Corona - generelle Diskussion

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Ich vermute, die (eine) Impfung schützt nicht mehr.

Ich kenne drei Leute die sich mit J&J geimpft haben. Alle haben sich rechtzeitig Auffrischungen geholt. Weil sie mitgedacht haben.
Und das entscheidet man über nacht? Man kann nicht sagen, impft euch nochmal zu tag x seit ihr nicht mehr vollständig geimpft?

Ich kenne drei Leute die haben sich gerade geboostert und sich kurz danach angesteckt. Haben mitgedacht und waren danach dann trotzdem in Quarantäne. Was sagt uns das jetzt?
Und derzeit liefert keine Impfkombi einen vollständigen Schutz. Die Begründung, so es denn eine ist, ist einfach hanebüchen.
 
Man kann nicht sagen, impft euch nochmal zu tag x seit ihr nicht mehr vollständig geimpft?

Hätte man bestimmt machen können oder sollen. Aber wundert einen nach zwei Jahren Pandemie wirklich noch, dass die politischen Entscheidungen und Verkündungen, sagen wir mal, verbesserungsfähig sind? Diskutiert wird die Notwendigkeit seit Monaten. Wer sich jetzt über Nacht "überraschen" lässt, mit dem habe ich dann auch kein Stück Mitleid.
 
Und das entscheidet man über nacht? Man kann nicht sagen, impft euch nochmal zu tag x seit ihr nicht mehr vollständig geimpft?

Ich kenne drei Leute die haben sich gerade geboostert und sich kurz danach angesteckt. Haben mitgedacht und waren danach dann trotzdem in Quarantäne. Was sagt uns das jetzt?
Und derzeit liefert keine Impfkombi einen vollständigen Schutz. Die Begründung, so es denn eine ist, ist einfach hanebüchen.
Tochter und Schwiegersohn hatten gestern Impftermin zum Boostern, danach wollten sie zum Griechen. Auf dem Hinweg noch mal geschaut:
Zutritt nur mit 2G+(Boostern oder Test). Dann weiter zum Impfen, 15 Minuten später hatten sie Zutritt zum Lokal. Mir/Uns war nicht bewusst, das die Booster-Impfung so schnell wirksam ist. :denk: :)
 
Hätte man bestimmt machen können oder sollen. Aber wundert einen nach zwei Jahren Pandemie wirklich noch, dass die politischen Entscheidungen und Verkündungen, sagen wir mal, verbesserungsfähig sind? Diskutiert wird die Notwendigkeit seit Monaten. Wer sich jetzt über Nacht "überraschen" lässt, mit dem habe ich dann auch kein Stück Mitleid.
Das du kein Mitleid hast wundert mich null. Würde mich wundern wenn du wüsstest wie man Empathie schreibt.
Das man aber in einer zunehmend hitzigeren Atmosphäre in Deutschland einfach 3 Mio Menschen den Impfstatus entzieht ohne es vorher zu kommunizieren, und das auch noch gutheißt....
Aber wie gesagt von dir erwarte ich nichts anderes
 
Tochter und Schwiegersohn hatten gestern Impftermin zum Boostern, danach wollten sie zum Griechen. Auf dem Hinweg noch mal geschaut:
Zutritt nur mit 2G+(Boostern oder Test). Dann weiter zum Impfen, 15 Minuten später hatten sie Zutritt zum Lokal. Mir/Uns war nicht bewusst, das die Booster-Impfung so schnell wirksam ist. :denk: :)
Deswegen heisst es ja Boostern, ein Boost geht seeeehr fix...z.B. der Turboboost beim Knight Industries 2000!:)
 
Vorstellen kann ich mir mittlerweile viel. Bei Masern wäre es allerdings eine Katastrophe. Wer noch nie eine SSPE bei Masern gesehen hat, weiß nicht wovon ich schreibe. Ich verstehe die Eltern bis heute nicht, die ihr Kind einem solchen Risiko aussetzen.
You live and learn. Solche Spätfolgen waren mir bis dato nicht bewusst. Um so unerklärlicher die Impfweigerung Masern.
 
Das du kein Mitleid hast wundert mich null. Würde mich wundern wenn du wüsstest wie man Empathie schreibt.
Das man aber in einer zunehmend hitzigeren Atmosphäre in Deutschland einfach 3 Mio Menschen den Impfstatus entzieht ohne es vorher zu kommunizieren, und das auch noch gutheißt....
Aber wie gesagt von dir erwarte ich nichts anderes

Da du direkt persönlich wirst, gehe ich mal davon aus, dass du zu den Überraschten gehörst. Ist es dir hier in den letzten Tagen zu ruhig?
 
