Ich bin nach wie vor gegen eine Impfflicht und dafür, dass jeder frei entscheidet. Aber über die Argumente, die gegen eine Impfung angeführt werden, kann ich teilweise echt nur den Kopf schütteln.
Nimm es mir nicht übel, aber m.M.n. stimmt bei dieser Sicht etwas nicht.
Du bist gegen eine Impflicht und dafür, dass jeder frei entscheiden kann.
Du schüttelst jedoch den Kopf über die Argumente, die die Deiner Meinung nach die Menschen anführen, die sich nicht impfen lassen wollen.
Darin sehe ich einen Widerspruch.
Denn genau die Argumente, über die Du den Kopf schüttelst, sind doch die derer, die sich bis jetzt nicht haben impfen lassen.
Warum also den Kopf schütteln, über die, denen Du ja die freie Entscheidung zugestehen willst.
Wenn wir alle davon ausgehen, dass Impfen DAS EINZIGE WAHRE Mittel darstellt und die Pandemie ein bisher noch nie dagewesenes Ausmaß besitzt, dann hilft nur noch ein Impfgesetz, um die noch nicht Geimpften in die dann EINZIG RICHTIGE SPUR zu bringen.
Mithin gibt es m.M.n. nur zwei Möglichkeiten.
1. Es bleibt bei der freien Entscheidung, was m.M.n. zurfolge haben müsste, dass die Argumentationen pro bzw. kontra als weitestgehend irrelevant anzusehen sind und darüber den Kopf zu schütteln ebenso.
Die FREIE ENTSCHEIDUNG wäre dann ganz einfach zu respektieren.
2. Es wird eine Impfpflicht beschlossen und jedwede Diskussion darüber, ob man sich impfen lassen möchte oder nicht, wird zur Makulatur.
Alle aktuellen Maßnahmen zielen doch in die Richtung, den verbleibenden Rest an ungeimpften Menschen durch "Aussperrungen" aus dem sozialen Leben indirekt zur Impfung zu zwingen.
Das ist m.M.n. nicht der richtige Weg, weil es gerade das Gegenteil bewirkt.
Die, die eh skeptisch sind, werden so quasi noch zusätzlich motiviert, sich zu widersetzen.
Eine Impfpflicht würde vieles at acta legen, so manches befrieden und der Vernunft Genüge tun.
Um nicht missverstanden zu werden.
Ich habe damals meine Impfung nicht aus totaler Überzeugung getroffen.
Für die Impfpflicht zu votieren, erfolgt gleichermaßen nicht in voller Überzeugung.
Nur, wenn es eh in diese Richtung geschoben werden muss oder soll, wäre m.M.n. die Impfpflicht das einzig sinnvolle, um entlich Ruhe zu bekommen.
Hingegen die Impfunwilligen zu stigmatisieren, als Narzissten, asozial oder sonstwas zu beschimpfen, der am wenigsten sinnvolle Weg.
Denn dieser erzeugt nur Trotz und Widerspruch, jedoch keine Überzeugung.
Und das kann keiner von denen wollen, die dafür plädieren, eine möglichst hohe Prozentzahl an geimpften Menschen zu erreichen.