Borussia Dortmund

Ich hab als 10 jähriger erstmals im Stehblock gestanden. Damals noch West, da mußte man aufpassen, daß man nicht inmitten der Gästefans stand. Da waren die Stadien auch noch nicht so voll. hab schwermütig zur Ost rübergeschaut, wo die Werderaner Stimmmung gemacht haben und mir war klar: Da will ich hin.
Bin über jeden Pöks im Stadion im Stehbereich froh. man kann sich aussuchen wo man hingeht und es gibt ruhige Plätze Ost Steh wo man auch viele Pökse in Begleitung sieht. Völlig okay!

Pökse = Kinder?

Es kommt halt wirklich aufs Alter an. Ich für mich hab gedacht das vielleicht so 10 Jahre durchaus ein Alter ist, wo man mit nem Kind auch in den Stehplatzbereich kann!
 
Pöks = Kind, ganz genau. Plattdeutsch!

Denke auch, daß das ein gutes alter ist, davor ist eventuell die aufmerksamkeit ne andere. Bei "Hosenscheißern" hat man dann die eventuelle Last eines Windelwechsels etc.pp. das wäre mir zu stressig aber da gibts auch Eltern, die das ganz prima händeln. Soll aber jeder für sich entscheiden.
Ich hab mal die familieninterne "Krabbelgruppe" (waren damals alle um 10, eine jünger) ins Stadion eingeladen und begleitet. Erdet ungemein.
 
Vielleicht sind sie so naiv gewesen wie ich, das man sich denkt das Eltern ihre Verantwortung ernst nehmen und hat nun gesehen das es einige gibt die das nicht tun!

Ich kann für meinen Teil sagen, das ich das erste Mal mit 6 Jahren im Stadion war. Damals noch im Parkstadion in Gelsenkirchen. Das hat mich alle so beeindruckt, da war mir klar das ich auchmal in die Richtung Groundhopping gehen werde.

Und wenn sich "jüngere" schon für den Fussball begeistern können, erfreut einen das umso mehr. Im Endeffekt weiß man doch, was einen erwartet wenn man sich bei uns auf die Ost, in Dortmund auf die Süd oder in Gelsenkirchen auf die Nord stellt. Da sollte man keine Vorschriften machen.
 
Vom BVB Facebook

Rechtsradikales Plakat: Polizei ermittelt dank Videotechnik Tatverdächtigen

Borussia Dortmund distanziert sich ausdrücklich von einem Plakat, das während des Auftaktspiels der Bundesliga am vergangenen Freitag gegen Werder Bremen am Rand der Südtribüne gezeigt wurde. Es trug die Aufschrift "Solidarität mit dem NWDO". Besagte Abkürzung steht für den in der vergangenen Woche aufgrund seiner rechtsextremen Ideologie verbotenen Nationalen Widerstand Dortmund.

"Durch unsere neue, hochauflösende Kamera-Überwachungstechnik haben wir erstklassiges Videomaterial des Vorfalls", betont Dr. Christian Hockenjos, BVB-Direktor Organisation: "Wir haben dieses Material sofort an die Polizei weitergeleitet und arbeiten Hand in Hand mit den Behörden."

Auf dem Video ist ein Mann mit Sonnenbrille zu sehen, der ein gelbes T-Shirt mit der Aufschrift "Super 3" trägt. Dieser Mann entrollt das Plakat und gibt es an umstehende BVB-Fans weiter, die auf dem Video ebenfalls zu sehen sind. Zurzeit geht der BVB davon aus, dass Letztere nicht wussten, was sie in der Hand halten. Um zur Aufklärung beizutragen, fordert Borussia Dortmund eben diese Fans auf, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0231/1327777 zu melden - und obendrein auch alle anderen Zuschauer, die sachdienliche Hinweise liefern können.

Polizeidirektor Andreas Wien erklärt: "Gleich beim ersten Einsatz hat sich die neue Videotechnik des BVB bestens bewährt. Die Technik sowie die gute Zusammenarbeit des BVB mit der Polizei haben dazu geführt, dass ein Tatverdächtiger schnell ermittelt werden konnte." Es handelt sich um einen 27-jährigen Dortmunder, der dem Staatsschutz als Rechtsextremist bekannt ist. Ein Mann, der in der Vergangenheit bereits mehrfach im Zusammenhang mit Fußballspielen aufgefallen war.

"Borussia Dortmund verurteilt jegliche Form von Rechtsradikalismus und Rassismus in schärfster Form und wird gemeinsam mit der Polizei alle zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen, um gegen die Urheber dieser und ähnlicher Aktionen vorzugehen", sagt Hans-Joachim Watzke und fügt hinzu: "Der BVB ist ein weltoffener, toleranter Verein, der sich durch vielfältige Aktionen seit Jahrzehnten für den Kampf gegen Rassismus stark macht und sich gegen die Diskriminierung von Minderheiten wendet. Diese Werte sind für uns nicht verhandelbar, daher werden wir bei der Verfolgung von Zuwiderhandlungen eine Null-Toleranz-Strategie verfolgen und diesen Sumpf trockenlegen."

