Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Mir wird, was das Thema Fußball und Corona betrifft, immer noch viel zu wenig der Fall Dynamo Dresden betrachtet. Das ganze Konzept der DFL ist aus meiner Sicht doch damit schon gestorben. Wieso wird so getan, als könne die Saison trotzdem einfach weiterlaufen bzw. in vielen Medien einfach unkritisch weiter berichtet? Verstehe ich irgendwie nicht.
Geld regiert auch hier (leider) die Welt. Das zeigt doch die Haltung unserer Regierung. Den Rest der Leute quasi einsperren und das zulassen. Aber wie gesagt, wurde schon oft durchgekaut.
 
Bin ich froh, das man sich im Fußball endlich seiner Vorbildfunktion bewusst wird und den Leuten zeigt, daß alles möglich ist wenn man Regeln befolgt. Leute, bleibt zu Hause, haltet Abstand!

sz.1.4910117
 
Warum nicht? Ist doch ein Thema, das momentan viele Leute bewegt.

Du sprichst doch aber den Gedanken der Wettbewerbsnachteile an, oder nicht? Das ist halt letztlich ein sehr spezifisches Thema. Ansonsten wird ja über Fußball berichtet, allein die SZ von der ich das Bild verlinkt habe, hat 9 Artikel zum Bundesligaauftakt. Auch Dresden wird thematisiert, siehe zum Beispiel ein definitives NICHT-Sportblatt wie die ZEIT:

Gelten gleiche Regeln für alle?

Organisatorisch kann Fußball in der Pandemie funktionieren. Wenn die Bundesliga nun wieder startet, stellt sich aber die Kernfrage des Sports: die nach Gerechtigkeit.
Gibt halt wichtieres für normale Medien, die berichten eben nicht tagein tagaus über König Fußball.
 
Du sprichst doch aber den Gedanken der Wettbewerbsnachteile an, oder nicht? Das ist halt letztlich ein sehr spezifisches Thema. Ansonsten wird ja über Fußball berichtet, allein die SZ von der ich das Bild verlinkt habe, hat 9 Artikel zum Bundesligaauftakt. Auch Dresden wird thematisiert, siehe zum Beispiel ein definitives NICHT-Sportblatt wie die ZEIT:
Ja stimmt, thematisiert wird auch der Fall Dresden durchaus, aber die Konsequenzen daraus werden mir zu unklar bzw. beschönigt benannt. Denn auch im von dir verlinkten Artikel steht dann dieser Satz zum Thema Dresden:
Doch oft darf es nicht vorkommen, wenn sein Vorhaben sinnvoll bleiben soll.
Nein, es hätte gar nicht vorkommen dürfen. Was würde denn ein weiterer Fall noch ändern? Das Thema der einigermaßen fairen Abwicklung der Saison ist eben spätestens seit dem Fall Dresden und des Fortführens der Saison trotz dessen vorbei und es ist spätestens seitdem klar, dass es wirklich nur ums Geld und nicht um irgendwelche sportlichen Dinge geht. Und das wird meinem Empfinden nach zu selten so deutlich benannt.

e: https://www.deutschlandfunk.de/neus...chgezogen.1346.de.html?dram:article_id=476838
Es sei allen gegönnt, die sich an dieser Form des Fußballs erfreuen können, aber es sollte damit aufgehört werden zu behaupten, dass diese Spiele ein Stück Normalität bringen oder dass hier für die Fußballfans gespielt wird. Denn normal ist an diesen Fußballspielen nichts und es weiß jeder, dass hier nicht für die Fans gespielt wird, sondern nur für den Geldbeutel.

Sie haben es wirklich durchgezogen und sie werden das weiter durchziehen. Der Ball rollt wieder. Und man kann nur hoffen, dass das alle Beteiligten ohne gesundheitliche Folgen überstehen.

Mag natürlich auch sein, dass mir solche Texte bislang einfach entgangen sind.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hmm...ich halte den Artikel für ziemlich differenziert.



Der Spielplan würde noch mehr durcheinander gewirbelt werden und dies schon rein organisatorisch und zeitlich dann noch abzufangen wird schwieriger bis unmöglich. Denke darauf bezieht sich der Satz.
Naja, aber es ist doch jetzt schon quasi unmöglich, die Saison sportlich fair in absehbarer Zeit zu Ende zu bringen. Denn dann müsste man Dresden nach deren Quarantäne erst einmal wieder die nötige Zeit geben, sich einigermaßen auf das Level der anderen Mannschaften zu bringen, dann müsste man sie die ausgefallenen Spiele mit entsprechender Ruhezeit dazwischen spielen lassen und erst dann dürfte man wieder in den normalen Spielbetrieb übergehen.
Die beste Alternative wäre vielleicht gewesen, alle anderen Mannschaften für die Zeit der Dresdener Quarantäne Trainingsverbot aufzuerlegen und alle Spiele abzusagen, damit alle auf dem gleichen Stand bleiben. Aber dafür ist es jetzt ja auch zu spät.
 
