@Nicole. Ich weiß nicht, ob es bei Dir nicht angekommen ist oder ob Du es nicht wahrhaben willst. Geimpfte geben das Virus weiter - unbestritten. Nach meinem Verständnis in geringerem Umfang als Ungeimpfte, aber wenn Du da andere Erkenntnisse hast, dann bleibe bei Deinen

Das ist aber mMn nicht der entscheidende Punkt. Entscheidend ist: je höher die Zahl derjenigen ist, die geimpft sind, desto geringer sind die schwerwiegenden Folgen daraus - weniger Einzelpersonen, die schwer erkranken oder sterben, und eine geringere Belastung für das Gesundheitssystem und die Allgemeinheit. Denn Geimpfte erkranken nachweislich erheblich seltener schwer als Ungeimpfte. Von daher ist sich impfen lassen aus meiner Sicht der zielführendste Weg aus der Pandemie.
Ich lese aus Deinen Posts allerdings heraus, dass Du der Auffassung bist, alle, Geimpfte und Ungeimpfte sollten sich regelmäßig testen lassen. Dies würde die Ungeimpften zweifellos besser schützen. Ich halte ein derartiges massenhaftes Testen jedoch mit Blick auf das Verhältnis Geimpfte zu Ungeimpfte (erheblich mehr Geimpfte) und mit Blick darauf, dass sich die Ungeimpften zum allerallergrößten Teil bewusst gegen eine Impfung entscheiden, für unverhältnismäßig. Von der Durchsetzbarkeit einmal abgesehen. Durchgesetzt bekommst Du diese Tests mMn nur mit einer Pflicht. Freiwillig würde ich als Geimpfte nur in bestimmten Situationen (Sypmtome, Treffen mit vulnerablen Gruppen) zum Test gehen, und ich denke, das sehen sehr viele andere Geimpfte ähnlich. Und, überspitzt gesagt, dass man mich geimpft zu einem Test verpflichten will, damit ich Personen schütze, für die keine Verpflichtung besteht, sich impfen zu lassen, könnte mir niemand überzeugend erklären.