Das hat nichts mit der Effizienz zu tun. Es ging darum, dass eine Impfpflicht ein gravierender Eingriff in unsere Selbstbestimmung ist, und hier ein Präzedenzfall geschaffen würde. Den Präzedenzfall gibt es schon: Masern. Da steht zwar noch eine (dritte) Entscheidung aus, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das BVerfG die ersten beiden kippt.

Grundsätzlich ja.
Aber der eine Impfstoff ist bei fast 100% Effizienz, der andere davon doch recht weit entfernt.
Das wär dann schon eine Art neuer Präzedenzfall :)
 
Da du direkt persönlich wirst, gehe ich mal davon aus, dass du zu den Überraschten gehörst. Ist es dir hier in den letzten Tagen zu ruhig?
Nein ich gehöre nicht zu den Überraschten. Ich bin doppelt geimpft.
Aber meine Schwester gehört dazu, und meine Partnerin, die, aufgewachsen unter Impfskeptikern und Verschwörungstheoretikern mit ganz viel Mut und recherschen sich zumindest zu einem Piks durchringen konnte und jetzt über nacht vor den Kopf gestoßen wurde.
Wir beide waren vor kurzen infiziert (haben uns bei einer geboostetern Kollegin angesteckt) und sind quasi genesen. Aber den genesenenschein bekommt man, warum auch immer, erst 28ntage nach der Ansteckung.
Ich werde deswegen persönlich, weil ich diese hochnäsige, selbstgefällige Legitimierung einer Politik, die eben nicht mit dem Bürger, sondern am Bürger vorbei geht, einfach nicht verstehen kann. Ich halte das für unwürdig und verachtenswert sich zu äußern.
 
Ich werde deswegen persönlich, weil ich diese hochnäsige, selbstgefällige Legitimierung einer Politik, die eben nicht mit dem Bürger, sondern am Bürger vorbei geht, einfach nicht verstehen kann. Ich halte das für unwürdig und verachtenswert sich zu äußern.

Und ich halte es für verachtenswert sämtliche Informationen und gebetsmühlenartigen Aufforderungen zum Auffrischen zu ignorieren, um dann "über Nacht" etwas scheinbar Unvorhersehbares empörend zu finden. Die STIKO hat bereits vor Monaten empfohlen Insbesondere bei Johnson & Johnson aufzufrischen weil dort der Impfschutz nachweislich schneller nachlässt, als bei den mRNA Impfstoffen. Es wird jeden Tag überall und auf allen Kanälen informiert und aufgefordert. Und nachdem ich nun einen Todesfall in meiner Familie zu beklagen habe, erlaube ich mir ein gepflegtes Fuck Off an alle die es mit der Eigenverantwortung nicht so ernst nehmen und auf den Gesetzgeber warten um DANN auch noch pissed zu sein und sich zu empören als wenn sie es nicht hätten kommen sehen. Denn da, ja, da an der Stelle wird es wirklich schäbig. Und wer in diesem Beitrag eine Beleidigung findet kann sie behalten oder meinetwegen melden.
 
Ich verstehe, dass es die Leute stört, dass es so kurzfristig kommt. Aber vor den Kopf gestoßen usw. finde ich seltsam. Es war doch abzusehen. Und das die Kommunikation usw. nicht die beste ist, war auch bekannt. Wer davon überrascht wurde, hat mMn in letzter Zeit die Berichte nicht ausreichend oder richtig verfolgt.
 
Ich finde eine impfpflicht nicht zielführend. Wer doppelt geimpft ist sollte das Recht auf Antikörpertest haben alle x Wochen, wenn Wert unter x dann auffrischen. Einfach stumpf auf Basis von Mittelwerten davon auszugehen, dass jeder einen Booster braucht finde ich nicht gut. Weil ich persönlich, wie ja berichtet, einen recht starken Schub meiner Krankheit bekommen habe, die ich so nie vorher so wahrgenommen habe und nur weil die Wissenschaft dem nicht nachgeht gibt es kein Attest und ich müsste mich ,obwohl des Wissens der letzten zwei Impfung, wieder dem ganzen aussetzen. Da nehme ich gerne Lohnausfall in Kauf, solange ich durch Antikörpertests nachweisen kann, dass der Booster bei mir noch nicht notwendig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe, dass es die Leute stört, dass es so kurzfristig kommt. Aber vor den Kopf gestoßen usw. finde ich seltsam. Es war doch abzusehen. Und das die Kommunikation usw. nicht die beste ist, war auch bekannt. Wer davon überrascht wurde, hat mMn in letzter Zeit die Berichte nicht ausreichend oder richtig verfolgt.
Was mich stört ist, dass ich plötzlich nicht mehr als geboostert gelte. Ich würde mich sofort wieder Impfen lassen, muss aber bis zum 13.02. warten, weil meine eigentliche Boosterimpfung nach Johnson&Johnsen am 13.11.2021 gewesen ist.

