Claudio Pizarro

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"Ohrfeigen-Skandal", "Tätlichkeit"

:lol:

Der Sport wird mehr und mehr zur absoluten Lachnummer.
 
Man kann es drehen wie wir wollen.Es war eine Tätlichkeit.Soetwas darf bei aller Provokation nicht passieren.Pizarro ist schließlich kein Jungspund mehr.Und was soll Pogatetz anderes sagen ,als das die Hand von Pizarro in seinem Gesicht war.Natürlich würde es mich freuen wenn es keine Sperre gibt,aber es sollte mich sehr wundern.Und da muss sich auch niemand beschweren.Für soetwas fehlt mir jedes Verständnis. Er schadet seinem Arbeitgeber in jeder Hinsicht.
 
Da das Sportgericht nicht wegen einer Täütlichkeit ermittelt, sondern wegen "krass sportwidrigem Verhalten" möchte man meinen, dass man dort auch nicht zwingend der Auffassung ist, dass ein Klaps eine "Tätlichkeit" ist. Die Argumentation wäre wohl eher, dass die Hand da nichts zu suchen hat und dass es eine Beleidigung oder Ehrverletzung ist, mit der Hand dem Gegner ins Gesicht zu gehen. Das mag dann so sein, wenn es schön macht. Aber kein Grund für nachträgliche Sperren meiner Ansicht nach.
 
@ Maddin

Ist das so?

Auf dfb.de steht folgendes:

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat ein Ermittlungsverfahren gegen Claudio Pizarro vom Bundesligisten Werder Bremen eingeleitet. Der Spieler steht unter Verdacht, sich im Bremer Bundesliga-Heimspiel gegen Hannover 96 am 11. März 2012 einer Tätlichkeit gegen den Gegner in der Form des krass sportwidrigen Verhaltens schuldig gemacht zu haben.
 
Na wenn se meinen, dass das ne Tätlichkeit ist, dann sollten sie nie mal nen richtigen Sport betreiben. Klar muss sowas nicht sein, aber noch weniger braucht man dieses mediale Aufspüren vermeintlicher Schwerverbrecher und Schläger. "Opfer Pogatetz" steht in der BILD und ich vermute die meinen das ernst.
 
Über die Bildschlagzeilen brauchen wir auch nicht ernsthaft reden, dass das aufgebauschter Unfug ist, steht außer Frage.

Eine Tätlichkeit, das dürfte dir in diesem Thread nicht entgangen sein, sehen aber die Meisten darin.
 
Der DFB hat seine eigenen Gesetzmäßigkeiten, das zeigt mE die Hannoveraner Reaktion auf.

Meines Erachtens sollte sich der DFB spätestens jetzt mal hinterfragen! ;)
 
Ich denke es gibt genügend Menschen, die zwischen einer klaren Tätlichkeit, zum Beispiel durch einen Faustschlag, und gar nichts, also höchstens eine angedeutete Bewegung, etliche Abstufungen vornehmen und für die nicht gilt, dass jede Bewegung immer gleich als eine "Tätlichkeit" zu werten ist. So viel Vernunft traue ich einer nicht unerheblichen Minderheit durchaus zu. Ob nun diese Aktion als Tätlichkeit zu werten ist, hängt dann von zwei Fragen ab:

1. Vorsatz, welchen Pizarro bestreitet. Hier müsste man gute Gründe haben, dies auf keinen Fall zu gauben und Pizarro einen vorsätzlichen Schlag unterstellen.

2. Das subjektive Empfinden von Pogatetz. Ob etwas eine Tätlichkeit ist oder nicht, hängt doch sehr stark davon ab, ob derjenige, der da vermeintlich tätlich angegriffen wurde, mehr als einen Lufthauch gespürt hat. Das gilt natürlich dann nicht, wenn der Täter das Opfer aus Gründen, die ihm nicht zuzurechnen sind, verfehlt - das wäre dann ein strafbarer Versuch, natürlich.
 
:tnx:

Der DFB behält sich aber - so wie wir es bislang in Erfahrung gebracht haben - vor, das besser als die Beteiligten, beurteilen zu können.

Da liegt mE ein Trugschluss vor!
 
Ihr könnt hier ja fachsimpeln, so viel ihr wollt. Allein die Tatsache, dass er "Wiederholungstäter" (schreckliches Wort) ist und in der Hinrunde schon den Ellenbogen eingesetzt hat, wird mit Sicherheit zu einer Sperre führen. Ich tippe auf mindestens drei Spiele.
 
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