Corona - generelle Diskussion

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Soviel zum Thema, mehr Eigenverantwortung zulassen.

Das ist ja dann kein Thema mehr für Eigenverantwortung sondern für gesellschaftliche Verantwortung - aber die Diskussion hatten wir ja auch schon mal. :)

Alles öffnen, keine Nachverfolgung mehr und den Menschen zwei Optionen weiterhin geben - entweder, auf kurz oder lang, anstecken und das Risiko für einen schweren Verlauf minimieren oder eben anstecken ohne Risikominimierung.
 
Ich bin kein Freund von grundsätzlicher staatlicher Intervention. Das hat sich selten bewährt.
Wie meinen? Liest sich wie "Hat sich selten bewährt, kein Freund von einer grundsätzlichen Intervention zu sein",

Ich bin kein Feind von grundsätzlicher staatlicher Intervention. Das hat sich manches Mal bewährt.⟸ klappt leider auch nicht so richtig gut.

Ich erinnere mich an Zeiten, bevor es die Polio-Impfung gab, wie schrecklich die Kinderlähmung zuschlug - als Beispiel für Notwendigkeit.
Schulpflicht ist aber nicht schlecht - als besseres Beispiel.
 
Was ich bei diesen ganzen Impfgegnern nicht verstehe ist, dass sie, zumindest bei uns, sich aus religiösen Gründen der Impfung (Baptisten) verweigern, aber im Krankheitsfall dann kein Problem damit haben, sich intensivmedizinisch behandeln zu lassen.
Vermutlich ist es eine Todsünde, wenn nicht spätestens kurz vor dem Nahtod diese Hilfe in Anspruch genommen wird. Derjenige/Diejenige würde ohne intensivmedizinische Behandlung quasi Suizid begehen.
 
Was mich gerade ein wenig umtreibt ist, dass wir jetzt Ü12 71,5% vollständig und 75,9% mindestens einmal geimpfte Personen rumlaufen haben. Eine Herdenimmunität wurde immer ab ca. 80% angegeben.

Müsste man nicht eigentlich auch die Genesenen Ungeimpften mit in die Statistik aufnehmen, denn die haben ja auch entsprechenden Antikörperschutz? Und wären wir dann nicht auch nahe der 80%?

Sehe ich da irgendwas falsch?
 
Eigentlich gäbe es gar nichts nichts zu diskutieren, wenn:
Die, die meinen, durch die Hintertür eine indirekte Impflicht einführen zu müssen, den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) in der Hose hätten, eine solche gesetzlich festzuzurren.

Geht nicht?
Unabhängig von allem in der menschlichen Geschichte bisher aufgetretenen Krankheiten, handelt es sich hier um etwas völlig Neues, wegen eines durch die Globalität weltumgreifendes Krankheitsbildes.
Wenn es denn so schlimm ist, wie es kolportiert wird, wäre die Basis für ein solches Gesetz zum Schutz der Bevölkerung durchaus gegeben.
Natürlich mit entsprechenden Differenzierungen für Vorerkrankte, Schwangere, etc..

Nur traut man sich das nicht!
Warum?
Weil es eine politische Frage auf der "Beliebtheitsskala" sein kann oder eben die Dringlichkeit, die GESAMTE Bevökerung zu schützen, doch nicht so groß ist, wie es allgemein dargestellt wird.

Sei es wie es sei.
Ohne Gesetz besteht die freie Entscheidungsmöglichkeit des Einzelnen, ob er sich impfen oder, warum auch immer, sich nicht impfen lassen will.
DAS ist m.M.n. zu respektieren.
Diese Gruppe dann zu beschimpfen oder gar in eine halbkriminelle Ecke zu verfrachten, ist demokratisch ganz einfach schwach!!!

Sollen doch dieser Drosten, dieser Betriebswirtschafler und NICHT-Mediziner Spahn, dieser Selbstdarsteller Lauterbach, einmal den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) in der Hose haben, die Personen, die sich nicht impfen lassen wollen, mit sachlichen anstatt halbgaren Argumenten zu überzeugen.
Stattdessen Panikmache, mit halbgaren Androhungen sozialen Unfrieden stiften.
Denn was daraus entsteht, ist schon hier im Forum zu lesen.
Es stellt sich genauso auch im großen Maßstab im "normalen" täglichen Leben dar.
DAS trägt mit einer 100%-tigen Sicherheit nicht dazu bei, Fortschritte bei der Impfbereitschaft zu erreichen.