Da hätte ich mir eine Übergangsfrist gewünscht.
 
Eine Impfpflicht ist ein gravierender Eingriff in unsere Freiheit. Eine Impfpflicht ist ein gravierender Eingriff in unsere Freiheit. Wie das ethisch zu bewerten ist muss jeder selbst entscheiden.
Richtig, es kommt auf die individuelle Sichtweise an. Den ebenso lässt sich argumentieren, dass ca. 75% der Menschen in unserem Land auch ohne Impflicht mindestens 1x geimpft sind. D.h., dass wenn eine Impflicht beschlossen wird, dann würde dies für 75% von "uns" keinen Eingriff in deren Freiheit darstellen, denn sie sind ja bereits geimpft.

Wir schaffen damit einen Präzedenzfall. Wenige Experten zusammen mit der Regierung können plötzlich bestimmen, dass uns Bürgern bei Bedarf/Lage ein Medikament verabreicht wird. Wer sich verweigert hat Strafe zu befürchten. ABER: Da es ohne Impfpflicht ja anscheinend nicht möglich ist uns alle ausreichend zu schützen ist sie ja wohl alternativlos. Ich für meinen Teil vertraue da den Experten und unserer Führung. Impfen und boostern wie vorgegeben. Ich bin genauso genervt, hilflos etc. wie wir wohl fast alle, aber ich sehe wie gesagt keine gangbare Alternative zur Regierungslinie.
Ob wir damit ein Präzedenzfall geschaffen wird? Kann durchaus sein, sehe ich jedoch nicht als zwingend an. Denn Corona war seit der sog. Spanischen Grippe vor ca. 100 Jahren die erste sich in Europa ausbreitende Pandemie, so dass diese außergewöhnliche Maßnahmen verlangt. Z.B. eine Impflicht, weil ein zu großer Teil unserer Bevölkerung nicht die Einsicht zeigt, dass sie mit ihrem Nein zu einer Impfung dazu beitragen, dass a) uns die Pandemie noch länger im Griff hat und b) dass in Politik und Gesellschaft überhaupt über eine Impflicht diskutiert - letztlich also die Geister, die die Impfverweigerer selbst riefen.

Daher gehe ich mir dir grundsätzlich d'accord, dass man der Politik vertrauen sollte. Allerdings ist hierbei auch eine gesundes Maß an Skepsis erforderlich, denn wie wissen, dass bei den politischen Entscheidungen nicht selten der Blick aufs Ganze fehlte bzw. fehlt. Und dazu gehört auch, dass - obwohl im Verhältnis zu Gesamtbevölkerung dort überproportional viele Juristen tätig sind - die Politik Beschlüsse fasst, die in Details nicht verfassungskonform sind. So wie z.B. beim Klimaschutzgesetz, bei dem das Bundesverfassungsgericht aufgrund der ungerechten, höheren Lastenverteilung für nachkommende Generationen zur Nachbesserungen aufforderte. Und ebenso waren die Impfkampagnen vielerorts nicht überzeugend. Doch das darf nicht als Argument (Alibi?) dafür dienen, seiner Verantwortung für seine eigene Gesundheit und der Mitmenschen nicht nachzukommen. Zumal in unserer multimedialen Zeit schier unzählige Quellen zur Verfügung stehen, denn wer wie ein mündiger, selbstständiger Bürger behandelt werden möchte, der muss auch eigeninitiativ seinen Beitrag leisten um an die benötigten Informationen zu gelangen.
 
Z.B. eine Impflicht, weil ein zu großer Teil unserer Bevölkerung nicht die Einsicht zeigt, dass sie mit ihrem Nein zu einer Impfung dazu beitragen, dass a) uns die Pandemie noch länger im Griff hat

Ist das so? Die aktuellen Impfstoffe helfen gegen alle Varianten bis Delta gut, gegen Omikron weniger, weswegen sich diese Mutation
am Ende durchgesetzt hat.
So wie ich das aktuell sehe, wird Corona im Grunde nie wieder verschwinden, dafür mutiert er weltweit zu schnell und wird dank Globalisierung immer wieder aufs Neue durch die Bevölkerung gehen - völlig unabhängig davon, wie viel wir in Deutschland impfen.
Dafür leben auf der Welt doch zu viele Menschen, die ohne Impfstoffe auskommen (müssen) wo immer wieder neue Mutationen entstehen werden.

