Corona - generelle Diskussion

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Ihr habt mMn beide Recht.
Das Ding ist neu und man war aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage, die richtigen Maßnahmen zu treffen, die jetzige Situation ist mMn zu großen Teilen hausgemacht.
Die Politik war zu dem Zeitpunkt, wo man hätte reagieren können mit Wahlkampf beschäftigt.
Man hätte viel früher schon die Pistole auf die Brust setzen müssen aber das ist in unserer Staatsform schwierig.
Wie man ja jetzt sieht ist eine Impfpflicht unabdingbar und die ist ja praktisch auch schon umgesetzt, hat halt nen anderen Namen.
 
Zudem finde ich nicht, dass alles Menschenmögliche getan wurde, um die Intensivstationen zu entlasten. Der Rückgang an verfügbaren Intensivbetten lag wohl daran, dass viele PflegerInnen den Job quittiert haben.

Ist das so? Was sind denn "viele"? 1%? 5%? Ich habe kurz versucht zu googlen, aber auf die Schnelle nichts gefunden. Was man findet sind Klarstellungen von Schwurblern (Schiffmann) und Erläuterungen, zb DIVI oder Ärzteblatt:

edit: Richtigen Link eingefügt, der andere war ein Jahr alt.


 
Kann ich nicht beurteilen. Würde ich mit meinem Arzt des Vertrauens besprechen.



Allgemein oder speziell bei mir?



Abstandsregeln. Grosse Menschenmengen meiden. Impfen als Option nach individueller Anamese



klaro ;)

Du würdest Deinen Doc nach der Wirksamkeit fragen? Okay, jeder Jeck ist anders... Mir reichen da tatsächlich für meine Wertung die hier verlinkten Warnungen u.a der WHO. Mein Doc würde mich vermutlich bei der Frage entsetzt fragen, was ich rauche.... ;)

Impfung - wenn Du differenzierst zwischen generell und für Dich persönlich, interessiert mich beides, für mich ist das identisch. Wenn Du zu für Dich persönlich nichts sagen willst, respektiere ich das, da ist ja auch jeder anders.
 
Wo findet ihr denn bloß immer diese Leute? Ich hatte einen (von ca 60) Arbeitskollegen, der so etwas behauptet hat und kenne noch eine weitere Person. Skepsis ja, geringes Vertrauen in die Aussagen von Politikern Wissenschaftlern, okay. Sollte auch so sein, dass man hinterfragt. Aber diese dicke Nummer mit Bill Gates, Dritter Weltkrieg und Sterben ein Jahr nach der Impfung? Nee
Ein Arbeitskollege vertritt quasi jede Verschwörungstheorie, die du dir nur ausdenken kannst. Wenn ich den sehe, versuche ich schon möglichst weit weg zu kommen, um mir Diskussionen um Gates, die Mondlandung oder sonstiges nicht antun zu müssen. Es gibt sie und es ist anstrengend zuzuhören.
 
Ihr habt mMn beide Recht.
Das Ding ist neu und man war aus unterschiedlichen Gründen nicht in der Lage, die richtigen Maßnahmen zu treffen, die jetzige Situation ist mMn zu großen Teilen hausgemacht.
Die Politik war zu dem Zeitpunkt, wo man hätte reagieren können mit Wahlkampf beschäftigt.
Man hätte viel früher schon die Pistole auf die Brust setzen müssen aber das ist in unserer Staatsform schwierig.
Wie man ja jetzt sieht ist eine Impfpflicht unabdingbar und die ist ja praktisch auch schon umgesetzt, hat halt nen anderen Namen.
Ergänze "ist eine Impfpflicht *offenbar* unabdingbar, dann passt es zu1899% für mich.

Ich bin persönlich nach wie vor gegen eine Pflicht, aber freiwillig funktioniert ja ganz offenbar nicht. Ich akzeptiere, wenn jemand konkrete und begründete Bedenken hat, und die sind auch ernst zu nehmen. Da waren neulich ein paar gut nachvollziehbare Statements von Covid- Impfgegnern leider im bezahlten Bereich bei SPON, sonst hätte ich die geteilt. Aber dieser Personenkreis umfasst mMn nur einen Bruchteil der freiwillig Ungeimpften.
 
