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Berliner69
Guest
Der BVB hat es ganz einfach verpasst, Spieler wie Götze oder Lewandowski zu ersetzen. Wie seinerzeit der SV Werder Özil....es wurden damals auch die falschen Leute geholt.
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Weil sicherlich auch dir bewußt ist, daß der BVB trotz eines überdurchschnittliches Budget finanziell nicht mit den Bayern mithalten kann, ist dieses Beispiel obsolet. Dennoch hat der BVB finanzielle Möglichkeiten, von denen die meisten Bundesligisten nur träumen.Du meinst, warum er den Kader nicht ähnlich breit aufstellen lässt wie z. B. Bayern München?
Sind wir hier nicht genau bei dem Problem der steigenden Erwartung, wie wir sie auch bei Werder erlebt haben? Hätte es das Pulikum verstanden, wenn er statt wieder fit erscheinender Routiniers auf unerfahrene Nachwuchskräfte zurückgegriffen hätte? Hätte man ihm im Misserfolgsfall nicht genau dieses "um die Ohren gehauen"? Wer sagt überhaupt, dass der BvB mit den Youngsters nicht auch auf einem Abstiegsplatz gelandet wäre?
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Warum hat Werder das jahrelang so selten geschafft: seine Talente in die Bundesliga zu befördern?
Werder hat immer auf einem hohen Level gelebt, in der Champions League. Werder hat Geld gehabt und versucht, die Mannschaft immer stark genug dafür zu machen. Aber dabei hat Werder es versäumt, junge Spieler nachzuziehen. Ich denke da an Simon Rolfes, Christian Schulz, Max Kruse, Martin Harnik, die ja alle Werder verlassen haben. Und mein Zögling Karim Bellarabi, den ich selber Werder angeboten habe, war ja nicht tauglich für die Bundesliga und ist heute in Leverkusen der gefragte Mann, der Nationalspieler geworden ist.
Dabei beißt es sich doch gar nicht, in der Champions League zu spielen und jungen Talenten Chancen zu geben oder?
Nee. Ich bin ja auch aufgewachsen in den Jahren, in denen Werder viel Erfolg hatte. Da gabs zwar noch nicht die Champions League, aber Europapokalspiele. Da wurde ich immer wieder rein geschmissen. Und nicht nur ich, auch Frank Ordenewitz oder Gunnar Sauer. Das hat uns geprägt.
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Der BVB hat es ganz einfach verpasst, Spieler wie Götze oder Lewandowski zu ersetzen. Wie seinerzeit der SV Werder Özil....es wurden damals auch die falschen Leute geholt.
Das Problem ist aber, daß solche Spieler nun einmal "nicht auf den Bäumen wachsen", wobei der BVB natürlich bessere finanzielle Möglichkeiten als Werder hat, auch wenn diese noch weit hinter den Buyern liegen.
Diese hier ewig aufgestellten Forderungen nach Personalwechsel deuten für mich auf ein ziemlich irrationales Verhältnis zur Realität hin. Man kann nicht einfach, wie in Computerspielen, beliebig Personal und Bedingungen wechseln. Das gelingt womöglich nur Bayern München. Weil dem so ist, hält man natürlich tunlichst an Bewährtem fest, solange sich keine Alternativen anbieten. Ein Wechsel um des Wechsels Willen, ist für viele "Experten" offenbar opportun, sinnvoll ist es nur in den seltensten Fällen.
wenn es stimmt, dann hatte der BVB in der letzten Götze Saison fast 60 Mio€ in der Champions League eingenommen! Dazu der Verkauf von Götze....
Also Geld war da! Warum man dann Aubameyang und Mchitarian holt????
Billig waren die auch nicht! Und für Ramos (8 Mio € ) und Immobile (18Mio€wurde auch kräftig gelöhnt...
Klar wachsen Lewandowskis oder Götzes nicht auf Bäumen,... aber Geld war definitiv vorhanden! Was kostete Kagawa??? Billig war der sicher auch nicht!!!

