Caillera informiert...

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas rheinbacher
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Ich verstehe nicht was du dagegen hast.

Man kennt die Einstellung von RV und sie ziehen dies konsequent durch, was ich gut finde. Ich habe mich zu wenig mit dem Vorfall beschäftigt, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob es der richtige Weg ist, sich dort "einzumischen".


Das ist der Dünnschiss..... Aber hauptsache es wird wieder über einem gesprochen. Diese Gruppe macht sich immer lächerlicher.
 
Das ist der Dünnschiss..... Aber hauptsache es wird wieder über einem gesprochen. Diese Gruppe macht sich immer lächerlicher.
Dünnschiss sieht bei mir anders aus, zwar auch braun aber ... anders.
Was genau spricht denn dagegen, dass über sie gesprochen wird? So lange es keine negativen Zeilen sind dürfen Sie doch dem nachgehen, was zu verfolgen bzw. was Ihres Ziele sind. RV ist klar links, da passt solch ein Brief schon. Nur wie gesagt, ob es dort richtig ist sich so einzumischen, kann ich nicht sagen.
 
Dünnschiss sieht bei mir anders aus, zwar auch braun aber ... anders.
Was genau spricht denn dagegen, dass über sie gesprochen wird? So lange es keine negativen Zeilen sind dürfen Sie doch dem nachgehen, was zu verfolgen bzw. was Ihres Ziele sind. RV ist klar links, da passt solch ein Brief schon. Nur wie gesagt, ob es dort richtig ist sich so einzumischen, kann ich nicht sagen.

Ich denke schon, dass das richtig ist. Der offene Brief sieht mir wie ein Angebot zur Hilfestellung aus, da der Verein Alemannia Aachen allem Anschein nach keine Erfahrungen mit rechten Hooligans hat, die Werder schon seit langem hat. Der Brief ist als Angebot der Unterstützung von RV zu sehen und gleichermaßen als Bitte, beim Fanprojekt Bremen nachzuforschen, wie dieses das Problem Rechtsradikalismus angeht.
 
Dünnschiss sieht bei mir anders aus, zwar auch braun aber ... anders.
Was genau spricht denn dagegen, dass über sie gesprochen wird? So lange es keine negativen Zeilen sind dürfen Sie doch dem nachgehen, was zu verfolgen bzw. was Ihres Ziele sind. RV ist klar links, da passt solch ein Brief schon. Nur wie gesagt, ob es dort richtig ist sich so einzumischen, kann ich nicht sagen.

Doch, sich einmischen ist richtig.
 
Ich denke schon, dass das richtig ist. Der offene Brief sieht mir wie ein Angebot zur Hilfestellung aus, da der Verein Alemannia Aachen allem Anschein nach keine Erfahrungen mit rechten Hooligans hat, die Werder schon seit langem hat. Der Brief ist als Angebot der Unterstützung von RV zu sehen und gleichermaßen als Bitte, beim Fanprojekt Bremen nachzuforschen, wie dieses das Problem Rechtsradikalismus angeht.

Ich behaupte mal das man in Aachen nicht weniger Erfahrung hat als in Bremen.

Ich finde die Diskussion sehr interessant, wobei ich sagen muß das ich die Szene in Aachen nicht kenne.
 
Ich denke schon, dass das richtig ist. Der offene Brief sieht mir wie ein Angebot zur Hilfestellung aus, da der Verein Alemannia Aachen allem Anschein nach keine Erfahrungen mit rechten Hooligans hat, die Werder schon seit langem hat. Der Brief ist als Angebot der Unterstützung von RV zu sehen und gleichermaßen als Bitte, beim Fanprojekt Bremen nachzuforschen, wie dieses das Problem Rechtsradikalismus angeht.

Genau meiner Meinung. Besser kann man es nicht wiedergeben.:thumb:
 
Über einige (in diesem Fall gerade mika09) kann ich echt nur den Kopf schütteln...Warum gibt es so viele, die Engagement so feindlich gegenüber stehen? Das kann ich nicht verstehen. Wenn ihr selber Angst davor habt, euch gegen Rechtsradikalismus zu engagieren oder einfach keine Lust darauf, gegen die Hundemorde in der Ukraine, gegen Korruption, gegen Armut, gegen Menschenrechtsverletzungen etc. etc. zu protestieren - ok. Aber es kotzt mich an, dass Leute, die sich engagieren, belächelt und beleidigt werden :wuerg:

Denn das ist das, was Racaille hier tut in meinen Augen: Sie engagieren sich gegen Diskriminierung und Rechtsradikalismus.

Was genau im Stadion vorgefallen ist, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nicht, ob die Aaachener Supporters die Ultras Aachen angegriffen und bedroht haben. Ich war nicht dabei.

Was aber ja bekannt ist, ist, dass Racaille vor einigen Jahren von Rechtsradikalen angegriffen wurde und dass sie sich u.a. gegen Diskrimierung engagieren und wirklich Erfahrung haben, die sie nach Aachen weitergeben könnten, sollte Interesse bestehen. Das tun sie garantiert nicht, damit "über sie gesprochen wird", sondern aus Überzeugung. Wenn man will, dass über einen gesprochen wird, dann kann man andere Dinge tun, die einen nicht zum "Freiwild" machen.

