Corona - generelle Diskussion

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wow, bin ich gerade angepisst.

Das neue Infektionsschutzgesetz sieht eine Homeoffice-Pflichte vor, sofern nicht zwingende betriebliche Gründe dagegen sprechen. (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/buerokratieabbau/infektionsschutz-arbeitsplatz-1983894)

Nun, was hat mein Arbeitgeber daraus gemacht? Die Präsenzpflicht wird von 2 Tagen pro Woche auf 1 Tag pro Woche bis zum 31.12. reduziert. Nun mag es vielleicht wirklich Leute hier geben, die mal einen Aktenordner oder was weiß ich für ihre Arbeit brauchen. Aber ich bin ein verfi**ter Software Entwickler. Ich habe seit 3 Jahren weder Blatt noch Stift für die Arbeit in der Hand gehabt. Ich arbeite ausschließlich Remote mit Kollegen (vor allem externe) zusammen. Meine letzten beiden Anwesenheitstag hier im Büro saß ich im 8er Büro komplett alleine. Meine Arbeit lässt sich absolut verlustfrei (wenn nicht sogar besser) von zu Hause (oder Gott weiß wo) erledigen. Was zur Hölle sollen nun diese zwingenden betrieblichen Gründe sein? Ja, ich weiß, das kann mir hier keiner beantworten. Aber ich gehe davon aus, das wir nicht das einzige Unternehmen in Deutschland sind, die "Angst" vor dem Homeoffice haben, weil die Geschäftsführung alt im Kopf ist und ihren Mitarbeitern einfach ein Grundmisstrauen gegenüber bringt.

Vielleicht werde ich wieder etwas empfänglicher für anderweitige Karriere Chancen.
 
Kann ich verstehen. Bei uns ist es genau anders herum. Wir wurden gerade angehalten, unbedingt zu Hause zu bleiben. Bei uns im Team muss einer sm Tag reale Post bearbeiten, der eine darf/muss ins Büro, abwechselnd. Sonst niemand.
 
Verstehe auch nicht wieso man das nicht einheitlich regeln kann, kommt da wohl auch auf das "Gutdünken" des Vorgesetzten an....
Präsenzpflicht für einen Softwareentwickler lässt sich doch auch gar nicht rechtfertigen....Wir haben da so nen Schrieb, wüsste nicht, dass da ein entsprechender Passus existiert.
 
wow, bin ich gerade angepisst.

Das neue Infektionsschutzgesetz sieht eine Homeoffice-Pflichte vor, sofern nicht zwingende betriebliche Gründe dagegen sprechen. (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/buerokratieabbau/infektionsschutz-arbeitsplatz-1983894)

Nun, was hat mein Arbeitgeber daraus gemacht? Die Präsenzpflicht wird von 2 Tagen pro Woche auf 1 Tag pro Woche bis zum 31.12. reduziert. Nun mag es vielleicht wirklich Leute hier geben, die mal einen Aktenordner oder was weiß ich für ihre Arbeit brauchen. Aber ich bin ein verfi**ter Software Entwickler. Ich habe seit 3 Jahren weder Blatt noch Stift für die Arbeit in der Hand gehabt. Ich arbeite ausschließlich Remote mit Kollegen (vor allem externe) zusammen. Meine letzten beiden Anwesenheitstag hier im Büro saß ich im 8er Büro komplett alleine. Meine Arbeit lässt sich absolut verlustfrei (wenn nicht sogar besser) von zu Hause (oder Gott weiß wo) erledigen. Was zur Hölle sollen nun diese zwingenden betrieblichen Gründe sein? Ja, ich weiß, das kann mir hier keiner beantworten. Aber ich gehe davon aus, das wir nicht das einzige Unternehmen in Deutschland sind, die "Angst" vor dem Homeoffice haben, weil die Geschäftsführung alt im Kopf ist und ihren Mitarbeitern einfach ein Grundmisstrauen gegenüber bringt.

Vielleicht werde ich wieder etwas empfänglicher für anderweitige Karriere Chancen.
Hast du mal nachgefragt , ob es ein Problem wäre komplett von zu Hause zu arbeiten?

Bei mir ist das Problem, dass ich zu hause nur ca. 4Mbit Internet habe.
 