In den vergangenen Tagen hat Borussia Dortmund viele Briefe, Emails und Anrufe erhalten, in denen BVB-Fans darum gebeten haben, auch in Zukunft deutlich Position für unsere gemeinsamen Werte zu beziehen. Dieser Bitte kommt der Deutsche Meister gerne und aus tiefster Überzeugung nach.
 
Ich kann für meinen Teil sagen, das ich das erste Mal mit 6 Jahren im Stadion war. Damals noch im Parkstadion in Gelsenkirchen. Das hat mich alle so beeindruckt, da war mir klar das ich auchmal in die Richtung Groundhopping gehen werde.

Und wenn sich "jüngere" schon für den Fussball begeistern können, erfreut einen das umso mehr. Im Endeffekt weiß man doch, was einen erwartet wenn man sich bei uns auf die Ost, in Dortmund auf die Süd oder in Gelsenkirchen auf die Nord stellt. Da sollte man keine Vorschriften machen.

Das liegt aber halt immer noch in den Händen des Vereins. Und mal im Ernst, kleine Kinder haben in einem Stehplatzbereich nichts zu suchen. Wenn dann was passiert, ist das Geschrei groß und der Verein bekommt schlechte Presse ohne Ende. Daher ist es das gute Recht vom BVB dagegen was zu unternehmen! Wenn man sich denn nicht auf den gesunden Menschenverstand der Eltern verlassen kann. Und es verbietet ja auch keiner kleiner Kinder mit ins Stadion zu nehmen, dann aber halt in den Sitzplatzbereich!
 

Mir geht das Gejammer "Oh mein Gott, was für eine Hammer-Todes-Gruppe" total auf den Senkel.

Während der Saison wird immer getönt, daß man sich für die CL qualifizieren will, weil man doch gegen die großen Europas spielen möchte. Erreicht man es dann, möchte man eine möglichst leichte Gruppe haben, um auch ja ins Achtelfinale zu kommen. Dort trifft man dann auf einen etwas stärkeren Gegner, und gegen den scheidet man dann aus.

Entweder will man sich international beweisen, dann sollen die starken Gegner doch ruhig kommen, wären doch schonmal 3 hochkarätige Heimspiele in der Gruppenphase, oder ich will durch Losglück möglichst viele Runden gegen eher leichte Gegner überstehen.

Ich meine damit nicht, daß das Gejammer unbedingt von dem entsprechenden Verein ausgeht, sondern das die Medien das immer so darstellen.
 
Mir geht das Gejammer "Oh mein Gott, was für eine Hammer-Todes-Gruppe" total auf den Senkel.

Während der Saison wird immer getönt, daß man sich für die CL qualifizieren will, weil man doch gegen die großen Europas spielen möchte. Erreicht man es dann, möchte man eine möglichst leichte Gruppe haben, um auch ja ins Achtelfinale zu kommen. Dort trifft man dann auf einen etwas stärkeren Gegner, und gegen den scheidet man dann aus.

Entweder will man sich international beweisen, dann sollen die starken Gegner doch ruhig kommen, wären doch schonmal 3 hochkarätige Heimspiele in der Gruppenphase, oder ich will durch Losglück möglichst viele Runden gegen eher leichte Gegner überstehen.

Ich meine damit nicht, daß das Gejammer unbedingt von dem entsprechenden Verein ausgeht, sondern das die Medien das immer so darstellen.

Ich denke, dass auch in den Vereinen gejammert wird.

Die CL bzw. deren Modus ist doch sowieso eine reine farce. Ein newcomer wie z.B. Lügenscheid landet in Topf 4 und bekommt i.d.R. sehr starke Gegner. Wenns sportlich einigermaßen normal läuft, überstehen sie die Gruppenphase nicht, während die "Großen" aus Topf 1 und 2 weiter die große Kohle kassieren, um dafür zu sorgen, dass sie auch in der nächsten Saison ja wieder in Topf 1 oder 2 landen.

Was hat sich in den letzten Jahren eigentlich groß in Topf 1 geändert? I.d.R. spielen da ja nicht nur die erfolgreichsten, sondern auch die finanzstärksten Vereine Europas. Und der CL-Modus sorgt dafür, dass das auch so bleiben wird. Real und Barca beispielsweise werden immer unter den ersten 4 landen in der spanischen Liga und sich somit so gut wie garantiert immer wieder für die CL qualifizieren.

Die Gruppenphase und deren Setzung hat doch rein sportlich kaum noch einen Wert. Warum nicht von Anfang an im K.O-System spielen? Meinetwegen können die "Großen" in der 1. Runde ja gesetzt sein. Danach einfach alle in einen Topf und losen. Oder mit Gruppenpase. Dann aber ohne Setzliste. Mit Wettbewerb hat die heutige CL doch kaum noch etwas zu tun.

Die BLÖD nennt für Lügenscheid ja eine Horrorgruppe. Lügenscheid, Real, ManCity und Juve. Auweia. Das sind ja alles Landesmeister! Und das in der "Champions-League". Geht ja gar nicht...
 
Och, solange die anderen deutschen Mannschaften sich gut schlagen :cool:

Aber Klopp (oder Watzke) hat ja gesagt, dass die Mannschaft diesmal nicht wie in der BuLi spielen will, sondern wie in der CL. Interessant und eine solch neue Erkenntnis, da ziehe ich den Hut :ugly:
 
Back
Top