlichkeit.

Ich befürchte dieses Prinzip hätte in Europa nicht genau so gut funktioniert, vielleicht dann bei der nächsten Epidemie.
 

Ein Kollege sitzt in Singapur und denen fliegt es gerade um die Ohren - gerade in den Worker Camps und die Regeln jetzt verschärft werden.

Mal davon abgesehen, dass man sich hier über Tracing Apps aufregt dort (Singapur) aber nahezu lückenlos Videoüberwachung + Gesichtserkennung und Contact Tracing stattfindet. Will hier dann auch keiner.
 
Sich hier aufzuschwingen und zu sagen wir haben es doch gewusst und die anderen waren zu doof, ist einfach arrogant und ignorant. Am Ende hat vorher keiner gewusst welches der richtige Weg ist.

Genau das passiert doch aber schon. Die Politik hat Maßnahmen eingeleitet und genau diese werden jetzt schon torpediert (der Link von gestern sagte ja genug aus!). Und hätten sie nichts unternommen, hätte man ihnen das dann vorgeworfen.

Ich hoffe inständig, dass es keine erneut Welle geben wird, denn dass einem die ganze Lage derzeit auf den Sack geht, muss ich ja nicht betonen. Und viele trifft es eben nicht nur auf privater Ebene, sondern da geht es um die Finanzierung des Lebens oder gar die zukünftige Existenz des Unternehmens oder Berufsleben. Ich bin bspw. nicht nur privat von den Maßnahmen betroffen, aber bin trotzdem der Meinung, dass man eher vorsichtig mit den Lockerungen weitermachen sollte, statt ins volle Risiko zu gehen.
 
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