Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Je weniger Geld der Staat in Form von Steuereinnahmen hat, desto schlechter das Gesundheitssystem.

Um es mal makaber auszudrücken: Tote zahlen keine Steuern.

Zudem ist es jetzt schon so, dass du als Person im Gesundheitswesen mit Corona weiter arbeiten sollst, sofern du keine Symptome hast. Wären die Fallzahlen viel höher und das Gesundheitssystem würde zusammenbrechen ... du kennst den endlosen Kreis.

Um mal noch was zum direkten Thema zu sagen: meine Hoffnung besteht noch, dass das Virus den Fußball in eine positive Richtung zwingt, auch wenn diese Hoffnung sehr gering ist.

Ich dachte auch vor dem gestrigen Spiel, dass es das letzte Spiel sein wird, dass ich gucken werde. Ganz einfach, weil mich außer Werder am Fußball kaum noch etwas interessiert. Mit Abstrichen noch die Ligen in Deutschland allgemein und die Abneigung gegen den HSV. Ansonsten sehe ich nur noch den R€$t. Aber unsere jämmerliche Abwehr und unser Unvermögen vor dem Tor haben mir gezeigt, dass ich dem Fußball (und da allen voran Werder) so nicht den Rücken zuwenden kann und das nächste Jahr in der zweiten Liga auf jeden Fall noch mitnehmen muss.
 
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Betroffen sind jetzt bspw. Selbstständige (Bar/Kneipenbesitzer und Tätowierer kenne ich selber, die betroffen sind), die ggf. ihrer bisherigen Arbeit nicht nachgehen können und bspw. von Insolvenzen bedroht sind.

Sind halt Jobs die eher Hobbies waren, zumindest braucht man keine Bars, Tattoos oder Spielotheken, Wettbüros oder was auch immer um zu überleben... Sind halt Spassgesellschafts Branchen.

dass ich dem Fußball (und da allen voran Werder) so nicht den Rücken zuwenden kann und das nächste Jahr in der zweiten Liga auf jeden Fall noch mitnehmen muss.

Ich guck es mir eventuell in der 2. Liga wieder an, mal sehen aktuell kann ich dem Fußball wirklich nix abgewinnen, hab mir kein Spiel angeguckt und nur die Infos aus der Google-News Seite "Zwangsweise" gelesen.

(Google denkt noch, dass mich Fußball interessiert und ich bekomme daher die Schlagzeilen direkt aufs Handy...)
 
Sind halt Jobs die eher Hobbies waren, zumindest braucht man keine Bars, Tattoos oder Spielotheken, Wettbüros oder was auch immer um zu überleben... Sind halt Spassgesellschafts Branchen.

Sind sicher keine Hobbys, sondern die Lebensgrundlage von diesen Menschen. Das als Hobby zu bezeichnen, ist schon sehr dreist!

Diese Leute brauchen selbstverständlich ebenso Unterstützung von der Politik! Denn ganz ehrlich: wenn die ganze Spaßgesellschaftsbranche nicht mehr da ist, wozu lohnt es sich denn überhaupt noch arbeiten zu gehen, um deinen Lebensunterhalt zu finanzieren? Denn dann lebst du nur noch dafür. Und was ist so ein Leben wert? In meinen Augen nichts!
 
Es ist eben nicht nur Geld,wenngleich das kein unwesentlicher Faktor ist, der gerne mal fallengelassen wird. Je weniger Geld der Staat in Form von Steuereinnahmen hat, desto schlechter das Gesundheitssystem. Von psychischen Folgen im Zusammenhang mit lock-und shutdowns war hier schon genug die Rede. Insofern sehr vereinfacht zu sagen, dass es nur um Geld ODER Gesundheit gehe.

Kindergartenargumentation...

Eine Brise Moral, dazu ne Vereinfachung und schon ist es da "das gute Gefühl". Mehrmals hier schon Bsp. gebracht.....20% mehr Krebspatienten die sterben

https://www.merkur.de/welt/coronavi...and-arzt-behandlung-lockdown-zr-13746701.html

"Demnach könnten im kommenden Jahr aufgrund des Corona-Lockdowns* in Großbritannien rund zwanzig Prozent mehr neu diagnostizierte Krebspatienten an ihrer Krankheit sterben als sonst in einem zwölfmonatigen Zeitraum."

Andere Tote aufgrund des Lockdown steigen auch

https://www.bz-berlin.de/ratgeber/c...-schlaganfaelle-infarkte-und-suizide-erwartet

aber was bleibt "Geld oder Leben" ..so einfach ist es nun mal :facepalm:
 
Sind halt Jobs die eher Hobbies waren, zumindest braucht man keine Bars, Tattoos oder Spielotheken, Wettbüros oder was auch immer um zu überleben... Sind halt Spassgesellschafts Branchen.

