Fußballvergewaltiger? Ich habe gestern bei vielen Spielern des FC Chelsea klassische Tugenden des Fußballs gesehen für die sich sogar schon junge Möchtegernstars zu schade sind. Sich in Schüsse zu werfen, für seine Mannschaft zu kämpfen, das sind Fußballtugenden wie ich sie eben auch liebe. Es muss eben nicht immer das schöne Doppelpässchen und der Übersteiger sein, der den Erfolg bringt.

Genauso überflüssig wie die Frage von Jan Henkel an di Matteo, ob er seinen Stil denn schön finde. Das riecht extrem nach schlechter Verlierer und ich bin froh, dass solche Kommentare gestern Seltenheit gewesen sind. Man ist schließlich nicht Barcelona.
Chelseas Stil ist doch absolut legitim und effizient im Sinne einer Topmannschaft. Auch das ist eine Art, Fußball zu spielen, auch wenn das einige schon im Halbfinale nicht einsehen wollten.