Für mich ist es alleine schon ein Unding, wenn ein medizinischer Laie, ein Betriebswirtschaftler als Gesundheitsminister die Gesundheitspolitik für 80 Millionen Bürger entscheiden kann.
Wer würde einen Bäcker, der nur laienhaft etwas von Autos versteht, an die Bremsen seines Kfz. lassen?
Wohl keiner.
Und das ist nur ein sehr simoles Beispiel.

Wo war/ist denn die politische Kaste in den letzten Monaten geblieben?
Was hat sie getan, um das Volk zu einen, es vollumfänglich wahrheitsgemäß zu informieren, Vertrauen aufzubauen?
Damit auch bestimmten Fake-Nachrichten entgegenzuwirken?
Ausnahmsweise einmal alle politischen Gegensätze bei Seite legen und GEMEINSAM an einem Strang ziehend, die Pandemie zu bekämpfen?
Nichts!
Stattdessen Parteischarmützel, gegenseitige Schuldzuweisungen bezüglich dem pandemiebekämpfenden Handeln.
Vertrauen schaffen sieht anders aus.

Man kann sehr, sehr unterschiedlicher Meinung sein.
Eins sollten wir alle jedoch nicht tun.
Nämlich Andersdenkende und -handelnde zu verunglimpfen oder zu stigmatisieren.
Einzelschicksale und und -ängste bagatellisieren oder gar zu verironisieren.
Nicht festlegen wollen, was andere für sich benötigen, um durch diese Scheiße persönlich auf eine, auf seine eigene Art zu kommen.
Ja, auch wenn man sich "Luxus" gönnt, kann das beim Einzelnen hilfreich sein.
Wobei über das, was "Luxus" ist, schon einmal trefflichst gestritten werden kann.

Jeder sollte froh sein, wenn er nicht psychisch erkrankt ist.
Ich weiß da, wovon ich schreibe.
Viele waren das aufgrund der allgemeinen sozialen Strukturen schon vorher, die Dunkelziffer war auch da sicher sehr groß.
Das die Maßnahmen der letzten 20 Monate zu einer weiteren Zunahme dieser Erkrankung geführt hat, sollte wohl unstrittig sein!
Was das mit jemand macht, kann ein nicht davon Betroffener nicht ansatzweise nachvollziehen.
So ließen sich sehr viel mehr Beispiele aufzählen.
Das führte jedoch in einem Forum ins Unermessliche.

Für mich gibt es keine Impfgegner oder -verweigerer.
Ich nenne sie Bürger, die ihr verfassungsmäßiges Recht wahrnehmen und sich gegen eine Impfung entscheiden bzw. entschieden haben.
Nicht mehr und nicht weniger!

DAS ALLES SCHREIBT KEIN QUERDENKER, AFD-SYMPATHISANT, FASCHO oder sonstwas für einer derer, die man wegen einer andere Meinung in solche oder andere, negativ besetzte Ecken drängt.

DAS schreibt einer, der ZWEIFACH GEIMPFT ist.
Der sich, trotz immer noch großem Zweifel am eigenen richtigen Tun, für das Impfen entschieden hat.

Mehr gibt es dazu meinerseits nicht zu sagen.
 
Eine Herdenimmunität wurde immer ab ca. 80% angegeben.
Nein, der geschätzte benötigte Wert für die Herdenimmunität wurde laufend angepasst.
So waren es im März 2020 geschätzte 60% bis 70%, ohne Bezug einer Impfung.
https://www.n-tv.de/panorama/Woher-kommen-diese-60-bis-70-Prozent-article21634342.html

Nach heutigem Stand reicht keine Durchseuchung von 60% bis 70%.
Vollkommen unabhängig wieviele Menschen schon infiziert waren, wird eine 85%ige Impfquote der 18 bis 59 Jährigen für eine Herdenimmunität gefordert:
https://www.tagesschau.de/inland/coronapandemie-impfungen-neuinfektionen-101.html
 
Nein, der geschätzte benötigte Wert für die Herdenimmunität wurde laufend angepasst.
So waren es im März 2020 geschätzte 60% bis 70%, ohne Bezug einer Impfung.
https://www.n-tv.de/panorama/Woher-kommen-diese-60-bis-70-Prozent-article21634342.html

