Ich maße mir nicht an zu wissen oder bewerten zu können, ob Folgen immer sofort oder nicht auch erst nach Jahren auftreten können. Von daher ist das für mich ein vertretbares Argument. Alle anderen Impfstoffe, gegen Masern, Grippe, was auch immer, sind seit Jahrzehnten im Einsatz, d. h. es können dazu Aussagen getroffen werden. Beim Corona-Impfstoff, egal, welcher, gilt das nicht. Wie gesagt, für mich ist das kein Punkt, der gegen die Impfung spricht. Aber wenn jemand das anders wertet, ist das kein Argument, über das ich den Kopf schüttle.Ersetze 'Strahlen' durch 'Spikes' und du hast einen 'running gag' der Impfgegner und Destabilisierer:
Geimpfte seien demnach ansteckend, weil sie die Spike genannten Proteine von SARS-CoV-2 absondern würden.
Noch kurz zu dem anderen Post: Bist du dir sicher wegen der (Kimmich-)Argumentation zu 'Langzeitfolgen'?
Die dürfte doch [Nebenwirkungen bzw. Impffolgen treten zeitnah auf, nicht erst nach 1, 2, 5 oder 10 Jahren] widerlegt sein...
Was Kimmich betrifft - man kann ihn dafür kritisieren, dass er sich bisher nicht impfen lassen hat, denn aufgrund seiner gesellschaftlichen Position als hochbezahlter, medienwirksamer Profifußballer sehe ich zu allen anderen Argumenten, die für eine Impfung sprechen, zusätzlich seine Vorbildfunktion. Dennoch gilt aus meiner Sicht auch für ihn, dass die Impfung freiwillig und seine Entscheidung zu respektieren ist.

Warum ich die Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, als unsolidarisch betrachte (asozial wirst Du in keinem meiner Beiträge dazu gelesen haben 