Ist das so? Was sind denn "viele"? 1%? 5%? Ich habe kurz versucht zu googlen, aber auf die Schnelle nichts gefunden. Was man findet sind Klarstellungen von Schwurblern (Schiffmann) und Erläuterungen, zb DIVI oder Ärzteblatt:

edit: Richtigen Link eingefügt, der andere war ein Jahr alt.
Das hängt auch an dem Pflegeuntergrenzengesetz von 2021, in dem, wie dem Namen nach, eben Untergrenzen festgelegt worden sind. Das hat diese Auswirkungen, dass manche Intensivstationen nicht mehr die Betten vorhalten können. Hat der Gesetzgeber so gewollt, dabei die Pandemie in weiser Voraussicht wohl ein klein wenig ausgeblendet und wundert sich nun über die Ergebnisse. Unsere Politiker sind schon in puncto Krisenbewältigung grandios. Mit der Ampel wird alles besser, wie wir gerade in deren neuem Gesetz erkennen. Da sind Neuerungen drin, auf die man erst mal kommen muss und die die vierte Welle mit ziemlicher Sicherheit brechen wellen. Da sind alle Ärzte total optimistisch.
 
Du würdest Deinen Doc nach der Wirksamkeit fragen?

Bei ernsten Entscheidungen bzgl. meiner Gesundheit frage ich ich nicht nur nach Alternativen, sondern ich hole mir Meinungen von meheren Ärzten ein.
Nach meinem Kreuzbandriss musste ich am Ende auch entscheiden
a) lasse ich es ambulant machen oder stationär
b) welche Operationsmethode wähle ich
c) welche Behandlung nehme ich 1. Trevira Band 2. Sehne aus dem semitendinosus oder 3. Stück aus der Patellasehne


Okay, jeder Jeck ist anders... Mir reichen da tatsächlich für meine Wertung die hier verlinkten Warnungen u.a der WHO. Mein Doc würde mich vermutlich bei der Frage entsetzt fragen, was ich rauche.... ;)

Deine Sichtweise respektiere ich, ist ja Deine Gesundheit ;)

Impfung - wenn Du differenzierst zwischen generell und für Dich persönlich, interessiert mich beides, für mich ist das identisch. Wenn Du zu für Dich persönlich nichts sagen willst, respektiere ich das, da ist ja auch jeder anders.

Impfung ja oder nein ....soll jeder mit einer ordentlichen Anamese mit seinem Arzt besprechen
 
Das ist in der Tat armselig. Nur vermutlich nähern wir beide uns der Armseligkeit aus verschiedenen Richtungen. Denn eines war doch schon früh im letzten Jahr klar und wurde kommuniziert: Der Ausweg aus der Pandemie, wird nur die Impfung sein. Fraglich war früh im letzten Jahr nur, wann wir die Impfstoffe haben werden. Sie kamen, sie wirken, nur haben leider nicht alle mitgemacht. Und genau das ist der Grund, weshalb wieder Maßnahmen nötig werden. Maßnahmen, die -wie in der Vergangenheit- nur ein Ziel haben: Die Überlastung des Gesundheitssystems vermeiden. Der Punkt ist nur der, dass uneingeschränkte Maßnahmen rechtlich nicht haltbar sein werden. Also 2G oder in Einzelfällen 2G+ als Standard, das wird ziemlich sicher bundesweit bald der Fall sein. Ich begrüße das.
:tnx:
. Wobei der Vollständigkeit halber erwähnt werden muss, dass die mutierte Delta-Variante auch ihren Anteil daran hat.
 
:tnx:
. Wobei der Vollständigkeit halber erwähnt werden muss, dass die mutierte Delta-Variante auch ihren Anteil daran hat.

