"...Wir sprechen uns entschieden gegen die astronomischen Preiserhöhungen aus. Der Besuch des Weser-Stadions muss weiterhin auch für weniger zahlungskräftige Menschen möglich sein. Die Preispolitik zeigt auf eindrucksvolle Weise, was “Soziale Verantwortung” für den Vorstand bedeutet. Hierbei geht es ihm nicht um die Identifikation mit und das Handeln nach entsprechenden Werten, sondern vielmehr um den Aufbau eines Images, das durch symbolische Akte aufrecht gehalten wird und ansonsten in entscheidenden Fragen bedeutungslos bleibt..."
...für ein klassenkämpferischer Unsinn, einen Zusammenhang zwischen der Preisgestaltung bei Werder Bremen und der soziale Verantwortung des Managements ziehen zu wollen. Es handelt sich weder um eine soziale Einrichtung, noch um Gemeingut mit Nichtauschlussklausel. Der Vorstand ist in 1.Linie dem langfristigen Erfolg des Vereins - immerhin eine GmbH - verpflichtet, nicht erwartetet werden kann jedoch, dass die Vereinsführung Wohltätigkeiten verteilt. Vielleicht sollte der Anspruch "ICH WILL ALLES HABEN" ein wenig zurückgeschraubt werden, ein schöner Abend bei Freunden zu Hause kann doch auch einmal schön sein, ohne sich gleich von der Gesellschaft ausgeschlossen zu fühlen.
Eher nachvollziehen - aber das scheint ja nicht das Hauptthema zu sein - kann ich den Wunsch, dass die sich zusammengehörig fühlenden Gruppen das auch weiterhin dürfen. Die Spiele der CL deshalb boykottieren zu wollen halte ich für kontraproduktiv, da solltet Ihr lieber den moderaten Weg nehmen - Kontaktaufnahme mit dem Verein.
B.