Kann ich verstehen. Bei uns ist es genau anders herum. Wir wurden gerade angehalten, unbedingt zu Hause zu bleiben. Bei uns im Team muss einer sm Tag reale Post bearbeiten, der eine darf/muss ins Büro, abwechselnd. Sonst niemand.
Mag ja bei euch gut klappen. Wenn die mir noch einmal mit diesem Homeschooling- Mist kommen, dann schmeiße ich PC, Handy und Tablet in die Ostsee und behaupte, dass ich nie so etwas besessen hätte.
 
Ich erinnere hier an meinen Arbeitgeber - Land Niedersachsen - Finanzminister Hilbers:

Berlin - die Regierung beschließt Homeofficepflicht

Herr Hilbers im Anschluss an die Pflicht: Nee, ich sehe keine Veranlassung und Notwendigkeit dazu meine Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken. Homeoffice bei geschlossenen Ämtern ist durchaus möglich, fast alle könnten von Zuhause aus arbeiten. Doch Hilbers sah es zunächst nicht für notwendig an. Dann durften irgendwann Mitarbeiter nach Hause. Mal schauen, wie es nun läuft.
 
Hast du mal nachgefragt , ob es ein Problem wäre komplett von zu Hause zu arbeiten?

Bei mir ist das Problem, dass ich zu hause nur ca. 4Mbit Internet habe.
In der E-Mail steht sowas drunter:
"Für alle Beschäftigten gilt: Bei Zuwiderhandlungen drohen arbeitsrechtliche Maßnahmen."

Meine Internetanbindung zu Hause ist mit 1 Gib/s sogar besser als das, was an meinem Arbeitsplatz im Büro ankommt ;-)
 
wow, bin ich gerade angepisst.

Das neue Infektionsschutzgesetz sieht eine Homeoffice-Pflichte vor, sofern nicht zwingende betriebliche Gründe dagegen sprechen. (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/buerokratieabbau/infektionsschutz-arbeitsplatz-1983894)

Nun, was hat mein Arbeitgeber daraus gemacht? Die Präsenzpflicht wird von 2 Tagen pro Woche auf 1 Tag pro Woche bis zum 31.12. reduziert. Nun mag es vielleicht wirklich Leute hier geben, die mal einen Aktenordner oder was weiß ich für ihre Arbeit brauchen. Aber ich bin ein verfi**ter Software Entwickler. Ich habe seit 3 Jahren weder Blatt noch Stift für die Arbeit in der Hand gehabt. Ich arbeite ausschließlich Remote mit Kollegen (vor allem externe) zusammen. Meine letzten beiden Anwesenheitstag hier im Büro saß ich im 8er Büro komplett alleine. Meine Arbeit lässt sich absolut verlustfrei (wenn nicht sogar besser) von zu Hause (oder Gott weiß wo) erledigen. Was zur Hölle sollen nun diese zwingenden betrieblichen Gründe sein? Ja, ich weiß, das kann mir hier keiner beantworten. Aber ich gehe davon aus, das wir nicht das einzige Unternehmen in Deutschland sind, die "Angst" vor dem Homeoffice haben, weil die Geschäftsführung alt im Kopf ist und ihren Mitarbeitern einfach ein Grundmisstrauen gegenüber bringt.

Vielleicht werde ich wieder etwas empfänglicher für anderweitige Karriere Chancen.
Frag doch freundlich beim Vorgesetzten nach, sprechen hilft ;)
 
In der E-Mail steht sowas drunter:
"Für alle Beschäftigten gilt: Bei Zuwiderhandlungen drohen arbeitsrechtliche Maßnahmen."

Meine Internetanbindung zu Hause ist mit 1 Gib/s sogar besser als das, was an meinem Arbeitsplatz im Büro ankommt ;-)
Habt ihr denn auch so nen Schrieb, den ihr evtl. bei Verlangen vorlegen müsst, wo ankreuzbar ist, welche Notwendigkeit deine Anwesenheit im Büro hat?
 
In der E-Mail steht sowas drunter:
"Für alle Beschäftigten gilt: Bei Zuwiderhandlungen drohen arbeitsrechtliche Maßnahmen."

Meine Internetanbindung zu Hause ist mit 1 Gib/s sogar besser als das, was an meinem Arbeitsplatz im Büro ankommt ;-)
Nun, du hast ja nun mehrere Möglichkeiten:
- Freundlich Nachfragen
- Nachfragen ob es deren Ernst ist
- Melden (selten sinnvoll)
- Dich umschauen
 
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