Interview mit Klaus Allofs auf Werder.TV:
Reporter: Der Transfer-Coup ist perfekt. Claudio Pizarro wechselt zurück an die Weser. Wie ist es dazu gekommen?
KA: Ja, ist eigentlich 'ne lange Geschichte, weil wir diese Möglichkeit schon lange im Kopf hatten und wir die ersten Gespräche schon vor 3 oder 4 Monaten geführt haben und damals sah es aber nicht danach aus, dass das zu realisieren ist und so sind einige Dinge zusammen gekommen. Trainerwechsel bei Chelsea und und und - und so hat es sich in den letzten Tagen in diese Richtung entwickelt, das es doch eine Möglichkeit geben könnte und jetzt sind wir froh, dass es auch wirklich geklappt hat.
Reporter: Ist er der Topstürmer, der Werder noch gefehlt hat?
KA: Thomas Schaaf und ich glauben das schon. Wir sind fest davon überzeugt; wir stufen Claudio unter den Topstürmern Europas ein, der bei Chelsea aus bekannten Gründen nicht so viel gespielt hat, aber wer in bei Bayern München gesehen hat, aber wer in vor allen Dingen auch bei Werder Bremen gesehen hat, der weiß welche Fähigkeiten er hat und er hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und ist vielleicht neben unseren jungen Stürmern die wir haben auch das erfahrene Element, das uns vielleicht noch gefehlt hat.
Reporter: Jetzt handelt es sich bei diesem Transfer um eine Ausleihe für ein Jahr ohne Kaufoption. Ein Risiko?
KA: Nein, keineswegs. Also man muss das realistisch sehen, dass solche Dinge von der Ablösesumme und auch vom Gehalt normalerweise nicht zu stemmen sind. Jetzt ist eben die besondere Situation wo der Spieler auch sagt "Ich möchte spielen, ich möchte vor allen Dingen auch Champions League spielen" und deswegen ist so etwas erst möchlich geworden. Aber ein Kauf oder einen Vertrag über eine längere Zeit zu machen war erst einmal nicht möglich. So freuen wir uns jetzt auf das eine Jahr und dann werden wir sehen wie sich das in diesem einem Jahr entwickelt hat und wer weiß wie es dann anschließend weitergeht. Aber vorgesehen ist jetzt erst einmal nichts.
Reporter: War es schwierig ihn davon zu überzeugen zu Werder zurückzugehen oder war es ein Vorteil, weil er schon einmal in Bremen gespielt hat?
KA: Ich glaube das ist ausschlaggebend. Es gab - das habe ich in den letzten Wochen auch immer wieder mitbekommen - sehr viele Anfragen und da war, glaube ich, ausschlaggebend, dass er hier bei Werder Bremen seine Karriere in Europa begonnen hat, das er eben mit Werder Bremen sehr gute Erfahrungen verbindet und das hat uns dann schon sehr geholfen. Aber auch die Tatsache, dass wir Champions League spielen, weil das sicherlich eine Sache ist, die jeden Topstürmer reizt dort dabei zu sein. Und das hat dann schlussendlich den Ausschlag für Werder Bremen gegeben.
Außerdem wird noch erzählt, dass er am gestrigen Montag nach Bremen reisen würde und heute um 9:30 Uhr dann die Pressekonferenz stattfinden solle. Werder hofft, dass er bis zum Spiel gegen Schalke spielberichtigt ist. Alle notwendigen Formalitäten seien erledigt und deshalb gehe man in Bremen davon aus, dass Pizarro Samstag spielen dürfe.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Außerdem wurden Pizza schon direkt nach seiner Landung beim Einladen seines Koffers ins Auto einige Fragen nebenbei gestellt:
Reporter: Wie viele Tore schießt du?
Pizarro: Schau mer mal!
Reporter: Schau mer mal - Das klingt ja bayrisch.
Pizarro: Ich war ja auch sechs Jahre da.