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Flutlicht82
Guest
Mich würden dazu die konkreten Zahlen interessieren.- was erleben wir nun: OPs müssen dichtgemacht werden, damit das Personal auf der geteilten I-Station aushelfen muss. Angehörigen von zu Operierenden wird dann erzählt, dass ihr Vater/Mutter etc. wegen Corona jetzt eben nicht mehr operiert werden können, weil solidarischer Kraftakt der Gesellschaft usw.. usf. Dabei geht es auch um größere Tumoroperationen. Die Prognose einer Erkrankung wird je länger man wartet nicht unbedingt besser.
Wie viele COVID-Ungeimpfte blockieren bzw. verzögern welche Anzahl von Tumoroperationen?
Das Gesundheitssystem war schon vor der Pandemie auf Kante genäht. Die Änderungen kannst du als Arzt viel besser beurteilen.
Ich denke jedoch auch schon ein paar Jahre weiter. Dann setzen die COVID-Überlebenden als Tumor-Patienten, einen anderen Tumor-Patienten auf die Warteliste.
Gegen die Vielzahl der Karzinome gibt es jedoch keinen Impfstoff. Also gibt es auch keine impfunwilligen Sündenböcke. Dann wird jedoch diskutiert, das Menschen mit ihrer Lebensgewohnheit Rauchen/Alkohol/Ernährung das Gesundheitssystem überlasten. Meiner Meinung nach ist dies genauso verantwortungslos, wie sich nicht impfen zu lassen.
Wenn wir alle gesund leben, uns zudem impfen lassen, und zu Vorsorge Untersuchungen gehen, dann wird jedoch das Rentensystem zu stark belastet, und das Geld fehlt wieder im Gesundheitssystem für die vielen überalterten Menschen, die altersbedingt an sehr vielen Krankheiten leiden.