Viele Pressestimmen treffen den Auftakt recht gut finde ich, aber das

"Gazzetta dello Sport": "Hätten wir für die Menschheit einen Fußballer wählen müssen, nur um diesem Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) eines Virus ins Gesicht zu schlagen, hätten wir uns für Erling Haaland entschieden. (...) Er ist es, der herabsteigt und den ersten Schritt auf diesem unbekannten Planeten tut, die Augen der Welt auf ihm, und sein Hemd so gelb wie der Mond. Borussia Dortmund-Schalke 04, er schießt in der 29. Minute ins Netz. (...). So sieht ein Tor in Zeiten des Coronavirus aus. Der erste Schritt von Neil Armstrong ist noch mal etwas anderes, aber das Tor des Norwegers ist Geschichte. Die Bundesliga hat den Fußball nach Monaten des Todes und der Angst wieder zum Leben erweckt, hat die Weichen für die anderen gestellt, die immer noch nach Mut und Protokollen suchen."
grenzt für mich schon an ein mittelschweres Problem im Oberstübchen des Schreiberlings.

El Mundo macht's besser, viel besser:

El Mundo Deportivo: "Der Neustart der Bundesliga zeigt, wie der Fußball in der nahen Zukunft sein wird: Es wird gespielt, aber ohne Leidenschaft. Es kehrt eine Liga zurück, aber nicht der Fußball. Die Leidenschaft ist durch die Stille ersetzt worden. Wir müssen uns auf absehbare Zeit an solche Umstände gewöhnen. Es wäre gut gewesen, wenn in der Bundesliga eine Schweigeminute für die Corona-Opfer gehalten worden wäre."
Da verlangt El Mundo aber zugegebenermaßen eine geistige Leistung von DFL-Funktionären, die unrealistisch ist...
 
Das einzig Positive daran: Meinem alten Herrn fällt die Decke auf den Kopf und der freut sich das es wieder Fußball zu sehen gibt
Mit alter Herr hat überhaupt keinen Draht zum Fußball, er steigt stattdessen mit seinen fast 80 Lenzen auf seine Yamaha Grizzly und "pflügt" damit zusammen mit seinen Freunden durch die Landschaft - und durch die Spurbreite wird der Corona-Sicherheitsabstand ohnehin eingehalten.
 
Ich möchte, dass jeder Verein damit durchkommt, damit einfache Angestellte nicht wegen einer unnötigen Virus-Hysterie und damit einhergehenden Insolvenz ihren Job verlieren. Jeder Schritt Richtung Normalität ist zu begrüßen.
Echt gut für die ganzen Budenbesitzer die jetzt auf machen, Lieferanten für Speis und Trank, Security und alle anderen die irgendetwas anderes machen als Millionen zu scheffeln... Die haben genau nichts davon, nur die Akteure auf dem Feld freut es, das sie jetzt ein Alibi für ihr überzogenes Einkommen haben und dabei der restlichen Gesellschaft eine fiktive Sicherheit im Bezug zu dem virus geben... Aber wie ich schon mehrfach gesagt habe, jeder soll tun und lassen was sie wollen am Ende siegt die natürliche Auslese. Das virus gibt der Menschheit endlich wieder etwas Evolution und schützt nicht mehr jeden der mein es besser zu wissen. Naja so schlimm ist es eventuell nicht wäre aber Wünschenswert.
 

Nach der Zwangspause wegen der Corona-Pandemie verliefen die Samstagsspiele ohne Zwischenfälle. Keine Fans, die zum Stadion strömten, kein unverantwortliches Verhalten.

Und darunter ist der Artikel verlinkt, indem Konsequenzen für den Torjubel von Hertha gefordert werden. Großartig :D
 
Echt gut für die ganzen Budenbesitzer die jetzt auf machen, Lieferanten für Speis und Trank, Security und alle anderen die irgendetwas anderes machen als Millionen zu scheffeln... Die haben genau nichts davon, nur die Akteure auf dem Feld freut es, das sie jetzt ein Alibi für ihr überzogenes Einkommen haben und dabei der restlichen Gesellschaft eine fiktive Sicherheit im Bezug zu dem virus geben....
:tnx:
 
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