Ich weiß zwar was du meinst, aber "Hobbies" ist für mich das falsche Wort. Ich brauche zwar auch keine Tattoos, Spielos oder Wettbüros, aber Bars und Co. sind quasi sozialer Kitt. Für andere halt die Wettspelunke, wenn auch für viel weniger als die klassiche Eckkneipe oder Szenekneipe oder Lounge etc.
 
Der Sinn von Tattoostudios erschließt sich mir hingegen gar nicht. Leute verletzen sich bewusst selbst, zahlen viel Geld dafür, es sieht nicht einmal gut aus und ob es da immer hygienisch zugeht, bezweifle ich auch, nicht erst seit Corona. Aber gut, viele mögen es ja anscheinend.
 
Der Sinn von Tattoostudios erschließt sich mir hingegen gar nicht. Leute verletzen sich bewusst selbst, zahlen viel Geld dafür, es sieht nicht einmal gut aus und ob es da immer hygienisch zugeht, bezweifle ich auch, nicht erst seit Corona. Aber gut, viele mögen es ja anscheinend.

Kommt immer drauf an.
1. auf den eigenen Geschmack und 2. auf das Talent/Können des Künstlers :D

Meins isses auch nicht, aber ich kenn Leute die wirklich geniale Bilder / Kunstwerke am Körper tragen und auch das Gegenteil... :D
 
Kommt immer drauf an.
1. auf den eigenen Geschmack und 2. auf das Talent/Können des Künstlers :D

Meins isses auch nicht, aber ich kenn Leute die wirklich geniale Bilder / Kunstwerke am Körper tragen und auch das Gegenteil... :D
Ich finde da nicht viel dran. Am schlimmsten war sicherlich die Zeit der Arschgeweihe und chinesischen Schriftzeichen, aber ja, Geschmackssache und einen Fußballprofi ohne Tattoo muss man wirklich mit der Lupe suchen. Hat Pavlenka eins?
 
Am schlimmsten war sicherlich die Zeit der Arschgeweihe und chinesischen Schriftzeichen

Ich hab mal ein Interview mit dem "Erfinder" des Tattoos gesehen und wie er darüber sprach, wie aus seiner Kreation mit der Zeit ein Massenphänomen geworden ist dessen Bild sich dann relativ schnell ins Negative verkehrte und wie es ihm dann quasi peinlich wurde. In Deutschland waren es Mittermeier und Genial Daneben die den Begriff eingeführt haben der dem ganzen dann wohl ein negative Bild gab bzw dies beförderte. Wie das eben so ist wenn aus einer Nische ein Hype wird. Ich kann mich noch an die ersten Arschgeweihe erinnern, die hatten schon was...bis sie dann plötzlich überall wuchsen...
 
Man muss ja auch nicht immer alles verstehen. Es scheint ja genug Menschen zu geben die die Tattoostudios brauchen. Da fällt mir ein, es wird bei mir auch langsam mal Zeit für ein 2tes Tattoo :D
 
Sind sicher keine Hobbys, sondern die Lebensgrundlage von diesen Menschen. Das als Hobby zu bezeichnen, ist schon sehr dreist!

Diese Leute brauchen selbstverständlich ebenso Unterstützung von der Politik! Denn ganz ehrlich: wenn die ganze Spaßgesellschaftsbranche nicht mehr da ist, wozu lohnt es sich denn überhaupt noch arbeiten zu gehen, um deinen Lebensunterhalt zu finanzieren? Denn dann lebst du nur noch dafür. Und was ist so ein Leben wert? In meinen Augen nichts!
In meinen Augen lebe ich dafür jeden Tag mehr zu lernen, mein Wissen in Forschung zu investieren um dadurch eine bessere Welt für die nächste Generation zu schaffen. Wenn andere Leute Tag ein Tag aus lieber saufen, sich irgendwelche Bilder auf die Haut kritzeln lassen wollen und dann sagen geil ich bewege die Welt, dann ist das irgendwie nä... Hat auch nichts mit Dreistigkeit zu tun, diese Pandemie zeigt nun welche Jobs der Allgemeinheit rein gar nichts bringen und genau das ist die Richtung in der wir seit Jahren gesellschaftlich hindriften, der Markt ist so voll mit Geld gepumpt worden, dass quasi jeder mit jedem Scheiss irgendwie Kohle machen konnte... Die Dinge die ich aufgezählt habe werden definitiv Einzelschicksale beeinflussen und das ist natürlich tragisch aber es beeinflusst nicht die Gesellschaft im ganzen. Anders wäre es wenn der Einzelhandel, Bauern, Mediziner wegbrechen würden. Ich hoffe man versteht es gemeint ist. Und wenn du deinen Tätowierer fragst ob er sein Hobby zum Beruf gemacht hat, bin ich mir sehr sicher das 99% das bejaen und genau das war mein Punkt.

Ich hab mein Hobby auch zum Beruf gemacht und sehe es als Hobby an für welches ich bezahlt werde.

PS. Ich schreibe dies ruhig und sachlich, nichts davon ist böse gemeint auch wenn die Ausdrücke auf irgendwelche Emotionen hindeuten könnten.
 
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