Zumal in unserer multimedialen Zeit schier unzählige Quellen zur Verfügung stehen, denn wer wie ein mündiger, selbstständiger Bürger behandelt werden möchte, der muss auch eigeninitiativ seinen Beitrag leisten um an die benötigten Informationen zu gelangen.

Medienkompetenz. Manche haben diese mitbekommen vom Elternhaus, aus der Schule, manche nicht.
Wir hatten mal ein Jahr lang das Thema "Tageszeitung". Da sollten wir jeden Tag eine Tageszeitung (die im Elternhaus gelesen wurde oder eben kaufen) lesen und ausarbeiten, welche Themen dort im Fokus standen.
Schon sehr interessant, das zu durchleuchten. Öffnet so manchen Blick, der vorher nicht da war.
Wage aber mal zu behaupten, das so tolle Politiklehrer nicht allen Klassen vergönnt sind.

Stimmt aber natürlich, Möglichkeiten der Informationsbeschaffung gibts viele - das Internet ist schier unendlich, besonders im Bereich Fake / Lügen oder schlicht vom falschen Verständnis von Singen. Da kommen manche Sachen bei raus... die sind manchmal so geschickt verpackt, das der "einfache Geist" oder öfters auch der "weitere Geist) da in die Falle tritt, sich empört, diese Empörung teilt und gerade in Zeiten von FB, WhatsApp und Co. verbreiten sich solche Dinge dann um ein vielfaches schneller, als das früher zu Offlinezeiten je in Kneipen am Stammtisch je möglich gewesen wäre.
 
Aber meine Schwester gehört dazu, und meine Partnerin, die, aufgewachsen unter Impfskeptikern und Verschwörungstheoretikern mit ganz viel Mut und recherschen sich zumindest zu einem Piks durchringen konnte und jetzt über nacht vor den Kopf gestoßen wurde.
Wo ist bitte das Problem? Ich hatte mich aufgrund meiner ausgeprägten Nadelphobie auch für J&J entschieden, weil jeder Piks für mich auch einer zu viel ist. Und ich war diese Woche auch not amused darüber, als ich las, dass trotz eines Booster im Dezember mir noch mal einen Piks zumuten muss. Aber mir meine Gesundheit wichtiger als mein Muffensausen vor einem weiteren Piks. Deshalb werde ich mir ein weiters Mal einen Piks in den Arm rammen lassen, mit dem man gefühlt eine ganze Elefantenherde betäuben könnte, statt herumzuplärren, dass ich mich wider erwarten nochmals impfen lassen muss.
 
Was mich stört ist, dass ich plötzlich nicht mehr als geboostert gelte. Ich würde mich sofort wieder Impfen lassen, muss aber bis zum 13.02. warten, weil meine eigentliche Boosterimpfung nach Johnson&Johnsen am 13.11.2021 gewesen ist.

Da hätte ich mir eine Übergangsfrist gewünscht.
Ich bin geboostert, daher bin mir bei den Regeln unsicher, aber gilt nicht oft auch eine Ausnahme wenn die Grundimmunisierung weniger als 3 Monate her ist? Dies sollte dann doch bei dir der Fall sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Niels-Stensen Kliniken verordnen einen Besuchsstopp in deren Kliniken.
Angehörige von Patienten auf Palliativstationen, in Sterbefällen oder Begleitpersonen bei Geburten sollen mit tagesaktuellem Corona-Test weiter Zugang haben. Die Maßnahme soll erst einmal unbefristet gelten.
noz.de
 
Wo ist bitte das Problem? Ich hatte mich aufgrund meiner ausgeprägten Nadelphobie auch für J&J entschieden, weil jeder Piks für mich auch einer zu viel ist. Und ich war diese Woche auch not amused darüber, als ich las, dass trotz eines Booster im Dezember mir noch mal einen Piks zumuten muss. Aber mir meine Gesundheit wichtiger als mein Muffensausen vor einem weiteren Piks. Deshalb werde ich mir ein weiters Mal einen Piks in den Arm rammen lassen, mit dem man gefühlt eine ganze Elefantenherde betäuben könnte, statt herumzuplärren, dass ich mich wider erwarten nochmals impfen lassen muss.
Du kannst ja mal mit doktrinen von Impfverweigerern, virusleugnern etc aufwachsen. Dein ganzes Leben damit Konfrontiert werden, und dem zum trotz dich doch irgendwie dazu überwinden den Piks zu machen. Ehe du das nicht ein ganzes Leben durchgemacht hast und immer noch unter dem Druck zu stehen, verbiete ich mir so ein simples, was ist schon dabei. Manche hier sind so vorschnell mit ihrem Selbstgerechten Urteil, das ist echt ekelhaft.
 
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