Ja, Delta hat dem asozialen Verhalten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sollen doch die anderen sich impfen lassen, wenn mit über 66% Herdenimmunität erreicht ist, muss ich das ja nicht mehr machen weil die anderen mich schützen. Tja, kam halt leider anders...
 
Ergänze "ist eine Impfpflicht *offenbar* unabdingbar, dann passt es zu1899% für mich.

Ich bin persönlich nach wie vor gegen eine Pflicht, aber freiwillig funktioniert ja ganz offenbar nicht. Ich akzeptiere, wenn jemand konkrete und begründete Bedenken hat, und die sind auch ernst zu nehmen. Da waren neulich ein paar gut nachvollziehbare Statements von Covid- Impfgegnern leider im bezahlten Bereich bei SPON, sonst hätte ich die geteilt. Aber dieser Personenkreis umfasst mMn nur einen Bruchteil der freiwillig Ungeimpften.
Das ist doch der Punkt, du kannst als Politik auf Solidarität und so etwas wie Vertrauen oder gesunden Menschenverstand bei der Bevölkerung setzen, damit wirst du einen Großteil auch auf deine Seite bekommen aber lange nicht Alle.
 
Nochmal zu 2G plus: das ist prinzipiell eine gute Idee, aber nun möchte ich am WE nach MV und habe gerade gelesen, dass dort quasi über Nacht 2G+ in Restaurants und Cafés eingeführt wurde. Na, herzlichen Glückwunsch. Teststationen hat man im großen Stile abgebaut und vor Ort, meinetwegen auch unter Aufsicht, durchgeführte Schnelltests zählen wohl wieder nicht. Also entweder Schlange stehen inklusive längerer Autofahrtzeiten, um än einen negativen Test zu gelangen oder Essen to go. Da hätte man doch wenigsten 2-3 Wochen 2G durchziehen können, bis es wieder mehr Testkapazitäten gibt.
 
Ist das so? Was sind denn "viele"? 1%? 5%? Ich habe kurz versucht zu googlen, aber auf die Schnelle nichts gefunden. Was man findet sind Klarstellungen von Schwurblern (Schiffmann) und Erläuterungen, zb DIVI oder Ärzteblatt:

edit: Richtigen Link eingefügt, der andere war ein Jahr alt.


Sehe da den Widerspruch nicht zu meiner Aussage oder was wolltest du damit ausdrücken? Habe ich etwas überlesen? Offensichtlich gibt es doch 4.000 Intensivbetten weniger aufgrund von Personalmangel?
 
Sehe da den Widerspruch nicht zu meiner Aussage oder was wolltest du damit ausdrücken? Habe ich etwas überlesen? Offensichtlich gibt es doch 4.000 Intensivbetten weniger aufgrund von Personalmangel?

Natürlich siehst du den nicht, weil da keiner ist ;)

Ich fragte wie viele wirklich gekündigt haben und konnte auf die schnelle nichts finden. Viele Aspekte reduzieren die verfügbaren Betten und davon sind ggf. Kündigungen nur ein Aspekt. Überarbeitung, Krankheit oder aber auch Dinge, dass die jüngeren ITS Patienten länger dort liegen, sind weitere Aspekte.

Aber zum Link, auch der DIVI Präsident spricht halt nur von "viele" aber nicht wie viele.

„Wir haben zwar in Anführungszeichen nur 1.600 Covid-19-Patienten aber im Vergleich zu Anfang des Jahres haben wir 4.000 Intensivbetten weniger zur Verfügung, weil entsprechend der Belastung viele Pflegekräfte entweder ihren Beruf beendet haben oder ihre Arbeitszeit reduziert haben.“
 
Die US-Gesundheitsbehörde warnt:

"Du bist kein Pferd. Du bist keine Kuh. Ihr alle nicht. Ernsthaft. Hört damit auf"
:XD:

Wie war das noch mit der Mündigkeit? Wer sich da angesprochen fühlt (Hallo nach Österreich, hallo in die USA), dürfte die Mündigkeit wohl zusammen mit dem Mantel an der Eingangstür abgegeben haben.
 
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