Nach heutigem Stand reicht keine Durchseuchung von 60% bis 70%.
Vollkommen unabhängig wieviele Menschen schon infiziert waren, wird eine 85%ige Impfquote der 18 bis 59 Jährigen für eine Herdenimmunität gefordert:
https://www.tagesschau.de/inland/coronapandemie-impfungen-neuinfektionen-101.html

Das beantwortet jetzt nicht meine Frage :-)
 
Vollkommen unabhängig wieviele Menschen schon infiziert waren, wird eine 85%ige Impfquote der 18 bis 59 Jährigen für eine Herdenimmunität gefordert:

Es existiert eben keine Datenbank die den Abgleich zwischen Infiziert und Geimpft macht. Es würde mich jedenfalls sehr wundern, wenn da im Hintergrund ein System tickt das die Daten der Impfcenter mit den Daten der Gesundheitsämter korreliert. Spielt aber doch auch keine Rolle da man sich nach 6 Monaten ohnehin impfen lassen muss wenn man sein "G" behalten möchte. Oder nicht?
 
Deine Frage in Bezug zur Herdenimmunität:
Müsste man nicht eigentlich auch die Genesenen Ungeimpften mit in die Statistik aufnehmen, denn die haben ja auch entsprechenden Antikörperschutz?

wird dir das RKI in einem Jahr vollkommen anders beantworten, als nach aktuellem Stand.
Es werden dort keine Erkenntnisse wie von Albert Einstein geschaffen, die zu hohen Maß noch Jahrzehnte lang Bestand haben, sondern es werden stattdessen Informationen an die Presse weitergereicht, die nach relativ kurzer Zeit in hohem Maße widerlegt werden.
 
es werden stattdessen Informationen an die Presse weitergereicht, die nach relativ kurzer Zeit in hohem Maße widerlegt werden.

Was wurde widerlegt? Warte, ich beantworte die Frage selber: Die 60~70% bezogen sich auf die ursprüngliche Variante und deren Fähigkeit zur Übertragung. Da wir nun durch das fröhliche weltweite Durchseuchen ein paar Mutationen weiter sind, du hast sicherlich schon von diesem Deltadingens gehört, reichen 60~70% nicht mehr. Sondern eben größer 85%. Details dazu in diversen Podcasts oder Fachblättern oder Artikeln oder eben beim RKI. Widerlegt sich hier etwas? Nö, 60~70% reichen beim ursprünglichen Typ immer noch. Nur gibt es den blöderweise nicht mehr.
 
Deine Frage in Bezug zur Herdenimmunität:
Müsste man nicht eigentlich auch die Genesenen Ungeimpften mit in die Statistik aufnehmen, denn die haben ja auch entsprechenden Antikörperschutz?

wird dir das RKI in einem Jahr vollkommen anders beantworten, als nach aktuellem Stand.
Es werden dort keine Erkenntnisse wie von Albert Einstein geschaffen, die zu hohen Maß noch Jahrzehnte lang Bestand haben, sondern es werden stattdessen Informationen an die Presse weitergereicht, die nach relativ kurzer Zeit in hohem Maße widerlegt werden.

Hm sehe ich jetzt gerade nicht so.

Frage: Müssten Genese nicht eigentlich in die Immunitätsstatistik mit aufgenommen werden?

Das ist mMn keine Frage deren Antwort sich monatlich ändert. Warum auch immer Du da jetzt so schnippisch wirst... :)

P.S.: Das ist eine reine Interessens- & Verständnisfrage und keine Grundlage für eine quantenphysikalische Grundsatzdiskussion...
 
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Es existiert eben keine Datenbank die den Abgleich zwischen Infiziert und Geimpft macht. Es würde mich jedenfalls sehr wundern, wenn da im Hintergrund ein System tickt das die Daten der Impfcenter mit den Daten der Gesundheitsämter korreliert. Spielt aber doch auch keine Rolle da man sich nach 6 Monaten ohnehin impfen lassen muss wenn man sein "G" behalten möchte. Oder nicht?
Das stimmt so nicht. In meiner Software werde ich als Genesen und als Geimpft geführt. Das wird wiederum genauso gemeldet. Inwieweit die ihre Daten im Griff haben, vermag ich nicht zu sagen.
 
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