Ich bleibe dabei, dass der BVB zu schnell großen Erfolg hatte. Seit Klopp übernahm, ging es dort stetig bergauf. Erst EL, dann Meisterschaft, dann Meisterschaft + Pokaltriumph, Jahr darauf CL-Finale, welches man mit ein bisschen Glück hätte gewinnen können, dann wieder Poaklfinale und nun WM-Gewinn mit diversen Spielern, auch wenn die kaum gespielt haben.
Was soll denn jetzt noch kommen? Sie haben doch alles gewonnen!
Warum spielen sie in der CL gut und in der Buli schlecht?
Was soll der Klopp ihnen denn noch erzählen?
Sie hätten ein neues Team aufbauen müssen und nicht nur einzelne Spieler ersetzen, was ihnen auch nicht gelungen ist.
Bayern hat ein extrem auf den Erfolg fokussiertes Team, Dortmund lebt von der Emotion. Da glauben so manche im Team, dass es irgendwie schon wieder wird.
Diese Liga verzeiht keine gravierenden Fehler auf Dauer.
Absteigen werden sie nicht, aber was wird am Ende der Saison sein? Wahrscheinlich ein Exodus der Stars und ihre Neuverpflichtungen sind auch nicht alles 100%tige Treffer mehr, was normal ist.
Nur war das in DO eben nicht normal, sondern jeder Transfer ein absoluter Volltreffer. Die Normalität kehrt dort ein und DO lebt in den Extremen.
Da ist sicher was dran. Ich denke auch, dass da eine gewisse mentale Müdigkeit einsetzt und der Wille fehlt, gegen Paderborn und Werder 100℅ zu geben. Die Konzentration liegt auf den Pokalwettbewerben, ähnlich wie bei Werder 08/09, wo eine hochkäratige Mannschaft eben nur dort bereit war, an die Schmerzgrenze zu gehen, mglw. unbewusst. Dieses Mentalitätsproblem haben die da auch, die Nationalelf ja derzeit ebenso, wo es schwer fällt, sich nach dem WM- Titel noch gegen Irland und Gibraltar zu motivieren.



Der Niedergang des jeweiligen Bayern Konkurrenten ist m.E. ein normales Phänomen. Ich glaube nicht, dass der BVB im Nächsten Jahr auf CL-Einnahmen setzten kann. Aktuell ist selbst die EL in weiter Ferne. Mal sehe, wie lange die das durchhalten mit ihrem hochbezahlten Kader.
Das hängt aber weniger mit individuellen Managementfehlern oder Transferflops zusammen, sondern ist normal.
Die Mannschaft, die den Bayern Paroli bietet, hat entweder ein herausragendes Konzept, Kollektiv und/oder herausragende Einzelspieler. Die Bayern brauchen dann 1-2 Jahre um das aufzuholen und schon sind Sie wieder on top. Und der Konkurrent muss erst einmal die Wunden lecken.
Einfach weil sie die Möglichkeit (und Strategie) haben eine top-Qualität in der Breite vorzuhalten. Und weil sie sich ständig konsequent wandeln. In München wäre Klopp nach der halben Hin-Serie weg gewesen, egal wie Echt die Liebe ist. Wenn sich abzeichnet, dass der Erfolg ausbleibt, dann wird jemand Neues geholt, der neue Reize setzt.
Mehr als fünf Jahre, den Bayern konstant auf Augenhöhe Paroli bieten, ist extrem schwer und außer Gladbach in den 70ern und uns in den späten 80er /frühen 90ern ist das auch keinem Verein gelungen.
Die Mannschaft schafft einen plötzlichen Triumpf wird dann aber durch einzelne Abgänge (evtl. Sogar auf Schlüsselpositionen) geschwächt, (dadurch fehlen die herausragenden Spieler), das Kollektiv wird langsam untergraben und das Konzept nutzt sich langsam ab.
Selbst wenn man die Qualität z.T. ersetzten kann (das konnte Allofs zu Anfang und das konnte auch Dortmund), der Niedergang ist vorprogrammiert.
Bei Bayern hat das Kollektiv einen untergeordneten Stellenwert, das Konzept einen Mäßigen, die Qualität einen Überragenden.
Und natürlich erhält man sich den Qualitätsvorsprung nicht nur dadurch, dass man sich selbst stärkt, sondern auch dadurch, dass man die direkte Konkurrenz (also Bundesliga) gezielt schwächt. Das hat ganz klar System bei Dehnen.
(...)Keinen Immobile oder Aubameyang oder Mchitarian....
Obwohl das top-Spieler sind, die auch im letzten Jahr gut gespielt haben. Aber das Kolektiv und das Konzept war Ihre Stärke. M.E. ist das Konzept weitestgehend durchschaut und das Kollektiv ist geschwächt.
Der Kader ist mindestens CL-tauglich. Es müsste jetzt ein internationaler Trainer-Star her, der die Spieler (anders) beeindrukt.
Aber das wäre der Fan-Base nicht zu erklären, weder in Dortmund noch anderswo. Wer von dehen will schon dafür stehen wofür Bayern steht?
EDIT:
Wenn sie Bayern-like sein wollten, müssten sie jetzt einen Mourinio holen...
Einen der ein hohes Standing hat und ganz anders spielt.
Du sagst es!!! Wobei ich mich frage, wieso kein Verein "das Modell Bayern" kopieren kann?
Eigentlich müsste der BVB in der Lage sein! Leverkusen oder Wolfsburg haben bzw hätten die Kohle; jedoch fehlt ihnen die Fanbasis! Die hätten Schalke und der BVB, ebenso wie das Stadion.Auch das Standing!
Der BVB hat vielleicht den Fehler gemacht, dass man nach 2 Titeln nicht den nächsten Schritt gewagt hatte! Mit (wie du richtig sagst) Qualität!
Der BVB hat es ganz einfach verpasst, Spieler wie Götze oder Lewandowski zu ersetzen. Wie seinerzeit der SV Werder Özil....es wurden damals auch die falschen Leute geholt.
Ich bleibe dabei, dass der BVB zu schnell großen Erfolg hatte. Seit Klopp übernahm, ging es dort stetig bergauf. Erst EL, dann Meisterschaft, dann Meisterschaft + Pokaltriumph, Jahr darauf CL-Finale, welches man mit ein bisschen Glück hätte gewinnen können, dann wieder Poaklfinale und nun WM-Gewinn mit diversen Spielern, auch wenn die kaum gespielt haben.

