"Braunschweig. Mit 2:1 bezwingen die Löwen die Gäste aus Ingolstadt. Die Löwen konnten das Spiel nach dem Rückstand durch Hartmann (27.) durch Tore von Oliver Kragl (34.) und Dennis Kruppke (87.) drehen.
In der ersten Halbzeit waren die Löwen über lange Zeit die drückende Mannschaft, nur zu Beginn - in den ersten 10 Minuten - hatten die Gäste die Oberhand. Durch frühes Stören ließen sie den Löwen kaum Gelegenheit ihr Spiel zu machen. Vielmehr wurde der Ball quer gespielt, um ihn überhaupt in den eigenen Reihen zu halten. Danach ließen sich die Gäste etwas zurück fallen, gaben den Löwen etwas mehr Raum, der auch genutzt wurde. In der zehnten Minute musste Torhüter Lutz das erste Mal eingreifen. Nach einer zentimetergenauen Flanke von Oliver Kragl von der linken Seite köpfte Tim Danneberg den Ball aber genau in die Arme von Lutz. Gleich im Anschluss öffnete der Himmel seine Schleusen und es regnete und stürmte unerbittlich. "Beste" Bedingungen für ein schnelles und flüssiges Fußballspiel. In der 15. Minute ereignete sich die nächste Gelegenheit. Onuegbu und Kruppke spielten mit einem Doppelpass die Abwehr aus, der Abschluss des Stürmers - ein Pass zu Morabit kam aber nicht an, denn ein Verteidiger der Bayern sprintete dazwischen und klärte diesen Ball. In der 19. Minute kamen die Ingolstädter das erste Mal gefährlich vor das Tor von Marjan Petkovic. Auf der linken Seite trieb Buchner den Ball nach vorne und passte an die Strafraumgrenze zu Wenczel. Doch Deniz Dogan ging dazwischen und konnte den Ball klären. Beim Abschluss hatte die Eintracht die besseren Gelegenheiten. So hatte "King" in der 23. Minute die Torgelegenheit, schoss aber neben den Kasten. Zuvor hatte Deniz Dogan den Ball auf Dennis Kruppke gespielt der diesen direkt zum Stürmer weitegeleitet hatte.
Das Tor fiel dafür auf der anderen Seite. Nach einem Pass aus dem Mittelefld tauchte Hartmann freistehend vor Marjan Petkovic auf und überwand den Braunschweiger Torhüter mit einem Heber zum 0:1. Eintracht wirkte etwas geschockt und konnte im Anschluss wenig Offensivaktionen zeigen. Der nächste gute Angriff der Blau-Gelben brachte mit einem schönen Flachschuss von Oliver Kragl den Ausgleich in der 34. Minute. Nun hatte die Eintracht wieder Oberwasser. In der 38. Minute war es wieder Oliver Kragl, der mit einem schönen Schuss an Lutz scheiterte. Ebenso erging es Tim Danneberg, der nach einer abgewehrten Ecke der Gäste den Ball von Kingsley Onuegbu bekam und aus rund 16 Metern den Ball nicht an Lutz vorbei bekam. Die letzte Möglichkeit der ersten Halbzeit hatte Deniz Dogan. Dessen verunglückte Flanke wehrte erneut der Ingolstädter Torhüter zur Ecke ab.
Der zweite Durchgang begann für die Löwen verheißungsvoll. Denn nur drei Minuten nach dem Seitenwechsel klatschte ein Kopfball von "King" Onuegbu nach einer Kruppke-Ecke an den Pfosten. Eintracht blieb weiter am Drücker, wirkte dabei phasenweise zu überhastet. Denn im Spielaufbau unterliefen den Blau-Gelben einige Abspielfehler. Nach rund einer Stunde kamen die Braunschweiger zur nächsten guten Chance. Diese resultierte erneut aus einer Standardsituation. Deniz Dogan zirkelte einen Freistoß aus gut 18 Metern über die Mauer hinweg. Torhüter Lutz war zur Stelle und lenkte das Leder um den Pfosten (61.). Zwar blieb Eintracht in der Folge die aktiviere Mannschaft, Ingolstadt fand aber wieder ins Spiel ohne dabei mit Torraumszenen aufwarten zu können. So fand das Spiel überwiegend im Mittelfeld statt.
In der Schlussphase zeigten sich die Gastgeber wieder durchschlagskräftiger. Ingolstadt wurde in die eigene Hälfte gedrängt und auch über die Flügel gewann das Offensivspiel an Fahrt. Häufig blieb der finale Pass oder das letzte Zuspiel in der Abwehr hängen. So gab es die nächste hochkarätige Chance erst in der 84. Minute. Nachdem Tim Danneberg zunächst einen Angriff der Ingolstädter abfing, spielte er den Ball auf den linken Flügel auf Oliver Kragl. Der flankte präzise in die Mitte auf den zwischenzeitlich eingewechselten Marco Calamita. Der Stürmer zog ab, musste aber mit ansehen, wie sein Schuss zunächst von Torhüter Lutz angelenkt wurde und dann anschließend an den Pfosten rollte. Von dort sprang er ins Toraus. Dass es dennoch zum Sieg langte, lag am Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Dankert.
Der hatte im Strafraum ein Handspiel geahndet. Die sich bietende Chance ließ sich Dennis Kruppke nicht nehmen und verwandelte flach ins vom Schützen gesehene linke Eck zum 2:1. Bis zum Schlusspfiff kontrollierte Eintracht das Geschehen und hielt die Bayern weitgehend vom eigenen Tor fern. Damit sicherten sich die Blau-Gelben den vierten Saisonsieg."
Quelle: eintracht.com
Ein ganz wichtiger Sieg um nicht noch mehr abzurutschen.