Mit ihrem Engagement gegen Diskrimierung und Rechtsradikalismus machen sie sich logischerweise Feinde und zur Zielscheibe für Angriffe. Ich bin froh, dass es Menschen wie Racaille gibt, die sich trotzdem engagieren.
 
Zitat von Schüttler;1989003:
Dein Kommentar ist Dünnschiss!!!!!
Bevor man etwas schreibt,Gehirn einschalten!!! :wall::wall::wall:

Wo ist dein Problem? In meinen Augen ist es Dünnschiss, sich da einzumischen, oder ach ja, helfen zu wollen. Gutmenschengelaber ist das, mehr nicht. Denke das wird AA schon gut alleine hinbekommen. Und wenn sie meinen sie klären das auf ihre eigene Art und Weise ist es deren Sache.
 
Wo ist dein Problem? In meinen Augen ist es Dünnschiss, sich da einzumischen, oder ach ja, helfen zu wollen. Gutmenschengelaber ist das, mehr nicht. Denke das wird AA schon gut alleine hinbekommen. Und wenn sie meinen sie klären das auf ihre eigene Art und Weise ist es deren Sache.

Na du scheinst dich ja gut mit der Fanszene in Aachen auszukennen :ugly:

Ansonsten kann man das durchaus skeptisch sehen ob der Einsatz in dieser Sache sinnvoll ist, es aber in der Deutlichkeit und mit der Wortwahl als "Dünnschiss" abzutun finde ich ziemlich arm.

Nun ja. Grundsätzlich finde ich es gut wenn man für seine Prinzipien eintritt - und das macht RV auf jeden Fall. Dafür Respekt - ob es hier allerdings sinnvoll und angebracht ist, vermag ich beim besten Willen nicht zu beurteilen.
 
AA steht für Alemania Aachen, damit meinte ich den Verein, und der wird schon tun was sie für richtig halten. Habe nichts von der Fanszene in Aachen geschrieben.
 
Warum sollte man sich nicht gegen "Strömungen" gegen rechts solidarisieren? Allen Anschein nach hat die Alemannia entweder nicht die Übersicht wie ihre Fans ticken oder will das Problem herunterspielen. Gerade in der aktuellen Zeit wo Ultra-Gruppierungen der mediale wind entgegenschlägt und indifferent über sie berichtet wird, ist das ein gutes und ernstzunehmendes Zeichen.
 
Gute Sache von RV. Dieser immer wieder auftretende Zwang unbedingt eine Einheit in der Fanszene haben zu müssen, ist absolut dämlich und muss unbedingt hinterfragt werden. Dasgleiche Gerede kann man auch immer wieder bei manchen Werderfans feststellen. Das von manchen gewollte Überwinden unterschiedlicher politischer Ansichten zum Zweck einer homogenen Fanszene ist doch dasselbe wie das blöde "Fussball ist Fussball und Politik bleibt Politik"- Gelaber. Schön das es auch ein paar reflektierende Gruppen in den Fanszenen gibt, wie zum Beispiel bei Werder Racaille und Infamous.
 
Ich glaube nicht das man bei einer Ultragruppierung wie RV von Gutmenschen sprechen kann.
Ich persönlich finde es aber gut das man sich einmischt und solche Dinge nicht toleriert.
Sich mit den, ich sage mal vorsichtig "vermutlich" rechten Angreifern irgendwie zu einigen und Frieden zu schließen kann ja wohl nur ein Witz sein, oder?

Ich fühle mich in unserer Ostkurve jedenfalls wohl und würde unsere Szene als liberal und offen bezeichnen.
 
Ich habe aus anderen Medien eben von dem Konflikt in Aachen und dem offenen Brief von Racaille Verte erfahren und mich schlau gemacht. Ich finde es gut, dass die Aachener Ultras den Nazis Paroli bieten und ich finde es super, das es eine Bremer Fangruppe ist, die sie dabei unterstützt. Absolut vorbildlich! :thumb:
 
Bei einem offenen Brief geht es immer darum, dass sich der Briefschreiber profiliert. Das ist doch vollkommen klar. Und auch keineswegs verwerflich.

Was den Vorwurf der einmischung betrifft: Wo menschenverachtende Arschlöcher den Kopf aus dem Loch stecken und gewalttätig werden, gibt es kein "das geht mich/Dich/uns/Euch nichts an". Es ist vielmehr richtig, dass rechtsradikale Gruppen in deutschen Fanszenen bekämpft werden müssen, bevor es so weit kommt, wie es in etlichen Fanszenen des Auslands und auch des (insbesondere ostdeutschen) Inlandes bereits ist. Der hierzu passende Schlaumeierspruch lautet "Wehret den anfängen!" Und das ist eine forderung der Vernunft und nichts anderes.

Dass man gegen Nazis und gegen alle anderen wahnsinnigen antisemiten und Menschenschlächter einzutreten hat, kann die Menschheit, wenn sie noch eine sein will, sich nicht aussuchen:

Hitler hat den Menschen im Stande ihrer Unfreiheit einen neuen kategorischen Imperativ aufgezwungen: Ihr Denken und Handeln so einzurichten, daß Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts Ähnliches geschehe.

Man kann sich in dieser Frage nicht mit einer unpolitischen Haltung oder Nichteinmischung in die Büsche schlagen, sondern man muss Partei ergreifen.
 
Back
Top