Was soll denn jetzt noch kommen? Sie haben doch alles gewonnen!
Warum spielen sie in der CL gut und in der Buli schlecht?
Was soll der Klopp ihnen denn noch erzählen?
Sie hätten ein neues Team aufbauen müssen und nicht nur einzelne Spieler ersetzen, was ihnen auch nicht gelungen ist.

Bayern hat ein extrem auf den Erfolg fokussiertes Team, Dortmund lebt von der Emotion. Da glauben so manche im Team, dass es irgendwie schon wieder wird.
Diese Liga verzeiht keine gravierenden Fehler auf Dauer.
Absteigen werden sie nicht, aber was wird am Ende der Saison sein? Wahrscheinlich ein Exodus der Stars und ihre Neuverpflichtungen sind auch nicht alles 100%tige Treffer mehr, was normal ist.
Nur war das in DO eben nicht normal, sondern jeder Transfer ein absoluter Volltreffer. Die Normalität kehrt dort ein und DO lebt in den Extremen.
Absolut richtig. So, wie auch bei uns irgendwann Normalität eingekehrt ist (Verpassen der CL-Qualifikation). Erschwert nur durch die Tatsache, dass man jahrelang über die eigenen Verhältnisse gelebt hat und den teuren Kader nicht mehr bezahlen konnte. Aber, auch das hat Dortmund in den 90ern ja schon selbst erleben müssen.Ich denke, dass die Bayern es immer wieder schaffen, ihre Konkorrenz in die Defensive zu drängen.
Sobald sie im Rampenlicht stehen und Erwartungen der Öffentlichkeit spüren, fangen sie an zu reagieren statt zu agieren. Es geht dann nicht mehr vordergündig darum die eigenen Stärken weiter zu entwickeln, personell und Konzeptionell, sondern darum den Status zu halten und Löcher zu stopfen (eben Abgänge von Schlüsselspielern zu ersetzen).
Und das geht nicht lange gut.
Das ging allen so, auch : Bremen, Leverkusen, Stuttgart, Schalke...
Klopp müsste den BVB neu erfinden und für die Spieler, die er hat ein optimales System schaffen, also wieder alle überraschen.
Schaaf ist das bei uns auch nicht gelungen (bzw. ab 2009 nicht mehr)

Wobei Schaaf und Allofs den eklatanten Fehler begingen, Özil nicht zu ersetzen. Fehleinkäufe wie Arnautovic, Marin (zumindest passte er nicht in Schaafs System)Wesley ,Avdic, Tosic häuften sich. (...)
Bayern München unterlag bis vor einigen Jahren den gleichen Schwankungen, Leistungseinbrüchen bzw. Krisen, die, wie Maddin es reichtig beschrieben hat, in einem bestimmten Zyklus (z.B. ca 7 Jahre) automatisch auftreten. Nirgends im Leben geht es immer nur bergauf, nirgends bleiben Abschwünge aus, auch bei Bayern München nicht. Das Problem für die Bundesliga ist, dass sich die Bayern in eigenen Krisenzeiten immer bei den jeweils stärksten Konkurrrenten bedient haben, sich selbst gestärkt, viel entscheidender aber, den Gegner geschwächt haben. Das mögen einige als taktisch clever bezeichnen, für mich ist es im höchsten Maß unsportlich. Wundert sich da wirklich noch jemand, dass die Verhältnisse in der Liga, zwischen dem Primus und dem Rest, immer weiter auseinander driften?

Ich glaube, dass er eben ein anderes System wollte.
ER wollte nicht mehr so abhängig sein von dem einen 10er, oher dem Einen verletzungsanfälligen Star-Stürmer, er wollte mehrere Optionen und mehrere Systeme bei Bedarf anwenden können. Sie (KATS) haben das Problem gesehen und m.E. alles versucht. Es hat aber nicht geklappt und irgendwann war die Luft raus
Das man die Spieler dann auch bzgl. Verhalten nicht in den Griff bekam und dass man starke Verletzungssorgen hatte, das kam dazu und ist eben vorprogrammiert, wenn man nicht die Qualität in der Breite hat.
Mal sehen wie es Dortmund da ergeht, die haben in Summe immernoch mehr Möglichkeiten als wir.